Das sind die neuen Funktionen im TraderFox Trading-Room!

Liebe Trader,

täglich gibt es tausende von neuen Nachrichten an den Finanzmärkten. Für private Trader ist es fast unmöglich, in dieser Informationsflut den Überblick zu behalten. TraderFox hat im Trading-Room eine neue Funktion eingeführt. Sie lässt sich umschreiben mit “TraderFox informiert dich dann, wenn es etwas zu gewinnen gibt”.

Möglich wird diese neue Funktion durch unsere Technologie für Push-Notifications in den TraderFox-Apps (iOS und Android). Wenn einer unserer Trader eine chancenreiche Handelsmöglichkeiten erkennt, kann er Ihnen, liebe Kunden, innerhalb weniger Sekunden eine Nachricht zukommen lassen.

Wir unterscheiden zwischen 2 Klassifizierungen:

Mit [HOT] kennzeichnen wir unsere Kommentare im Trading-Room, wenn wir der Meinung sind, dass es sich lohnt, sofort zu reagieren. [HOT] bedeutet, dass Sie einem Hinweis, sofort Ihre Aufmerksamkeit widmen sollten.

Mit [STORY] kennzeichnen wir unsere Kommentare im Trading-Room, wenn kein dringender Handlungsbedarf besteht, wir aber auf Sicht von einigen Wochen und Monaten große Kurspotenziale sehen.

In den letzten Tagen gab es einige Meldungen, die von unseren Tradern als relevant eingestuft wurden und eine Push-Notification zur Folge hatten. Mehr dazu im heutigen Video!

Aurelius schafft den Breakout aus der flachen Basis – Leerverkäufer müssen sich nun warm anziehen

Liebe Trader,
in meinem letzten Artikel über Aurelius berichtete ich über das mögliche Szenario, dass die Aktie weiter in Richtung des Niveaus bei 66 € läuft. Dort stand sie nämlich vor dem ominösen Research-Bericht von Gotham. Demnach hätte die Aktie obwohl sie von ihrem Tief bei 35 € bereits 50 % zugelegt hat immer noch rund 25 % Kurspotenzial. Viele Analysten sehen den fairen Wert des Unternehmens ebenfalls deutlich über dem aktuellen Kurs. Von einer Ausnahme abgesehen bewegen sich die jüngsten Kursziele zwischen 58,90 € und 82 €. Je mehr der Fokus nun weiter auf das operative Geschäft gerichtet wird, desto besser sehe ich die Chancen für eine weitere Erholung.

Eines der einfachsten und dennoch sehr effektiven Chartmuster ist der Ausbruch aus der flachen Basis. Im Idealfall wird dieser zusätzlich von positiven News oder einem generellen Rallyepotenzial begleitet. Einen solchen mustergültigen Breakout sahen wir letzte Woche bei Aurelius. Die Aktie konnte bei einem schwachen Marktumfeld ihre wochenlange Basis am Freitag verlassen. Am Montag folgten dann starke Anschlusskäufe. Aktuell notiert die Aktie bereits 7,5 % über dem Ausbruchslevel. Direkte News gab es keine, aber es gibt zum einen das Rallyepotenzial, falls sich die Anschuldigungen von Gotham als haltlos erweisen und das Vertrauen in die Aktie zurückkehrt. Zum anderen findet am 21. Juni die Hauptversammlung von Aurelius statt. Dort wird höchstwahrscheinlich eine Dividende in Höhe von 4 € pro Aktie beschlossen. Bekanntermaßen gibt es viele Leerverkäufer bei Aurelius. Für diese wird es nun nicht nur aufgrund der steigenden Kurse unangenehm, sondern sie müssen zusätzlich eine beträchtliche Dividende von knapp 8 % des Kurses stemmen. Viele Leerverkäufer dürften daher bis zur Hauptversammlung weiter ihre Positionen eindecken, um dieser Zahlung zu entgehen.

Verantwortlicher Redakteur: Thorsten Reich, Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt derzeit Aktien von Aurelius.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. Wir identifizieren die Trends, die gerade gespielt werden. Profitieren Sie vom Know-How unserer Profi-Trader.

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Chartanalyse Twitter: Turnaround Kandidat aufgrund des neuen digitalen Fernsehers?

Twitter (WKN: A1W6XZ) hat es derzeit nicht leicht. In Zeiten von Facebook ist es nicht einfach, sich im Social Media-Bereich durchzusetzen. Ein ähnliches Bild spricht die Marktkapitalisierung des Unternehmens. Diese betrug in der Spitze knapp 55 Mrd. USD. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen bereits bei lediglich 13,4 Mrd. USD. Twitter muss nun deutlich mehr tun, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Daran arbeitet CEO Jack Dorsey. Er plant den Ausbau im TV-Geschäft. Dabei will er bspw. Sport-Events, Konzerte, Nachrichten und andere Veranstaltungen per Live-Stream auf Twitter übertragen. Das Unternehmen soll der neue digitale Fernseher werden! Hierzu wurde Todd Swidler als Global Head of Live Business eingestellt. Zuvor arbeitete er in leitender Position bei Bloomberg. Der erste Schritt zum digitalen Fernseher ist bereits gegangen. Denn Twitter unterstützt mittlerweile sogar unter IOS den Apple TV. Zuletzt äußerte sich Steve Ballmer, CEO von Microsoft sogar positiv zu Twitter: „twitter is an amazing asset… we’ll see which way it goes… still have a lot money on the opportunity.”

Auch charttechnisch deutet sich eine Bestätigung der Aussage von Ballmer an. Denn obwohl ist die Aktie von Twitter noch innerhalb des langfristigen Abwärtstrends gefangen ist, deutet sich bereits seit über einem Jahr eine Bodenbildung an. Hierbei generierte die Aktie ein Doppeltief bei rund 13,70 USD. Um einen Turnaround allerdings vollziehen zu können, bedarf es dem signifikanten Überwinden der Entscheidungszone bei ca. 20 USD.

Fazit: Die Aktie könnte sich demnächst für einen übergeordneten Trade anbieten. Ich platziere meinen Kursalarm bei 19,60 USD. Solange bleibt die Aktie in meiner Watchlist.

 

Hinweis: Verfolgen Sie die Entwicklung der Aktienmärkte täglich Live in Realtime jetzt auch mit unsere TraderFox App. Unsere TraderFox Free-App beinhaltet daher zahlreiche Alarm-Funktionen, die per Push-Notification gemeldet werden.

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Darvas Breakout – Auf der Spur der ungarischen Börsenlegende!

Liebe Trader,

Nicolas Darvas, ein ungarischer Tänzer, der sich nur spät Abends mit der Börse beschäftigen konnte, aber dennoch aufgrund einer brillianten Strategie an der Wallstreet innerhalb von nur 18 Monaten aus 32.000 USD über 2 Millionen USD machte. Seine Strategie ist ähnlich wie die von Jesse Livermore oder auch wie die der Turtle Trader.

Das Darvas-System basiert auf der Grundüberlegung, dass der einzige solide Grund eine Aktie zu kaufen darin besteht, dass sie steigt. Die Phasen starker Kursanstiege werden von wilden Oszillationsbewegungen mit bestimmten Grenzen unterbrochen. Diese Phasen des Kräftesammelns verlaufen ähnlich wie die Sprünge eines Gummiballs, der in einem geschlossenen Glaskasten auf und ab springt. Um diese Beobachtung zu systematisieren, entwarf Darvas sein Box-System.

Im Guru-Desk Nicolas Darvas auf finden Sie, liebe Trader, alle Signal und Screenings, um die Darvas-Strategie selbst umsetzen zu können.

Welche Möglichkeiten die Tools bieten, zeige ich im heutigen Video!

Chartanalyse Starbucks: Die Wachstumsstory geht weiter!

Die Gastronomie-Aktie Starbucks (WKN: 884437) hatte seinen Börsengang im Jahre 1992. Seitdem stieg die Aktie um mehr als 18.000%. Damit ist Starbucks nach McDonalds die zweitgrößte Restaurantkette der Welt. Doch das Unternehmen ist mittlerweile nahezu in jeder größeren Stadt vertreten. Die Wachstumsaussichten waren eingetrübt. Doch das ändert sich nun. Denn durch mobile Bestellungen können Kunden bereits per Smartphone im Vorfeld bezahlen und ihren Kaffee direkt im Laden abholen. Seit der Einführung vor weniger als zwei Jahren entfallen bereits 8% aller Transaktionen über diesen Dienst. Das Ordern über das Smartphone ist so beliebt, dass das Management sich zuletzt über zu volle Läden beklagte. Doch auch das Luxus-Problem wird Starbucks gelöst bekommen.

Zusätzlich will Starbucks die Marke „Reserve Roastery“ etablieren. Die erste Rösterei wurde in Seattle eröffnet und ist dort bereits die meistbesuchte Touristenattraktion. Hier kann vor allem Kaffee bestellt werden, welcher auf unterschiedliche Art aufgebrüht wird. Geplant sind 20 bis 30 solcher Röstereien in den größten Städten der Welt. Durch diese Touristenattraktion soll hauptsächlich die Marke Starbucks noch stärker in den Köpfen der Menschen verankert werden. Der Gewinn pro Aktie soll sich durch dieses Projekt innerhalb der nächsten fünf Jahre um jeweils 15 bis 20% steigern.

Ein solches Unterfangen spielt bereits die Aktie von Starbucks. Diese brach zuletzt aus dem bereits angesprochenen mehrjährigen Korrektur-Kanal nach oben aus. Anschließend startete die Aktie ein Pullback. Seitdem nimmt die Aktie Angriff auf das Allzeithoch bei rund 64 USD.

Fazit: Der Chart von Starbucks spielt allmählich die neu aufkommende Wachstumsstory. Ich folge voraussichtlich einem Breakout über das Allzeithoch. Hier platziere ich meinen Kursalarm.

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5 Chart-Setups mit interessanter Story und überzeugender Trefferquote!

Liebe Trader,

die Grundphilosophie lautet stets: „Handle die Signale am Markt, die gerade gut funktionieren!“ Das Trader Radar zeigt Euch wie viele Chartsignale in einem bestimmten Zeitraum ausgelöst wurden und wie hoch deren Trefferquote gerade ist. Echtzeit-Trefferquoten geben Ihnen eine gute Indikation dafür welche Chartsignale gerade gut funktionieren und welche eher nicht.

Die Kombination aus überzeugender fundamentaler Story und einem chancenreichen Chart-Setup bieten beste Voraussetzungen für einen Trade.

Wie man die entsprechenden Kandidaten mit dem Trade Radar identifiziert, zeige ich euch an Hand meiner fünf Trading-Kandidaten, die ich euch heute detailliert in diesem Video vorstellen möchte!

Chartanalyse Ford: dank neuem CEO vom Underdog zum Highflyer?

Die komplette Automobilbranche steht vor einem Wandel. Egal, ob durch die Bedrohung von Elon Musk’s Elektroautos, das autonome Fahren, die hohe Konkurrenz oder gar der Antrieb per Wasserstoff. All das sind nicht gerade gute Nachrichten für Autobauer. Tritt in solch einem Marktumfeld letztendlich noch der CEO zurück, welcher ein Unternehmen aus der Krise geführt hatte, ist das nicht gerade Balsam für die Seele eines Investors. Der charismatische CEO Alan Mulally verließ Ford (WKN: 502391) in genau solch einer Situation. Zwar führte sein Nachfolger Mark Fields den Konzern in den darauffolgenden beiden Jahren zu den profitabelsten überhaupt, doch war das für Investoren nicht genug. Der Gewinn wurde nicht wie gewünscht angekurbelt und verglichen zu der Konkurrenz zu sehr auf neue Technologien verzichtet. Dementsprechend verlor Ford innerhalb der vergangenen drei Jahre über 30% von seinem Börsenwert. Das macht die Aktie eindeutig zu einem Underdog.

Doch könnte sich dies bald ändern? Vor Kurzem wurde Mark Fields in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Sein Nachfolger ist Jim Hackett. Der neue CEO gilt als ein Kandidat für eine Turnaround-Story. Er steht für klare Visionen und leitete zuletzt Ford’s Tochtergesellschaft „Ford Smart Mobility LLC“. Er bringt damit das zusätzliche technologische Verständnis für diesen Job mit.

Charttechnisch ist die Aktie weiterhin angeschlagen und bleibt bisher im Abwärtstrend gefangen. Eine Bodenbildung ist noch nicht zu erkennen. Dementsprechend bleibt die Aktie lediglich auf der Beobachtungsliste. Interessant wird Ford für mich erst im Unterstützungsbereich zwischen 10,35 und 9,95 USD.

Fazit: Jim Hackett hat einiges zu tun, um das Unternehmen wieder auf Vordermann zu bringen und die Aktionäre zufrieden zu stellen. Die Aktie wird für mich erst in zwei Fällen interessant: nach einer mehrwöchigen Bodenbildung oder sofern sie in den Unterstützungsbereich zwischen 10,35 und 9,95 USD gelangt. Hier platziere ich meine Kursalarme.

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Wirecard: 10-prozentige Rebound-Rallye nach den Quartalszahlen

Liebe Trader,

Wirecard ist eine der beliebtesten Aktien für Leerverkäufer am deutschen Markt. Dies liegt vor allem an der undurchsichtigen und komplexen Bilanz des Unternehmens. Diese Kombination von Short-Sellern und fundamentalen Zweifeln löst auch bei Anlegern immer wieder Unsicherheit aus, welche kurzzeitig zu starken Abschlägen in der Aktie führt. Dieses Muster sieht man seit dem Zatarra-Research-Bericht vor einem Jahr häufiger bei Wirecard. Weitere Beispiele sind der Brexit und der Manager-Magazin-Artikel im Februar dieses Jahres. Bei sämtlichen Panikverkäufen kam es in den Tagen danach, oder bereits intraday, zu einer starken Rebound-Bewegung. In diesem Chart habe ich die größten Paniktage eingezeichnet:

Als News-Trader versuche ich hierbei nicht die Bilanz zu bewerten. Viel mehr beobachte ich die Aktie und lauere auf weitere Paniktage, um dann bei positiven News-Impulsen zu kaufen. Diese bieten sich ideal für Rebound-Einstiege an, vorausgesetzt sie werden vom Kursverhalten bestätigt. Schauen wir uns hierzu die jüngste Veröffentlichung der Quartalszahlen vom 18. Mai an. Geprägt von dem schwachen Gesamtmarkt, eröffnete die Aktie mit einem Abschlag von rund 4 %, obwohl das Ergebnis mit 48,5 Mio. Euro über den Erwartungen (45,8 Mio.) lag. In der Spitze fiel die Aktie daraufhin um 7 %. Man kann also von einer kleinen Panik sprechen. Doch dann liefen nach und nach die Neubewertungen der Analysten über den Ticker. Den Anfang machte Berenberg mit einer Bestätigung des Kursziels von 58 €. Weitere folgten und die Aktie machte sämtliche Tagesverluste wieder gut und konnte den Tag sogar im Plus schließen. Am darauffolgenden Morgen erfolgten gestützt von einer Goldman Sachs-Empfehlung weitere Käufe und die Aktie notierte bereits 10 % über dem Vortagestief. Für Aktien mit fundamentaler Unsicherheit (z. B. Wirecard und Aurelius) empfiehlt es sich daher eine Rebound-Watchlist anzulegen.

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Abgasmanipulationen: Trifft es nach Volkswagen und Fiat Chrysler nun auch General Motors?

Liebe Trader,

in der letzten Woche ging es rund bei den US-Autoherstellern: Zunächst hatte Ford überraschend den CEO gewechselt. Kurz darauf erhoben US-Behörden Anklage gegen Fiat Chrysler. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, ähnlich wie Volkswagen, Abgaswerte manipuliert zu haben. Die Rede ist hierbei von 104.000 Diesel-Fahrzeugen. General Motors (GM) wurde bisher verschont, könnte man meinen, doch am Donnerstag wurde auch Anklage gegen GM erhoben. Der Autohersteller aus Detroit soll die Abgaswerte in 705.000 Diesel-Trucks manipuliert haben. Es gibt jedoch einen deutlichen Unterschied im Vergleich zur Klage gegen Fiat Chrysler: Während es Fiat Chrysler mit einer Klage der US Justiz zu tun hat, handelt es sich bei General Motors bisher nur um eine Sammelklage von betroffenen Fahrzeugbesitzern. Zusätzlich verfügt GM über Geldreserven mit denen das Unternehmen mögliche Strafzahlungen tätigen könnte. GM hat die Vorwürfe in einer Stellungnahme jedoch scharf zurückgewiesen und erwidert, dass sämtliche Autos den Abgasrichtlinien entsprechen.

General Motors leidet unter stagnierenden Umsätzen. Die Zukunftsaussichten sind daher sehr pessimistisch, was sich auch in der Bewertung des Unternehmens zeigt: General Motors ist mit einem KGV von 5,5 und einer Dividendenrendite von 4,6 % sehr günstig bewertet. Das sehen auch viele Wall-Street-Gurus so und sind daher stark in der Aktie engagiert: Warren Buffett ist aktuell über seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway mit $ 1,6 Mrd. investiert. Hedgefondmanager David Einhorn legt noch einen drauf: Sein Hedgefond Greenlight Capital besitzt GM-Anteile im Wert von $ 2,4 Mrd. und ist damit mit über einem Drittel des Gesamtdepots in GM investiert!

Ein Blick auf den Langfristchart zeigt, dass man mit GM-Aktien in den letzten Jahren kein Geld verdienen konnte. Die Aktie notiert mit $ 33 deutlich unter dem Allzeithoch von 2013 bei $ 42. Der Gewinn konnte seitdem jedoch leicht zulegen und so ergibt sich das extrem niedrige KGV von 5,5. Von der Anklage ließ sich der Aktienkurs bisher nicht beeindrucken und hielt sich relativ stabil. Zusätzlich gibt es charttechnische Unterstützungen im Bereich von $ 30. Sollte der Abgasskandal jedoch trotzdem GM treffen und zu einem Abverkauf in der Aktie führen, dann könnte GM erst recht ein wahres Value-Schnäppchen sein.

Verantwortlicher Redakteur: Thorsten Reich, Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt derzeit Aktien von General Motors.

Hinweis: Bei TraderFox beobachten wir täglich die Entwicklungen an den Märkten. In unserer Rubrik Live-Investing machen wir Sie auf Aktien aufmerksam, welche von führenden Zukunftstrends profitieren könnten. Zusätzlich erhalten Sie Informationen zu Unternehmen und deren Produkten und Dienstleistungen.

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Swing-Trading-Strategie Lonely Warrior long: Überreaktionen an den Märkten traden

Liebe Trader,

Die Preise an der Börse schwanken durch Angebot und Nachfrage beeinflusst, täglich rauf und runter. Wenn es allerdings zu wenige Käufer und zu viele Verkäufer gibt, kann dieser Überhang die Kurse drastisch nach unten drücken. Durch solche Überhänge können dann wiederum sehr schnell Überreaktionen entstehen. Für Swing-Trader bieten diese wiederum angenehmen Chance-Risiko-Verhältnisse für die Positionseröffnung.

Meistens folgen solche Szenarien mit einer Kurslücke als Reaktion auf veröffentlichte Nachrichten. Doch die anfängliche Kraft einer solchen Bewegung kann anschließend nicht weitergeführt werden. Die Folge ist eine Kurswende. Dieses Signal kann sowohl in Long- als auch in Short-Richtung auftreten. In dem nachfolgenden Beispiel wird das Long-Signal beschrieben.

Der Namensursprung des Lonely Warrior ist aus einer vergangen asiatischen Geschichte entstanden. Soldaten sollten stets bei der Truppe bleiben und sich im Krieg nie zu weit von der eigenen Armee entfernen, da er sich sonst irgendwann alleine in feindlichem Territorium befindet. In solchen Situationen ist es sehr unwahrscheinlich, dass er den Angriff alleine überleben kann. Es bleibt ihm nichts Anderes übrig, als den eigenen Truppen entgegen zu kommen, oder auf diese zu warten.

Eine Übertragung dieses Verhaltens auf die Aktienmärkte erfordert das Hinzuziehen der Bollinger Bänder. Der Bereich außerhalb jener Begrenzungen kann als feindliches Territorium betrachtet werden. Die Bollinger Bänder gehen auf die Normalverteilung zurück. Nach dieser tendieren aktuelle Aktienpreise mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu ihrem Mittelwert. Kurse außerhalb der Begrenzungen stellen somit eine Ausnahme dar. Exakt so wie der einzelne Krieger, sollten die Aktiennotierungen ins sichere Terrain zurückkehren.

Die Auslösung eines Lonely Warrior long Signals erfordert die Erfüllung bestimmter Kriterien. So muss eine komplette Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder gebildet werden. Als Alternative könnte ebenso ein ausgebildetes Handelssignal vorliegen, wenn eine Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% unter den Bollinger Bändern entstanden ist. Eine so ausgebildete Kerze würde dann als einsamer Krieger bezeichnet werden, welchem das Handelssignal seinen Namen verdankt. Am nächsten Handelstag wird ein Kaufsignal ausgelöst, sobald das Tageshoch vom Vortag leicht übertroffen wird. Im Anschluss an die Eröffnung einer Long-Position wird eine Verlustbegrenzung platziert, um das Risiko auf 2% bis 4% zu reduzieren. Für das erfolgreiche Handeln eines Lonely Warrior ist es erforderlich, mit einer engen Risikotoleranz zu arbeiten. Schließlich könnten Aktien in überverkauften Situationen auch Trendverhalten aufweisen und weiter sinken. Die Grundlage solcher dynamischen Situationen könnte dann auf gravierende fundamentale Ereignisse zurückzuführen sein.

Heute betrachten wir den Lonely Warrior long anhand der Koenig & Bauer AG (WKN: 719350). Der Würzburger Druckmaschinenhersteller weist seit 2015 ein starkes und kontinuierliches Kurswachstum auf. Diese schöne Aufwärtsbewegung wurde lediglich durch zeitweilige Kurskorrekturen unterbrochen. So auch nach der Präsentation der Quartalszahlen am 09.05.2017. Die Werte waren für Maschinenbauer üblich im ersten Quartal etwas schwächer als auf das Gesamtjahr gesehen. Sie lagen jedoch leicht über den Vorjahreszahlen und waren somit positiv zu werten.

Analysten würdigten diese Entwicklungen, indem sie die Kurszielprognosen leicht angehoben haben. Doch es half nichts. Die nächsten Handelstage konnte keine neue Stärke aufgebaut werden, sodass der Kurs einbrach. Diese Verluste setzte die Koenig & Bauer AG bis zum 22.05.2017 fort. An diesem Tag schloss die gesamte Tageskerze unterhalb der Bollinger Bänder. Somit bildete sich ein Lonely Warrior aus, welchen Trader mit der Platzierung einer Kauforder über dem Tageshoch handeln könnten. Diese Kauforder wäre am 23.05.2017 bereits in den ersten Handelsstunden ausgelöst worden, da am selben Tag auch Warburg Research eine Kurszielanpassung vorgenommen hatte. Die Analysten stuften Koenig & Bauer von 72€ auf 82€ hoch. Diese starke Anhebung lockte neue Käufer an, welche den Kurs blitzschnell nach oben führten. Da bereits am Folgetag die Dividende ausgezahlt wurde, hätten Swing-Trader mit dieser Position sehr schnell einen ansehnlichen Gewinn einfahren können.

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Lonely Warrior mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Handelsbeginn werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.