Samsung: Nach dem Bestechungsskandal gibt es endlich wieder positive News

Liebe Trader,

das letzte Jahr war wahrlich kein leichtes für Samsung. Zunächst gab es das Problem mit den explodierenden Galaxy Note 7 Smartphones, welches nach Samsung auf das Ausprobieren neuer Technik zurückzuführen ist. Das Debakel soll Samsung rund $6 Milliarden gekostet haben. Danach wurde bekannt, dass der Samsung Chef Lee Jae Yong in einen Bestechungsskandal mit der Regierung verwickelt ist. So soll Samsung einen Freund der Präsidentin bestochen haben um im Austausch dafür Unterstützungen von der Regierung zu erhalten. Der Skandal betrifft jedoch nicht nur Samsung, sondern erstreckt sich über viele koreanische Unternehmen. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll die ehemalige Präsidentin Park über Kontakte die Unternehmen dazu gedrängt haben, Spenden an gemeinnützige Organisationen zu tätigen, die sie selbst kontrolliert. Als Konsequenz befinden sich momentan sowohl Samsung Chef Lee Jae Yong, als auch Ex-Präsidentin Park in Untersuchungshaft, während der Prozess gegen beide vorbereitet wird.

Positives kam diese Woche hingegen aus New York. Dort stellte der Samsung CEO Kwon Oh-hyun das neue Galaxy S8 vor. Die größte Neuheit ist eine neue Gesichtserkennung mit Iris-Scanner. Somit lässt sich das Smartphone nun automatisch durch anschauen entsperren, ganz ohne Fingerabdruck oder Code. Außerdem hat Samsung mit Bixby einen eigenen Sprachassistenten präsentiert, der im S8 zum ersten Mal zum Einsatz kommen soll. Hiermit erschafft Samsung interessanterweise einen Konkurrenten zu Googles Sprachassistenten, welcher bisher genutzt wird. Neu ist, dass Bixby stärker den Zusammenhang einbeziehen will, zum Beispiel welche App momentan geöffnet ist. Ob sich Bixby hier gegen Google durchsetzten kann, bleibt abzuwarten.

Nach einer dreijährigen Seitwärtsphase kennt der Aktienkurs von Samsung, unabhängig von den schlechten Nachrichten, seit Anfang 2016 nur eine Richtung und zwar nach oben. So konnte sich die Aktie in Euro seit Februar 2016 mehr als verdoppeln. Das Galaxy Note 7 Debakel konnte diese Rallye nur kurzzeitig unterbrechen.

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Trader-Coaching Sell Out: Die Rückkehr der Käufer

Liebe Trader,

Weltweit befindet sich die Textilbranche in einem Umbruch. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, um günstig neue Kleidung zu kaufen. Mittlerweile müssen Kunden dazu nicht einmal mehr das Haus verlassen. Sie können sich die Waren kostenfrei und bequem liefern lassen. Doch wo es auf der einen Seite Gewinner gibt, gibt es auf der anderen Seite auch Verlierer. Einer davon ist The Finish Line Inc. Die amerikanische Einzelhandelskette verkauft Schuhe, Bekleidung und Accessoires. Nach einer längeren Abwärtsbewegung kam schließlich der Sell Out. Diesen wiederum hätten Trader perfekt zum Einstieg nutzen können.

Das Handelssignal Sell Out basiert auf einer emotionalen Überreaktion am Markt. So kann ein Sell Out beispielsweise nach einer schlechten Neuigkeit folgen. Infolgedessen verliert die Aktie innerhalb von nur einem Handelstag, unter deutlich erhöhtem Handelsvolumen, enorm an Wert.

Konkret müssen für ein erfolgreiches Signal folgende Kriterien erfüllt sein. Die Aktie muss für ein Sell Out Szenario heute ein neues Drei-Monats-Tief ausgebildet haben und in der unteren Hälfte der Tagesspanne schließen. Am besten sind in diesem Szenario sogar Kurslücken, da somit gleichzeitig Zielmarken auf der Oberseite gebildet werden können. Weiterhin ist es erforderlich, dass dieser letzte Abverkauf nach einem längeren Abwärtstrend der Aktie auftritt. Hierzu wird das letzte Drei-Monats-Hoch für einen Vergleich herangezogen. Seit dem Hoch soll die Aktie mindestens 25% tiefer notieren und alleine am heutigen Tag muss der Verlust 5% oder mehr betragen. Zu dem wird für den Tag des Sell Outs ein Volumen erwartet, welches mindestens 100% über dem durchschnittlichen Volumen der letzten 4 Wochen liegt. Der Trigger für den Einstieg wird für den oder die Folgetage auf den heutigen Schlusskurs gelegt.

Die Eröffnung einer Position sollte 1-5 Tage nach dem Tag des angezogenen Handelsvolumens erfolgen. Der Anstieg des Volumens wiederum ist ein guter Hinweis darauf, dass die letzten spekulierenden Trader abgefischt wurden. Anschließend beginnt die Aktie unter unspektakulärem Volumen langsam wieder zu wachsen. Das Signal sollte sich möglichst unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes ereignen. Sollten neue Tiefs gebildet werden, ist das Signal nicht intakt. Kann das Tief hingegen gehalten werden, darf ein Engagement in das Unternehmen gewagt werden. Der Ausstieg wird nach einer schnellen Erholung in Höhe von 7-10% empfohlen.

Heute betrachten wir das Handelssignal Sell Out anhand der The Finish Line Inc. (FINL). Das Textilunternehmen befindet sich seit Ende 2016 in einer kontinuierlichen Abwärtsbewegung. Diese hat die Marktkapitalisierung des Konzerns auf Drei-Monats-Sicht um ca. ein Drittel schrumpfen lassen. Den Abschluss dieser Abwärtsbewegung bildete am 24.03.2017 ein kompletter Ausverkauf der Aktie. The Finish Line Inc. hat an jenem Tag Zahlen zum vierten Quartal veröffentlicht, welche selbst die schwache Erwartungshaltung der Analysten noch unterboten hat. Ein regelrechter Ausverkauf, welchen viele Anleger für einen panischen Verkauf nutzten. Doch für Trader wäre dies ein gutes Zeichen gewesen, denn am Tag darauf wurde der Schlusskurs des Tages erreicht. Diese Marke wiederum hätte das Long-Signal Sell Out für die Trader aktiviert. Es ist am Chart sehr schön zu erkennen, wie schnell ein Käufer mit dieser Position einen über zehn prozentigen Gewinn eingefahren hätte.

In der TraderFox Software können ausgebildete Sell Outs sowie Kandidaten für dieses Handelssignal in Echtzeit verfolgt werden. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass dieses Signal eher selten auftritt. Wenn es jedoch auftritt, kann es sehr gute Chancen ermöglichen Schon vor Handelsbeginn können in der Software die Kandidaten identifiziert werden, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Top Growth Stocks: Effizientes US-Screening und 5 aussichtsreiche Trading-Kandidaten für den heutigen US-Handelstag!

Liebe Trader,
mit dem Guru-Desk William O`Neil wurde ein komplettes Trading-Desk für die systematische Überwachung der Top Wachstumsaktien auf charttechnische Kaufsignale konzipiert. Jeden Montag wird das Ranking der fundamentalen Auswahllisten aktualisiert.

Ein effizientes Stock-Screening bedarf nur weniger Minuten Zeitaufwand, wenn es sich um eine fest etablierte Trading-Routine handelt.

In diesem Video zeige ich wie ein effizienter Screening-Ansatz aussieht, um die Top-Wachstumsaktien täglich auf neuen Trading-Chancen zu überprüfen.

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Domino’s Pizza: 2015 noch ein Aprilscherz – 2017 schon Realität – Domino’s liefert Pizza in Hamburg bald per Roboter

Liebe Trader,

was 2015 noch ein Aprilscherz war, soll innerhalb der nächsten zwei Monate in Hamburg bereits Realität werden. Domino’s Pizza (DPZ) will in mehreren Städten in Deutschland und den Niederlanden fahrende Liefer-Roboter einsetzen. Als Erstes werden die Roboter in Hamburg getestet. Sie sollen für Lieferungen mit einer Reichweite von maximal 1,6 km eingesetzt werden. Hierbei wird anfangs ein Mensch die Roboter begleiten, um die Lieferung sicherzustellen und bei Problemen eingreifen zu können. Die Roboter bezieht Domino’s von dem Londoner Startup Starship Technologies, welches sich auf Liefer-Roboter spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde von zwei Skype Gründern erschaffen. Die Roboter sollen bis zu 6 km/h schnell fahren und 8 Pizzen transportieren können.

Domino’s CEO Don Meij begründet die Einführung der Roboter damit, dass das Unternehmen aufgrund des starken Wachstums auf Roboter angewiesen sei, da es sonst den Bedarf nicht mehr decken könne. Ein weiterer Grund dürfte aber sicherlich die Tatsache sein, dass ein Roboter weder ein Gehalt verlangt, noch wegen Krankheit nicht zur Arbeit erscheint. Zuvor hatte Domino’s bereits die Lieferung mit Drohnen in Neuseeland und mit Robotern in Australien getestet. Ob Drohnen oder Roboter – Menschen werden es wohl nicht sein, die in Zukunft Essen nach Hause liefern.

Die Aktie von Domino’s befindet sich seit Jahren in einer entfesselten Rallye. So konnte sich der Aktienkurs alleine in den letzten 5 Jahren mehr als verfünffachen! Damit lässt Domino’s sogar Amazon und Google alt aussehen. Momentan befindet sich die Aktie in einer kleinen Konsolidierung knapp unter dem Allzeithoch vom 1. März. Heute überzeugt die Aktie durch relative Stärke zum Gesamtmarkt. Ein Breakout auf ein neues Allzeithoch bietet sich als Trendfolgetrade an.

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Swing-Trading-Strategie Gilligan´s Island: News richtig handeln!

Liebe Trader,

Positive oder negative Neuigkeiten eines Unternehmens können zu kräftigen Kursentwicklungen führen. Nicht immer müssen diese Neuigkeiten direkt mit dem Unternehmen zu tun haben. So kann bei Rohstoffförderern beispielsweise schon ein Überangebot des produzierten Gutes genügen, um den Aktienkurs unter Druck zu setzen. Häufig geschieht dies sogar vor- oder nachbörslich, sodass die Aktie zu Börsenbeginn mit einer Kurslücke eröffnen kann. Genau solche Situationen können sich Swing-Trader zu Nutze machen, indem sie eine Bestätigung abwarten und dann einen Rebound Trade eröffnen.

Mit dem Gilligan´s Island Handelssignal von Jeff Cooper sollen Überreaktionen am Markt für Gegenbewegungen genutzt werden. Idealerweise befindet sich die betrachtete Aktie in einem Abwärtstrend und eröffnet mit einem Down-Gap. Dies ist allerdings nicht verpflichtend. Verpflichtend ist hingegen, dass die Aktie mit Gap auf einem neuen Zwei-Monats-Tief eröffnet. Hierbei gelten größere Kurslücken als aussagekräftiger. Weiterhin muss die Aktie bei oder in der oberen Hälfte ihrer Tagesspanne, sowie auf selber Ebene, oder über dem Eröffnungskurs schließen. Ausschließlich am Folgetag kann ein Kauf 1/8 Punkt (= 0,125%) über dem heutigen Hochpunkt gestartet werden. Als Risikotoleranz legt Cooper 1 Punkt (= 1 Prozent) fest. Falls die Aktie fest schließen sollte, empfiehlt er die Position über Nacht zu halten.

Heute betrachten wir das Handelssignal Gilligan´s Island anhand der Oceaneering International (Oll). Der Konzern ist im speziellen Bereich der Exploration von Erdölfeldern im Meer tätig. Anhand des Charts ist ersichtlich, dass es seit Ende Februar 2017 vermehrt zu Verkäufen der Aktie gekommen ist. Was allerdings nicht im Chart ersichtlich ist, ist die Ursache dieses Verfalls. Die Begründung findet sich nämlich in einem anderen Chart, dem des Ölpreises. Dieser hat seit dem Bekanntwerden der Überproduktion gewisser Länder außerhalb der OPEC Vereinigung enorm an Wert eingebüßt. Als ölförderndes Unternehmen ist Oceaneering dadurch logischerweise direkt betroffen.

Am 27.03.2017 kam allerdings die Wende. Der Iran hat sich positiv zur Kürzung der Fördermengen geäußert, wodurch Zuversicht geschöpft wurde. Diese Zuversicht setzte nur langsam ein, was für Rohstoffe ein typisches Verhalten darstellt. Denn die Produzenten müssen sich erst einmal an die neue Marktlage gewöhnen und Mengen anpassen. Swing-Trader hätten diese Bodenbildung mit dem Gilligan´s Island am Folgetag perfekt für einen Einstieg nutzen können. Die Position hätte direkt zu Börsenbeginn mit dem Übertreffen des Vortageshochs eröffnet werden können.

In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Gilligan´s Island im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Next-Level-News-Trading mit der TraderFox dpa-AFX ProFeed App!

Liebe Trader,
die vergangenen Handelstage haben mal wieder auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass in den meisten Fällen bedeutsame Nachrichten für starke Kursanstiege verantwortlich sind.

Wir können gerade beobachten, dass Aktien von Unternehmen, die zuletzt gute Ausblicke auf 2017 und die Folgejahre gaben, durchziehen. Jungheinrich, Leoni und Pfeiffer Vacuum sind entsprechende Beispiele.

Im heutigen Video geht um das Thema News-Trading und die neue TraderFox-KI, die wichtige Nachrichten identifiziert und per Push-Notification verschickt.

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Facebook greift Snap mit Snapchat-Klonen an

Liebe Trader,

die Aktien von Snap kamen am Dienstag unter Druck nachdem Facebook neue Funktionen bei seiner Messaging App vorgestellt hatte. Facebook hat nun drei verschiedene Funktionen auf seinen Plattformen eingeführt, die alle stark an Snapchat erinnern. Die Story Funktion – ein Kernelement Snapchats – ist nun auf allen drei Plattformen von Facebook verfügbar: Whats App, Instagram, und Facebook Messenger. Am meisten ist die Kopie von Snapchat bei Facebook Messenger ersichtlich. Hier wurden nun ebenfalls Filter und Rahmen, sowie spezielle Augmented Reality Effekte (man denke an die langen Zungen bei Snapchat) eingeführt. Das neuste Feature von Facebook ist Direct. Mit diesem Service lassen sich Bilder und Videos an Freunde schicken, die nach dem Anschauen wieder gelöscht werden. Die Einführung von Direct stellt die größte Überraschung dar, da dieser Dienst als einziger vorher nicht angekündigt wurde.

Facebook hat somit alle Funktionen implementiert, die Snapchat so erfolgreich gemacht haben. Die Einführung von Instagram Stories dürfte der Grund sein, wieso Snapchats Zuwachs an täglichen Nutzern im vierten Quartal mit 5 Millionen deutlich niedriger lag als noch im zweiten Quartal mit 21 Millionen. Die Aktie von Facebook konnte am Dienstag zulegen, während Snap fiel. Anleger rechnen also womöglich damit, dass Snap weitere Marktanteile an Facebook verlieren wird. Da Facebook die Snapchat-Funktionen so offensichtlich kopiert hat, könnte das ganze auch Regulierungsbehörden auf den Plan rufen. Möglicherweise bereitet Snap auch eine Klage vor, wenn Markenrechte oder Patente verletzt worden sind.

Die Aktie von Facebook befindet sich seit Jahresanfang im Rallyemodus und konnte dieses Jahr bereits um über 20 % zulegen. Die Vorstellung der neuen Messenger-Funktionen von gestern könnte der Aktie neuen Schwung verleihen um auf ein neues Allzeithoch zu steigen.

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Trader-Coaching Hyperbole Signal: Bollinger Bänder für den Rebound nutzen

Liebe Trader,

Seitdem Donald Trump im Amt ist, war er bemüht, alle seine Vorhaben umzusetzen. Sei es das Stoppen der Einwanderung, den Bau der Mauer zwischen Mexiko und den USA oder die Auflösung der Obamacare. Letztere ist erst kürzlich trotz Mehrheit der republikanischen Partei in den entscheidungsrelevanten Gremien gescheitert. In Folge dessen reagierten die Märkte mit der Angst darauf, dass er weitere Großprojekte seiner Agenda nicht umgesetzt bekommen könnte. Für die Finanzbranche wäre hier das wichtigste Projekt die Kürzung von Steuern. Folglich reagierten auch einige Titel Anfang der Woche mit einem Down Gap. Die Panik der einen ist die Chance der anderen. Swing-Trader wären in solch einer Situation mit dem Hyperbole Signal die Profiteure gewesen.

Für das Hyperbole Long-Handelssignals wird eine Betrachtung der Bollinger Bänder benötigt. Dadurch wird im Markt angezeigt, dass dieser derzeit überverkauft ist. Überverkauft wiederum bedeutet eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Kurse in die Gegenrichtung tendieren dürften. Die genaue Theorie hinter den Bollinger Bändern ist in unserer Anleitung hinterlegt. Für das Hyperbole Long-Signal wurden drei Kriterien festgelegt. Erstens ist es erforderlich, dass die Aktie unterhalb der Bollinger Bänder notiert. Zweitens muss die Performance der letzten Handelstage in Verhältnis zu einer negativen ATR* gesetzt werden. Hierbei gilt es je nach Anzahl der Tage, gewisse Mindestanforderungen zu erfüllen. Drittens muss die Tagesperformance tiefer als -2% sein.

Heute betrachten wir das Signal anhand des Charts von Morgan Stanley (MS). Diese Großbank war nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA einer der großen Gewinner. Spekulationen auf Steuererleichterungen führten die Kurse der Banken steil nach oben. Doch wie am 27.03.2017 im Chart erkennbar ist, können solche Spekulationen auch in die Gegenrichtung wirken. Am Wochenende vor dem besagten Tag hat Trump keine Mehrheit im Parlament für die Auflösung der Obamacare gefunden. Durch die anschließende Verunsicherung über seine Durchsetzungskraft eröffnete die Bank am Montag mit einem kräftigen Down Gap unterhalb der Bollinger Bänder. Gleichzeitig konnte an dem Tag auch ein erhöhtes Handelsvolumen und die Erfüllung der ATR Verhältnis-Voraussetzungen verzeichnet werden. Somit hätten Swing-Trader mit dem Hyperbole direkt zu Börsenbeginn eine Position eröffnen können. Es ist sehr schön zu erkennen, wie diese Position im Anschluss steil nach oben gezogen ist.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert:

Am Beispiel von Morgan Stanley bei Auslösung des Einstiegs:
Performance 2 Tage: -4%
ATR: 1,15
-1,4 ATR: -1,61

Ergo ist die Performance kleiner als der ATR Wert -4%<-1,61

In der TraderFox Software können Aktien nach der Trading-Strategie Hyperbole mit Hilfe der sogenannten Radar-Boxen identifiziert werden. Schon vor Börseneröffnung werden die Kandidaten identifiziert, die unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit.

Chartanalyse iRobot: Massives Kaufsignal nach Ankündigung neuer Produkt-Features!

Nach Börsenschluss des 8. Februars 2017 veröffentlichte iRobot (WKN: A0F5CC) seine Quartals-Zahlen. Die Aktie reagierte daraufhin heftig. Der Umsatz ist um 3% auf 212,5 Mio. USD angestiegen. Zudem wurde ein Gewinn je Aktie von 1.35 bis 1,65 USD in Aussicht gestellt. Dennoch verlor iRobot in der Spitze rund 15%. Sowohl Ausblick als auch Wachstum konnten den hohen Anforderungen des Marktes nicht genügen. Kein Wunder, im vergangenen Jahr stieg die Aktie um mehr als 100%.

Doch von hier aus wurde die Aktie wieder aufgefangen. In den darauffolgenden Handelswochen stieg iRobot wieder in Richtung des Allzeithochs bei rund 64 USD. Am gestrigen Handelstag generierte die Aktie sogar ein Kaufsignal indem sie dieses Allzeithoch per Tagesschlusskurs überwunden hat. Der Breakout ist in vollem Gange. Warum wurde die Aktie nach diesen unter den Erwartungen liegenden Zahlen wieder gekauft? Was sind die Gründe?

iRobots Vision ist es eine zentrale Rolle im Smart Home einzunehmen. Deren Roboter sollen künftig eigenständig das Schmutz-Level einschätzen können und den Reinigungsprozess starten. Hierbei ist das Unternehmen bereits einen wichtigen Schritt gegangen: die Serie des Roomba 900 wurde an das Amazon Echo gekoppelt. Hierbei kann der Reinigungsprozess des Roboter mittlerweile per Sprachsteuerung gestartet und gestoppt werden. Die neue App liefert ebenso Informationen über Reinigungsdauer, Anzahl der gesäuberten Quadratmeter und letztendlich wo sich der meiste Schmutz befunden hatte. Ein nächster Schritt wäre eine selbstständige Organisation der Roombas in größeren Gebäuden.


Fazit: Das Potenzial der weiteren Wachstums-Story bleibt intakt. Der Markt spielt dieses Szenario weiterhin. Der gestrige Tagesschlusskurs über dem Allzeithoch ist das Kaufsignal. Können Anschlusskäufe generiert und das gestrige Hoch überwunden werden, so werde ich folgen. Ich platziere den Kursalarm bei 64,66 USD.


Weiterführende Links:

  • Im neuen Traders Chat kommentiere ich täglich den DAX während des Handelsverlaufs und identifiziere wichtige Kursmarken, welche sich erst durch untergeordnete Bewegungsmuster ergeben.
  • In unseren Live-Trading Sektionen informieren wir Sie über die wichtigsten Trading-Ideen von Aktien. Hierbei behalten Sie zusätzlich das Marktgeschehen sowie die Nachrichtenlage im Auge.

DAX nimmt wieder Fahrt auf – Diese Aktien führen die Bewegung an!

Liebe Trader,
die Momentum-Breakout-Matrix zeigt uns in Echtzeit welche Aktien sich an das 52-Wochenhoch schieben. Vor allem in Phasen von Marktseitwärtsbewegungen oder Konsolidierungen ist dieses Werkzeug sehr wertvoll, weil es die Bullen anzeigt.

Trader kennen sofort welche Aktien mit Eigenleben an das 52-Wochenhoch laufen. Oft sind fundamentale Daten dafür verantwortlich.

Im heutigen Video zeige ich, welche Aktie die aktuelle Bewegung am deutschen Markt anführen und stelle 5 aussichtsreiche Titel vor.

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