Chartanalyse Tesla: Kurz vor einem neuen Aufwärts-Impuls?

Kein Automobilhersteller polarisiert so sehr wie Tesla (WKN: A1CX3T). Während viele dem Unternehmen nicht allzu viel Berechtigung zuschreiben, gehen andere davon aus, dass der Pionier in Sachen Elektromobilität zum Big Player in der Automobilbranche heranwachsen wird. Fest steht jedenfalls, ohne Tesla würde das Thema der Elektrofahrzeuge nicht an diesem Punkt stehen, an dem wir uns derzeit befinden.

Zwar hat der US-amerikanische Autobauer derzeit noch Probleme, seine Produktionsziele zu erreichen, doch in einem anderen Bereich liegt Tesla seit Jahren weit vorne. Bereits das dritte Jahr in Folge führt der Elektroauto-Hersteller bei der Kundenzufriedenheit die Liste an. Hierbei lag Tesla weit vor dem zweiten Platz, welcher von Porsche belegt wurde. Tesla zeigt also, dass das Unternehmen ernst genommen werden sollte. Denn neben der steigenden Kundenzufriedenheit nehmen ebenso die Verkaufszahlen stetig zu. Zudem kann die Zuverlässigkeit gesteigert werden. Manager von Volkswagen betiteln Tesla mittlerweile ebenfalls als einen Konkurrenten und nicht mehr nur als ein Nischenplayer.

Charttechnisch betrachtet befand sich Tesla über mehrere Jahre hinweg innerhalb einer Konsolidierung. Dennoch blieb der übergeordnete Aufwärtstrend weiterhin völlig intakt. Zu Beginn des Jahres konnte das Unternehmen allerdings aus dieser Korrektur nach oben ausbrechen und setzte die Aufwärts-Bewegung in erster Instanz fort. Das erste Kursziel bei ca. 400 USD wurde angesteuert. Von hier aus ging Tesla wieder in eine Korrektur über, welche nun bis in den Pullback-Bereich der vorherigen Korrektur anhält. Bei diesem Rücklauf gehe ich von einem Pullback aus. Die Aufwärts-Bewegung sollte fortgesetzt und das nächste Kursziel bei ca. 450 USD angesteuert werden.

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Chartanalyse Goldman Sachs: das Spiel mit Bitcoin & Co. weitet sich aus!

Durch die Steuerreform erwartet Goldman Sachs (WKN: 920332) insgesamt für das noch laufende Geschäftsjahr mit einer Belastung von rund fünf Milliarden USD. Vor allem soll dies an der Rückführung von Unternehmensgewinnen aus dem Ausland liegen. Genauer möchte sich die Investmentbank allerdings erst Mitte Januar äußern.

Viel entscheidender ist jedoch folgende Nachricht: die Goldmänner wollen künftig mit Krypto-Währungen Geld verdienen. Das Spiel mit den Cyberwährungen weitet sich zunehmend aus! Hierbei steht natürlich ausschließlich das Kundeninteresse im Vordergrund! Goldman Sachs plant demnach mit einem eigenen Handelsbereich für Bitcoin & Co. Dieser neue Geschäftsbereich soll bis Ende Juni eröffnet werden und damit das steigende Interesse an digitalen Währungen bedienen. Zuletzt bekannte sich der CEO Lloyd Blankfein offen zum Thema Bitcoin.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Goldman Sachs derzeit vor einem nachhaltigen Ausbruch auf ein neues Allzeithoch. Das bisherige aus dem Jahre 2007 befindet sich bei rund 250 USD. Gelingt ein solcher Big-Picture Breakout, setzt die Aktie ihren Aufwärtstrend fort. Das nächste übergeordnete Kursziel befindet sich demnach bei rund 350 USD. Zuvor konnte der Widerstand bei ca. 210 USD überwunden werden. Im Anschluss daran erfolgte ein Pullback, welcher die derzeitige Aufwärts-Bewegung einleitete.

Tipp: Bitcoins können jetzt über Futures gehandelt werden. Long und short. Ein Broker, der das möglich macht, ist die CapTrader – TraderFox Edition.

Tipp 2: Bitcoins und andere Kryptowährungen können über den CFD-Broker Plus 500 gehandelt werden. Hier sehen Sie wie die Handelsoberfläche aussieht.

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Chartanalyse McDonalds: Der wahre King der Burger!

Lange Zeit waren die zukünftigen Entwicklungen von McDonalds (WKN: 856958) ungewiss. Wachstumsaussichten wurden angezweifelt, die Konkurrenz im Fast Food-Bereich nimmt stets zu, ein Umdenken zu gesünderen Lebensmitteln findet in einigen Gesellschaftsteilen statt. Dies führte vor allem dazu, dass die Aktie über mehrere Jahre hinweg in einer Seitwärts-Phase konsolidierte. Nach oben konnten keine nennenswerten Impulse gesetzt werden.

Doch dann kam der Durchbruch. Alleine im Jahr 2017 konnte die Aktie um mehr als 40% zulegen. McDonalds zählt damit zu den besten Aktien im Dow Jones. Der Grundstein für diese Erfolgsstory wurde bereits im Jahre 2015 gelegt,  als Steve Easterbrooks das Ruder des umsatzstärksten Fast Food-Konzerns der Welt übernahm. Auf seiner Agenda stand vor allem die Modernisierung sowie den Umbau der Filialen. Diese sollten durch Roboter bzw. Computer automatisiert werden. Mittlerweile können Kunden an diesen großen Bildschirmen der Filialen ihre Bestellungen selbst aufgeben und diese dann bequem an der Theke abholen. Diese Automatisierung soll noch weiter vorangetrieben und verstärkt auf die Themen Robotik sowie Lieferungen gesetzt werden. Wachstumspotenzial ist dadurch weiterhin reichlich vorhanden!

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie trotz der mehrjährigen Konsolidierung in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Diese Seitwärts-Konsolidierung erstreckte sich von ca. 100 bis 80 USD. Seit dem nachhaltigen Durchbruch über die Kursmarke von 100 USD im Jahre 2016 entfaltet die Aktie jedoch wieder ihre Aufwärts-Qualitäten. Nach einer mehrmonatigen Pullback-Bewegung in Richtung der Oberkante startete nochmals ein starker Aufwärts-Impuls. Nun befindet sich die Aktie oberhalb der Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Grundsätzlich gilt McDonalds für mich als ein Unternehmen zum Kaufen und Liegenlassen. Unter charttechnischen Gesichtspunkten warte ich jedoch auf einen weiteren mehrmonatigen Rücklauf zur genannten Trendlinie. Sollte eine Korrektur eintreten, rechne ich spätestens von hier mit einem weiteren Aufwärts-Impuls.

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Chinesischer Anbieter von Sicherheitssoftware mit einem Expansion Pivot – Wie geht es weiter?

Liebe Trader,

Cyber-Angriffe sind heutzutage eines der großen Probleme, welchen wir uns beruflich aber auch privat stellen müssen. So gab es alleine dieses Jahr weltweit wieder hunderte Angriffe, welche von den Medien aufgegriffen wurden. Darunter unter anderem Angriffe auf Handelsplätze von Kryptowährungen, Stichwort Youbit, welche als Reaktion auf Cyber-Attacken nun die Insolvenz anmelden mussten, Unternehmen, die Opfer von WannaCry wurden, oder auch Privatpersonen, wie ein britisches Paar, welches unwissentlich von ihrem Smart-TV bei intimen Momenten gefilmt wurde und diesen Film anschließend auf einer Internetseite wiederfand. Dies sind allerdings nur einige der bekanntgewordenen Angriffe. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Aus diesem Grund sind bereits seit ein paar Jahren deutliche Wachstumssteigerungen in den Ausgaben für Cyber-Security weltweit zu verzeichnen und es hat sich ein enormer Zukunftsmarkt entwickelt.

Auch institutionelle Anleger wollen an diesem Anlagetrend teilhaben und sie nutzen dafür bestimmte Ein- und Ausstiegsstrategien. Doch wie genau sehen jene aus und wie können wir Privatanleger uns rechtzeitig vorteilhaft positionieren? Die Antwort darauf hat Jeff Cooper gefunden.

Expansion Pivot long

Der Entwickler des Expansion Pivot Signals ist Jeff Cooper. Er hat beobachtet, dass institutionelle Anleger sich häufig an einfachen und wiederholenden Mustern orientieren. Hierzu hat er die Muster analysiert und darauf aufbauend Anforderungen aufgestellt, welche für ein korrektes Handelssignal erfüllt sein müssen.

1. Heute ist die Handelsspanne im Vergleich der letzten neun Handelstage geweitet.
2. Ein ruckartiges Überschreiten des 50-Tage-Durchschnitts.
3. Für das ruckartige Überschreiten des 50-Tage-Durchschnitts werden die Kurse von gestern oder heute betrachtet. An einem dieser beiden Tage muss die Aktie am oder unter ihrem 50-Tages-Durchschnitt gehandelt werden und über diesen steigen.
4. Kauf der Aktien am Folgetag 1/8 Punkt (=0,125%) oberhalb des heutigen Hochs.
5. Verlustbegrenzung 1 Punkt (=1,00%) unter dem Schlusskurs vom AusbruchstagZukunftstrend nach jüngsten Angriffen wieder interessant

Der chinesische Konzern Cheetah Mobile Inc. ADR (CMCM) passt genau in den Zukunftstrend. Er bietet den Kunden Sicherheitssoftware für mobile Endgeräte an. (Apps: Clean Master, CM Security, CM Browser, Battery Doctor) Nachdem die Aktie lange Zeit für Anleger aufgrund von fallenden Kursen nicht als beachtenswert galt, änderte sich dies Ende Oktober 2017 schlagartig. In rund zwei Monaten konnte das Unternehmen über 50% Buchgewinn verzeichnen. Der Hauptgrund dieses Neubewertungsprozesses dürfte daran liegen, dass im Oktober mehrere Medien auf die Anfälligkeit Chinas von Online-Angriffen hingewiesen haben und die Ausgaben für die Sicherheit als Folgereaktion enorm erhöht wurden. Das nachfolgende Zitat von german.china.org.cn vom 07.12.2017 belegt dies sehr schön:

„Cybersicherheit bleibe ein großes Problem für China. Elektronische Angriffe seien weltweit häufig. Ein Ende sei nicht in Sicht, sagte ein führender Spezialist für Internetsicherheit. Von Januar bis Oktober hätte China etwa 17,5 Millionen Cyberattacken erlitten. Die meisten seien aus dem Ausland gekommen, sagte das Staatliche Notfalltechnikteam und Koordinationszentrum für Computernetzwerke. Es ist die oberste Risikoüberwachungsbehörde des Landes. Die meisten Onlineangriffe erfolgten über Trojaner, Viren und Bots. Sie waren für mehr als 17,23 Millionen Attacken verantwortlich. Die meisten seien aus den Vereinigten Staaten gekommen, sagte die Behörde.“

Aktuelle Marktsituation der Aktie

Nun zu den jüngsten Ereignissen. Nachdem Cheetah Mobile Inc. ADR den gesamten Dezember über konsolidierte, konnte vor drei Tagen ein Boden gebildet werden. Dieser Boden überzeugte gleich mehrere Anleger, welche berherzt zugriffen und die Aktie über den 50er GD zogen. Anschließend wurden noch mehr Börsianer auf die Aktie aufmerksam, da sie:
1. Aus einem Zukunftstrend stammt
2. Eine Trend Continuation Line überwunden und das Expansion Pivot long Signal ausgelöst hatte
3. Zwei neue kompetente Aufsichtsratsmitglieder verpflichtet hat

Diese Ausgangsbasis trieb den Kurs innerhalb eines Handelstages zweistellig in die Höhe. Ich bin überzeugt davon, dass die Aktie auf längere Sicht noch ein hohes Potenzial bieten dürfte.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Expansion Pivot long mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Chartanalyse Samsung: Wie die Koreaner kräftig an Apple mitverdienen!

Samsung (WKN: 881823) ist mit über 480 Tsd. Mitarbeitern mit Abstand der größte Mischkonzern in Südkorea. Hauptsächlich wird das Unternehmen mit seinen Smartphones, Laptops und Tablets als Hauptkonkurrent von Apple angesehen. Doch Samsung ist vielmehr als das. Die meisten wissen nicht, dass die Südkoreaner der größte Hersteller von OLED-Displays im Smartphone-Bereich sind. Das macht das Unternehmen interessant für seinen Konkurrenten Apple. Lediglich im nächsten Jahr wird Samsung das US-amerikanische Unternehmen aus Cupertino mit 180 bis 200 Mio. OLED-Displays beliefern -alleine für die iPhone-Produktion!

Apple erhöht die Zusammenarbeit aufgrund besserer Ertragsraten der Samsung-Displays. Bislang lagen diese bei 60%. Mittlerweile konnte Samsung die Kennziffer auf über 80% verbessern. Dementsprechend funktionieren mittlerweile 8 von 10 produzierten Displays. Dies führt unter anderem dazu, dass Samsung kräftig bei Apple mitverdient. Laut dem Marktforschungs-Unternehmen Counterpoint sollen die Koreaner bspw. an jedem verkauften iPhone X mehr als 110 USD verdienen. Zum Vergleich: die Gewinnspanne für ein Galaxy S8 liegt bei rund 202 USD. Letztendlich führen die hohen Verkaufszahlen der iPhones sogar zu einem höheren Gewinn als mit den eigenen Smartphones. Insgesamt sollen innerhalb der ersten 20 Monate rund 130 Mio. iPhone X verkauft werden. Beim Galaxy S8 sollen es hingegen 50 Mio. Exemplare werden.

Charttechnisch betrachtet befand sich Samsung von 2014 bis Mitte 2016 innerhalb einer mehrjährigen Konsolidierung. Diese erstreckte sich von 500 bis 300 EUR. Doch gegen Ende 2016 wurde dieser Konsolidierungs-Kanal nach oben durchbrochen. Nach einem Pullback startete die Aktie dann erst richtig durch. Der Aufwärtsimpuls reichte in erster Instanz bis zur Kursmarke von rund 900 EUR. Dementsprechend liegt die Performance seit dem Tief zum Ende 2015 bis zum aktuellen Hoch bei mehr als 200%. Hierbei verlief Samsung bislang innerhalb eines steilen Aufwärtstrend-Kanals. Solange sich das Unternehmen in diesem Kanal befindet, bleibt der Trend nach oben gerichtet. Wird dieser allerdings nach unten verlassen, so könnte der ebenfalls aktive schwarze Aufwärts-Trend angesteuert werden. Spätestens von hier aus rechne ich mit einer Fortführung des übergeordneten Aufwärts-Trends. Ich platziere einen Kursalarm an der Unterkante des blauen Aufwärtstrendkanals sowie dem schwarzen Aufwärtstrend.

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Chartanalyse Novartis: Platzt nächstes Jahr der Knoten?

Die Novartis-Aktie (WKN: 904278) entwickelte sich im aktuellen Jahr nicht gerade zum Highflyer an der Börse. Novartis blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück und verweilte vielmehr in einer Seitwärts-Konsolidierung anstatt das vorherige Allzeithoch wieder in Angriff zu nehmen. Aktuell notiert die Aktie rund 35% unter dem Allzeithoch.

Dabei ist die Nachrichtenlage nicht gerade negativ. Vor kurzem meldete das Unternehmen nochmals gute Neuigkeiten aus den USA. Hierbei erhielt Novartis von der FDA den Priority-Review Status für eine Therapie gegen eine spezielle Form von Hautkrebs. Dadurch verkürzt sich die Phase für eine potenzielle Zulassungsentscheidung von zehn auf sechs Monate. Dies erreichte Novartis indem klare Vorteile gegenüber der Placebo-Behandlung erzielt werden konnten. Neben diesem Meilenstein wurde ebenso in dem noch laufenden Jahr eine Genehmigung bei der FDA für die erste CAR-T-Zelltherapie durchgesetzt. Diese Form der Therapie wird Kymriah genannt und gilt als Meilenstein gegen Leukämie.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Novartis trotz einer mehrjährigen Korrektur von fast 40% weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. Zu Beginn des laufenden Jahres konnte bereits der erste Erfolg dieser Korrektur erzielt werden. Der gebildete Abwärtstrend wurde durchbrochen. Doch richtig in Fahrt kam die Aktie dennoch nicht. Anstatt einer impulsartigen Aufwärts-Bewegung folgte eine Seitwärts-Konsolidierung über nahezu das komplette Handelsjahr. Diese erstreckt sich größtenteils von 74 bis 68 EUR. Bricht Novartis jetzt allerdings aus dieser Konsolidierung nach oben aus, befindet sich das nächste Kursziel bereits im Bereich von 90 EUR. Ich sehe derzeit mehr Chance als Risiko.

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Chartanalyse BMW: Kooperation mit Alibaba!

BMW (WKN: 519000) steckte als erster deutscher Automobilhersteller sehr viel Geld in die Elektromobilität für das vollelektrische Modell i3 zu. Dieses Fahrzeug ist allerdings vielmehr ein Stadtfahrzeug als das Auto für den Massenmarkt. Dennoch konnte BMW dadurch bereits sein Know-how im Bereich der Elektroautos vorantreiben und hat somit die Möglichkeit dies auf neue Vorhaben zu übertragen. Für die breite Masse bedarf es jedoch einem ähnlichen Modell wie dem 3er BMW. Zuletzt stellten die Münchner ein Elektromodell vor, das genau diesem entspricht: i Vision Dynamics. Mit einer geplanten Reichweite von rund 600 km wird das viertürige Gran Coupé BMW i Vision Dynamics durchaus alltagstauglich sein. I Vision Dynamics soll im Jahr 2021 auf den Markt kommen.

Unterdessen hat sich BMW einen namhaften Kooperationspartner gesucht. Hierbei handelt es sich um Chinas größten Online-Händler Alibaba. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, das Auto zum Smart Home zu gestalten. Dadurch soll -zunächst in China- das Zuhause mit dem Fahrzeug vernetzt werden. Mittels smarten Lautsprechern wird die HiFi-Anlage des BMWs dazu in der Lage sein, über eine Cloud Daten abzurufen und somit die Lebensqualität der Kunden zu steigern. Bspw. können dadurch vom Auto aus andere IoT-Geräte per Sprachassistent aus der Ferne gesteuert werden.

Charttechnisch betrachtet konnte BMW Ende 2016 aus seiner langfristigen Korrektur nach oben ausbrechen. Übergeordnet ist der Aufwärtstrend jedoch weiterhin intakt. Seitdem verharrt das Unternehmen in einer Konsolidierung zwischen der Kursmarke von ca. 77 bis 90 EUR. Wird dieser Konsolidierungs-Kanal nach oben verlassen, so ist dies ein übergeordnetes Kaufsignal. Ich gehe in diesem Fall von der Fortsetzung der Aufwärtsbewegung aus. Das nächste Kursziel befindet sich bei 105 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.

 

 

 

Chartanalyse Volkswagen: Goldman Sachs setzt die Aktie auf die “Conviction Buy List”

Europas größter Autobauer hat sich in den letzten Wochen und Monaten stark zur Elektromobilität bekannt. Dabei will Volkswagen (WKN: 766403) mehr als 20 Mrd. EUR in neue Elektro-Modelle investieren. Zusätzlich soll eine Batterie-Fertigungsfabrik für ein Volumen von rund 50 Mrd. EUR entstehen. Unterdessen läuft es operativ derzeit extrem gut. Allein in China -für VW der weltweit wichtigste Markt- bleibt das Unternehmen aus Wolfsburg weiterhin vor der Konkurrenz. Allein jedes dritte Auto von Volkswagen wird in China verkauft. Als erstes gelang es dem Automobilhersteller dort mehr als drei Mio. Einheiten innerhalb des laufenden Jahres abzusetzen.

Darüber hinaus arbeitet Volkswagen am Ausbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Bislang sind es die schlechten Möglichkeiten zur Ladung der Autos, welche viele potenzielle Kunden noch vor Elektroautos abschreckt. In den USA soll dies geändert werden. Hier sollen in den größten Metropolen beinahe 3.000 Ladestationen errichtet werden. Pläne zum Ausbau des Lade-Netzwerks für Europa sind ebenfalls schon geschmiedet. Dabei ziehen die renommierten Autobauer Daimler, Ford, BMW usw. an einem Strang. Auch die Deutsche Telekom soll sich beteiligen.

All diese Neuigkeiten lässt so einige Analysten aufhorchen. Viele bewerten die Aktie von Volkswagen neu. Die Kursziele schwanken dabei von 200 EUR (BNP) bis 250 EUR (Goldman Sachs).

Charttechnisch betrachtet konnte sich die Aktie zuletzt aus der mehrjährigen Konsolidierung lösen, indem sie den wichtigen Widerstandsbereich zwischen 144 und 150 EUR durchbrach. Hier scheiterte die Aktie seit dem Jahre 2016. Im Zuge des Ausbruchs konnte ebenfalls der Durchschnitt der vergangenen 200 Wochen überwunden werden. Dieser notiert aktuell bei rund 158 EUR. Solche Kurszonen wie der Bereich von 144 bis 150 EUR haben nach einem Breakout oftmals eine große Anziehungskraft, sodass die Aktie im Anschluss einen Pullback starten kann. Auf einen solchen Rücklauf zum Kursbereich warte ich. Sollte dieser Pullback einsetzen, so gehe ich als nächstes von einer ersten impulsiven Aufwärts-Bewegung bis zur Kursmarke von 200 EUR aus.

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Chartanalyse Marine Harvest: Verliert die Aktie den Boden unter den Füßen?

Marine Harvest (WKN: 924848) kam innerhalb der letzten Wochen stark unter Druck. Dabei sind die Voraussetzungen alles andere als schlecht. Der norwegische Nahrungsmittelkonzern zählt zu den größten Lachs-Produzenten der Welt. Das Unternehmen mit seinen großen Fischfarmen profitiert von den steigenden Bevölkerungszahlen der nächsten Dekaden. Dennoch verlor die Aktie unmittelbar nach dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch mittlerweile sogar 25%.

Das Unternehmen hat derzeit mit zwei großen Baustellen zu kämpfen. Zum einen der steigende Konkurrenzdruck aus Chile. Das Land aus Südamerika baut seine Exporte an Zuchtlachs wieder massiv aus. Durch die Erhöhung des weltweiten Angebots fallen die Preise. Die zweite Baustelle sind Meldungen über weitere ISA-Erkrankungen (Infectious Salmon Anaemia) der Lachse. Hierbei handelt es sich um eine sehr gefährliche Blutarmut. Dieses Virus erstreckt sich neben Norwegen nun auch über Kanada. Die Sorge um die ISA-Erkrankungen ist nicht unbegründet. Bereits 2007 trat diese in Chile auf und ließ sie Lachszüchtungen von ca. 400.000 auf 250.000 Tonnen einbrechen. Auf diese Ungewissheiten folgten rasch negative Analystenkommentare, welche das Chartbild weiter eintrüben.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Marine Harvest weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. Bislang ist dieser scharfe Rücksetzer lediglich ein Pullback zum übergeordneten Trend. Dieser notiert aktuell im verengten Bereich um 13 EUR. Genau hier befindet sich ebenfalls der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Wochen. Ich gehe noch davon aus, dass dieser Trend halten wird und die Aktie eine Reaktion zeigt, welche bis in den Bereich von 15,50 bis 16 EUR anhalten sollte. Dort entscheidet sich, ob der Aufwärtstrend vollständig wieder aufgenommen wird und neue Allzeithochs angestrebt werden. Sollte der Trend allerdings nicht verteidigt werden können, so notiert der nächste Unterstützungsbereich erst wieder im Bereich zwischen 12 und 11,50 EUR.

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Chartanalyse Illumina: Das Unternehmen, das die Welt verändert!

Illumina (WKN: 927079) ist der Marktführer bei Geräten für Genom-Sequenzierungen. Anfang 2017 veröffentlichte das Unternehmen eine neue Gensequenzierungs-Geräte-Generation namens NovaSeq ein. Durch diese werden die Kosten für die Sequenzierung von DNA von mehr als 1.000 USD auf lediglich 100 USD gesenkt. Dadurch entsteht ein enormer Wachstumsmarkt. Durch DNA-Sequenzierung können genetisch bedingte Erkrankungen detaillierter analysiert bzw. ermittelt werden. Darüber hinaus dient diese als Schlüsselmethode im Rahmen von DNA-Klonierung. Bisher war diese Methode aufgrund der hohen Kosten nicht für jeden tragbar. Durch die Kostensenkung auf lediglich 100 USD wird diese nun massentauglich. Illumina kann mit diesem technischen Fortschritt die Welt verändern!

Bisher ist Illumina noch stark auf den US-amerikanischen Markt ausgerichtet. Dies soll sich jetzt ändern. Um auch außerhalb von Amerika schneller zu wachsen, hat das Unternehmen aus San Diego einen neuen Vertriebsstandort in Frankreich eröffnet. Zudem soll hierbei ein Kundenschulungs-Zentrum entstehen. Hierbei handelt es sich um den ersten Standort von Illumina in Europa. Dieser Standort arbeitet Hand in Hand mit den Sitzen in den USA, sodass die Kunden auf das komplette Know-how Illuminas zugreifen können.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Seit Ende 2015 befand sich Illumina jedoch innerhalb einem Konsolidierungs-Kanal. Innerhalb diesen Kanals kam es des Öfteren zu stärkeren Rücksetzern. Doch zu Beginn von 2017 konnte die Korrektur durchbrochen werden. Seitdem läuft die Aktie deutlich befreiter nach oben und greift nun das Allzeithoch bei rund 241 USD an. Das erste Kaufsignal wurde bereits mit dem Breakout Anfang April 2017 generiert. Das nächste Kaufsignal folgt mit dem Überwinden des bisherigen Allzeithochs.

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