Darum lohnt es sich mit dem Kriterium Trendalter zu arbeiten!

Liebe Trader,

in der aktuellen Haussebewegung macht es Sinn Neueinstiege bei Aktien zu suchen, die sich in klar definierten Aufwärtstrends bewegen. Mit dem Kriterium „Trendalter“ können wir uns im Trading-Desk sofort anzeigen lassen, ob und seit wie vielen Tagen dieser Aufwärtstrend Bestand hat.

Interessant sind dabei 2 Entwicklungen:
Welche Aktien sind erst seit kurzem in eine langfristige Aufwärtstrendstruktur eingetreten und welche Aktien bewegen sich schon seit Jahren aufwärts.

Grundsätzlich empfiehlt es sich  als Anfänger den Fokus auf Aktien zu legen, die sich in etablierten Aufwärtstrendstrukturen befinden. Die langfristigen Trendkräfte sind auf Ihrer Seite. Sie handeln mit dem Trend und nicht gegen den Trend und vermeiden damit bereits 90% der Fehler.

Zum Beispiel ist die Deutz-Aktie am vergangenen Freitag in einen neue mittelfristige Aufwärtstrendstruktur eingetreten. Für die Aktie spricht außerdem die jüngste Kursstabilität in einem von Schwäche geprägten Marktumfeld.

Deutz setzt mit der Übernahme von Torqeedo Ende September auf das Trendthema eMobilität und will in den nächsten fünf Jahren das neue Standbein deutlich ausbauen. Diese Entwicklung kommt am Markt gut an. Der Weg des geringeren Widerstands dürfte weiter gen Norden zeigen!

Warum es sich lohnt in bullischen Marktphasen mit dem Kriterium „Trend“ zu arbeiten, zeige ich in diesem Video!

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Chartanalyse Novo Nordisk: Zurück zu alten Höchstständen?

Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche. Es ist durch seine Innovationen führend in der Diabetesversorgung. Außerdem ist es führend in dem Bereich der Blutgerinnung, Wachstumshormon- und Hormonersatztherapie. Das dänische Unternehmen hatte in der Vergangenheit mit einem starken Preisdruck zu kämpfen. Auch das Umsatzwachstum war gefährdet. Der Aktienkurs halbierte sich beinahe. Doch mittlerweile ist Novo Nordisk wieder zurück auf dem Pfad der Erholung. Die positive Nachrichtenlage lässt derzeit nicht mehr nach. Die Quartalszahlen werden wieder besser und liegen über den Erwartungen der Analysten.

Zusätzlich steht Novo Nordisk in den USA vor der Zulassung für das Diabetes-Medikament “Semaglutide”. Die FDA bestätigte in einem Ausschuss mit einer einstimmigen Zulassungsempfehlung. Analysten gehen bei diesem Produkt sogar von einem künftigen Blockbuster aus und rechnen im Jahr 2021 mit einem Umsatz von zusätzlichen 2 Mrd. USD.

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Aktie übergeordnet weiterhin in einer völlig intakten Aufwärtsbewegung. Dennoch notiert Novo Nordisk immer noch unterhalb des Abwärtstrends, welcher sich im Jahre 2015 gebildet hatte. Durch den Erholungsversuch seit 2017 konnte jedoch bereits über 50% der Abwärtsbewegung wieder zurückerobert werden. Hierdurch bildete sich ein mittelfristiger Aufwärtstrend. Daraus lassen sich zwei Long-Szenarien ableiten:

  1. Die Aktie fällt zurück zum mittelfristigen Aufwärtstrend bei rund 40 EUR und startet von hier aus den Ausbruch über den langfristigen Abwärtstrend.
  2. Novo Nordisk bricht direkt über den Abwärtstrend bei rund 45 EUR aus.

In beiden Fällen ist das nächste Kursziel beim Mehrjahres-Hoch von rund 56,50 EUR. Aus der übergeordneten Ansicht rechne ich jedoch damit, dass weitere Hochs angestrebt werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF und Bayer.

Chartanalyse BASF: Kühler Kopf auf dem Übernahme-Schlachtfeld, Aktie steht vor dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch!

Die Chemiebranche steht seit einiger Zeit vor komplexen Zusammenschlüssen und Übernahmen. Egal, ob die geplante Mega-Übernahme von Bayer und Monsanto oder der Zusammenschluss von Dow Chemical und DuPont, es tut sich einiges bei den größten Chemiekonzernen. Doch das größte Chemieunternehmen der Welt schaut sich dieses Spektakel gelassen und weit aus der Ferne an: der Gigant aus Ludwigshafen, BASF (WKN: BASF11).

Im Zuge dieser teuren und komplexen Übernahme-Schlachten müssen die Großen einige Einbußen hinnehmen, um kartellrechtliche Voraussetzungen erfüllen zu können. Bspw. musste sich Bayer von Teilen seines Herbizid- und Saatgutgeschäfts trennen. BASF griff für rund 6 Mrd. EUR zu. Nur Peanuts im Vergleich zur geplanten Übernahme von Monsanto für weit mehr als 60 Mrd. EUR. Die Strategie von dem BASF-Vorstand Kurt Bock ist dabei simple. Die lukrativen Abspaltungen aufgrund der geplanten Mega-Übernahmen günstig einkaufen und damit die Rentabilität steigern. Solche kleineren Übernahmen haben den Vorteil, dass sie vergleichsweise einfacher abgewickelt werden können und dementsprechend deutlich weniger Kosten verursachen.  Die von der BASF neu übernommenen Segmente sind mit einer operativen Marge von rund 30% vielversprechend. Mir gefällt der Weg des ehemaligen Finanzchefs sehr.

Dies spiegelt sich auch im aktuellen Kursverlauf wider. Im Big-Picture ist zu sehen, dass sich das Unternehmen aus Ludwigshafen von der Weltwirtschaftskrise wieder nahezu erholt hat. Mittlerweile befindet sich die BASF unmittelbar an diesem langfristigen Abwärtstrend. Ein Breakout steht kurz bevor. Wird diese Trendlinie überwunden, so befindet sich das nächste, kurzfristige Kursziel beim bisherigen Allzeithoch von 105,74 EUR. Ich gehe allerdings von einer Aufnahme des übergeordneten Trends aus und rechne mit einem langfristigen Kursziel von ca. 150 EUR.

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Märkte zurück im Haussemodus – 5 trendstarke Aktien für die Watchlist!

Liebe Trader,

die gestrige Marktreaktion auf die Aussagen der EZB war positiv. Die Quartalsberichtsaison läuft ebenfalls erfreulich. Mit Microsoft, Amazon und Intel haben gleich drei Schwergewichte besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Damit dürfte der Markt wieder zurück in den Rallyemodus wechseln.

Vor diesem Hintergrund haben Aktien mit einer hohen Trendstärke jetzt wieder das Potenzial durchzustarten und überproportional von der Marktrallye zu profitieren. Es macht daher aus Tradingsicht Sinn Aktien zu folgen, die über eine hohe Trendstärke verfügen und aus bullischen Konsolidierungen in Trendrichtung ausbrechen.

Süss Microtec ist eine solche Aktie, die Trader jetzt nicht mehr aus des Augen lassen sollten.

In den USA etabliert sich eine starke Hausse bei den Chipwerten. Der PHLX Semiconductor Index brach bereits zum Monatsbeginn auf ein neues 52-Wochenhoch aus und zieht seitdem durch. Süss Microtec als ein Anbieter von Equipment gehört zu den Profiteuren des Kapazitätsausbaus bei Samsung. Der TS-Wert liegt trotz mehrwöchiger Konsolidierung immer noch bei überzeugenden 1,9. Trader können dem nächsten Stärke Impuls folgen.

Welche trendstarken Aktien aktuell noch einen bullischen Eindruck auf mich machen, zeige ich im heutigen Video!

Im Trading-Desk auf www.traderfox.com lassen sich mit Hilfe  essentieller Scan-Kriterien wie Trendstärke und Trendstabilität die aussichtsreichsten Kandidaten sofort herausfiltern.

 

Chartanalyse Semantec: Neues Potenzial im Cyber-Security Trend?

Heutzutage sind Autos rollende Computer. Durch den Trend bis hin zum autonomen Fahren wird dies nochmals verstärkt. Die Fahrzeuge entscheiden immer mehr selbst, wann gebremst, beschleunigt oder die Spur gewechselt werden soll. Dies bedarf einem deutlichen Mehraufwand an Rechenleistung und die sofortige Verarbeitung großer Datenmengen. Ich freue mich auf diese Zeit, in der mich das Auto von A nach B bringt, ohne dass ich eingreifen muss. Es wird eine Zeit, in der ich mich im Auto entspannt zurücklehnen, Kundengespräche vor- und nachbearbeiten oder einfach nur meine Watchlist überprüfen kann. Doch damit ist auch die Abgabe der Verantwortung verbunden. Eine Verantwortung, welche durch Hacker-Angriffe gesteuert und missbraucht werden kann.

Cyber-Attacken nehmen stetig zu und werden zunehmend schlimmer. Ich möchte hierbei auf den Hacker-Angriff “WannaCry” verweisen, welcher im Mai 2017 über 230.000 Computer in 150 Ländern infizierte. Dieser Angriff wurde hinsichtlich seines Ausmaßes als ein “noch nie da gewesenes Ereignis” beschrieben. Symantec (WKN: 879358) ist einer der führender Hersteller von Sicherheits-, Speicher- und Systemverwaltungssoftware, der eine Vielzahl von Daten- und Netzwerksicherheitslösungen für Einzelpersonen und Unternehmen anbietet. Dementsprechend ist es gut vorstellbar, dass das Unternehmen ebenfalls im Bereich der Cyber-Security vom autonomen Fahrens mitmischen wird.

Im untenstehenden Chart ist der übergeordnete Kursverlauf von Symantec zu sehen. Hierbei verharrt die Aktie seit 2004 innerhalb einer größeren Seitwärts-Konsolidierung. Diese erstreckt sich von 10 bis 32 USD. Seit 2009 befindet sich Symantec ebenfalls in einer untergeordneten Aufwärtsbewegung. Durch diese konnte bereits der erste massive Widerstand bei rund 27 USD überwunden wurden. Die obere Begrenzung bei ca. 32 USD ist kurz davor durchbrochen zu werden. Bei einem signifikanten Überwinden dieses Widerstands ergibt sich ein mehrjähriges Aufwärts-Potenzial bis hin zur Kursmarke von 50 bis 60 USD. Wird diese Story vom Markt bald gespielt?

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Chartanalyse Münchener Rück: Rückversicherer trotzt Naturkatastrophen und bricht aus!

Dieses Jahr fegten wieder mehrere Wirbelstürme über die USA und die Karibik hinweg. Die Hurrikans “Harvey”, “Irma” und “Maria” haben tausende Menschen um ihr Zuhause gebracht. Mehrere 100.000 Menschen mussten in Notunterkünfte untergebracht werden. Einige verloren sogar ihr Leben. Eine Spur der Verwüstung wurde hinterlassen. Allein durch den Wirbelsturm “Irma” stellten sich Experten auf Kosten von 15 bis 50 Mrd. USD ein. Bei solchen Naturkatastrophen werden Rückversicherer wie die Münchener Rück (WKN: 843002) oft zur Kasse geboten. Zunächst reagierte die Aktie heftig auf diese Nachrichten, konnte sich jedoch rasch wieder erholen.

Der DAX-Konzern stellte gestern allein für diese drei Hurrikans ca. 2,7 Mrd. EUR an Kosten in Aussicht. Das Gewinnziel für das laufende Jahr von 2,0 bis 2,4 Mrd. EUR sollte damit komplett hinfällig sein. Für das dritte Quartal wird ein Verlust von 1,4 Mrd. EUR erwartet. Hierbei summierten sich die Großschäden auf 3,2 Mrd. EUR. Insgesamt dürfte lediglich noch ein kleiner Gewinn zu Buche stehen.

Insgesamt reagierte die Aktie der Münchener Rück nur kaum auf die Wirbelstürme. Als gestern die Gewinnwarnung ausgesprochen wurde, legte die Aktie sogar zu und konnte aus einem wichtigen charttechnischen Widerstandsbereich nach oben ausbrechen. An diesem Bereich von 185 bis 189 EUR scheiterte die Aktie seit einigen Jahren. Nun ist der Weg nach oben bis zum Mehrjahreshoch bei 206 EUR frei. Ich gehe aber davon aus, dass dieses ebenfalls überwunden wird und sich die Aktie in Richtung der Kursmarke von 220 EUR aufmacht.

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Chartanalyse VW: Angriff auf den Online-Automarkt

Bislang ist der Autokauf einer der wenigen Bereiche, welcher in der Digitalisierung noch etwas hinterher hinkt. Während Kleidung bequem vom Sofa aus über Zalando bestellt und sämtliche anderen Produkte über Amazon gekauft werden können, ist es beim Autokauf noch anders. Hierzu ist der Besuch beim Händler bzw. im Autohaus noch gang und gäbe. Volkswagen (WKN: 766403) ist mit seinem neuen Projekt dabei, die Digitalisierung des Autoverkaufs voranzutreiben.

Mit “HeyCar” soll zunächst der Angriff auf das Gebrauchtwagengeschäft gestartet werden, welches bislang von den beiden Online-Plattformen Autoscout und Mobile.de dominiert wird. Bisher wurden in diesem Bereich mehr als 90 % der Käufe über diese beiden Anbieter abgewickelt. Auf HeyCar stehen inzwischen bereits mehr als 51.000 Gebrauchtwagen zur Verfügung. Volkswagen bietet dabei nicht nur Konzernfahrzeuge an, sondern arbeitet auch mit anderen Automobilherstellern zusammen (z.B. Renault, Fiat, Ford und Volvo). Das Online-Gebrauchtwagengeschäft ist keinesfalls eine Innovation. Doch durch diese Online-Börse für Autos vermittelt Volkswagen den Eindruck, die Digitalisierung des Autoverkaufs vorantreiben zu wollen. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Schritte.

Charttechnisch betrachtet brach Volkswagen aus seiner bullischen Flagge vor wenigen Wochen nach oben aus. Die Aktie konnte sich allerdings noch nicht entscheidend von ihr nach oben lösen, steigt dennoch sukzessive an. Volkswagen befindet sich nun direkt inmitten des massiven Widerstandsbereichs von 146,40 bis 150 EUR. Kann dieser überwunden werden, steht das nächste Kursziel zwischen 175 und 185 EUR aus. Ich beobachte das Verhalten der Aktie sehr genau und warte lediglich noch auf einen guten Einstiegszeitpunkt.


 

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Aktuelle Trading-Strategie: Catch The Knife & Ride The Bull!

Liebe Trader,

in Bullenmärkten reichen kurzfristige Bereinigungsphasen über mehrere Tage aus, um neue Leader-Aktien hervorzubringen. In solchen Situationen arbeite ich immer gerne mit dem Performance-Kriterium auf Wochenbasis. Aktien, die an schwachen Gesamtmarkttagen mit einer hohen Kursstabilität überzeugen, haben ein hohes Potenzial mit dem nächsten freundlichen Marktimpuls weiter durchzustarten. Mit Hilfe dieses Kriteriums kann ich mir sofort die stärksten Aktien auf Basis der letzten 5 Handelstage anzeigen lassen.

Gleichzeitig macht es in einem korrektiven Marktumfeld Sinn, sein Augenmerk auf Aktien zu richten, die ohne Nachrichten überproportional stark an Kurswert verloren haben. Mit Hilfe des Scans „Unter Bollinger Bänder“ habe ich sämtliche überverkaufte Aktien sofort im Blick. Sie finden den Scanner unter „Rader“ → „Radarbox Scan“.

Je nach Marktentwicklung kann ich so mit Hilfe dieser beiden Ansätze neue Trading-Chancen auf der Longseite identifizieren.

Als prozyklischer Long-Kandidat gilt es heute zum Beispiel Wacker Neuson im Auge zu behalten. Trotz eines schwachen Gesamtmarktes konnte der Hersteller von Baumaschinen in den letzten 5 Handelstagen um 5% zulegen und konsolidiert aktuell bullisch auf hohem Niveau. Hauck & Aufhäuser hat zuletzt das Kursziel auf 34 Euro angehoben. Laut der Experten soll das Q3 sehr stark werden. Ein stimmiges Gesamtpaket für einen Long-Trade!

Im heutigen Video stelle die beiden Trading-Ansätze vor und zeige aktuelle Kandidaten, die zeitnah für einen Trade in Frage kommen könnten.

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Zalandos Expansion in den Beautymarkt als neuer Kurstreiber?

Liebe Trader,

Die Hauptkunden des Online-Modehändlers Zalando (WKN: ZAL111) sind Frauen und genau diesen möchte der Konzern nun weitere Freuden bescheren. Denn was lässt Frauen neben Mode und Schuhen noch vor Glück schreien? Beautyprodukte! Genau in dieser Sparte möchte Zalando sich künftig in großem Maße engagieren. Dieser logische Schritt ermöglicht es dem Konzern Synergien zu nutzen, denn wenn die Kundinnen bereits online nach Mode schauen, können sie mit nur wenigen Klicks auch die passenden Düfte und Schminkutensilien bestellen. Der Beautymarkt ist ein Milliardengeschäft mit attraktiven Margen, wodurch auch künftig weitere Umsatzsteigerungen zu erwarten sein dürften.

Zalando – Schrei vor Glück oder doch nicht?

Schauen wir uns hierzu einmal den Chart auf Wochenbasis an. Auffällig ist, dass Zalando in den letzten Quartalen jeweils starke Umsatzzuwächse verzeichnen konnte. Diese lagen sogar teilweise über den Erwartungen, auf der anderen Seite wurden diese Umsatzsteigerungen teuer erkauft. Die Gewinne und Margen lagen immer unter den Erwartungen. So lag die bereinigte EBIT-Marge in Q2 zwischen 7,3-7,8% im Vegleich zu 8,8% im Jahr zuvor. Dennoch währte der Unmut der Anleger jeweils nur kurz. Die Aussichten auf weiter steigende Umsätze, Marktanteilsgewinne und schließlich langfristig steigende Margen trieben die Kurse aufwärts. Erst im Juni 2017 trübte sich das Bild dieser Aussichten wieder ein. Amazon gab bekannt, in den Modemarkt einsteigen zu wollen und den großen Händlern damit eine kundenreiche Plattform zum günstigen Vertrieb zu bieten. In der gleichen Zeit gaben auch die Mitarbeiter von Zalando mit einem Warnstreik in Brieselang ihrem Unmut freien Lauf. Wie im Chart zu erkennen ist, hat die Aktie zu jener Zeit stark gelitten, doch mit dem Aufsetzen auf die mittelfristige Unterstützungslinie wandelte sich die Anlegerstimmung wieder.

Einige Wochen später gab Zalando dann den Vorstoß in den Beautymarkt bekannt. Anleger empfanden diesen logischen Schritt zu Beginn als sehr positiv. Denn so kann mehr Diversifikation und die Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht werden. Allerdings kostet ein solcher Schritt auch Geld, denn die Expansion muss finanziert werden. Darauf wiederum reagierten die Anleger nicht so erfreut, denn Investitionen drücken den Gewinn und jener liegt bei Zalando bereits seit geraumer Zeit unter den Erwartungen.

Dennoch hellt sich das Bild gerade wieder auf. Im Chart lassen sich mit den gestrichelten Linien zwei potenzielle Szenarien erkennen. Die rote Linie wäre ein schwächelnder Markt. In dem Szenario würde die Zalando Aktie erst einmal in Richtung der mittelfristigen Unterstützungslinie laufen, wo voraussichtlich erneut Käufer auf die Wachstumsstory aufmerksam werden sollten. Das zweite Szenario, die goldene gestrichelte Linie wäre bullish. In diesem Fall wären die negativen Quartalsergebnisse nun bereits wieder im Kurs eingepreist und ein Anstieg könnte Beginnen. Eine Bestätigung der Aufwärtsbewegung würde anschließend durch einen Pullback zustande kommen, welcher ein höheres Tief ausbildet. Daraufhin wäre die nächste Zielmarke der mittelfristige Widerstand. Wenn diese Widerstandslinie dann reißt, sollte eine weitere längere Rally beginnen.

Fazit: Wachstum und Expansionsgedanken von Zalando sind gut. Auf mittel- und langfristige Sicht müssen nun allerdings auch steigende Gewinne folgen. Denn nur so kann sich der Konzern gegen die Konkurrenz behaupten und auch seine Anleger vor Glück schreien lassen.

In der TraderFox Software können Aktien nach individuellen Kriterien gescreent werden. Außerdem ist mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen eine Möglichkeit gegeben, die aktuellen Trefferquoten für verschiedene Handelssignale zu überwachen. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Chartanalyse Deutsche Bank: Wie der Phönix aus der Asche?

Seit Jahren ist die Deutsche Bank (WKN: 514000) eines der größten Sorgenkinder der Aktionäre. Im Jahre 2007 notierte die Aktie noch über 100 EUR. Kurzzeitig unterbot sie mittlerweile sogar die Kursmarke von 10 EUR. Im Jahre 2015 wurde der britische Bankmanager John Cryan der neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank. Er steht für harte Sparmaßnahmen ein und soll Deutschlands größte Bank wieder zurück auf Kurs bringen.

Dies scheint ihm allmählich zu gelingen. Das Unternehmen veröffentlichte für das abgelaufene dritte Quartal seine Unternehmens-Zahlen. Diese lagen deutlich über den Erwartungen. Insgesamt schrumpften zwar die Erträge. Dennoch stieg das Vorsteuerergebnis im Jahresvergleich um mehr als 50%. Im Schnitt wurde ein Ergebnis von weniger als 590 Mio. EUR erwartet. Letztendlich stand ein Plus von mehr als 930 Mio. EUR zu Buche. Darüber hinaus wurde im Schnitt ein Nettoergebnis von 281 Mio. EUR erwartet. Dieses lag letztendlich bei 649 Mio. EUR. Der Vorstandsvorsitzende ist zuversichtlich und ist davon überzeugt, dass “Früchte unserer Arbeit in den kommenden Quartalen und Jahren Schritt für Schritt sichtbarer werden.” Kann dadurch das Vertrauen der Anleger wieder zurückgewonnen werden?

Charttechnisch betrachtet befindet sich die Deutsche Bank seit Anfang 2017 in einem Abwärtstrend. Hier korrigierte die Aktie nochmals um mehr als 60%. Trotz zunehmender Hoffnungen auf eine Zinswende gelang bisher kein nachhaltiger Ausbruch.  Ende 2016 konnte die Aktie jedoch bereits um mehr als 100% in der Spitze zulegen. Nach der jüngsten Korrektur konnte sich die Aktie wieder erholen und bildete einen kurzfristigen Aufwärtstrend. Durch die Veröffentlichung der Quartalszahlen arbeitet die Deutsche Bank nun an einem signifikanten Breakout. Außerbörslich wurde dieser überwunden. Gelingt dies per Tagesschlusskurs wird das Kaufsignal aktiviert. Signifikant gilt der Ausbruch meiner Ansicht nach erst nach dem Überwinden des Bereichs von 14,85 bis 15,15 EUR. Kursziele ergeben sich in einem solchen Fall bei 16,95, 17,90 und 18,80 EUR. Gelingt Cryan das Vertauen der Anleger nachhaltig zu gewinnen, könnte sogar der langfristige Abwärtstrend erreicht werden. Dieser befindet sich derzeit oberhalb der Kursmarke von 20 EUR. Ich spiele mit dem Gedanken, eine Position zu eröffnen.

Wird die Kursmarke von 14,00 EUR deutlich unterschritten, ist dieses Ausbruchsszenario erstmal hinfällig.

 

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