Chartanalyse BASF: Kann sich der Chemieriese retten oder droht das gleiche Schicksal wie Bayer?

Der Chemieriese aus Ludwigshafen geriet innerhalb der vergangenen Handelsmonaten deutlich unter Druck. BASF (WKN: BASF11) verlor beinahe 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Bei Bayer sind es knapp 60 Prozent. Bei der BASF ist vor allem die Sorge vor dem Handelskrieg sowie eine abschwächende Konjunktur der Grund. Dem will Konzernchef Martin Brudermüller entgegenwirken. Er möchte den Ludwigshafener Konzern noch profitabler machen. Neben dem Ausbau des China-Geschäfts sollen auch effizientere Anlagen eingesetzt und Kosten gesenkt werden. Hierbei soll das EBITDA jährlich um drei bis fünf Prozent steigen. Dies liegt unter dem durchschnittlichen Wachstum seit 2012 von ca. acht Prozent. Das Wachstum soll überwiegend organisch mit Hilfe von Investitionen und Innovationen erzielt werden. Allerdings seien Zu- und Verkäufe nicht auszuschließen. Zuletzt übernahmen die Ludwigshafen bspw. Teile des Geschäfts mit Saatgut sowie dem Digital-Farming Bereich vom Konkurrent Bayer für ca. 7,6 Mrd. EUR.

BASF befindet sich trotz des starken Kursverlusts der vergangenen Monate innerhalb eines langfristig weiterhin intakten Aufwärtstrend. Dennoch besteht die Sorge vor einer sich noch weiter ausweitenden Korrektur. Sollte nämlich das letzte Tief im Bereich von ca. 55 EUR nicht verteidigt werden können, steht ein weiterer Abverkauf bis in den Bereich von 42 bis 49 EUR aus. Ich erwarte jedoch eine mehrmonatige Gegenbewegung an dieser Unterstützung. Ich gehe davon aus, dass BASF eine vermeintliche Seitwärts-Konsolidierung innerhalb der nächsten Jahre bildet. Das erste Ziel befindet sich beim Widerstandsbereich von 77 EUR. Erst wenn dieser überwunden werden kann, ist mit einem Ansteuern der Allzeithochs von fast 100 EUR zu rechnen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF, Bayer.

Chartanalyse Twitter: Aktie mit mittelfristigem Verdopplungspotenzial!

Über mehrere Jahre hinweg war Twitter (WKN: A1W6XZ) innerhalb eines langfristigen Abwärtstrends gefangen. Hierbei verlor das Unternehmen mehr als 80 Prozent seines Börsenwertes. Doch seit wenigen Jahren deutet sich ein Turnaround an. Beflügelt wurde die Aktie zuletzt durch fundamental erfreuliche Nachrichten. Twitter konnte sein Wachstum dank zunehmender Werbeeinnahmen deutlich steigern. Im vergangenen Quartal konnte beispielsweise der Umsatz um 29 Prozent  auf 758 Mio. USD gesteigert werden. Darüber hinaus stiegen die täglich aktiven User um 9 Prozent auf 326 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Aus charttechnischer Sicht konnte Twitter zu Beginn des Jahres den langfristigen Abwärtstrend nach oben durchbrechen. Hierbei konnte sich ein erster Aufwärtstrend etablieren. Mit dem Erreichen der Kursmarke von 48 USD wurde zugleich ein nächstes lokales Hoch gebildet. Es folgten erste deutliche Gewinnmitnahmen seit dem Breakout. Doch von diesen Gewinnmitnahmen scheint sich Twitter in den vergangenen Wochen zu erholen. Die Aktie baut eine relative Stärke auf. Sollte der kurzfristige Widerstandsbereich bei ca. 35 USD überwunden werden, befindet sich mein nächstes Ziel beim letzten lokalen Hoch von diesem Jahr. Das Potenzial auf eine fortgeführte Aufwärtsbewegung bis zum Hoch von 2014  bei ca. 65 USD ist vorhanden. Hierzu muss Twitter allerdings fundamental liefern.  Sollte der Breakout über 35 USD jedoch scheitern, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis zum etablierten Aufwärtstrend zu rechnen.

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Chartanalyse Baidu: übergeordnetes Einstiegsszenario in greifbarer Nähe

Das Unternehmen Baidu (WKN: A0F5DE) wird als chinesisches Google bezeichnet. Der Suchmaschinen-Betreiber hat vor allem im Bereich der künstlichen Intelligenz ein großes Potenzial vorzuweisen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen laut Schätzungen von McKinsey KI-Lösungen zusätzliche Werte von bis zu sechs Billionen USD schaffen. Vor allem in dem Bereich der E-Commerce, des autonomen Fahrens und der Medizin. Dabei lebt die Künstliche Intelligenz von Daten. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto intelligenter sind die Lösungen. Die Zahl der Internet-Nutzer in China ist in diesem Jahr auf über 800 Millionen angestiegen. Dementsprechend verfügt Baidu über einen massiven Topf an Daten, um neue KI-Lösungen zu entwickeln. Hierfür investiert der Konzern rund 15 Prozent seiner jährlichen Umsätze.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Baidu weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Dennoch ist das mittelfristige Bild angeschlagen. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres versuchte Baidu ständig auf neue Allzeithochs auszubrechen. Zwar konnte in 2018 ein neues Hoch generiert werden, doch scheiterte ein nachhaltiger Breakout. Der übergeordnete Trend wurde nicht fortgesetzt. Stattdessen wurde bislang eine starke Gegenbewegung eingeleitet. Schnell verlor Baidu 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Dennoch bleibe ich insgesamt bullisch eingestellt. Sollte die Aktie zum nächsten Unterstützungsbereich bei ca. 152 bis 161 USD zurückfallen, würde der Titel meiner Ansicht nach interessant für einen übergeordneten Long-Einstieg. In dieser Zone befindet sich ebenfalls ungefähr das Pullback-Niveau des vorangegangenen Abwärtstrends. Mein erstes Kursziel befindet sich daraufhin im Bereich von 218 USD, gefolgt von 250 USD.

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Chartanalyse Bayer: Wann beginnt die Aktie wieder zu steigen?

Obwohl derzeit auch der Gesamtmarkt deutlich unter Druck gerät, ist besonders der Kursverlauf der Bayer-Aktie (WKN: BAY001) enttäuschend. Die Anteilseigner des Unternehmens können sich innerhalb der vergangenen drei Jahre um einen Kursverlust von fast 60 Prozent beklagen. Der Grund hierfür ist die Übernahme des stark in der kritikstehenden Konzerns Monsanto. Der US-Saatguthersteller verfügt nicht nur über ein schlechtes Image, es erweist sich ebenfalls als Klumpen-Risiko. Zuletzt wurde Monsanto eine Strafe von 289 Mio. USD zugesprochen. Diese Summe geht an einen einzigen Kläger. Es stehen tausende vergleichbare Klagen bevor. Können jedoch die große Unsicherheit der Klagewelle abgewandt werden, könnte sich die Monsanto-Übernahme als sinnvoll erweisen. In den nächsten drei Jahren sollen sie durchschnittlichen Steigerungsraten vier Prozent beim Umsatz und neun Prozent beim EBITDA liegen. Weiterhin soll im selbigen Zeitraum 35 Mrd. EUR für die Innovationskraft investiert werden. Das nächste Ziel ist eine Effizienzsteigerung, welche bspw. durch den Verkauf der Sparte Tiermedizin erzielt werden soll. Darüber hinaus werden 12.000 Arbeitsplätze (ca. 10% der Belegschaft) gestrichen, welche u.a. durch Synergien aus der Monsanto-Übernahme erzielt werden sollen.

Seitdem das Allzeithoch von über 140 EUR im Jahre 2015 angesteuert wurde, gibt es für Bayer lediglich nur noch den Weg nach unten.  Zwar konnte nach dem Zwischentief bei ca. 82 EUR nochmals eine Erholung über 120 EUR erzielt werden, ehe der nächste Abverkauf folgte. Durch diese Erholungsbewegung wurde der mittelfristige Abwärtstrend gebildet.  Erst wenn der DAX diesen nachhaltig nach oben überwinden kann, ist mit einer fortgesetzten Aufwärtsbewegung zu rechnen. Dann stünde eine Trendfortsetzung mit dem Ziel von ca. 160 EUR aus. Doch von diesem Szenario ist die Bayer-Aktie noch weit entfernt. Derzeit notiert die Aktie am Pullback-Bereich der mehrjährigen Seitwärts-Bewegung. Die Oberkante befindet sich bei ca. 60 EUR. Die Unterkante bei rund 33 EUR. Eine Bodenbildung ist bislang noch nicht in Sicht. Daher ist auch weiterhin mit anhaltendem Verkaufsdruck zu rechnen. Das nächste Ziel befindet sich am Aufwärtstrend von 2009, welcher derzeit bei ca. 47 EUR notiert. Aktuell erwarte ich eine Gegenbewegung in diesem Bereich mit dem Ziel bis zu 82 EUR. Sollte jedoch auch diese Unterstützung brechen, ist sogar mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis 33 EUR zu rechnen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Bayer.

 

Die Trendfolge-Strategie “NEO-Darvas” kurz zusammengefasst!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching erkläre ich euch was die Trendfolge-Strategie nach NEO-Darvas ist und wo ihr das dazugehörige Musterdepot finden könnt. Der ungarische Tänzer und Trendfolge-Trader Nicolas Darvas schaffte es mit seiner Vorgehensweise, eine beachtliche Performance zu erzielen. Er steigerte sein Depot von 10.000 USD auf ganze 2 Mio. USD. Ihm zu Ehren wurde die Neo-Darvas-Strategie ins Leben gerufen. Was es damit genau auf sich hat und wo ihr diese Rubrik finden könnt, zeige ich euch im Video.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst nach der Neo-Darvas-Strategie handeln zu können. Sie erhalten Einsicht in das dazugehörige Musterdepot und können am wöchentlichen Trendfolgestammtisch-Webinar teilnehmen. Dieses findet jeden Montag um 18:00 Uhr statt. Besprochen werden dort aktuelle Trading-Chancen und interessante Neo-Darvas-Titel.

Wie kann ich gezielt nach Dividendenperlen suchen!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch, wie ihr mit den vorgefertigten Scans auf unserem Trading-Desk gezielt nach Aktien mit einer hohen Dividendenrendite Ausschau halten könnt. Welche weitern Faktoren bei der Suche nach geeigneten Investmentkandidaten beachtet werden sollten und was eine hohe Dividendenkontinuität aussagt, erfahrt ihr in diesem Video.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst die verschiedenen Kurslisten nach Dividendenperlen durchsuchen zu können.

Chartanalyse Activision Blizzard: Turnaround oder weiterer Abverkauf?

Der Gaming-Hersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) kam innerhalb der vergangenen Handelswochen stark unter Druck. Die Aktie verlor in der Spitze mehr als 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung -trotz sehr guter Zukunftsperspektiven. Gerade Zukunftstrends wie e-Sports, Mobile-Games, Cloud-Gaming, Virtual-Reality oder die Einführung von Abo-Modellen sind vielversprechend. Zudem war vor allem der Oktober ein verkaufsstarker Monat.  Insgesamt stiegen die Ausgaben für Videospiele um 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,5 Mrd. USD. Dabei war Activisions „Call of Duty: Black Ops 4“ das bestverkaufte Spiel.

Aus charttechnischer Sicht wurde der langfristige Aufwärtstrend von 2013 aufgrund des starken Abverkaufs nach unten durchbrochen. Damit verschlechtern sich die Aussichten für Activision Blizzard. Zwar generierte die Aktie in der vorangegangenen Woche eine potenzielle Umkehrkerze in Form eines Dojis, doch wurde diese in der vergangenen Handelswoche noch nicht bestätigt. Solange sich die Aktie allerdings oberhalb des GD200 (weekly, aktuell bei ca. 48,36 USD) aufhält -hier notiert ebenfalls das Wochentief des Dojis-, könnte eine mehrwöchige Erholung einsetzen. Bullisch werde ich jedoch erst wieder oberhalb des Widerstandsbereichs von 56,70 USD. Solange Activision Blizzard darunter notiert, bleibe ich bärisch. Das nächste Kursziel befindet sich im Bereich von 40 bis 35 USD. In dieser Zone suche ich nach Stabilisierungsversuchen, um meine bestehenden Long-Positionen auszubauen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Activision Blizzards.

 

 

Chartanalyse Apple: heiße Phase beginnt – Einstieg steht bevor!

Die Kursverluste häufen sich derzeit beim ehemaligen Platzhirsch der Börse. Apple (WKN: 865985) musste innerhalb der vergangenen Handelswochen einen Verlust von fast 25 Prozent hinnehmen. Damit wurde Microsoft wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Belastend wirkt vor allem die Sorge um schwächelnde iPhone-Verkäufe sowie der Tatsache, dass Apple künftig keine verkauften Stückzahlen zu einzelnen Produkten nennen möchte. Doch Apple ist mittlerweile weitaus mehr als das beliebte Smartphone. Beispielsweise ist Apple der unangefochtene Marktführer im Wearable-Bereich (vor allem durch die Apple-Watch sowie die Airpods). Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen die verkauften Einheiten im Wearable-Markt um über 150 Prozent auf 453 Mio. Einheiten steigen.  Ein weiterer extrem spannender Bereich ist das Service-Profil rund um iTunes, iCloud sowie den AppStore. Apple verfügt mittlerweile über 300 Mio. zahlende Abonnenten. Mit diesen Abonnenten erzielt das Unternehmen im Durchschnitt einen Umsatz von 113 USD und kann dabei eine Bruttomarge von fast 60 Prozent aufweisen. Zum Vergleich: bei Netflix sind es lediglich rund 120 Mio. Abonnenten mit einem Umsatz von 102 USD und einer Bruttomarge von 40 Prozent.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie angeschlagen. Aufgrund der Korrektur wurde der langfristige Aufwärtstrend von 2016 in Kombination mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 190 USD) nach unten durchbrochen. Der kurzfristige Abwärtstrend beschleunigte sich dadurch nochmals. Dabei unterbot Apple sogar den wichtigen Widerstand von ca. 180 USD. Aktuell schwebt die Aktie in der Luft, konnte allerdings eine erste weiße Wochenkerze generieren. Ist dies ein Zeichen für eine Erholungsbewegung? Wir werden sehen. Solange sich Apple jedoch unterhalb des Widerstandes bei 180 USD aufhält, gehe ich von einer fortgesetzten Abwärtsbewegung bis ca. 160 USD aus. Sollte sich Apple selbst in diesem Bereich nicht stabilisieren können, ist mit einem Ansteuern bis ca. 135 USD zu rechnen. Einen solchen Verlauf erwarte ich nicht. Setzt der erste nachhaltige Erholungsversuch ein, ehe der erste Unterstützungsbereich angesteuert wird, baue ich eine erste Position auf.

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Chartanalyse Siemens: hier verbirgt sich ein massives Wachstumspotenzial!

Der Industrie-Riese Siemens (WKN: 723610) hat derzeit einige Probleme zu bewältigen. Bspw. warten die Münchener noch auf grünes Licht aus Brüssel, was die Fusion mit Alstom angeht. Die beiden Zughersteller planen mit einer neuen Strategie den Angriff auf die Konkurrenz aus China und Japan. Gemeinsam würde das Duo zur weltweiten Nummer zwei aufsteigen. Zudem sollen sich die Kompetenzen beider Unternehmen ideal ergänzen. Die Münchner sind z.B. bei Hochgeschwindigkeitszügen führend und Alstom bei Doppeldecker-Zügen. Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen sich beide Parteien sehr gut ergänzen und deutliche Synergieeffekte erzielen können. Das Ziel ist es, bei jeder Ausschreibung das passende Produkt bieten zu können. Besonders spannend ist jedoch die Entwicklung des Unternehmensbereichs der Digitalen Fabrik. Mittlerweile erzielte die Digitale Fabrik ein operatives Ergebnis von 2,59 Mrd. EUR. Dies entspricht beinahe 30 Prozent des derzeitigen Gewinns. Darüber hinaus weist dieser Bereich neben Siemens-Gamesa (+43 Prozent) das zweitgrößte Wachstum im Konzern auf und erzielt eine beachtliche Marge von 20 Prozent. Durch das hohe Wachstum können Marktanteile gegenüber den Wettbewerbern deutlich gesteigert werden. Diese konnten im vergangenen Quartal lediglich um sechs Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Siemens im übergeordneten Kontext in einer extrem spannenden Situation. Nachdem die Aktie die mehrjährige Konsolidierung nach oben durchbrechen konnte, legte Siemens innerhalb weniger Monate eine Kursrally von fast 40 Prozent aufs Parkett. Seitdem ging die Aktie in eine erneute Korrektur über. Innerhalb dieser Korrektur bildete Siemens einen Abwärtstrendkanal. Kann dieser nach oben durchbrochen werden, handelt es sich hierbei um eine bullische Flagge. Dies wäre ein Zeichen zur Trendfortsetzung. Mein nächstes Kursziel läge dann im Bereich von 160 EUR. Der derzeitige Bereich ist spannend, da sich Siemens an der Oberkante der mehrjährigen Seitwärts-Range befindet. Diese Zone erstreckt sich um die Kursmarke von 100 EUR. Dementsprechend handelt es sich bei der bisherigen Abwärtsbewegung lediglich um einen potenziellen Pullback. Zudem wurde hier aktuell ein potenzielles Doppeltief generiert. Ich bin für die nächsten Monate bullisch eingestellt.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Siemens.

Was sind Qualitätsaktien und wie kann ich diese gezielt finden!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch was eine sogenannte Qualitätsaktie ist und wodurch sich diese auszeichnet. Die Investment-Legende Warren Buffet sucht für sein Portfolio gezielt nach solchen Titeln. Dabei achtet er außerdem darauf, dass seine Investments einen Burggrabencharakter aufweisen. Auf unserem Trading-Desk gibt es hierfür vorgefertigte Listen. Ihr erfahrt wo ihr diese finden könnt und wann man Qualitätsaktien am besten aufgreift.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um die Kurslisten mit den 50 interessantesten deutschen Qualitätsaktien selbst für ihre Screening-Routinen nutzen zu können.