Nvidia baut komplett autonome Testreihe für DHL-Transporter

Liebe Trader,

Nvidia  hat vor kurzem den ersten Computer vorgestellt, der komplett autonome Robotaxis steuern kann. Das neue System namens Pegasus erweitert den Nvidia Drive PX AI Supercomputer, so dass dieser genug Rechenleistung für die ultimative Stufe des autonomen Fahrens hat. Man spricht hierbei vom sogenannten „Level 5“. Hiermit sind komplett autonome Fahrzeuge gemeint, welche nicht mehr über Gaspedal und Lenkrad verfügen. In einer Kooperation mit ZF Friedrichshafen und der Deutschen Post will Nvidia bereits nächstes Jahr eine Testreihe von komplett autonomen DHL-Transportern vorstellen. Diese beruhen auf dem ZF ProAI System, welches wiederum an dem Drive PX von Nvidia ansetzt. Autonome Transportsysteme bergen enorme Chancen für Logistiker wie die Deutsche Post. Das Einsparpotenzial ist riesig.

Doch Nvidia mischt nicht nur den Verkehr am Boden auf. Auch im Bereich der Drohnenlieferung ist Nvidia aktiv. So setzt das chinesische Versandhaus JD.com auf Nvidias Supercomputer Jetson. JD.com ist die Nummer zwei hinter Alibaba. Die ersten Tests liefen sehr erfolgreich: Die Drohnen können bis zu 30 kg Gepäck tragen und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h. In ländlichen Gebieten konnte JD.com seine Transportkosten um 70 % senken.

Nvidia zählt nach einem enorm starken 2016 auch in diesem Jahr wieder zu den Highflyern am Markt. Mit Q1-Zahlen deutlich über den Erwartungen startete im Mai dieses Jahres eine fulminante Rallye. Die seitliche Konsolidierung über die Sommermonate wurde inzwischen aufgelöst und die Aktie steht nun kurz davor die $200-Marke zu knacken. Nvidia ist natürlich seit längerem kein Geheimtipp mehr. Wenn man jedoch bedenkt wie stark das Unternehmen in den diversen Zukunftsmärkten positioniert ist, dann dürften den starken Kursanstiegen in den nächsten 10 Jahren sprudelnde Gewinne folgen.

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Intel setzt auf künstliche Intelligenz – Nach der Übernahme von Mobileye investiert das Unternehmen nun in KI-Startups

Liebe Trader,

im März erregte Intel Aufsehen, als das Unternehmen überraschend die Übernahme von Mobileye für $15 Milliarden angekündigte. Mobileye stellt visuelle Fahrerassistenzsysteme her, die unter anderem durch Warnungen Unfälle vermeiden sollen. Das Unternehmen war zudem eines der ersten, dessen Chips für das autonome Fahren verwendet wurden: Tesla arbeitete 2015 bis 2016 mit Mobileye zusammen, um mit dem israelischen Unternehmen das autonome Fahren umzusetzen. Der tödliche Unfall eines selbstfahrenden Teslas sorgte für Spannungen zwischen den Unternehmen, da die Mobileye-Chips nicht in der Lage waren einen großen LKW zu erkennen. Nun arbeitet Mobileye stattdessen zusammen mit Intel und BMW an einer Testflotte zum autonomen Fahren. Doch auch im Kernbereich des Unternehmens setzt Intel auf künstliche Intelligenz: Intel CEO Brian Krzanich verriet vor kurzem, dass Intel mit der Google Tochter Waymo bereits seit 2009 bei dessen Programm zum autonomen Fahren mitarbeitet. Das Projekt einer geplanten Virtual Reality Brille hat Intel nun jedoch aufgegeben, wie vor einigen Tagen bekannt wurde. Intel hatte die Brille Mitte 2016 vorgestellt.  Aufgrund von mangelndem Interesse von Fertigungspartnern wurde das „Projekt Alloy“ nun eingestellt.

Intel möchte sein Engagement im Bereich der künstlichen Intelligenz jedoch weiter ausbauen und hat letzte Woche daher angekündigt, dass es über $1 Milliarde in KI-Startups investiert hat. Intel fokussiert sich hierbei jedoch nicht nur auf das autonome Fahren, sondern hat seine Investments breit über verschiedene Industrien gestreut: Diese reichen von Medizintechnik, über Umwelttechnologie, bis hin zum autonomen Fliegen. Hier beeindruckt Intel zum Beispiel beim Einsatz von Drohnen, welche zusammen eine Lichtershow am Himmel bieten. Diese dürften in Zukunft vermehrt bei Großveranstaltungen eingesetzt werden und möglicherweise ein Stück weit Feuerwerke ersetzen.

Nach dem Mehrjahreshoch Anfang des Jahres ging die Intel-Aktie in eine lange Konsolidierung über. Viele Marktteilnehmer hielten den Übernahmepreis von Mobileye für zu hoch und auch die Quartalszahlen konnten die Aktionäre nicht nachhaltig überzeugen. Vor kurzem hat die Aktie mit dem Überwinden der Abwärtstrendlinie zwar ein charttechnisches Kaufsignal ausgelöst, die Einstampfung der VR-Brille könnte an der Börse in den nächsten Tagen jedoch für kurzfristige Abschläge sorgen. Die frühere Widerstandslinie sollte dann als Unterstützung fungieren und bietet sich daher für einen charttechnischen Einstieg an.

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Micron setzt auf autonomes Fahren – Die Aktie haussiert

Liebe Trader,

das autonome Fahren wird enorm schnelle Datentransferraten benötigen. Experten schätzen die benötigte Bandbreite für komplett autonomes Fahren auf mindestens 300 Gigabytes pro Sekunde. Hier kommt Micron ins Spiel: Micron ist Marktführer und stellt bereits jetzt spezielle Memory-Chips für Autos her, die Austauschraten von bis zu 100 GB/s ermöglichen.  Zudem baut Micron Chips, welche die Sicherheit in Autos erhöhen und essenziell für das autonome Fahren sind: Hierbei werden mehrere Sensoren miteinander kombiniert um mittels künstlicher Intelligenz Objekte und Menschen auf der Fahrbahn zu identifizieren. Bis es soweit ist setzt Micron jedoch auch auf die Sicherheit beim herkömmlichen Fahren. Hierzu erfasst ein spezielles System den Zustand des Fahrers und soll erkennen, wenn dieser müde oder abgelenkt ist.

An der Wall-Street werden ungern Fehler eingestanden. Doch Goldman Sachs hat dies nun getan, nachdem sie im Mai die Micron-Aktie herabgestuft hatten. Trotz einer erstaunlichen 60 % Rallye seit Jahresbeginn sieht  Goldman Sachs nun nämlich Kurspotenzial in der Aktie und hat diese ausgerechnet jetzt nach dem starken Anstieg auf ‚Kaufen‘ mit einem Kursziel von $40 angehoben. Die Experten gehen davon aus, dass Micron 2018 deutlich bessere Ergebnisse erzielen wird, als der Markt erwartet.  Begründet wird dies vor allem mit anhaltend steigenden Preisen für DRAM-Speicher. Demnach kostete ein 32 GB Server Speicher-Modul vor einem Jahr noch $120, nun aufgrund der hohen Nachfrage jedoch bereits $285. Zudem fand eine Konsolidierung in der Branche statt, so dass es nur noch 3 Unternehmen gibt, die diese Chips herstellen. Goldman Sachs hatte hier mit höheren Investitionen der Chip-Hersteller gerechnet, um die gestiegene Nachfrage nach Speichermodulen auszugleichen und zeigt sich nun überrascht, dass dies nur in geringem Maße erfolgt ist. Die Chiphersteller profitieren daher von anhaltend hohen Margen.

Am 11. September gelang Micron der Breakout auf ein neues 52-Wochenhoch. Kurz darauf bekam die Aktie mit der Kaufempfehlung von Goldman Sachs zusätzlich den institutionellen Support. Damit wurde nach einer mehrmonatigen Konsolidierung die Rallyefortsetzung eingeleitet. Am 26. September wird Micron den Jahresabschluss veröffentlichen. Goldman Sachs rechnet mit einer positiven Überraschung. Ich sehe zwei Optionen in die Aktie einzusteigen: 1. Bei einem Rücklauf zum Ausbruchslevel bei $33.  2. Wenn der Jahresabschluss überzeugt und die Aktie eine positive Preisreaktion zeigt.

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Tinder treibt die Monetarisierung voran – Dieses Unternehmen steckt hinter der erfolgreichen Dating-App

Liebe Trader,

Dating-Apps wie Tinder haben eine neue Möglichkeit geschaffen Leute kennen zu lernen. Hierbei werden einem Nutzer zahlreiche Personen vorgestellt und mit einem einfachen „Wischen“ kann man Interesse an diesen signalisieren. Sobald zwei Personen hierdurch gegenseitig Interesse bekundet haben, werden sie benachrichtigt und können miteinander schreiben. Mit Tinder Gold treibt die Match Group nun die Monetarisierung des Dienstes voran: Tinder Gold soll mit $15 pro Monat $5 mehr als der Premium-Service Tinder Plus kosten. Der größte Vorteil von Tinder Gold ist das neue „Likes You“ Feature. Mit dem neuen Feature kann man den Personenkreis direkt auf potenzielle Dates eingrenzen, die bereits Interesse gezeigt haben. Der neue Premium-Dienst kommt gut an: Kurz nach Einführung lag die Tinder-App bereits auf dem ersten Platz der umsatzstärksten Apps im Apple Store der USA. Ein Blick in den deutschen App Store zeigt: Auch bei uns ist Tinder mit seinem Premiumdienst erfolgreich. Die App belegt momentan Platz 3 der umsatzstärksten Apps.

Tinder ist jedoch nicht die einzige Dating-App der Match Group. Das Unternehmen verfügt über 45 Marken. Eine weitere sehr beliebte App namens Bumble gehört jedoch nicht zum Match-Group Portfolio. Gerüchten zufolge soll Match Group im Sommer ein Übernahmeangebot in Höhe von ca. $450 Millionen vorgelegt haben. Es gibt jedoch keine näheren Informationen zu einem potenziellen Deal. Das spezielle bei Bumble ist, dass hier auch nach einem erfolgreichen Match nur Frauen die Unterhaltung beginnen können. Tinder Gründer Sean Rad hat vor kurzem Tinder Optionen in Match Group Optionen umgewandelt. Aus diesem Deal geht eine Bewertung für Tinder von rund $3 Milliarden hervor. Damit  stellt Tinder mehr als die Hälfte der Marktkapitalisierung der Match Group dar und zeigt wie wichtig es für das weitere Wachstum der Match Group ist.

Tinder wagt mit der ‚Likes you‘ Funktion einen Spagat. Bisher konnte man bei Tinder nicht direkt zurückgewiesen werden. Nun können Premium-Nutzer sehen, wer Interesse für einen gezeigt hat und somit verliert die App ein Stück ihrer Anonymität. Die bisherige Resonanz ist jedoch durchweg positiv: Mit der Einführung von Tinder Gold startete die Match Group Aktie eine starke Rallye.  Nun hat die Aktie einige Tage konsolidiert und bietet sich daher im unteren Bereich der Box für einen Einstieg an. Da die Aktie sehr volatil ist, sollte man hierbei eine größere Risikotoleranz einplanen. Die $20 Marke bildet zudem die Schlüssellinie und sollte auf Tagesschlusskursbasis auf jeden Fall halten.

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Mercedes bringt das Formel 1 Auto für die Straße – Das kann das neue Hypercar

Liebe Trader,

während die politischen Debatten von umweltschonenden Technologien geprägt sind, hat sich Mercedes-AMG kurz vor der IAA mit der Vorstellung des „Project One“ etwas getraut: Ein 1000 PS Hybrid mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 350 Kmh. Inspiriert wurde das Auto klar von der Formel 1: Der 1000 PS starke Hybrid-Motor wurde direkt vom Petronas Formel 1 Auto übernommen. Auch wenn man bei einem solchen Auto nicht an Nachhaltigkeit denkt: Das neue Superauto kann lärm- und emissionsfrei immerhin 25 km zurücklegen. Das Lenkrad und die Spoiler erinnern klar an einen Rennwagen. Zudem wurde zur Steigerung der Energieeffizienz die Technik aus der Formel 1 übernommen, bei der die freigesetzte Energie beim Bremsen genutzt wird, um die Batterien aufzuladen. Die Drehzahl des Formel 1 Motors wurde aus Effizienzgründen und für die Verwendung mit normalem Super-Plus-Benzin auf 11.000 U/min begrenzt; dies ist nach AMG jedoch die höchste Drehzahl aller auf der Straße zugelassenen Autos. Ein solches F1-Auto hat natürlich seinen Preis: Rund 2,7 Millionen Euro kostet der Super-Rennwagen. Laut Mercedes sollen insgesamt maximal 275 Project One gebaut werden und der Auftragseingang ist so gut, dass das Auto momentan ausverkauft ist.

Auch beim Thema Elektroautos gibt es Neuigkeiten von Daimler: Ab 2022 sollen alle Modelle auch mit Elektromotor angeboten werden. Der Smart soll 2020 bereits vollkommen elektrisch fahren. Daimler Chef Zetsche warnte Investoren am Montag, dass die Umstellung auf die Elektromobilität vorübergehend auch die Margen drücken wird. Bei vielen Produkten rechnet Daimler mit einer Halbierung der Margen. Die angepeilte Umsatzrendite von 10 % könnte dann temporär auf 8 – 10 % fallen. Daimler rechnet zudem erst im Jahr 2025 mit vergleichbaren Preisen bei Elektroautos und Verbrennungsmotoren. Daimler hinkt hier klar hinterher. Mit dem Model 3 verkauft Tesla bereits jetzt ein elektrisches Mittelklasse-Auto für lediglich 30.000 €. Dieses verfügt zudem über die notwendige Hardware für das autonome Fahren. Bei Daimler gibt es bisher keine konkreten Pläne zum autonomen Fahren, außer dass man „eines Tages“ einen Computer-Chauffeur haben wird.

Aufgrund des gravierenden Rückstands beim Thema E-Auto, sowie beim Thema autonomes Fahren halte ich Daimler für kein geeignetes Investment. Die günstige Bewertung mit einem KGV von 7 macht das Unternehmen jedoch kurzfristig für Trader attraktiv. Zudem gab es charttechnisch mit der Überschreitung der Abwärtstrendlinie zuletzt ein klares Kaufsignal. Dieses ging einher mit einer neuen Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Nach einigen Tagen Konsolidierung könnte die Aktie nun kurz vor einer Rallyefortsetzung stehen. Ein Ausbruch über das jüngste Hoch bei 65,78 € bietet sich als Trendfolgetrade an.

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Während bei uns noch über Digitalisierung debattiert wird, erobert Google in den USA bereits die Klassenzimmer

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die Gestaltung der Digitalisierung ist eines der großen Themen im aktuellen Wahlkampf. Während bei uns noch über die digitale Ausstattung von Schulen debattiert wird, ist dies in den USA bereits im vollen Gange. Bereits im Jahr 2020 soll der Tech-Markt in US-Schulen bei $21 Milliarden liegen. Google hat die Nase vorn: Der Tech-Gigant konnte andere Tech-Rivalen mit seinen günstigen Chromebooks bisher links liegen lassen. Die Chromebooks werden unter anderem von Samsung und Lenovo hergestellt und kosten zwischen $150 und $550.  Apples Macbooks hingegen starten bei $1300. Apple hat im Gegenzug erfolgreich das iPad an Lehrer vermarktet und verkauft dieses sogar mit einem kleinen Rabatt für $300 an Schulen. Das Problem mit dem iPad ist jedoch, dass es für jüngere Schüler sicher interessant ist, aber vor allem für ältere Schüler eine richtige Tastatur und ein größerer Bildschirm notwendig sind.

Google Chromebooks haben noch einen weiteren Vorteil: Sie haben nutzvolle Tools wie Google Docs, das Schüler Dokumente gemeinsam bearbeiten lässt, bereits vorinstalliert. Über die Google Classroom App können Lehrer zudem Aufgaben verteilen und Diskussionen organisieren.  Zusätzlich stellt Google für Lehrer eine Admin-Konsole bereit, welche die Kontrolle der Chromebooks der Schüler ermöglicht, damit diese während dem Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können. Mit knapp 60 % Marktanteil sind Chromebooks die meist bestellten Computer für Klassenzimmer. Microsoft und Apple liegen abgeschlagen dahinter mit jeweils ca. 20 %. Google kann zudem mit seiner breiten Produktpalette überzeugen: Schulen profitieren bei einer Bestellung der Chromebooks von einer kostenlosen Nutzung von Gmail und anderen Services. Damit sparen diese enorm viel Geld, da sie diese Dienste sonst kostenpflichtig erwerben müssten. Google hat hier einen entscheidenden Vorteil gegenüber Apple und Microsoft: Google macht den Großteil seines Gewinns mit Werbung und kann somit großzügigere Angebote unterbreiten, während Apple und Microsoft direkt mit den Produkten Geld verdienen müssen.

Charttechnisch zeigt sich die Alphabet-Aktie in letzter Zeit sehr träge. Die Zahlen zum zweiten Quartal lagen unter den Erwartungen und leiteten eine Konsolidierung ein. Die Pivotal-Price-Line der Q1-Zahlen konnte diese jedoch bisher auffangen. Momentan fehlt jedoch ein Impuls für steigende Kurse. Für mich ist Alphabet charttechnisch erst bei einem Ausbruch über die $1000 Marke ein Kauf. Darunter möchte ich einen starken News-Impuls sehen. Spätestens die Q3-Zahlen im Oktober werden weitere Impulse für die Aktie geben.

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Biotech-Riese Gilead übernimmt einen Krebsspezialisten mit einer bahnbrechenden Behandlungsform – Die Aktie haussiert

Liebe Trader,

mit einem Börsenwert von $112 Mrd. zählt Gilead Sciences zu den führenden Biotechnologieunternehmen der Welt. Um sein Portfolio zu erweitern hat Gilead mit Kite Pharma nun ein führendes Unternehmen in der Zelltherapie übernommen. Kite hat eine neue Behandlungsform entwickelt, bei der weiße Blutzellen so verändert werden, dass sie anschließend Krebszellen angreifen können. Die Kalifornier zahlen für Kite einen Übernahmepreis von $11,9 Mrd. Dies entspricht $180 pro Aktie und damit einem Aufpreis von knapp 30 % zum Preis der Aktie vor dem Übernahmedeal. Gilead CEO John Milligan scheint sich bei dem Deal somit ziemlich sicher zu sein. Er bezeichnete Kite als ein Unternehmen, welches exzellent zur Unternehmenskultur von Gilead passe und ist überzeugt, dass Zelltherapie der Grundstein der modernen Behandlung von Krebs sein wird.

Das verwunderliche bei der Übernahme von Kite Pharma ist die Tatsache, dass das Unternehmen bisher keinen Umsatz erwirtschaftet. Somit liegen große Hoffnungen auf der neuen Krebs-Therapie namens axi-cel. Die amerikanische Behörde für Essens- und Medikamentenzulassungen (FDA) wird voraussichtlich im November über eine Zulassung der axi-cel-Therapie entscheiden. Positiv wirkt, dass vor kurzem Novartis eine Zulassung für eine ähnliche Behandlungsform für Leukämie bei Kindern bekommen hat. Einige Marktteilnehmer spekulieren nun darauf, dass dies die Chancen für eine axi-cel-Zulassung erhöht.

Im Juni befand ein US-Gericht, dass ein Patent von Merck für ein Hepatitis C Medikament ungültig sei. Gilead gewann damit einen großen Rechtsstreit mit Merck. Die Marktteilnehmer bejubelten das Ereignis und die Gilead-Aktie konnte aus dem über 1 Jahr alten Abwärtstrendkanal ausbrechen. Mit der Ankündigung Kite Pharma zu übernehmen bestätigt sich nun der neue Aufwärtstrend. Das Allzeithoch bei $123 und die niedrige Bewertung mit einem KGV von 9 geben der Aktie noch eine Menge Aufholpotenzial.

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So wurde Buffett zum Schnäppchenpreis größter Aktionär der Bank of America

Liebe Leser,

am Mittwoch feierte Warren Buffett seinen 87. Geburtstag. Sich selbst beschenkte das Orakel von Omaha mit 700 Millionen Aktien der Bank of America. Damit ist Buffetts Holding nun der größte Anteilseigner der größten Bank der USA. Buffett hatte während der Finanzkrise 2011 folgenden Deal mit der Bank of America abgeschlossen:  Er gab der Bank $5 Milliarden und bekam dafür 700 Millionen spezielle Vorzugsaktien, welche mit 6 % pro Jahr verzinst werden. Zusätzlich erhielt er die Möglichkeit diese Anteilsscheine binnen 10 Jahren in Stammaktien umzuwandeln. Buffett hatte bereits im Jahresbrief an die Aktionäre angekündigt, dass er den Umtausch dann vollziehen wird, wenn die Dividende aus den Stammaktien höher als die Zinseinnahmen der Vorzugsaktien sein wird.

Die Bank of America hat sich seit 2011 kontinuierlich erholt und dementsprechend auch die Dividende nach und nach wieder angehoben. Dieses Jahr beträgt die Dividende auf sein $16,5 Milliarden schweres Aktienpaket $336 Millionen und daher hat er die Aktien nun umgewandelt. Doch die Bank of America ist nicht Buffetts einzige Position im Finanzsektor. Berkshire Hathaway ist seit langem bereits mit einem großen Aktienpaket an Wells Fargo beteiligt. Knapp ein Drittel des gesamten Portfolios ist im Finanzsektor investiert. Dieser Anteil dürfte erst mal so hoch bleiben, denn Buffett beabsichtigt die Aktien der Bank of America „sehr lange“ zu halten.

Nach einer starken Trump-Rallye Ende des letzten Jahres ist die Aktie der Bank of America seit Jahresbeginn in einer Seitwärtskonsolidierung gefangen. Die $22-Marke hat sich hierbei als starkes Supportlevel gezeigt. Zuletzt hat die Aktie, beflügelt durch Buffetts langfristiges Engagement, erfolgreich die 200-Tageslinie getestet und könnte bald das jüngste Hoch bei $25 anlaufen. Ein Kaufsignal wird für mich jedoch erst bei einem neuen Hoch bei $26 getriggert. Dort habe ich daher einen Alarm gesetzt, um bei einem Ausbruch aus der Box informiert zu werden.

Wollen Sie einen Überblick über die größten Positionen der Wall-Street-Gurus bekommen und keine bedeutende Transaktion verpassen?

Bei TraderFox haben wir extra für die Überwachung der Gurus einen eigenen Trading-Desk eingerichtet. Dort kann man die 20 größten Beteiligungen von Investorlegenden wie Warren Buffett und George Soros einsehen. Zudem überwachen wir sämtliche bedeutsamen Transaktionen, so dass Sie keine große Investition mehr verpassen.

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Amazon reduziert kräftig die Preise bei Whole Foods – Steigt Amazon auch bei uns ins Lebensmittelgeschäft ein?

Liebe Trader,

überraschend verkündete Amazon vor knapp 3 Monaten die Übernahme der US-Bio-Supermarktkette Whole Foods. Wie man es von Amazon kennt wird auch hier keine Zeit für wichtige Entscheidungen vergeudet und so hat Amazon direkt nach der Genehmigung der Übernahme die Preise für einige der beliebtesten Produkte drastisch reduziert. Dies betrifft unter anderem Bananen, Bio-Eier und Lachs aus verantwortungsvoller Züchtung. Es ist ein klares Zeichen das Amazon hier setzt: Auch bei Whole Foods ist man bereit kurzfristigen Gewinn einzubüßen, um langfristig zu einem wichtigen Player in der Lebensmittelbranche zu werden. Das ganze kann somit als ein weiterer Angriff auf die Konkurrenz verstanden werden; und die leidet bereits jetzt: Der Umsatz des traditionsreichen Lebensmittelkonzerns Wal-Mart stagniert seit 3 Jahren. Der Gewinn ist in dieser Zeit sogar zurückgegangen.

Einige dürften sich nun fragen ob Amazon auch in Deutschland ins Lebensmittelgeschäft einsteigt und wir ähnliche Preissenkungen bei qualitativen Produkten sehen werden? Die Antwort ist, dass Amazon auch bei uns bereits aktiv ist mit Amazon Fresh! In Berlin liefert der US-Riese seit Juni Lebensmittel nach Hause und hat das Sortiment auf mittlerweile 300.000 Artikel ausgedehnt. Edeka zieht nach und bietet seit kurzem mit seinem Lieferdienst Bringmeister ebenfalls die Lieferung am gleichen Tag an. Während Edeka als Konkurrent agiert, kooperieren viele einzelne Geschäfte in Berlin bereits mit Amazon, um mit dem Service ihre eigenen Produkte auch nach Hause liefern zu können.

Charttechnisch scheint sich das Bild bei der Amazon-Aktie in den letzten Tagen wieder aufzuhellen. Die $950-Marke konnte hierbei erneut als Unterstützungszone dienen. Die Preissenkungen bei Whole Foods könnten nach den eher enttäuschenden Q2-Zahlen wieder Kursfantasie in der Aktie auslösen. Ein nachhaltiger Ausbruch über $1000 wäre ein Kaufsignal. Nach unten dient das jüngste Tief bei $936 als Absicherung auf Basis des Tagesschlusskurses.

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US-Schuldengrenze fast erreicht: Wieso Hurrikan Harvey einen Government Shutdown der USA unwahrscheinlicher macht

Liebe Trader,

es ist ein altbekanntes Spiel: Alle Jahre wieder erreicht das Schuldenlimit der USA die festgelegte Grenze und muss daraufhin angehoben werden. Oft wird dann zwischen Demokraten und Republikanern solange verhandelt, bis ein Ergebnis gefunden wird, das beide Parteien zufrieden stellt. Diesmal hält die US-Bank Goldman Sachs einen „Government Shutdown“, eine temporäre Handlungsunfähigkeit der Regierung aufgrund des Erreichens des Schuldenlimits, für möglich. Der Grund ist, dass zusammen mit der Erhöhung des Schuldenlimits, im September ein neuer Ausgabenentwurf beschlossen werden muss. Die Republikaner sind bei der Erhöhung der Schuldengrenze auf die Demokraten angewiesen,  welche beim Ausgabenentwurf daher eine starke Verhandlungsmacht haben. Während Goldman Sachs die Wahrscheinlichkeit für einen „Government Shutdown“ vor zwei Wochen noch bei 50 % sah, hat sie diese nun aufgrund des Hurrikans auf 35 % gesenkt. Die Bank argumentiert, dass dieser nun unwahrscheinlicher ist, da eine Handlungsunfähigkeit der Regierung fatal für die Katastrophenhilfe der Sturm-Opfer wäre. Dementsprechend haben die Parteien ein gestiegenes Interesse daran, eine Lösung zu finden.

Goldman Sachs ist die bekannteste Investmentbank der Welt. Den Analysteneinschätzungen der US-Bank wird häufig ein hohes Gewicht beigemessen. Besonders renommiert ist hierbei das ‚Conviction Buy‘ Rating, welches die Bank für besonders attraktive Aktien vergibt. Nach einer fulminanten Trump-Rallye stagniert der Kurs von Goldman Sachs seit Jahresbeginn und befindet sich seitdem in einer seitlichen Konsolidierung. Die Investmentbank leidet unter den ruhigen Kapitalmärkten dieses Jahr. Die Einnahmen aus dem Handel mit Anleihen, Rohstoffen und Devisen brachen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 40 % ein. Dank erfolgreicher Aktiengeschäfte konnte die US-Bank den Gewinn dennoch stabil halten.

Obwohl nach der Wahl Trumps wohl niemand damit gerechnet hatte: Wir hatten dieses Jahr bisher einen extrem ruhigen Kapitalmarkt. Darunter leidet das Geschäft von Goldman Sachs. Sobald die Märkte jedoch wieder volatiler werden und der Handel zunimmt, dürften auch die Gewinne wieder sprudeln. Mit einem KGV von 12 ist die Aktie moderat bewertet und bietet Kurspotenzial, sobald sich das Geschäft wieder aufhellt. Der Chart zeigt ein starkes Unterstützungslevel im Kursbereich von $210 bis $218. Dort bietet sich daher ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis für einen antizyklischen Einstieg.

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