Trend Continuation Line: Unsere Interpretation der Einsstiegsstrategie von Daniel Zanger

Liebe Trader,

die “Trend Continuation Line” ist unsere Interpretation der Einsstiegsstrategie von Dan Zanger. Dan Zanger hält den Weltrekord für die größte prozenuale Steigerung eines privaten Portolios im Zeitraum von 18 Monaten. Aus knapp 11.000 USD hat Dan Zanger knapp 18 Mio. USD gemacht. Diese Performance ist von Fortune testiert.

Wie ist die Strategie von Dan Zanger? Er konzentriert sich auf die führenden High Beta Stocks und kauft diese nach den Auftreten von bullischen, klassischen Chartsignalen. Seine Beispielcharts zeigen schnelle Konsolidierungen in Form von Keilformationen oder Dreiecken. Um solche Konsolidierungen systematisch zu screenen, haben wir das Konzept der Trend Continuation Line entwickelt.

Die “Trend Continuation Line” kann nur ausgehend von einem Momentum-High gebildet werden. Das ist unserer Definition nach ein Halbahreshoch, das nach einer starken Rally gebildet wurde. Das ist dann der erste Stützpunkt der Trend Continuation Line. Der zweite Stützpunkt wird gebildet, wenn kurze Zeit nach dem Momentum-High ein Zweitageshoch gebildet wurde. Diese beiden Stützupunkte führen zu Trend Continuation Line.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Trend Continuation Line mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Im heutigen Video stelle ich diese Strategie vor und zeige aktuelle Beispiele.

Swing-Trading-Strategie Turtle Soup +1 long: Die Falle für Trendfolger!

Liebe Trader,

die Nachhaltigkeit und Bioprodukte gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auch die Konzerne stellen sich darauf ein und versuchen an diesem Trend zu partizipieren. Doch was einst eine sehr lukrative Marktnische war, ist mittlerweile ein hart umkämpfter Markt. Hersteller bekommen dies durch sinkende Marktpreise zu spüren. In Summe ergeben sich dadurch sinkende Einnahmen. Diese sinkenden Einnahmen wiederum spiegeln sich in fallenden Aktiennotierungen wider. In diesem Artikel wird ein Beispiel gezeigt, wo genau diese Entwicklung erkennbar wird. Allerdings erweisen sich die fallenden Kurse an der Börse als Falle für Trendfolger der Abwärtsbewegung.

Das Handelssignal Turtle Soup Plus One wurde von Linda Raschke entwickelt um eine Trendfortsetzungsfalle zu erkennen. Sie wollte damit ein gegenläufiges Signal zu dem Trendfolgesystem der Turtle Trader entwickeln. Die Vorgehensweise der Turtles ist in den 1980er Jahren bekannt geworden. Demnach waren die Turtles Trader, welche simple Breakout-Systeme gehandelt haben. Nach deren Systemen erfolgten Einstiege, sobald der Ausbruch auf ein neues 20-Tage-Hoch geglückt ist. Ein Ausstieg auf der anderen Seite würde bei einem neuen 20-Tage-Tief vollzogen werden. Nachdem Insider dieses geheime System gegen Bezahlung der Öffentlichkeit bekannt gegeben haben, kam es zu einer Schar von Nachahmern. Diese Nachahmer wiederum strömten bei neuen 20-Tage-Ausbrüchen mit sehr viel Geld in die Märkte, wodurch Fehlsignale zu überproportional starken Geldabflüssen aus den Märkten führten. Dies ging mit teils derben Kursbewegungen einher.

Linda Raschke hat sich in solchen Situationen gerne gegenläufig positioniert und für ein Kaufsignal folgende Regeln festgelegt. Die Aktie muss ein neues 20-Tage-Tief erreichen, wobei das vorangegangene 20-Tage-Tief mindestens drei Handelstage zurückliegen muss. Der Schlusskurs des neuen Tiefpunktes muss auf oder über dem vorangegangenen 20-Tage-Tief liegen. Am nächsten Tag wird eine Stop-Buy-Order für den Kauf zum Kurs des vergangenen 20-Tage-Tiefs getätigt. Sollte die Order an diesem Tag nicht ausgeführt werden, wird sie storniert. Wenn es hingegen zur Ausführung kommt, wird anschließend sofort eine Verlustbegrenzung unter dem tieferen Tiefpunkt der beiden aktuellen Tage platziert. Anschließend gilt es in den nächsten zwei bis sechs Tagen, Gewinne sukzessiv mitzunehmen. Bestehende Gewinn-Positionen werden mittels Trailing Stops abgesichert. Dadurch wird verhindert, dass die angesammelten Buchgewinne wieder sukzessive abschmelzen.

Heute betrachten wir einen Turtle Soup Plus One anhand der Cal-Maine Foods Inc. (CALM). Der Produzent von nachhaltigen Eiern und Ei-Erzeugnissen leidet bereits seit längerem an einer sinkenden Nachfrage. Erst kürzlich haben Anleger diese Einbußen durch die Quartalszahlen präsentiert bekommen. Diese waren so weit unter dem Konsens der Analysten, dass jene die Aktie drastisch abverkauften. Der Abverkauf betrug am 24.07.2017 vorbörslich bereits über 7%. Zu Beginn legte die Aktie dann kurzzeitig zu, doch dieser Anstieg war nur eine Bullenfalle. Sie drehte und zog die Aktie erneut mehr als 4% in die Tiefe. Doch nach diesem kräftigen Abverkauf wendete sich noch am selben Tag die Sichtweise und die Aktie schloss etwas oberhalb der Eröffnung.

Das vorherige 20-Tage Tief lag mehr als drei Tage vor dem neuen Tief, somit wurde dieses Kriterium erfüllt. Der Schlusskurs liegt allerdings noch leicht unter dem vergangenen 20-Tage-Tief, wodurch es sich hier um kein ganz lehrbuchmäßiges Signal handelt. Am nächsten Tag hätte der Einstieg in das Turtle Soup +1 long-Signal bereits kurz nach der Eröffnung erfolgen können. Es ist sehr schön zu erkennen, wie bereits am selben Tag ein enormer Buchgewinn verzeichnet werden konnte. Auch die Folgetage waren durch Kurszuwächse gekennzeichnet, sodass das Signal eine gute Rendite ermöglicht hätte.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Turtle Soup +1“ Formationen in Echtzeit identifiziert.

Trader Coaching Dragonfly Doji: Hat dieses Signal das Verdopplungspotenzial eingeleitet?

Liebe Trader,

was ist besser als die Chance auf einen einmaligen Gewinn? Die Chance auf wiederkehrende Gewinne! Mit gewissen Handelsmustern können wir diesem Ziel näherkommen. Denn die Vergangenheit zeigt uns genügend Beispiele, wo Marktteilnehmer sich in ähnlichen Situationen gleich verhalten haben. Ein schönes Signal bietet in diesem Zusammenhang der in diesem Artikel thematisierte Dragonfly Doji. Dieses Umkehrsignal weist auf das Ende einer Abwärtsbewegung hin und kann enormes Potenzial bieten. Im Fall von Caterpillar steht möglicherweise sogar eine Kursverdopplung bevor.

Die Namensherkunft des Doji stammt aus Japan. Ein Doji zeichnet sich durch einen langen nach unten gerichteten Docht und keinem Kerzenkörper aus. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass der Eröffnungskurs auch gleichzeitig der Schlusskurs sein muss. Der lange nach unten gerichtete Schatten verdeutlicht die geänderte Einschätzung der Marktteilnehmer zu jener Aktie. Die Qualität des Handelssignals kann noch verbessert und gestärkt werden, wenn an diesem Tag ein erhöhtes Handelsvolumen gegeben ist. Der Begriff Dragonfly wiederum bedeutet übersetzt so viel, wie Libelle. In der japanischen Literatur kann zu diesem Muster gelesen werden, dass der Dragonfly Doji eine emporfliegende Libelle repräsentiere, welche abhebt und sich dann unbeirrt in Richtung des Himmels bewegt. Eine passende Beschreibung für das Long-Signal dieser Formation.

Nach Möglichkeit sollte der Dragonfly Doji auch am Tageshoch beginnen und enden. Der Kauf erfolgt anschließend am Folgetag. Hierzu wird der Hochpunkt als Einstiegstrigger für den nächsten Handelstag genutzt.

Heute betrachten wir die Beendigung der Abwärtsbewegung durch einen Dragonfly Doji am Beispiel des Charts der Caterpillar (CAT). Der Maschinenenbauer bewegt sich seit Ende Februar 2017 kontinuierlich bergauf. Somit befindet sich die Aktie eigentlich in keinem Abwärtstrend, wie es die ursprüngliche Intention des Dragonfly Doji war. Allerdings kam es immer mal wieder zu kleineren Korrekturen. Die letzte folgte am 12.07.2017 und dauerte knapp zwei Wochen an. Das Ende dieser kurzfristigen Pullback-Bewegung wurde dann am 21.07.2017 mit der Ausbildung des Dragonfly Doji eingeleitet. Unter leicht gesteigertem Handelsvolumen und einem sehr langen Schatten nach unten konnte im Verlauf des Tages Kraft gezeigt werden. Diese führte die Aktie bis zum Eröffnungskurs zurück, wo Caterpillar den Handel dann auch beendete.

Am Folgetag wurde die Aktie durch eine enorme Kurszielanhebung von BMO Capital gestützt. Die Analysten stuften das Kursziel auf eine Preisrange zwischen $208 und $224 hoch. Ein so enormes Kursziel entsprach zu jenem Zeitpunkt mehr als einer Kursverdopplung! BMO Capital hat damit einen Tag vor der Veröffentlichung von Caterpillars Quartalszahlen enormen Mut bewiesen. Denn tendenziell werden Kursziele erst nach veröffentlichten Zahlen angepasst. Anleger, welche dieser Einschätzung Glauben schenkten, sollten mit der Bekanntgabe am Folgetag belohnt werden. Caterpillar veröffentlichte sehr gute Ergebnisse. Sie lagen über den Schätzungen der meisten Analysten. Außerdem wurde der Ausblick angehoben. Für Trader ein sehr schönes Szenario, welches der Markt mit einem Gap Up von über 5% würdigte. Kurzfristig orientierte Trader könnten nun bereits die Gewinne realisiert haben. Mittel- oder langfristig orientierte Anleger hingegen könnten auf die Fortsetzung der angenehmen Aufwärtsbewegung setzen. Auf alle Fälle bot der Dragonfly Doji eine sehr schöne Einstiegsgelegenheit.

In der TraderFox Software kann die Trefferquote der jeweiligen Handelssignale im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Tesla liefert die ersten Model 3 aus – Ist die Korrektur schon vorbei?

Liebe Trader,

am Freitag hat Elon Musk die ersten dreißig Model 3 Teslas an Mitarbeiter übergeben. Ab Dezember sollen dann pro Monat bereits 20.000 Stück ausgeliefert werden. Dennoch dürften sich einige Tesla-Fans noch etwas gedulden müssen:  Es gibt eine Warteliste mit über 500.000 Bestellungen. Das heißt die meisten Tesla-Fans werden ihr Auto erst 2018 erhalten und einige müssen sogar bis 2019 aushalten. Mit einem Startpreis von $35.000 kostet das Model 3 lediglich halb so viel wie die traditionellen Teslas. Viele Tesla-Fans, die bisher aufgrund der teuren Preise nur davon träumen konnten einen Tesla zu fahren, dürfen daher bald selbst in den Genuss kommen einen Tesla zu besitzen. Mit 350 Kilometern hängt die Reichweite des Basismodells dem heutigen Standard der Verbrennungsmotoren natürlich noch hinterher. Für $49.000 bekommt man dafür ein Modell mit einer stärkeren Batterie. Dieses hat eine Reichweite von ca. 500 Kilometern und dürfte für Langstrecken daher deutlich angenehmer sein. Von dem $14.000 Aufpreis entfallen alleine $9.000 auf die stärkere Batterie. Das zeigt wie hoch der Kostenfaktor der Batterien ist und genau hier hat Tesla einen großen Vorsprung gegenüber den traditionellen Autoherstellern.

Die Tesla-Aktie kam Anfang Juli unter Druck, nachdem mäßige Auslieferungszahlen veröffentlicht worden waren. Zusätzlich schockte Goldman Sachs die Anleger mit einer Senkung des Kursziels auf $180. Im Bereich der $300 Dollar-Marke konnte die Aktie jedoch ein Swing-Low markieren und scheint den Aufwärtstrend nun wieder fortzusetzen. Nun schauen alle gespannt auf die Quartalszahlen, welche am Mittwoch veröffentlicht werden.

Tesla ist aktuell ein gutes Beispiel, um den Unterschied zwischen Investieren und Trading zu erklären: Als Investment ist Tesla aktuell ungeeignet. Die Bewertung von $54 Milliarden Dollar ist einfach zu hoch. Die Risiken sind schwer abzuschätzen. Für Trader bietet Tesla jedoch die Möglichkeit sich an der Rallye zu beteiligen und das Verlustrisiko dabei strikt zu minimieren.

Möchten Sie den Aktienkurs von Tesla automatisch überwachen lassen und bei Neuigkeiten sofort informiert werden?

Bei TraderFox verfolgen wir täglich die Märkte und handeln die Trends, die gerade gespielt werden. Mit Hilfe unserer Apps können Sie über Neuigkeiten zu Unternehmen in Echtzeit informiert werden. Unsere Kunden haben somit die Möglichkeit, die Quartalszahlen am Mittwoch direkt per Push-Nachricht zu erhalten. Zudem können Sie Kursalarme setzen und werden bei großen Bewegungen automatisch informiert, um bei einem Crash nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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Big Picture Volkswagen: Licht und Schatten des größten Automobilherstellers von Europa!

Egal ob der Abgasskandal oder die jüngsten Kartellvorwürfe, die schlechte Nachrichtenlage der deutschen Automobilhersteller rund um die Volkswagen AG (WKN: 766403) reißt einfach nicht ab. Die USA bereitet nach dem Abgasskandal bereits die nächste Sammelklage aufgrund illegaler Absprachen zu Preisen vor. Doch trotz aller Widrigkeiten rund um diese Skandale konnte Volkswagen das Konzernergebnis mehr als verdoppeln. Dieses stieg im zweiten Quartal auf 3,192 Mrd. EUR an. Im vergangenen Jahr konnte hierbei lediglich ein Ergebnis von 1,214 Mrd. EUR erwirtschaftet werden. Auch der Umsatz zog von 57,0 Mrd. EUR auf 59,7 Mrd. EUR an.

Charttechnisch ist die Aktie trotz der guten Quartalszahlen stark unter Druck. Obwohl sich VW seit dem Tief des Abgasskandals stark erholen konnte, beschatten nun die jüngsten Kartellvorwürfe das übergeordnete Bild. Dieses ist durch den Verlauf der vergangenen Handelsmonate ohnehin angeschlagen. Die Slow Stochastik generierte nun auf Monatsbasis ein Verkaufssignal. Das MACD-Histogramm will diesem folgen. Ohnehin erscheint der Erholungsversuch mehr einer korrektiven Erscheinung. Derzeit befindet sich der Wert noch an einer massiven Unterstützungszone um die 130 EUR. Bricht diese, wird der in der Erholung gebildete Aufwärtstrend nicht halten können. Die nächste markante Unterstützung befindet sich erst wieder im Bereich der 106 EUR. Diesen behalte ich für einen übergeordneten Long-Einstieg im Auge, insofern die Indikatoren und Oszillatoren entsprechende Signale liefern.

Auf Wochenbasis notiert die Technik bereits in einem Bereich, in dem solche Kaufsignale entstehen können. Sowohl die Slow Stochastik als auch das MACD-Histogramm sind massiv im überverkauften Bereich. Zusätzlich notiert die Aktie unmittelbar am wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 130 und 127 EUR. Ich erwarte hier eine mehrwöchige Gegenbewegung bis zum Mindestkursziel bei 136 bzw. 140 EUR. Mit einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung rechne ich jedoch aufgrund der Monatsansicht noch nicht.

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Amazon enttäuscht beim Gewinn – Müssen sich Anleger nun Sorgen machen?

Liebe Leser,

für eine kurze Zeit war Jeff Bezos mit einem geschätzten Vermögen von $90,6 Milliarden der reichste Mensch der Welt. Zu verdanken hat er dies seinen Amazon Aktien. Diese konnten sich allein in den letzten fünf Jahren mehr als vervierfachen! Doch am Freitag eröffnete die Amazon-Aktie rund 4 % tiefer und damit nimmt Microsoft-Gründer Bill Gates zumindest vorerst wieder Platz 1 ein.

Amazon hatte am Donnerstagabend die Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht und die Gewinnschätzungen dabei massiv verfehlt: Der Gewinn pro Aktie schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 77 % auf $0,40. Die Analystengemeinde hatte mit $1,42 gerechnet. Beim Umsatz konnte Amazon die Erwartungen dafür übertreffen und diesen um erstaunliche 25 % auf knapp $38 Milliarden steigern.  Der Grund für den schwachen Gewinn liegt hauptsächlich an den enormen Investitionen, die Amazon in diversen Bereichen wie Videoinhalte, Prime Service, und neuerdings auch Lebensmittel tätigt. Und dass soll wenn es nach CEO Jeff Bezos geht auch so bleiben: Im dritten Quartal könne Amazon sogar bis zu $400 Millionen Verlust machen, so der Unternehmenschef. Jeff Bezos ist das egal. Er setzt ähnlich wie ein familiengeführtes Unternehmen auf langfristige Cashflows statt auf kurzfristigen Profit. Er denkt in Jahren und Jahrzehnten statt in Quartalen. Das macht den Erfolg von Amazon letztendlich aus.

Während die Amazon-Aktie am heutigen Freitag rund 3 % im Minus notiert, hat JPMorgan das Kursziel nun sogar angehoben! Die US-Bank empfiehlt die Aktie mit einem Kursziel von $1175 zu kaufen und begründet dies damit, dass Amazon sein Wachstum beschleunige und mehr Wachstumsmöglichkeiten als jedes andere Unternehmen habe, welches die Bank beobachte. Goldman Sachs ist sogar noch optimistischer und bestätigt das renommierte Conviction-Buy-Rating für Amazon mit einem Kursziel von $1275.

Charttechnisch sieht es nach wie vor gut aus bei Amazon. Seit Jahresbeginn konnten die Anteilscheine bereits um rund 33 % zulegen. Die Aktie könnte im Bereich der psychologisch wichtigen $1000 Marke bereits ein Tief ausbilden. Sollten sich die Verluste ausdehnen dient zudem die Marke von $950 als Unterstützung.

Möchten Sie Trends wie Amazon begleiten und täglich die wichtigsten Aktien-News aus Deutschland und den USA erhalten?

Bei TraderFox verfolgen wir täglich die Märkte und identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Darüber hinaus verfolgen wir ebenfalls das Amazon-Prinzip, so dass wir Einnahmen konsequent investieren um unser Angebot stetig zu erweitern. Hierfür haben wir vor einigen Wochen zum Beispiel einen Kalender eingerichtet, in dem wichtige Ereignisse wie Quartalszahlen inklusive der Umsatz- und Gewinnschätzungen vermerkt sind.

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Earning Events – Diese Aktien zeigen eine positive Preisreaktion auf den jüngsten Quartalsbericht!

Liebe Trader,

seit kurzem können wir im Trading-Desk gezielt nach sogenannten Earning Events screenen. Das heißt, wir suchen Aktien mit einer positiven Preisreaktion auf Nachrichten in Form guter Quartalszahlen.

Starke Kursanstiege sind in der Regel immer auf fundamentale Nachrichten zurückzuführen. Mit diesem neuen Feature haben wir jetzt die Möglichkeit nach den Gesetzmäßigkeiten des Pivotal Point-Prinzips neue Trading-Chancen zu identifizieren.

Der große Vorteil ist, dass wir im Trading-Desk mit diesem Kriterium sämtliche Märkte bzw. selbst definierte Kurslisten auf positive Preisreaktionen nach Quartalszahlen in Echtzeit prüfen können.

Wie das ganze in der Praxis funktioniert, zeige ich im heutigen Video

Big Picture BASF: Wie geht es nach dem Gewinnsprung und der Anhebung der Prognose weiter?

Der größte Chemiekonzern der Welt legte in der abgelaufenen Handelswoche seine Zahlen für das zweite Quartal vor. Dank deutlicher Zuwächse bei Basischemikalien sowie bei Öl und Gas lief es für die BASF SE (WKN: BASF11) mehr als rund: Im abgelaufenen Quartal gelang dem Unternehmen aus Ludwigshafen ein deutlicher Gewinnsprung. Auch die Prognose für das Gesamtjahr wurde angehoben. Der Gewinn stieg dabei vor Sondereffekten um 32% auf rund 2.25 Mrd. EUR. Hierbei konnten sogar die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen werden.  Der Umsatz legte ebenfalls zu. Dieser zog um 12% auf 16,3 Mrd. EUR an. Für das EBITDA zum Jahresende wird eine Zunahme von mindestens 11% erwartet. Damit wurde die Prognose erhöht, bei welcher bislang von bis zu 10% ausgegangen wurde. Doch wie steht es um die charttechnische Situation des größten Chemie-Konzerns der Welt?

Die übergeordnete Betrachtung wird hierbei in Form der Monatsansicht dargestellt. Hierbei stelle ich fest, dass sowohl in der Slow Stochastik ein Verkaufssignal generiert wurde als auch das MACD-Histogramm stark abflacht. Diese steht ebenfalls kurz vor einem solchen Signal. Damit wurde durch den Anstieg vor einigen Monaten lediglich ein Doppeltop am Allzeithoch generiert. Die Gefahr einer weiteren monatelangen Korrektur ist damit gegeben. Meine ersten Kursziele befinden sich hierbei im Bereich um die 75 EUR sowie 70 EUR. In diesen Bereichen notieren starke Unterstützungen.

Diese Unterstützungen sind im Wochenchart weiterhin gekennzeichnet. Hier befinden sich zusätzlich die Hauptkorrekturziele des 50er und 61,8er Fibonacci-Retracements. Anders als im Monatschart ist hierbei die Technik allerdings bereits stark im negativen Bereich bzw. massiv überverkauft. Daher ist tendenziell für die nächsten Handelswochen eher mit einer Erholungsbewegung zu rechnen. Zusätzlich befindet sich die Aktie derzeit am 38,2er Fibonacci-Retracement sowie der SMA 200. Ebenfalls liegt um den Bereich der Kursmarke von 77 bis 80 EUR eine starke Unterstützungszone.

Macht ein Einstieg Sinn?

Obwohl mir die übergeordnete Monatsansicht etwas Bauchschmerzen bereitet, rechne ich auf Wochenbasis mit einer Erholungsbewegung. Daher bietet sich meines Erachtens ein Long-Trade über mehrere Handelswochen an. Auf Tagesbasis ergibt sich ein ähnliches Bild bei der Technik wie in der Wochenansicht. Aus diesem Grund plane ich die Aufstockung meiner bestehenden Position im Bereich zwischen 76 und 74 EUR.

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Trading Taktik KickOff short: Abgasskandal und Kartellabsprachen setzen dieser Aktie zu

Liebe Trader,

Fahren Sie ein Diesel-Fahrzeug? Wenn ja, dann haben Sie es sicherlich in den Medien verfolgt, dass bereits die nächsten Abgasmanipulationen publik gemacht wurden. Viele Kunden sind dadurch stark verunsichert und dürften den Kauf neuer Dieselfahrzeuge aufschieben oder gar komplett davon weg tendieren. Dies wiederum dürfte sich in den nächsten Quartalen in den Bilanzen der Autobauer bemerkbar machen. Profitieren könnten davon Elektroantriebe, doch sind auch die Zulieferer bereits darauf eingestellt? In diesem Artikel zeige ich Ihnen einen Autozulieferer, welcher wohl einer der großen Verlierer am Markt sein dürfte.

In Bezug auf Nachrichten, wie die des Abgasskandals oder der Kartellabsprachen, müssen sich Anleger immer fragen, ob sich das fundamentale Bild des Konzerns dadurch signifikant gewandelt hat. Sofern eine solche Situation vorliegt, ist eine Neubewertung erforderlich. Aus dieser Neubewertung resultiert dann ein neuer Gleichgewichtspreis. Zu diesem dürfte der Kurs künftig tendieren. Manchmal kommt es sogar vor, dass solche Bewegungen innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Momentum heranwachsen. Swing-Trader können solche Chancen aktiv nutzen und sich in Trendrichtung positionieren.

Eine Verkaufsgelegenheit mit einem solchen Momentumansatz können kurzfristig orientierte Anleger beispielsweise mit dem KickOff short handeln. Dieses von TraderFox entwickelte Handelssignal weist, unter Einbeziehung der Bollinger Bänder, auf eine Fortsetzung einer Abwärtsbewegung hin. Für ein gültiges Signal hat TraderFox die nachfolgenden Kriterien implementiert. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie unter den Bollinger Bändern notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden. Hierbei gibt es, je nach Anzahl der Tage, gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens darf der 10er gleitende Durchschnitt im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein. TraderFox hat hierzu eine Differenz von bis zu 1% als akzeptabel angesehen. Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

Heute betrachten wir den KickOff short anhand des Charts der ElringKlinger AG (WKN: 785602). Der Automobilzulieferer leidet bereits seit längerem unter sinkenden Kursnotierungen. Ende Juni veröffentlichte ein direkter Mitbewerber Quartalszahlen, welche vom Markt sehr schlecht angenommen wurden. Schaeffler musst sogar die Gewinnprognose für das laufende Jahr kappen. Konkurrenten wie ElringKlinger wurden daraufhin ebenso abverkauft. Doch diese Kursverluste hielten nicht lange. Die Aktie rappelte sich auf und stieg erneut langsam an. Dann der nächste Schlag. Das Bundeskartellamt sah es am 13.07.2017 als erwiesen an, dass ElringKlinger Mitglied eines Kartells gewesen ist. Dieses Kartell soll Preisabsprachen getätigt haben und dadurch den Wettbewerb zu Ungunsten des Großkunden Volkswagen verzerrt haben. Das Resultat war eine Verurteilung von drei Zulieferern über insgesamt 9,6 Millionen Euro. Den Aktienpreis kümmerte dieses Ereignis noch nicht sonderlich. Erst einige Tage später, als Daimler als „Abgasbetrüger“ in den Fokus gerückt wurde, waren die negativen Anzeichen zu groß. Die Aktie brach ein.

Der Kurssturz entwickelte eine immer stärker werdende Dynamik. Am dritten Tag mit einem neuen Tief war es dann soweit. Das KickOff short Signal für eine Fortsetzung des Abwärtstrends wurde getriggert. Der Trader konnte sofort aktiv werden, als die Mindestanforderungen erfüllt waren. Wie sich bis heute zeigt, läuft der Trade noch sehr schön abwärts.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils größer als der ATR Wert sein:

Am Beispiel der ElringKlinger AG bei Auslösung des Verkaufsignals:
Performance 2 Tage: ca. -5,5%
ATR: 0,40
1,8 ATR: 0,72

Ergo ist die Performance kleiner als der ATR Wert -5,5%<0,40

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie KickOff short mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Chartanalyse Adidas: Im Vollsprint nach vorne!

Adidas (WKN: A1EWWW) entwickelte sich in den letzten Jahren zum Superbullen im DAX. Auch am heutigen Handelstag entzieht sich der Sportartikelhersteller der Schwäche im Gesamtmarkt und steigt um über 8% an. Der Grund dafür ist, dass Adidas weiterhin in Topform bleibt. Gestern Abend meldete das Unternehmen besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen und hob zugleich nochmals seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2017 an. Der Umsatz dürfte währungsbereinigt zwischen 17 und 19% zulegen. Angepeilt wurde eine Steigerung zwischen 12 und 14%. Beim Gewinn sieht es ähnlich aus: dieser soll zwischen 26 und 28% auf 1,39 Mrd. EUR anziehen. Erwartet waren bislang lediglich 1,225 Mrd. EUR.

Durch die gestrige Prognoseanhebung startet Adidas mit einem Aufwärts-Gap von ca. 8% in den Handel. Dadurch überwindet die Aktie die verengte Konsolidierung der vergangenen Monate mit einem Pivotal Newspoint nach oben. Der Breakout auf ein neues Allzeithoch ist in volle Gange. Ein ähnliches Bild erlebten wir bereits im März des Jahres. Hierbei generierte der Konzern ebenfalls einen solchen Pivotal Newspoint und konnte dadurch auf ein neues Allzeithoch ausbrechen. Der Ausbruch erfolgte unter hohem Handelsvolumen. Dies dürfte am heutigen Tag auch der Fall sein. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 210 EUR.

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