Swing-Trading-Strategie Lonely Warrior: Die perfekte Zeit für Rebound-Signale

Liebe Trader,

gestern Nachmittag kam es im DAX schlagartig zu einer Kehrtwende und der Index verlor innerhalb von 2 Stunden zeitweise mehr als 200 Punkte. Wie konnte es dazu kommen? Am Tag zuvor teste der deutsche Leitindex bereits nach unten, konnte über den Handelstag allerdings wieder an Stärke zulegen. Gestern eröffnete er dann mit einem Gap Up, woraufhin sich kurzzeitig weitere Käufer fanden. Doch dann wurde mit dem SMA 20 und dem Eröffnungskurs vom 27.06.2017 markante Widerstände berührt. Diese wiederum verleiteten die Marktteilnehmer zu Verkäufen und Gewinnmitnahmen. Im weiteren Tagesverlauf tendierte der Index zu den Bereichen, wo das größte Volumen umgesetzt werden konnte. Logischerweise sind diese Bereiche dort, wo viele Marktteilnehmer Stop Loss Orders platzieren. Genau so war es dann auch. Unter ehemaligen Swing Lows kam es zu gigantischen Umsätzen. Nun hat sich der Index kurzfristig wieder beruhigt und sucht neue Volumen. Damit ergibt sich eine perfekte Zeit für Rebound-Signale wie den Lonely Warrior.

Der Namensursprung des Lonely Warrior ist aus einer asiatischen Geschichte entstanden. Ein Soldat sollte stets bei der Truppe bleiben und sich im Krieg nie zu weit von der eigenen Armee entfernen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass er irgendwann alleine in feindlichem Territorium ist. In solchen Situationen sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Kämpfers praktisch auf null. Es bleibt ihm nichts Anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen oder auf diese zu warten.

Übertragen auf die Aktienmärkte können die Bollinger Bänder als das sichere Terrain angesehen werden. Der Bereich außerhalb jener Begrenzung er stellt in diesem Fall das feindliche Territorium dar. Basis der Bollinger Bänder stellt die mathematische Normalverteilung dar. Nach dieser tendieren aktuelle Aktienpreise mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert. Kurse außerhalb der Begrenzungen seien somit eine Ausnahme. Ebenso wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurücktendieren.

Damit ein Lonely Warrior long Signal getriggert wird, ist die Erfüllung bestimmter Kriterien erforderlich. So muss eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet werden. Als Alternative könnte ebenso ein ausgebildetes Handelssignal vorliegen, wenn eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter den Bollinger Bändern entstanden ist. Eine so ausgebildete Kerze würde dann als einsamer Krieger bezeichnet werden, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am nächsten Handelstag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht übertroffen wird. Im Anschluss an die Eröffnung einer Long-Position wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überverkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter sinken. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior long anhand der Burlington Stores Inc. (BURL). Der amerikanische Einzelhändler leidet wie viele Kaufhausketten unter dem Vordringen von Amazon. Amazon hat am 16.06.2017 die Übernahme von Whole Foods bekannt gegeben und damit ein regelrechtes Beben in der Branche ausgelöst. Auch Burlington war davon betroffen. Zu Anfang reagierte der Kurs nur leicht, doch als die Aktie unter den gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage fiel, war es aus. Großanleger verabschiedeten sich aus der Aktie und drückten die Notierungen nach unten.

Der Abwärtsdruck setzte sich bis zum 23.06.2017 fort Jener Tag stellte dann allerdings die Wende dar, es kamen erstmals seit mehreren Handelstagen im Handelsverlauf mehr Käufer als Verkäufer in die Aktie. Über den Tag konnte sich so ein schöner langer Schatten nach unten ausbilden. Ein Hinzuziehen der Bollinger Bänder ermöglichte anschließend die richtige Einordnung dieses Pullbacks. Es war der Boden der Abwärtsbewegung, welcher vollständig unterhalb des Bollinger Bänder ausgebildet wurde. Ein wunderschönes Chance-Risiko-Verhältnis für Swing-Trader.

Für den Folgetag hätte nun lediglich eine Kauforder oberhalb des Tageshochs platziert werden müssen. Nach der Auslösung zu Börsenbeginn hätte der Trader nur noch abwarten müssen. Ein sehr schöner Trade.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Korrekturmodus – Mit diesen Tools kann die Jagd auf Rebounds beginnen!

Liebe Trader,

Rebound-Trading ist nicht jedermanns Geschmack. Sehr schnell schneidet man sich, beim Versuch das fallende Messer aufzufangen, in die Finger. Es wäre jedoch falsch komplett auf das Rebound-Trading zu verzichten. Im Erfolgsfall winken schnelle und hohe Gewinne.

Wichtig bei der Selektion eines geeigneten Rebound-Kandidaten ist, dass bestimmte Kriterien erfüllt werden. So sollte eine Aktie in den vergangenen drei bis vier Handelstagen 10 bis 20% an Kurswert eingebüßt haben und möglichst außerhalb des unteren Bollinger Bänder notieren.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen bleibt jedoch, dass der Kursrutsch nicht durch schlechte Nachrichten oder andere unternehmensspezifische Gründe, sondern ausschließlich durch das schwache Marktumfeld hervorgerufen wurde.

Aus aktuellem Anlass möchte im im heutigen Video vier wertvolle Tools vorstellen, die mich bei der Identifikation von potentiellen Rebound-Kandidaten aktiv unterstützen.

Chartanalyse Bayer: Wie geht es nach der Gewinnwarnung weiter?

Nachdem Bayer (WKN: BAY001) Monsanto für rund 58,8 Mrd. USD übernommen hat, wird der Konzern größter Anbieter für Saatgut und Pflanzenschutzmittel. Im vergangenen Jahr sorgte die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je getätigt hatte, für Furore. Umweltschützer waren empört. Auch der Aktionäre reagierten zunächst äußerst pessimistisch. Doch allmählich überwogen die dadurch entstehenden Vorteile. Die Aktionäre sahen die eigentliche Sinnhaftigkeit dahinter. Daraufhin stieg der Konzern ab Ende 2016 von rund 83 EUR auf zuletzt 124 EUR an. Im Hause Bayer scheint die Welt wieder in Ordnung. Bis jetzt. Der Konzern meldete am heutigen Handelstag eine überraschende Umsatz- und Gewinnwarnung. Ziehen da etwa schwarze Gewitterwolken über Leverkusen auf?

Bayer kündigte heute Vormittag an, dass wegen unerwartet hoher Warenbestände im Pflanzenschutzgeschäft in Brasilien und des schwächeren Abschneidens der Sparte Consumer Health die Jahresziele gesenkt werden müssen. Diese Anpassung der Prognosen soll mit dem Zwischenbericht zum zweiten Quartal veröffentlicht werden. Der Bericht für das abgelaufene zweite Quartal wird am 27. Juli veröffentlicht. Es ist mit einer Ergebnisbelastung von 300 bis 400 Mio. EUR zu rechnen. Analysten rechnen für das Gesamtjahr bislang im Schnitt mit einem Ebitda von 12,3 Mrd. EUR. Obwohl die Belastung im Vergleich zum Gesamtergebnis vergleichsweise gering ausfällt, reagiert die Aktie heftig auf diese Nachricht. In der Spitze verlor der Wert bereits über 5,5%. Wird dadurch nun eine Korrektur eingeleitet oder kann sich der DAX-Riese wieder zurückkämpfen?

Im untenstehenden Kursverlauf ist die Wochenansicht zu sehen. Hierbei durchbrach Bayer zu Beginn dieses Handelsjahres den langfristigen Abwärtstrend vom Allzeithoch bei rund 145 EUR. Seitdem wirkte der Wert wie befreit. Er kannte nur einen Weg nach oben. Nun scheint sich durch die Ergebnisbelastung in Brasilien eine übergeordnete Korrektur einsetzen zu können. Das MACD-Histogramm und die Slow Stochastik sind mittlerweile sehr heiß gelaufen, sodass dem Wert eine Abkühlung guttun würde. Ich strebe den Bereich zwischen dem 50er und 61,8er Fibo-Retracement der vergangenen Aufwärtsbewegung für einen Long Einstieg an. Hierzu sollte die Slow Stochastik auf Wochenbasis allerdings deutlich abgebaut haben und das MACD-Histogramm im negativen Bereich notieren. Innerhalb der nächsten Handelstage werde ich diesen Wert allerdings nicht beachten. Die Kursalarme sind bei 105 und 100 EUR platziert.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Marktcrash – Wie mir die Alarm-Konfiguration bei der Jagd auf Rebounds hilft

Liebe Trader,

Rebound-Trading ist nicht jedermanns Geschmack. Sehr schnell schneidet man sich, beim Versuch das fallende Messer aufzufangen, in die Finger. Es wäre jedoch falsch komplett auf das Rebound-Trading zu verzichten. Im Erfolgsfall winken schnelle und hohe Gewinne.

Die Alarm-Konfiguration erweist sich bei der Jagd auf sogenannte Panik Peaks als wertvolle Hilfe, indem für jede Aktie, die einen Kurssturz von mehr als 5% verzeichnet, eine Meldung im Trading-Desk erscheint sowie eine Push Notification auf das Smartphone versendet wird. Damit kann ich als Trader sicherstellen, dass mir kein potentieller Rebound mehr entgeht.

Mehr dazu im heutigen Coaching-Video!

Chartanalyse Bank of America: Fed gibt grünes Licht!

In Zeiten des Niedrigzinsumfeldes haben es Banken wahrlich nicht einfach: Die Margen sinken und die Zinseinnahmen fallen. Doch dieser abflachende Trend scheint allmählich zu drehen. Denn die US-Notenbank Fed hob die Zinsen zuletzt ein weiteres Mal um 0,25 Prozentpunkte an. Damit liegen die Leitzinsen zwischen 0,75 und 1 Prozent. Gestern Abend folgte eine weitere erfreuliche Nachricht für die Bankenbranche: Das erste Mal seit der Einführung des Stresstests für Banken haben sämtliche Kreditinstitute der USA die Fed-Prüfung bestanden. Die Fed gibt grünes Licht! Die Banken dürfen ihre Aktienrückkauf- und Dividendenpläne ausweiten. Damit partizipieren die Aktionäre mehr von den erwirtschafteten Gewinnen.

Einer dieser Profiteure ist natürlich die Bank of America (WKN: 858388). Das Kreditinstitut ist das zweitgrößte Geldhaus der USA und zählt damit zu den größten der Welt. Im Jahr 2016 generierte das Unternehmen einen Umsatz von 83,70 Mrd. USD und hat eine Marktkapitalisierung von über 244 Mrd. USD. Auch Starinvestor Warren Buffett ist investiert. Die Bank of America hob im Zuge des bestandenen Stresstests sofort die Dividende um 60 Prozent auf 48 Cent pro Aktie an.

Im Zuge der Hoffnungen auf eine Zinswende stieg die Aktie von Bank of America innerhalb der letzten eineinhalb Jahren stark an. Anfang 2016 startete die Aktie bei ca. 11 USD. Im Hoch befand sie sich zuletzt bei rund 26 USD. Dies entspricht einem Anstieg von weit über 100%. Innerhalb der vergangenen Monate ging das Unternehmen jedoch in eine verengte Konsolidierung über. Deren obere Begrenzung befindet sich bei ca. 24,30 USD. Auf diesem Niveau wird die Aktie heute eröffnen. Kann sich die Bank of America heute aus dieser Konsolidierung lösen, so nimmt sie den übergeordneten Aufwärtstrend wieder auf. Sollte die Aktie keinen nachhaltigen Kaufdruck entwickeln und die untere Begrenzung bei ca. 22 USD unterbieten, so befindet sich der nächste starke Unterstützungsbereich erst bei rund 18,50 USD. Ich nehme die Aktie in meine verengte Watchlist auf.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Schwache Price-Action am Gesamtmarkt – 5 Aktien für die Rebound-Watchlist!

Liebe Trader,

die Price-Action an den Märkten sendete in den letzten Wochen immer wieder Warnzeichen, dass es ungemütlicher werden und eine größere Korrekturbewegung bevorstehen könnte. In den USA zeichnete sich gestern ein weiterer sogenannter Distribution-Day ab.

Die Entwicklung im Trade Radar mahnt bereits seit zwei Wochen zur Vorsicht. Trader, die aktiv mit dem Tool arbeiten, wurden entsprechend frühzeitig gewarnt. Die Börse wäre aber nicht die Börse, wenn nicht auch das Gegenteil eintreten könnte. Als Trader müssen wir die Situation am Markt ständig neu bewerten und entsprechend Trading-Szenarien aufstellen.

Wie eine konkrete Vorgehensweise für die Identifikation neuer Trading-Chancen jetzt ausschaut und welche Aktien, im Falle einer Ausdehnung der Korrektur über die Preisachse, für einen Rebound in Frage komme, zeige ich in diesem Video!

Diese Aktie steigert seit 34 Jahren ihre Dividende: Hier ist eine Liste mit weiteren Dividenden-Aristokraten

Liebe Trader,

haben Sie gewusst, dass die Münchener Rückversicherung seit 34 Jahren ein stabiler Dividendenzahler ist? Die Dividende fiel in keinem einzigen Jahr aus und wurde niemals gesenkt. Ich zeige Ihnen nun, wie Sie solche stabilen Dividendenzahler finden können.

Anleger, welche ihre Investments auf solche Aktien fokussieren möchten, haben hierzu mehrere Möglichkeiten. Beispielhaft könnte der Anleger auf dem deutschen Markt nach geeigneten Anlagen suchen. Für die Selektion nach geeigneten Kandidaten gäbe es dann zwei verschiedene Wege. Einen aufwendigen und einen leichten. Der aufwendige Weg erfordert es, die Fundamentaldaten eines jeden Unternehmens genau nach der Dividende der vergangenen Jahre durchzuschauen. Sind die Dividenden je Aktie gleich hoch geblieben oder sogar gestiegen? Oder wurde die Dividende irgendwann mal reduziert?

Zugegeben ein mühseliger Weg um ans Ziel zu kommen. Leichter wäre es doch, wenn man lediglich die Kriterien anklicken müsste und einem so eine Liste von kontinuierlichen Dividendenzahlern angezeigt werden würde. Dort könnte jeder Anleger dann selbst Aktien selektieren, welche interessant sein könnten. Vielleicht  bildet die ein oder andere Aktie sogar gerade ein gutes charttechnisches Signal aus. Genau hier bietet sich die TraderFox Software an, um Händlern wertvolle Zeit zu sparen.

Wie genau können sich Börsianer nun diese Zeit sparen?
Hierzu muss in der TraderFox Software die Kursliste Deutschland Prime (TF) aufgerufen werden. Unterhalb dieses Textabschnittes finden Sie auch noch eine Visualisierung der Vorgehensweise.

Die Maus muss in der Kursliste oben rechts zu der Ecke bewegt werden. Dort entsteht dann ein kleines grünes Kästchen mit einem Plus darin. Beim Anklicken öffnen sich mehrere Kriterien, nach welchen die Anleger diese Kursliste filtern können. Um Dividendentitel herauszufiltern, ist das Klicken auf „Fundamental“ erforderlich, welches zu den fundamentalen Auswahlkriterien führt. Hier kann nun als erstes „DIV_2016“ ausgewählt werden, wobei die Dividenden des letzten Jahres betrachtet werden. So bekommen Anleger einen Eindruck davon, wie viel Prozent die Dividende damals betrug. In der oberen Abbildung ist dieses Kriterium bereits eingefügt. So hat beispielsweise die Münchener Rückversicherung 2016 eine Dividende von 4,80% ausgeschüttet.

Der nächste Schritt ist die Betrachtung der Kontinuität dieser Zahlungen. Hierzu wird erneut das kleine grüne Kästchen angeklickt, „Fundamental“ betrachtet und dort „DIV.KONTINUITÄT“ ausgewählt. Auch dieses Kriterium ist im oberen Bild enthalten, so sehen Sie beide ausgewählten Kriterien neben einander angeordnet. Die Kontinuität zeigt, seit wie vielen Jahren in Folge eine gleichbleibende oder höhere Dividende gezahlt wurde. So hat die Münchener Rückversicherung bereits seit 34 Jahren kontinuierlich Dividenden gezahlt und würde sich somit als Dividendenanlage für Börsianer anbieten. Nach dieser Auswahl können die Händler noch die passenden Aktien auf charttechnisch gute Gegebenheiten untersuchen und die besten Titel in das Depot packen.

Bei Unternehmen, welche über Jahre hinweg Dividenden zahlen, müssen Anleger allerdings auch zwei Kriterien genau beachten.

1. Es reicht nicht aus, dass die Dividendenrendite prozentual hoch ist. Das Unternehmen sollte eine vertrauenswürdige Geschichte haben und die Dividende in den letzten 10 Jahren unterm Strich stetig erhöht haben. Dadurch erhalten die Unternehmen den ehrwürdigen Titel Dividenden-Aristokraten.

2. Die Dividendenausschüttung darf nicht aus der Substanz erfolgen. Das Eigenkapital der Firmen sollte trotz der Dividendenausschüttungen langsam steigen.

Fazit: Die TraderFox Börsensoftware ermöglicht es, nach stabilen Dividendenzahlern zu screenen!

Tipp:
Wir von TraderFox haben selbst einen Dividenden-Index entwickelt. Mit dem QIX Dividenden Europa steht Anlegern nun ein Index für den langfristigen Vermögensaufbau zur Verfügung, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. Neben einer hohen Dividendenrendite zeichnen sich Indexvertreter durch ein hohes Maß an Stabilität aus.

Weitere Informationen zum QIX Dividenden Europa findest du auf qix.captial.

Chartanalyse ProSiebenSat.1: Übernahme von Jochen Schweizer im Fokus!

ProSiebenSat.1 (PSM777) steht vor einem Umbruch. Denn das Hauptgeschäft der klassischen Fernseh-Werbeeinnahmen schwächelt. Zwar sollten diese Einnahmen in den kommenden Jahren in Deutschland weiter steigen, doch aufgrund der starken Online-Konkurrenz rund um Netflix, Amazon und Google sind diese Wachstumsaussichten mehr als begrenzt. Analysten rechnen hierbei lediglich noch mit einem jährlichen Plus von rund 2%.

Grund genug für den Medienkonzern aus München sich neu zu erfinden: ProSiebenSat.1 will weiter ins Digitalgeschäft eindringen. Dabei kann das Unternehmen auf einen Cashbestand von rund 1,35 Mrd. EUR zurückgreifen. Am 21.Juni meldete der Konzern, dass der Anbieter für Erlebnisgutscheine Jochen Schweizer übernommen wird. Die Firma wird mit rund 108 Mio. EUR bewertet. Doch bei solch einer Größenordnung wird Jochen Schweizer in erster Linie nur unwesentlich zum Gesamtergebnis von ProSiebenSat.1 beitragen können. Der Medienkonzern erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr ein EBITDA in Höhe von 982 Mio. EUR. Jochen Schweizer hingegen lediglich ca. 10 Mio. EUR.

Dennoch scheint sich ProSieben bewusst für Jochen Schweizer entschieden zu haben. Denn dadurch wird die eigene Erlebnisgutscheinplattform mydays gestärkt. Durch die Ergänzungen der Angebote und das Zusammenlegen beider Plattformen kann hierbei die Marktführerschaft entstehen.

Außerdem scheint sich die Strategie von ProSieben zu ändern: in kleine lukrative Nischen eindringen, um dort die Marktführerschaft zu erlangen. Selbiges passt zu den Plattformen Parship und Elitepartner, welche beide zum Medienkonzern aus München gehören.

Auf Wochenbasis ist zu sehen, dass sich die Aktie von ProSieben weiterhin in einem Abwärtstrend befindet. Durch den Anstieg von Ende 2016 bis vor wenigen Monaten gelang es allerdings nicht, diesen Abwärtstrend zu überwinden. Mittlerweile stabilisiert sich der Kurs leicht unterhalb der SMA 200. Dieser Versuch der Bodenbildung befindet sich unmittelbar am 50er Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Aufwärtsbewegung. Dabei notiert die Slow Stochastik stark im überverkauften Bereich und das MACD-Histogramm deutet eine Wende an. Die Aktie wird in meine engere Watchlist aufgenommen.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Chartanalyse Alphabet: neuer Profiteur der personalisierten Medizin!

Als ich vor rund zwei Monaten auf die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) aufmerksam gemacht hatte, warf ich die Frage in den Raum, ob das Unternehmen bald vierstellig wird. Hierbei stand die Aktie bei rund 860 USD. Aufmerksam wurde ich durch das Buy-Rating von Barclays, wobei die Investmentbank mit einem Kursziel von 1.065 USD auf sich aufmerksam machte. Wachstumstreiber waren vor allem die verstärkte mobile Nutzung im US-Internetsektor sowie das wachsende YouTube-Geschäft bzw. die Ankündigung von YouTube TV. Nun, nach Erreichen der Kursmarke von 1.000 USD ergeben sich weitaus interessantere Wachstum-Phantasien: Google setzt zusätzlich auf den Mega-Trend der personalisierten Medizin!

Bei der personalisierten Medizin werden Krankheiten nicht mit Standardmedikamenten behandelt. Dies ist ein Behandlungskonzept, das für Patienten personalisierte Test zur Diagnose durchführt sowie den darauffolgenden Einsatz maßgeschneiderter Therapien und Medikamente ermöglicht. Dadurch wird das Gesundheitswesen deutlich effizienter. Doch was hat das mit Google bzw. Alphabet zu tun?

Das Unternehmen bietet eine spezielle Cloud-Plattform für Genomics-Daten an. Bei sinkenden Preisen für Analysen des Erbguts wird die Anzahl an dessen Durchführungen in Zukunft deutlich steigen. Hierbei wird das komplette Genom (Erbgut) des Patienten sequenziert. Wird diese Sequenzierung in Zukunft zum Standard, so werden massive Mengen an Daten zu analysieren sein. Hierfür stellt Google seine Cloud-Plattform bereit.

Charttechnisch betrachtet reagierte die Aktie von Alphabet an der starken Unterstützung von ca. 840 USD. Durch das Buy Rating von Barclays konnte die Aktie letztendlich aus der kurzfristigen Konsolidierung ausbrechen. Kurze Zeit später bestätigte sich dieser Ausbruch durch die Veröffentlichung der starken Unternehmenszahlen für das abgelaufene erste Quartal. Hierbei gelang es Alphabet in den Folgewochen die Kursmarke von 1.000 USD zu knacken. Woraufhin ein starker Rücksetzer folgte. Allerdings wurde dieser Rücksetzer sofort wieder als Kaufgelegenheit genutzt. Die Aktie setzt zur Fortsetzung der Aufwärts-Bewegung an. Ich werde voraussichtlich eine Trading-Position aufbauen. Ich gehe von einer Trend-Fortsetzung aus.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Chartanalyse GrubHub: der Lieferheld der USA steigert Gewinn um 78%!

Ganz gleich, ob Sie gemütlich auf der Couch liegen, mit Freunden Fußball schauen, arbeiten oder für eine wichtige Prüfung lernen, ein knurrender Magen in Kombination zu einem leeren Kühlschrank ist in diesen Situationen eine Horrorvorstellung. Doch heutzutage gibt es für fast alles eine Lösung. Auch für dieses Problem! Denn die Auswahl im Internet ist riesig: italienisch, mexikanisch, griechisch oder asiatisch. Ein paar Klicks und etwas Geduld, dann steht bereits die fertige Mahlzeit vor der Türe. Weltweit wurden fast 73 Mrd. USD durch solche Essens-Lieferungen umgesetzt. Bis zum Jahr 2021 sollen die Wachstumsraten dabei bei fast 24% liegen.

Einer der Profiteure ist der Essens-Lieferant GrubHub Inc. (WKN: A1XE9Z) aus Chicago. Dieses Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf den Heimatmarkt in den USA sowie die britische Hauptstadt London. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens um 39% auf 156,1 Mio. USD. Der Nettogewinn nahm dabei sogar um 78% auf 17,7 Mio. USD zu. Nach eigenen Angaben nutzen bereits ca. 8,75 Mio. Nutzer den Service von GrubHub.

Zuletzt heizten ebenso Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Amazon den Kurs an. Wird GrubHub nach dem Hauptgericht Whole Foods Market nun das Dessert?

Charttechnisch betrachtet befindet sich das Unternehmen kurz vor einem Ausbruch über ein neues Allzeithoch. Die Aktie notiert nur unwesentlich unterhalb der Kursmarke von rund 48,11 USD. Im Vorfeld hat GrubHub sogar die verengte Konsolidierung verlassen. Diese kam nach der Veröffentlichung der starken Q1-Zahlen zustande. Dabei stieg die Aktie von 35 auf ca. 43 USD.  Durch diesen starken Anstieg generierte der Lieferheld der USA einen Pivotal News-Point. Der Ausbruch erfolgte dabei unter hohem Handelsvolumen. Ich werde voraussichtlich eine Position aufbauen.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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