Dieses Swing-Trading-Signal lockt am amerikanischen Markt mit hohen Trefferquoten – 1-2-3-4er in der Anwendung

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Bullen kehren an den amerikanischen Markt zurück. Dies macht sich in den Trefferquoten der Long-Signale bemerkbar. So liegt die Trefferquote für US-Aktien, welche auf ein neues 52 Wochenhoch gestiegen sind derzeit 69%. Auch die Trendfolge-, Rebound-, Swing-Trading- und Range-Breakout-Handelsmuster in Long-Richtung überzeugen derzeit mit hohen Trefferquoten. Eine interessante Swing-Trading-Strategie ist die von Jeff Cooper niedergeschriebene 1-2-3-4er long. Entwickelt wurde die Strategie Larry Connors, einem seiner Freunde. Connors machte die Beobachtung, dass trendstarke Aktien häufig für drei Tage korrigieren, bevor sie erneut einen Rallyschub in Richtiung ihres vorherrschenden Trends vollziehen.

Die genauen Kriterien für das Handelssignal “1-2-3-4er” sind:

1. Die Methode benötigt einen Markt, dessen 14-Tage-ADX größer als 30 ist.
2. Zusätzlich muss der 14-Tage +DI-Wert größer sein als der 14-Tage -DI-Wert. Die ersten beiden Kriterien stellen sicher, dass es starker Aufwärtstrend vorliegt.
3. Jetzt muss gewartet werden bis der Markt eine “1-2-3 Korrektur” vollführt. Das heißt, der Markt muss drei Tage mit jeweils tieferen Tiefs ausbilden oder alternativ zwei Tage mit tieferen Tiefs und mit einem Inside Day am dritten Tag.
4. Der Einstieg in die Position erfolgt am vierten Tag und zwar 1/8 Punkt oberhalb des Hochs des dritten Tages.
5. Der Stopp-Kurs sollte in der Nähe des Tiefs des dritten Tages platziert werden und bei positivem Verlauf der Position nachgezogen werden.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt über die vergangenen 5 Handelstage 70%.CyrusOne Inc. bereits 3,5% im Plus

CyrusOne Inc. (CONE) ist ein Betreiber von Rechenzentren. Der Konzern erfreut sich einer steigenden Nachfrage, da die Konzerne immer mehr Daten zwischenspeichern müssen. Diese Dienste wollen viele Unternehmen auslagern, um Platz und Kapazitäten zu sparen.

CyrusOne Inc. befindet sich in einer trendstarken Verfassung, was sich in einem ADX-Wert von derzeit über 36 bemerkbar macht. Die Aktie hat vor rund einer Woche einen neuen Impuls erhalten, als sie ihre Quartalszahlen und die Anhebung der Umsatzprognose für das Gesamtjahr präsentiert hat. Dies geschah genau zu dem Zeitpunkt, als die Aktie eine dreitägige Konsolidierung abgeschlossen hatte. Der neue Impuls hat der Aktie dann am vierten Tag geholfen, das Vortageshoch zu überwinden und eine neue Rallybewegung einzuleiten. Der Aufwärtsdrang ist weiterhin aktiv.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Bollinger Resistance – Short-Einstiege in überkauften Märkten

Liebe Trader,

die Marktteilnehmer sind derzeit wieder zögerlich und eher dazu geneigt, Positionen zu schließen, anstatt neue zu eröffnen. Dies spiegelt sich in den Trefferquoten vieler Handelsmuster wider. An den amerikanischen Märkten sehen wir derzeit bei vielen Short-Signalen eine erhöhte Erfolgswahrscheinlickeit. Hierbei ergibt sich derzeit eine starke Divergenz zwischen den neuen 52 Wochenhochs und den Short-Signalen. Während erstere nur eine Echtzeit-Trefferquote von 37% aufweisen, liegen die Trefferquoten bei vielen Short-Mustern bereits über 50%.

Handelsmuster: Bollinger Resistance

Mit dem Bollinger Resistance Signal werden Aktien gesucht, welche eine Überreaktion am Markt zeigen. Die Basis des Handelssignals bilden schnelle und Kursanstiege über das obere Bollinger Band.

1. Performance der letzten 5 Tage größer als +10%
2. Bollinger Bänder sind geweitet (gemessen an Breite der Bänder über die letzten 20 Tage)
3. Am Vortag muss hier der breiteste Wert in dem Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein.
4. Schlusskurs min. 2% über dem oberen Bollinger Band
5. Volumen an dem Tag min. 50% größer, als an den letzten 20 Tagen
6. Trigger ist der letzte Schlusskurs. Sobald der Kurs unter diese Marke fällt, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt über die vergangenen 5 Handelstage 80%.

Beispiel Timken Co.

Bei der Aktie des Wälzlager-Herstellers Timken Co. (TKR) wurde das Signal am 01.08.2018 um 15:30 Uhr getriggert. Das Unternehmen hat am 31.07.2018 vorbörslich seine Quartalszahlen und einen angehobenen Ausblick bekannt gegeben. Darauf reagierte die Aktie mit erhöhtem Handelsvolumen, einem Gap Up und einem starken Tagesverlauf. Was allerdings negativ aufgefallen ist, war der Umstand, dass die Aktie sich komplett oberhalb des Bollinger Bandes befunden hatte. Sie beendete den Handelstag rund 4,3% über dem Bollinger Band. Am nächsten Tag eröffnete die Aktie ein Stück über dem Schlusskurs des Vortages. Doch bereits in den ersten Minuten startete Timken die Korrekturbewegung und löste die Bollinger Resistance aus.

Nachfolgend der Chart von Timken Co., wo die Kurskorrektur oberhalb des Bollinger Bandes sehr schön sichtbar wird.

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Momentum Breakout Matrix – Das sind die Leader-Branchen am deutschen Markt

Liebe Trader,

wir sollten stets wissen, in welche Branchen und Sektoren das Kapital der großen Anleger fließt. Dieses Wissen kann uns helfen, geeignete Aktien für eine Positionseröffnung zu finden, denn es ist einfacher dem Momentum der Aktien zu folgen, als selbst ein Bewegungsmomentum auszulösen. Bei Traderfox.com können wir mit Hilfe der Momentum Breakout Matrix übersichtlich die Titel finden, welche sich in der Nähe ihres 52 Wochenhochs befinden. Wenn wir über die einzelnen Titel scrollen, werden zudem die Titel hervorgehoben, welche sich in der gleichen Branche befinden. Diese Möglichkeit ist besonders sinnvoll, um schnell zu erfahren, ob es sich um eine Branchen-Stärke handelt oder ob lediglich der einzelne Titel aufweist. Sollte ein ganzer Sektor Stärke beweisen, gibt es mehrere Möglichkeiten, daran zu partizipieren. So könnte ein Trade in den Leader, den Titel mit dem niedrigsten Kursgewinn über die letzten 5 Tage oder auch in den trendstabilsten Wert erfolgen.

Öffnen der Momentum Breakout Matrix

Die Momentum Breakout Matrix kann mit nur 2 Schritten geöffnet werden. 1. Bewegen Sie die Maus auf das Symbol mit den drei Strichen in der oberen Leiste des Trading-Desks. 2. Scrollen Sie runter auf “Momentum Breakout Matrix” klicken Sie darauf. Sobald Sie dies getan haben, öffnet sich die Matrix, welche nach der Entfernung zum 52 Wochenhoch sortiert ist.

Starke Branchen identifizieren

Wenn Sie nun die Maus über die einzelnen Titel bewegen, erkennen Sie, welche Branchen derzeit bei den Anlegern beliebt sind. Mir sind hierbei vor allem die folgenden drei Sektoren positiv aufgefallen:
1. Immobilien (5 Titel im Abstand von maximal 4% vom 52 Wochenhoch)
2. Biotechnologie /Biotechzulieferer (4 Titel im Abstand von max. 7% vom 52 Wochenhoch)
3. Flugzeug/Rüstung (2 Titel im Abstand von max. 4% vom 52 Wochenhoch)

Dieses Wissen können Anleger nun gezielt nutzen, um sich in den Leader-Branchen zu positionieren und damit dem Momentum zu folgen.

Beispiel: Immobilien

Im Immobilien-Sektor befinden sich derzeit 5 interessante Titel. Ich möchte beispielhaft den Chart von Vonovia (WKN: A1ML7J) zeigen. Die Aktie konsolidiert derzeit sehr nahe am 52 Wochenhoch und dürfte mit dem nächsten positiven Impuls ausbrechen können.

Defensive Titel sind bei den Anlegern im Zuge der politischen Unsicherheiten, aufgrund der Handelskonflikte, derzeit sehr gefragt. Es ist durchaus vorstellbar, dass das Geld der Anleger weiter in diese Branche fließt und damit neue Hochs erzielt werden.

Fazit: Die Momentum Breakout Matrix bietet ein gutes Instrument um über aktuelle Branchen-Trends an den Märkten auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Zusätzlich können aus starken Branchen auch Einzelaktien für Trendfolgestrategien analysiert werden. Probieren Sie es einfach einmal aus und nutzen so das Wissen des Marktes. Die Matrix ist im Trading-Desk integriert und mit einem Klick auf das Symbol mit den drei Balken aufrufbar.

Hyperbole long – Diese Rebound-Strategie handeln die Amerikaner derzeit

Liebe Trader,

Der amerikanische Aktienmarkt kehrt zurück in eine übergeordnete Aufwärtsbewegung. Der Dow Jones hatte in den vergangenen knapp 2 Wochen lediglich am 11.07.2018 nachgegeben. Die Berichtssaison lässt die Anleger wieder etwas unbeschwerter in die Zukunft blicken. Dies spiegelt sich auch in den Trefferquoten der bullischen Signale wider. So kommen die Long-Setups bei den Rebound-Signalen der USA 2000 über die letzten 10 Handelstage vermehrt in den grünen Bereich zurück.Besonders positiv fällt mir hierbei das Hyperbole long Signal auf. Dieses hat derzeit eine Realtime-Trefferquote von 84%. Alleine gestern gab es drei Titel, welche nach dem Auslösen des Triggers einen Zugewinn von über 2% verzeichnen konnten.
Hyperbole long

Dieses Rebound-Signal setzt darauf, dass eine überverkaufte Situation aufgelöst wird, indem Käufer die Aktie zurück in die „normale“ Preisrange ziehen. Es ist somit ein antizyklisches Signal. Dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
1. Der Kurs muss unterhalb der BB sein
2. ATR Regeln: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert sein:3. Trigger ist das Maximum aus dieser ATR Auswahl
4. Kurs muss min. 2% unterhalb vom Schlusskurs des Vortages liegen
5. Bollinger Band Faktor muss bei 0,4 liegen (=geweitete Bollinger Bänder)

Beispiel Zumiez Inc.

Zumiez Inc. (ZUMZ) Ist ein amerikanischer Mode-Retailer, der sich auf Skateboarder, Snowboarder und Surfer spezialisiert hat. Das erste Quartal hat der Konzern mit einem Verlust von $0,1 je Aktie abgeschlossen. Historisch betrachtet ist das erste Quartal immer das schlechteste für den Modeproduzenten. Dies betrifft sowohl die Umsätze als auch Gewinne je Aktie. Veröffentlicht wurden die Zahlen am 07.06.2018. Charttechnisch ging es seit der Veröffentlichung der Quartalszahlen für die Aktie nur noch bergab.

Kurzfristig hat die Aktie bereits mehrfach im überverkauften Bereich gelegen und ein Hyperbole long Signal ausgelöst. Das letzte wurde gestern um 16:07 Uhr bei $20,26 getriggert. Da das Muster derzeit eine hohe Trefferquote am amerikanischen Markt aufweist, finde ich es für einen Handel interessant. Seitdem das Hyperbole long gestern ausgelöst wurde, hat die Aktie einen Kursgewinn von 2,15% verbuchen können. Wenn sie weiter ansteigt, werden zudem neue Long-Signale getriggert. Hierzu zählt zum Beispiel ein Lonely Warrior long. Es ist zumindest kurzfristig mit einem weiteren Kursanstieg zu rechnen.

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Expansion Pivot long – Institutionelles Interesse bei Versorgern entdeckt

Liebe Trader,

Als kurzfristig orientierte Händler müssen wir stets auf die aktuellen Trefferquoten der Handelssignale an den Märkten achten und genau die Muster handeln, welche derzeit gut funktionieren. Eine aktuelle Auffälligkeit am deutschen Markt ist zum Beispiel die Stärke der Energieversorger. Anleger schätzen ein Investment in solche Unternehmen derzeit sehr, da sie über einen defensiven Charakter verfügen und die Energiepreise stetig steigen.

Energieunternehmen profitieren bereits seit März von einem Anstieg der Strompreis-Futures an der Leipziger Strombörse EEX. Dieses Szenario scheinen die Marktteilnehmer allerdings erst diese Woche wieder verstärkt zu spielen. Wie genau konnten wir auf dieses Marktverhalten aufmerksam werden?

Kombination aus Nachrichtenlage und Trade-Radar

Wir haben die aktuelle Nachrichtenlage verfolgt und dieses Wissen dann mit dem Trade-Radar verknüpft. Beim Trade-Radar konnte über die vergangenen Handelstage hinweg beobachtet werden, wie die Trefferquoten für Range-Breakouts stetig angestiegen sind. Eine aktuelle Betrachtung zeigt uns, dass die Trefferquoten am deutschen Markt über die vergangenen 5 Handelstage besonders beim Expansion Breakout und Expansion Pivot long gestiegen sind.In diesem Artikel möchte ich auf das Expansion Pivot long Signal eingehen. Dieses hat derzeit eine Realtime-Trefferquote von überzeugenden 75%. Nachfolgend können die zuletzt getriggerten Signale und die potenziellen Kandidaten in einer Tabelle angeschaut werden.

Handelssignal Expansion Pivot long

Das Handelssignal Expansion Pivot arbeitet ähnlich wie der “Expansion Breakout” mit einer Ausdehnung der Handelsspannen. Jeff Cooper begründet den Sinn des “Expansion Pivot” Musters damit, dass es aufzeigt ob institutionelle Investoren in eine Aktie rein- oder rausdrängen. Cooper entwickelte die Strategie, weil er jahrelang beobachtet hatte, dass Aktien häufig für eine gewisse Zeit um ihren 50-Tage-Durchschnitt verweilen, und dann plötzlich nach oben schießen oder nach unten durchgereicht werden.

Die genauen Kriterien für das Muster Expansion Pivot sind:

1. Heute muss die Handelsspanne größer sein als in den vergangenen neun Börsentagen.
2. Gestern oder heute muss die Aktie noch unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt gehandelt haben und dann ruckartig steigen.
3. Der Einstieg in die Position erfolgt morgen, 1/8 Punkt oberhalb des Höchstkurses des Ausbruchtages.
4. Die Absicherung erfolgt 1 Punkt unter dem Schlusskurs des Ausbruchtages.

Tipps für die Anwendung

Mit dem Expansion Pivot ist es möglich, das Ende einer Seitwärtsbewegung ausfindig zu machen. Eine große Handelsspanne ist oft ein Hinweis darauf, dass institutionelle Marktteilnehmer aktiv sind. Zum Beispiel, weil ein großer Verkaufsauftrag, der die Aktie am Boden gehalten hatte, endlich komplett abgewickelt wurde oder weil ein Großinvestor den Einstieg sucht. Das Handelsvolumen spielt bei diesem Handelssignal eine wichtige Rolle. Hohe Umsätze unterstützen die Aussagekraft des Signals.

RWE triggert Expansion Pivot long

Der Energieversorger RWE hat sich am 03.07.2018 dynamisch und unter erhöhtem Handelsvolumen vom GD 50 nach oben gelöst. Sie konnte auf ihrem Tageshoch schließen. Die Basis für ein Expansion Pivot long Signal war gelegt. Nun mussten wir als Trader nur noch auf den Folgetag und das Überschreiten des Vortageshochs warten. Dies trat bereits in der ersten Handelsstunde des 04.07.2018 ein. Wie am folgenden Chart zu erkennen ist, haben die Aktionäre anschließend weiter beherzt zugegriffen. Die Aktie ist seit dem Triggern des Einstiegssignals innerhalb von drei Handelstagen um rund 6,7% gestiegen. RWE stellt damit ein sehr schönes Beispiel dafür dar, wie schnell sich eine Bewegung vollziehen kann, wenn institutionelle Anleger bei einer Aktie aktiv werden.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Charttechnische Umkehr mit Evening Star und Doppeltop – So werden die Muster gehandelt

Liebe Trader,

an der Börse verhält es sich, wie mit dem Erklimmen eines Berges. Der Weg hinauf ist viel schwieriger und zeitaufwendiger als der Weg hinab. An der Börse erreichen Aktien viel schneller einen Tagesverlust, als einen Tagesgewinn in gleicher Höhe. Verstärkt wird dieser Umstand, wenn auch der Gesamtmarkt mit einem schwierigen Umfeld zu kämpfen hat. Derzeit sehen wir dies sehr schön an den Unsicherheiten, welche sich aus den Handelskonflikten ergeben. Die Anleger sichern ihre Positionen enger ab und Buchgewinne werden realisiert. Wenn ein Marktteilnehmer so agiert, hat es kaum Auswirkungen auf eine Aktie. Wenn allerdings viele Anleger ihre Aktien auf den Markt werfen, entsteht ein Angebotsüberhang, der den Preis schnell drücken kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Anleger gewisse Handelsmuster kennen, die eine Top-Bildung einläuten können. In dem Beispiel dieses Artikels finden sich gleich zwei wirksame Umkehrformationen, die Sie kennen sollten. Börsianer mit dem Wissen um diese Muster konnten ihre Positionen im folgenden Beispiel rechtzeitig schließen. Damit wurde ihnen ein prozentual zweistelliger Verlust innerhalb von nur zwei Wochen erspart.

Der Evening Star

Ein Evening Star sollte nach einer möglichst langen Aufwärtsbewegung entstehen. Eine solche Situation kann auftreten, wenn sich fundamentale Rahmendaten signifikant verändert haben. Das so entstehende Trendverhalten kann über Monate oder sogar Jahre hinweg andauern. Deshalb bietet es sich an, ein genaues Augenmerk auf sogenannte Umkehrsignale, wie den Evening Star, zu legen. Dieses Muster besteht aus genau drei Tageskerzen und erfordert die Erfüllung der folgenden Kriterien:

1. Die Aktie befindet sich in einer Aufwärtsbewegung.
2. Tag 1 weist eine lange grüne Kerze auf, mit einem Schlusskurs in der Nähe des Tageshochs. Eine verbesserte Aussagekraft des Signals kann durch höheres Handelsvolumen erreicht werden.
3. Tag 2 eröffnet mit einem kleinen Up Gap, die Spannweite und Volumen des Tages sind geringer als am Vortag. Meistens steht am Ende des Tages dann ein kleiner Gewinn oder ein Kurs nahe der Eröffnung.
4. Tag 3 Eröffnung unter dem Schlusskurs des Vortages und die Aktie muss mit einem Kursabschlag schließen. Der Verlust soll mindestens die untere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen.
5. Die Verlustbegrenzung sollte knapp oberhalb der zweiten Kerze liegen.

Das Doppeltop

Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. In verschiedenen Quellen wird dieses Chartmuster auch “M-Formation” genannt.
1. Zwei Hochpunkte auf annähernd gleichem Niveau bilden sich
2. Das Tief der Zwischenkorrektur wird in einem erneuten Anlauf unterschritten
3. Sobald das Tief der Zwischenkorrektur unterschritten wurde, gibt es zwei Handelsansätze:
3.1 Mit dem Unterschreiten der Unterstützung eine Short-Position eröffnen
3.2 Eine Short-Position eröffnen, sobald der Pullback den Kurs wieder von unten an die ehemalige Unterstützung herangeführt hat
4. Verluste aus der Short-Position sollten oberhalb der beiden Hochpunkte realisiert werden

Ein Doppeltop kann nicht nur bei Aktien entstehen, auch Indizes können dieses charttechnische Muster ausbilden. So sehen wir dieses Chartmuster derzeit beispielsweise im DAX. Es hat hier (in Verbindung mit den wirtschaftlichen Nachrichten) bereits zu einem Verlust von über 1.000 Punkten gesorgt.

Beispiel Remy Cointreau SA

Remy Cointreau SA (WKN: 883206) ist ein französischer Anbieter von Weinen und Spirituosen. Süeiziell die Chinesen erfreuen sich an den Edel-Cognacs des Herstellers. Doch das Wachstum hat nachgelassen. So hat der Konzern am 07.06.2018 seine Quartalszahlen präsentiert, welche die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen konnten. Die Folge war ein Abverkauf der Aktie. Innerhalb eines Tages hat sie über 5% an Wert verloren. Remy Cointreau bewies dann Stärke und konnte sich bereits einen Tag später wieder fangen. Dann ging es erneut in Richtung des vergangenen Hochs. Doch dort kam es dann erneut zu einem Distributionstag. An jenem 15.06.2018 war die Aktie zeitweise knapp 5% im Plus. Zum Tagesende hingegen stand nur noch ein Plus von knapp einem Prozent. Das Doppeltop war gebildet und die Kehrtwende begann. Mit dem nächsten Tag, an welchem bereits ein Minus zu Buche stand, wurde dann auch ein Evening Star gebildet.

Diese beiden Kehrtwende-Formationen in einem Chart hatten zur Folge, dass viele Aktien zum Verkauf gestellt wurden und ein Angebotsüberhang herrschte. Es handelte sich um keine panischen Verkäufe. Vielmehr um eine wohlgeordnete Bewegung. So wurde während der gesamten Bewegung an keinem Tag das Hoch des Vortages überschritten. Insgesamt hat die Aktie vom Bewegungshoch bis zum heutigen Verlaufstief einen Verlust von 20,95€ (rund 15,96%) erwirtschaftet. Wir wären mit dem Evening Star zwar erst bei ca. 123,70€ short gegangen, hätten aber dennoch bis zum Verlaufstief bei 110,25€ bereits einen Buchgewinn von ca. 10,8% angesammelt.

Fazit: Für uns Trader ist es wichtig, Umkehrformationen im Chart rechtzeitig zu erkennen, sie in den Kontext des Gesamtmarktes einzuordnen und sie dann aktiv zu handeln.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit dem KickOff short das Momentum des Marktes handeln

Liebe Trader,

Als kurzfristig orientierte Händler müssen wir stets auf die aktuellen Trefferquoten der Handelssignale an den Märkten achten und genau die Muster handeln, welche derzeit gut funktionieren. Hierbei müssen nicht nur die einzelnen Strategien unterschieden werden, sondern auch das zu betrachtende Aktienuniversum. Es sind teilweise signifikante Unterschiede zwischen den Trefferquoten gleicher Signale in unterschiedlichen Regionen zu erkennen. So können Situationen auftreten, wo Rebound-Signale bei deutschen Aktien sehr hohe Trefferquoten aufweisen und sie am amerikanischen Markt hingegen nur mäßige Erfolgschancen aufweisen.

Neben den reinen Trefferquoten der Handelssignale müssen wir auch die News im Auge behalten. So werden die Märkte derzeit stark durch wirtschaftspolitische Unsicherheiten beeinflusst. Die Strafzoll-Politik von Donald Trump beeinflusst nicht nur amerikanische Werte. So hat seine jüngste Ankündigung, Strafzölle in Höhe von 20% gegen europäische Auto-Exporte in die USA zu erheben, allen voran die deutsche Auto-Industrie belastet. Derzeit liegt der Zollsatz auf europäische Fahrzeuge in den USA noch bei 2,5%. Auf Lastwagen und Pick Ups sind es bereits 25%. Zum Vergleich, die EU erhebt derzeit 10% auf Auto-Importe aus den USA und im Durchschnitt 14% auf den Import von Lastwagen und Pick Ups aus den USA. Für Deutschland sind die Auto-Exporte sehr relevant, da im vergangenen Jahr PKW im Wert von 22 Mrd. Euro in die USA exportiert wurden. Gemäß der Statistikbehörde Eurostat seien das mehr als die Hälfte aller Autoexporte der EU nach Amerika.

Dieser Umstand wiederum führt dazu, dass sich die deutschen Autobauer- und -zulieferer gehäuft auf den Listen für Short-Signale wiederfinden.

Auffällig sind hier die Range-Breakout Signale auf der Short-Seite. Deshalb möchte ich in diesem Artikel das KickOff short Signal näher erläutern.

Handelssignal KickOff short

Dieses Handelssignal zielt auf den Momentumansatz ab. Dabei wird die Vermutung vertreten, dass Aktien, welche ihre Abwärtsbewegung bereits gestartet haben, diese auch fortsetzen werden und sie unter Umständen sogar noch beschleunigen können. Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils größer als der ATR Wert sein:

Hier sehen Sie die aktuellen Treffer und Kandidaten über die vergangenen 5 Tage am deutschen Markt.

Autozulieferer ElringKlinger AG mit KickOfff short

ElringKinger AG (ZIL2) ist ein großer deutscher Automobilzulieferer. Durch Strafzölle aus den USA wäre der Konzern unmittelbar betroffen, da vor allem große deutsche Autobauer zu den Kunden zählen und ihre Nachfrage sich nach den Absatzmöglichkeiten richtet. Unsicherheiten in Bezug auf die künftigen wirtschaftlichen Verhältnisse und der Handelsstreit haben die Anleger vorsichtiger werden lassen. So hat ElringKlinger seitdem das Signal vergangenen Mittwoch ausgelöst wurde, bereits ungefähr 7% an Wert verloren und es sieht danach aus, dass der Abverkauf weitergehen könnte.

Am Beispiel der ElringKlinger AG bei Auslösung des Verkaufsignals:
Performance 2 Tage: ca. -4,1%
ATR: 0,3980
1,8 ATR: 0,7164

Ergo ist die Performance kleiner als der ATR Wert -4,1%<0,7164

Fazit: Es lohnt sich, wirtschaftliche Nachrichten im Auge zu behalten und sie auf die Märkte zu übertragen. Wir müssen allerdings auch beachten, dass Momentum-Signale nicht immer funktionieren und zu gewissen Zeiten viele Fehlsignale aufweisen können

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Diese 3 Candlestick-Muster überzeugen aktuell mit hohen Trefferquoten

Liebe Trader,

Der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet die Märkte. War vergangene Woche die Rede von Strafzöllen auf Waren des jeweils anderen Landes im Wert von 50 Mrd. USD, hat Donald Trump nun weitere Strafzölle auf Waren im Gesamtwert von 200 Mrd. USD angedroht. Zwar bleibt abzuwarten, ob er diese auch tatsächlich durchsetzen könnte, die Verunsicherung ist aber auf jeden Fall schon einmal da.

Als kurzfristig orientierte Trader haben wir für jede Marktsituation passende Handelssignale parat. Sowohl für die Long- als auch Short-Seite. Wir gehen regelbasiert vor und folgen den Strategien, welche am Markt aktuell gut funktionieren. Eine Übersicht hierüber bietet das Trade-Radar. Darin sind wichtige Handelssignale mit ihren aktuellen Realtime-Trefferquoten aufgeführt.In diesem Artikel soll es speziell um die Candlestick-Muster gehen, weil hier eine schöne Auffälligkeit zu beobachten ist. Short-Signale weisen derzeit sehr hohe Trefferquoten auf.Bearish Engulfing

Dieses Handelsmuster besteht aus zwei Kerzen und kann als Hinweis darauf dienen, dass sich eine Aufwärtsbewegung dem Ende neigt. Für ein gültiges Short-Signal müssen folgende Kriterien erfüllt sein.
1. Es liegt ein Aufwärtstrend vor.
2. Tag 1 weist eine kleine grüne Tageskerze auf
3. Tag 2 weist eine große rote Tageskerze auf
4. Die Kerze von Tag 2 muss die von Tag 1 komplett umschließen.
5. Am dritten Tag kann ein Short-Einstieg getätigt werden.

Bei diesem Signal ist wichtig, dass der zweite Tag stark negativ wirkt. Die Aktie startet demnach am zweiten Tag über dem Hoch des ersten Tages in den Handel und verliert über den Tag massiv an Wert. Der Tagesschlusskurs des zweiten Tages liegt unterhalb des Tiefs vom ersten Tag. Die Kerze umschließt sozusagen den gesamten ersten Tag. Je nach Quelle werden als potenzielle Short-Einstiegszeitpunkte bereits der zweite Tag oder der dritte Tag genannt. Bei dem dritten Tag wird zwischen einem Verkauf zur Handelseröffnung oder dem Unterschreiten des Tiefs von Tag 2 unterschieden.

Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Übersicht, über die aktuellen Treffer am deutschen Markt über die letzten 5 Tage.Der Evening Star

Für dieses Signal ist eine lange Aufwärtsbewegung von Vorteil. Oftmals entstehen größere Aufwärtsbewegungen durch sich verändernde Marktbedingungen oder fundamentale Anpassungen. Das so entstehende Trendverhalten kann über Monate oder sogar Jahre hinweg andauern. Deshalb bietet es sich an, ein genaues Augenmerk auf sogenannte Umkehrsignale, wie den Evening Star, zu legen. Dieses Muster besteht aus genau drei Tageskerzen und erfordert die Erfüllung der folgenden Kriterien:

1. Die Aktie befindet sich in einer Aufwärtsbewegung.
2. Tag 1 weist eine lange grüne Kerze auf, mit einem Schlusskurs in der Nähe des Tageshochs. Eine verbesserte Aussagekraft des Signals kann durch höheres Handelsvolumen erreicht werden.
3. Tag 2 eröffnet mit einem kleinen Up Gap, die Spannweite und Volumen des Tages sind geringer als am Vortag. Meistens steht am Ende des Tages dann ein kleiner Gewinn oder ein Kurs nahe der Eröffnung.
4. Tag 3 Eröffnung unter dem Schlusskurs des Vortages und die Aktie muss mit einem Kursabschlag schließen. Der Verlust soll mindestens die untere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen.
5. Die Verlustbegrenzung sollte knapp oberhalb der zweiten Kerze liegen.

Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Übersicht, über die aktuellen Treffer am deutschen Markt über die letzten 5 Tage.Der Gravestone Doji

Mit einem Gravstone Doji wird eine Trendumkehr erkennbar. Dieses Wissen können Trader auf zwei Arten nutzen. 1. Es kann eine Short-Position eröffnet werden. 2. Das Depot kann durch Verlustbegrenzungen abgesichert werden. Für einen gültigen Gravestone Doji müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

1. Ein Aufwärtstrend liegt vor.
2. Der Eröffnungs- und Schlusskurs der Tageskerze sind annähernd auf gleicher Höhe.
3. Die Tageskerze hat einen langen Schatten nach oben gebildet.
4. Je höher das Handelsvolumen des Tages ist, desto besser ist die Qualität des Signals.
5. Ein Verkauf der Aktien erfolgt am Folgetag knapp unter dem heutigen Tief.
6. Die Verlustbegrenzung ist über dem Hoch des Grabsteins anzusetzen.
7. Gewinnmitnahmen erfolgen je nach Stärke der Bewegung.

Gemäß der Theorie weist der lange Schatten darauf hin, dass die Aktie zu einem neuen Gleichgewichtspreis tendiert, welchen die Marktteilnehmer unterhalb des aktuellen Preises sehen. Eine genaue Definition des Zielbereichs ist in der Literatur weniger konkret definiert. In manchen Werken wird die einfache Spanne zwischen dem Hoch- und Tiefpunkt der Grabstein-Kerze genannt. In anderen Werken wiederum die doppelte Spanne und in wieder anderen Werken heißt es, die Bewegung sei genau zu studieren, bis sich Gewinnrealisierungen anbieten würden.

Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Übersicht, über die aktuellen Treffer am deutschen Markt über die letzten 5 Tage.
Beispiele

Schauen wir nun einmal auf ein paar Charts, wo die Signale sehr schön eingetreten sind.

Isra Vision (WKN: 548810) mit einem Bearish Engulfing:
Zalando (WKN: ZAL111) mit einem Evening Star:Adidas (WKN: A1EWWW) mit einem Gravestone Doji:Fazit: Das Trade-Radar bietet uns eine sehr gute Möglichkeit, um die Signale zu erkennen, welche aktuell am Markt funktionieren. Wir sollten uns dem Markt fügen und dann genau diese Muster handeln. Denn so erhöhen wir unsere Erfolgswahrscheinlichkeit enorm.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Der Heilige Gral: Regelbasierter Handel folgt immer dem gleichen Setup

Liebe Trader,

Trading muss nicht immer kompliziert sein. Wir können uns einfache Trading-Setups aneignen, welche von erfolgreichen Börsenhändlern bereits seit vielen Jahren profitabel genutzt werden. Es gibt einige Händler und Händlerinnen, die es schaffen, dauerhaft Gewinne aus dem Markt zu ziehen. Hierzu ist lediglich ein konkretes Regelwerk und die strikte Umsetzung dieser Regeln erforderlich. In diesem Aritkel möchte ich die Strategie einer berühmten Traderin vorstellen. Linda Raschke und den von ihr entwickelten Heiligen Gral.

Das Handelssignal Heiliger Gral

Mit einem Heiligen Gral nach Linda Raschke wird eine trendstarke Aktie nach einem guten Einstiegszeitpunkt untersucht. Sie war der Ansicht, dass es möglich sein müsste, in einem übergeordneten Trend gute Einstiegszeitpunkte zu finden, um ein angemessenes Chance-Risiko-Verhältnis zu bekommen. Manche Händler könnten nun einwenden, dass es egal sei, wann eine Positionseröffnung in einem Trend stattfindet, da die Kurse tendenziell die Trendrichtung beibehalten und die Position somit mit erhöhter Wahrscheinlichkeit in den Gewinn laufen wird. Doch Linda Raschke wollte ihre Positionen optimieren und die maximalen Renditen vom Markt abschöpfen. In Kombination mit einer im Voraus bekannten Verlustbegrenzung, war ihr wichtig, wo und wann sie eine Position eröffnen kann. Das Gewinnziel der Bewegung war zunächst nebensächlich.

Konkrete Kriterien für einen Heiligen Gral

1. Vorliegen eines starken Trendverhaltens. 14-Tage-ADX muss größer als 30 sein.
2. Aktien mit Rücksetzern bis mindestens zum EMA 20 (exponentiell gewichteten 20-Tages-GD)
3. Einstieg: Sobald der EMA 20 berührt wurde, wird eine Stopp-Buy-Order knapp oberhalb des Hochs des letzten Handelstages positioniert.
4. Verlustbegrenzung: Unterhalb des neu gebildeten Swing Low.
5. Zielmarke: Neues Swing High, Gewinne gestaffelt mitnehmen.

Erneuten Positionseröffnungen steht die Traderin positiv gegenüber. Sollte eine Position ausgestoppt werden, rät sie zu einem erneuten Kauf auf dem ursprünglichen Einstiegskurs. Die Gewinne werden gestaffelt mitgenommen. Demnach erfolgt die erste Gewinnmitnahme mit der halben Position beim Erreichen eines neuen Swing High. Die zweite Hälfte der Position wird individuell geschlossen. Je nachdem wie stark der Trend erscheint, kann sofort verkauft oder gehalten werden.

Beispiel Moncler S.r.I.

Der italienische Hersteller von hochwertigen Bekleidungsartikeln profitiert vom derzeitigen Trend zu Luxuswaren. Der Wirtschaft geht es gut, wodurch auch die Arbeitnehmer mit höheren Löhnen profitieren. Die Kunden sind bereit für Markenprodukte sehr viel Geld auszugeben, wodurch die Unternehmen wiederum mehr Gewinne einfahren können. Moncler profitiert hier allen voran mit einem starken Wachstum in Asien.

Ein Blick auf den Chart verdeutlicht, sehr schön, wie das Handelssignal Heiliger Gral in einem Aufwärtstrend funktionieren kann. Seit Mai 2018 hat die Aktie bereits drei Mal das Muster ausgelöst und ich könnte mir gut vorstellen, dass noch ein vierter Heiliger Gral folgen könnte.

Es ist immer wieder die gleiche Vorgehensweise. Die Aktie vollzieht eine starke Trendbewegung (messbar am ADX, welcher über 30 liegen muss), konsolidiert bis zum EMA 20 und beginnt anschließend erneut zu steigen. Wir kaufen die Aktie theoriegemäß mit dem Überschreiten des Hochs vom Berührungstag und sichern unsere Position dann unterhalb des Swing Lows ab. Sollte der Kurs nicht dorthin laufen, wären Gewinne mit einem neuen Swing High zu realisieren. Anschließend beginnt die gleiche Vorgehensweise von vorne.

Fazit: Moncler ist ein wunderschönes Beispiel. Es zeigt, wie einfach regelbasiertes Trading sein kann und wie ein gezielter Einstiegszeitpunkt in einem aktiven Trend zu einem attraktiven Risikoprofil führen kann.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Heiliger Gral“ Formationen in Echtzeit identifiziert. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Trendwende mit der Turtle Soup +1

Liebe Trader,

der Trendfolgeansatz gehört zu den erfolgreichsten Handelsmethoden, die es gibt. Richard Dennis und William Eckhardt wussten dies bereits in den 1980er Jahren. Doch sie waren sich uneinig, ob die Fähigkeit zu erfolgreichem Trading erlernbar oder angeboren war. Da keiner der beiden an seiner Argumentation zweifelte, wurde ein Experiment gestartet. Es sollten Menschen verschiedenster Herkunft und Einkommensverhältnisse zu Tradern ausgebildet werden. Richard Dennis war von der Erlernbarkeit der Strategie überzeugt. Um dies zu verdeutlichen, nannte er seine Schüler „Turtles“. Denn genau wie Schildkröten, sollten die Schüler langsam herangezüchtet werden.

Das Experiment war ein voller Erfolg. Die Turtles setzten die Strategie des Meisters um und erwirtschafteten Gewinne. Allerdings blieb die Strategie nicht unbemerkt. Die Öffentlichkeit war an den Handelsansätzen der Turtles und den Gewinnen interessiert. Zu Beginn schwiegen die Turtles zwar noch zu ihren „Geheimnissen“, doch nach und nach sickerten Informationen in die Öffentlichkeit, bis die einstigen Geheimnisse keine mehr waren.

Das Geheimnis der Turtles

Die Turtles Trader verfolgten simple Breakout-Systeme, wobei ein Einstieg mit dem Ausbruch auf ein neues 20-Tage-Hoch erfolgte. Ein Ausstieg hingegen wurde bei einem neuen 20-Tage-Tief getätigt. Nachdem Insider dieses geheime System gegen Bezahlung der Öffentlichkeit bekannt gegeben haben, kam es zu einer Schar von Nachahmern. Diese Nachahmer wiederum strömten bei neuen 20-Tage-Ausbrüchen mit sehr viel Geld in die Märkte. Theoriegemäß zogen sie ihr Geld bei Fehlausbrüchen schnell wieder aus dem Markt heraus. Dieses Verhalten führte dazu, dass Fehlsignale überproportional starke Bewegungen zur Folge hatten. Teilweise sogar derbe Kursbewegungen.

Linda Raschke hat die Fehlsignale der Turtles auch beobachtet und darauf aufbauend ein eigenes Handelssignal entwickelt. Da ein direkter Bezug zu dem Ansatz von Richard Dennis besteht, nannte sie ihr Signal Turtles Soup Plus One.

Turtle Soup Plus One long

Linda Raschke hat für ein gültiges Handelssignal folgende Kriterien festgesetzt:

1. Die Aktie fällt auf ein neues 20 Tagetief. In den 3 Tagen zuvor darf erstens kein neues 20 Tagetief markiert worden sein und zweitens muss der Tagestiefstkurs unter dem vorangegangen 20 Tagetief liegen.
2. Am darauf folgenden Tag wird eine Stopp-Buy Order für eine Long-Position in den Markt gelegt zum Kurs des vorangegangenen 20 Tagetiefs.
3. Wenn die Stopp-Buy Order ausgeführt wurde, wird die Position sofort abgesichert. Das Stopp-Niveau für die Long-Position wird knapp unter dem Tief der letzten beiden Handelstage platziert.
4. Wenn die Position in die Gewinnzone läuft, werden innerhalb der nächsten 2 bis 6 Tage die Gewinne mitgenommen.

Trefferquote des Signals

Derzeit überzeugt der Handelsansatz von Raschke am deutschen Markt über die vergangenen 5 Tage mit einer Trefferquote von überzeugenden 75%. Das Long Signal besagt also, dass die fallenden Kurse aktuell (zumindest kurzfristig) wieder nach oben drehen. Dieses Wissen sollten wir bei der aktuellen Marktlage im Hinterkopf behalten.Beispiel Vonovia

Am Beispiel von Vonovia (WKN: A1ML7J) soll das Long-Signal veranschaulicht werden. Die Aktie hat am 10.05.2018 eine Dividende in Höhe von 1,32€ je Aktie ausgeschüttet. Sie notierte somit Ex Dividende. Doch anstatt dies zu würdigen, reagierten die Anleger in den Folgetagen mit Gewinnmitnahmen. Die Korrektur hatte begonnen und sollte sich in den Anschlusstagen noch verstärken. So bildete sich am 16.05.2018 ein 20 Tage Tief, welches zumindest kurzfristig einen Boden darstellte. Doch bereits am 24.05.2018 folgte ein massiver Abverkauf und es bildete sich ein neues 20 Tage Tief. Linda Raschke hätte Vonovia nun genau unter Beobachtung gesetzt.Am 25.05.2018 um 09:02 Uhr war es dann soweit. Die Turtle Soup Plus One wurde getriggert. Sofort wäre die Absicherung unter das Tief des Vortages gesetzt worden. Doch bereits am selben Tag konnte die Aktie stark schließen, sodass das initiale Risiko sehr schnell durch nachgezogene Stopps verringert werden konnte. Ein lehrbuchmäßiger Anstieg ließ Vonovia tagtäglich höhere Hochs bilden. So wünscht sich ein Trader die Entwicklung seiner Positionen.

Aufgrund der Begrenzung des Risikos auf wenige Punkte, ermöglicht dieses Handelssignal ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Es lässt sich somit sogar bei einer niedrigen Trefferquote erfolgreich handeln. In der TraderFox Software werden die „Turtle Soup +1“ Formationen in Echtzeit identifiziert.