Dem Range-Breakout mit einem Expansion Pivot long gezielt folgen

Liebe Kurzfrist-Trader,

am amerikanischen Aktienmarkt sehen wir seit einigen Wochen eine Aufwärtsbewegung, welche zeitnah in einer Stabilisierung münden dürfte. Als kurzfristig orientierter Marktteilnehmer konnte man lange Zeit mit geeigneten Chart-Setups an dieser Bewegung partizipieren. Dabei ging es nicht darum, unnötig komplizierte Handelssignale zu nutzen. Nein, es war viel einfacher, man musste nur auf das Trade-Radar blicken und sich die Handelsmuster herauspicken, welche mit hohen Echtzeit-Trefferquoten überzeugt haben. Eines dieser Setups war das von Jeff Cooper entwickelte Expansion Pivot long. Ich möchte dieses Signal nun an dem Beispiel präsentieren, welches ich am 07. Januar in der Live Trading Sektion unter der Rubrik “Kurzfrist-Trading Strategien” vorgestellt habe. Doch zuvor wollen wir noch einen Blick auf das aktuelle Trade-Radar werfen, um zu schauen, ob dieses Chartmuster auch heute, am 22. Januar noch gut funktioniert.Ein erster Blick auf das Trade-Radar verrät uns, dass die Echtzeit-Trefferquote des Signals bei den USA 2000 auf Sicht von 20 Handelstagen momentan bei 85% liegt. Das Expansion Pivot long wird rechts unter den Range-Breakouts angezeigt. Mit einem Klick auf das Handelsmuster öffnet sich die folgende Abbildung. Sie zeigt uns die Aktien an, welche in den letzten 20 Tagen das Handelssignal getriggert haben und welche momentan in unmittelbarer Nähe zu der Trigger-Marke liegen. Zudem können wir die Echtzeit-Trefferquote genauer einschätzen, weil wir sehen, dass momentan 91 Aktien im Buchgewinn und nur 16 Aktien im Buchverlust notieren. Folglich wurde das Chartmuster in den letzten 20 Handelstagen 107 Mal getriggert.Handelssignal Expansion Pivot long

Das Handelssignal Expansion Pivot arbeitet ähnlich wie der “Expansion Breakout” mit einer Ausdehnung der Handelsspannen. Jeff Cooper begründet den Sinn des “Expansion Pivot” Musters damit, dass es aufzeigt ob institutionelle Investoren in eine Aktie rein- oder rausdrängen. Cooper entwickelte die Strategie, weil er jahrelang beobachtet hatte, dass Aktien häufig für eine gewisse Zeit um ihren 50-Tage-Durchschnitt verweilen, und dann plötzlich nach oben schießen oder nach unten durchgereicht werden.

Die genauen Kriterien für das Muster Expansion Pivot sind:

1. Heute muss die Handelsspanne größer sein als in den vergangenen neun Börsentagen.
2. Gestern oder heute muss die Aktie noch unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt gehandelt haben und dann ruckartig steigen.
3. Der Einstieg in die Position erfolgt morgen, 1/8 Punkt (=0,125%) oberhalb des Höchstkurses des Ausbruchtages.
4. Die Absicherung erfolgt 1 Punkt (= 1%) unter dem Schlusskurs des Ausbruchstages.

Tipps für die Anwendung

Mit dem Expansion Pivot ist es möglich, das Ende einer Seitwärtsbewegung ausfindig zu machen. Eine große Handelsspanne ist oft ein Hinweis darauf, dass institutionelle Marktteilnehmer aktiv sind. Zum Beispiel, weil ein großer Verkaufsauftrag, der die Aktie am Boden gehalten hatte, endlich komplett abgewickelt wurde oder weil ein Großinvestor den Einstieg sucht. Das Handelsvolumen spielt bei diesem Handelssignal eine wichtige Rolle. Hohe Umsätze unterstützen die Aussagekraft des Signals.

Beispiel Match Group

Am 07. Januar 2019 hat sich die Aktie der Match Group (MTCH) für einen Expansion Pivot long in Stellung gebracht. Das Unternehmen ist vor allem durch seine betriebenen Dating-Plattformen bekannt geworden. Zu den Produktmarken des Unternehmens zählen Match, OkCupid, PlentyOfFish, Tinder, Meetic, Twoo, OurTime, BlackPeopleMeet und FriendScout24. Es arbeitet in den folgenden Segmenten: Dating und Nicht-Dating. Das Dating-Segment bietet Dating-Produkte. Das Non-Dating-Segment bietet eine Vielzahl von Schulungsangeboten an, darunter Testvorbereitung, Nachhilfeunterricht und Hochschulberatungsdienste.

Charttechnisch kam die Aktie zuletzt am 07. November 2018 unter Druck, nachdem man am Vorabend die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht hatte. Bei einer genaueren Betrachtung wird allerdings ersichtlich, dass die Quartalszahlen über den Erwartungen der Analysten lagen und lediglich die Kürzung der Dividende negativ hervor stach. So erzielte die Match Group EPS in Höhe von $0.39 (Analystenkonsens: $0.36) und einen Umsatz in Höhe von $443.943M (Analystenkonsens: $436.62M).

Am 04. Januar konnte die Aktie sich dynamisch nach oben kämpfen und dabei den GD 50 überschreiten. Als sie dann am Folgetag, dem 07. Januar um 0,125% über das Tageshoch vom letzten Handelstag bei 43,80 USD gestiegen ist, wurde das Kaufsignal getriggert und eine Position konnte eröffnet werden. Nach der Positionseröffnung konnte der Trade theoriegemäß 1% unter dem Schlusskurs von Freitag (43,05 USD) abgesichert werden. Wie im Chartbild zu erkennen ist, lief die Aktie zunächst seitwärts bevpr eine dynamische Rallybewegung startete, welche die Match Group steil nach oben gezogen hatte.
In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Expansion Pivot long im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit dem Rivalland long einen risikooptimierten Einstieg in eine Trendbewegung finden

Liebe Kurzfrist-Trader,

wenn Aktienkurse über einen längeren Zeithorizont hinweg steigen oder fallen, dann vollziehen sich diese Bewegungen selten ohne kurzfristige Verschnaufpausen. Solche Korrekturbewegungen können kurzfristig orientierte Marktteilnehmer nutzen, um sich gezielt in Bewegungsrichtung zu positionieren. Dieses Wissen haben bereits erfolgreiche Trader wie Jeff Cooper mit seinem 1-2-3-4er long, Linda Raschke mit ihrem Heiligen Grall oder auch Marc Rivalland mit dem nach ihm benannten Rivalland Signal aktiv in der Praxis umgesetzt. In diesem Artikel möchte ich meinen Fokus auf das Swing-Trading-Muster Rivalland long legen. Es weist am deutschen Aktienmarkt momentan eine angemessene Trefferquote aus, welche sich in den kommenden Tagen weiter erhöhen könnte.Wir finden das Signal im Trade-Radar auf der rechten Seite, unter dem Teilbereich der Swing-Trading-Signale. Das Rivalland long Muster und die Anzahl der am deutschen Markt in den letzten 10 Handelstagen getriggerten Muster sowie die aktuelle Echtzeit-Trefferquote sind gelb eingerahmt. Oben links im Bild finden wir dann noch die betrachtete Kursliste sowie den Zeithorizont, in welchem das Signal getriggert worden sein muss. Die beiden Kästchen sind orange umrandet. Mittlerweile ist es möglich, neben den deutschen Aktien auch US-Titel oder europäische Werte zu screenen. Wir können somit gezielt schauen, welche Setups in der aktuellen Marktlage wo auf der Welt gut oder weniger gut funktionieren. Mit diesem Wissen verschaffen wir uns einen Vorsprung gegenüber Tradern, welche sich wegen des Home Bias nur auf Blue Chips aus ihrem Herkunftsland fokussieren.

Regelwerk vom Setup: Rivalland long

Marc Rivalland hat das nach ihm benannte Chartmuster mit einem einfachen und stets wiederkehrenden Regelwerk gekennzeichnet. Seiner Meinung muss das Rivalland long folgende Voraussetzungen erfüllen, um eine kommende Trendfortsetzung einleiten zu können:
1. Es liegt eine Korrektur von min. 3 Handelstagen in einem starken Trend vor.
2. Die 3 Tage müssen alle Down Days sein, Inside Days und Profit Days werden nicht mitgezählt.
3. Anschließend Stop-Buy-Order oberhalb des Tageshochs vom letzten Down Day.

Down Day: Der Markt bildet heute ein tieferes Tageshoch sowie -tief als am vorhergehenden Handelstag.
Profit Day: Das Tageshoch vom Vortag wurde überschritten. Für die Zählung bei Rivalland long Signal irrelevant, sofern das Swing High von Tag 1 nicht überboten wird.
Inside Days: Das heutige Tageshoch sowie -tief liegen innerhalb der Vortageshandelsspanne.

Am deutschen Aktienmarkt beträgt die Echtzeit-Trefferquote dieses Chartmusters auf Sicht von 10 Handelstagen momentan 66%. Dieser Wert ergibt sich bei drei getriggerten Signalen daraus, dass in den letzten 10 Handelstagen am deutschen Aktienmarkt auf Tagesbasis 3 Aktien den Trigger ausgelöst haben. Anschließend sind allerdings nur zwei Aktien in den temporären Buchgewinn gelaufen und eine in den Buchverlust. Außerdem erkennen wir an der Übersicht, dass mit CTS Eventim und 1+1 Drillisch sich momentan zwei Aktien in Stellung für ein Rivalland long bringen.Immobilienkonzern mit Trendfortsetzung

In der Radarbox Signale zum Rivalland long Signal konnten wir erkennen, dass am 03.01.2019 um 10:01 Uhr die Aktie von der TLG Immobilien AG (WKN: A12B8Z) den Trigger des Kaufsignals bei 24,50€ ausgelöst hatte. Bis heute ist die Aktie auf 26,10€ angestiegen, wodurch das Chartmuster bereits 6,531% im Buchgewinn liegt. Heute notiert die Aktie mit +0,385% ebenfalls leicht über dem gestrigen Schlusskurs. Im Chartbild wurde zudem noch eine theoretische Verlustbegrenzung eingezeichnet. Sie hätte sich bei der TLG Immobilien AG direkt unter dem Verlaufstief angeboten.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Rivalland long im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit dem Expansion Gap Down auf das Erholungspotenzial spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

der amerikanische Aktienmarkt startet das neue Jahr mit einem Stabilisierungsversuch, nachdem im Dezember noch massive Kursverluste verzeichnet wurden. So verlor zum Beispiel der Dow Jones zwischen dem 03. und 21. Dezember 2018 rund -16% an Wert. Der S&P 500 gab in annähernd gleicher Höhe nach. Blicken wir hingegen auf den DAX, so verzeichnete dieser in dem Zeitraum einen Kursrückgang von lediglich rund -7,5%. Dennoch sollte die Outperformance der deutschen Aktien dahingehend relativiert werden, dass deutsche Aktien im vergangenen Kalenderjahr bereits durchgehend an Wert verlor.

Die aktuelle Erholungsbewegung des US-Marktes wird dabei durch die Nachrichtenlage gestützt. Vor allem die Hoffnung auf eine Beilegung des Handelskonflikts zwischen der USA und China und der zum Teil wieder günstigen Bewertung vieler Einzelaktien sorgen für Kursfantasien. Mit Hilfe des Trade-Radars wird die aktuelle Marktlage in einer geordneten Übersicht veranschaulicht.

Das Trade-Radar

Um dieses Tool zu öffnen, muss auf im Trading-Desk auf www.traderfox.com in der oberen Leiste mit der Maus auf “Radar” gescrollt werden. Sobald die Unterkategorien sichtbar werden, muss “Trade-Radar” ausgewählt werden. Anschließend öffnet sich eine große Übersicht, mit vielen verschiedenen Handelsansätzen und der derzeitigen Trefferquote jener Signale. Die Standardkonfiguration dieses Tools bezieht sich auf deutsche Prime Aktien und einen fünf Tagehorizont. Anpassungen auf den amerikanischen Markt, sowie einen längeren oder kürzeren Zeitraum wären auch überhaupt kein Problem. Hierzu müsste lediglich in dem Kasten oben links unter “Deutschland Prime (TF)” oder “5 Tage” eine Anpassung erfolgen. Im nachfolgenden Bild wurde die Kursliste USA 2000 für die letzten 10 Handelstage ausgewählt.Das Trade-Radar ist sehr nützlich, um schnell einen Überblick zu bekommen, ob gewisse Signale gerade gut funktionieren, oder nicht. Außerdem kann dadurch erkannt werden, ob derzeit überwiegend Long oder Short Signale funktionieren. Die Zahl im grauen Kästchen neben dem Signal weist die aktuell laufende Anzahl an Signalen aus. Das goldene Kästchen zeigt auf, wie viele von den laufenden Signalen derzeit lehrbuchmäßig funktionieren. Das grüne oder rote Kästchen zeigt an, wie hoch die Trefferquote am betrachteten Markt über die hinterlegte Zeit ist. Hierbei zeigt ein rotes Kästchen eine Trefferquote von unter 50% und ein grünes Kästchen ab 50% an.

So wird momentan zum Beispiel eine starke Diskrepanz in den Echtzeit-Trefferquoten zwischen Long- und Short-Signalen sichtbar. Sie erstreckt sich nicht nur auf die Trendfolge-Muster, sondern zeigt sich ebenfalls bei Signalen aus dem Bereich Swing Trading, Range Breakouts oder Rebound. Der direkte Vergleich zwischen den Trefferquoten von Ausbrüchen auf neue 52 Wochenhochs mit denen auf 52 Wochentiefs verdeutlicht die bullische Tendenz, wenngleich beide Erfolgswahrscheinlichkeiten noch bei unter 50% notieren. Ausbrüche auf neue Jahreshochs führen demnach aktuell in 31% der Fälle zu weiteren Kursanstiegen, wohingegen Ausbrüche auf neue Jahrestiefs derzeit nur in 2% der Fälle zu weiteren Kursrückgängen führen. Bemerkenswert dabei ist auch die enorme Anzahl an Aktien, welche in der Nähe ihres 52 Wochentiefs liegen. Insgesamt sind es 372 (graues Kästchen neben “neues 52-Wochentief”).In diesem Artikel soll der Fokus auf einem Rebound-Signal liegen. Das Expansion Gap Down ist geeignet um eine technische Gegenreaktion nach einem Abverkauf zu finden.

Regelwerk des Expansion Gap Down

Das Expansion Gap Down setzt auf einen Kursanstieg nach einem starken Abverkauf, hierzu gilt es folgende Kriterien zu beachten:
1. In den letzten 5 Handelstagen verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von größer als 3 ATR.
2. Heute lastet direkt zur Eröffnung ein Verkaufsüberhang auf der Aktie. Sie eröffnet mit einem Kursverlust von größer als 2,5%.
3. Wenn keine extrem schlechten Nachrichten (z.B. heftige Gewinnwarnung) vorliegen, wird unmittelbar direkt nach der Börseneröffnung einer Long-Position eingegangen.
4. Die Long-Position wird mit einer Risikotoleranz von 2% bis 4% versehen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Chartmusters beträgt am US-Aktienmarkt auf Sicht von 10 Handelstagen überragende 93%! Die Erfolgswahrscheinlichkeit ergibt sich daraus, dass in dem betrachteten Zeithorizont von 10 Börsentagen 64 Aktien das Signal ausgelöst haben und von diesen wiederum 60 Stück momentan im Buchgewinn notieren. Lediglich 4 Aktien weisen nach dem Berühren der Trigger-Marke einen Buchverlust aus.Praxisbeispiel des Expansion Gap Down

Die Crown Holdings Inc. (CCK) entwickelt, produziert und verkauft Verpackungsprodukte für Konsumgüter. Zu den Hauptprodukten zählen Stahl- und Aluminiumdosen für Lebensmittel, Getränke, Haushaltsartikel und andere Konsumgüter, Glasflaschen für Getränkeprodukte sowie Vakuumverschlüsse und Verschlüsse aus Metall. Betrachten wir den Chartverlauf des Aktienpreises, wird der hohe Abgabedruck seit Anfang Dezember 2018 erkennbar. Dieser kam am 26. Dezember nach einem temporären Kursrückgang von rund -25% zum Erliegen. Bereits am nächsten Handelstag waren alle Einstiegskriterien für das Rebound-Setup des Expansion Gap Down erfüllt. Nur eine Minute nach der schwachen Handelseröffnung am 27. Dezember wurde die Stop-Buy Order mit dem Limit bei 40,49 USD ausgeführt. Weniger als zwei Wochen nach dem Einstieg notiert die Aktie bereits 12,5% über dem Einstiegskurs!Mit dem Expansion Gap Down wurde die Aktie genau zum richtigen Zeitpunkt gefunden und Trader konnten in hohem Maße an der technischen Gegenreaktion partizipieren.

In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Expansion Gap Down im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit dem KickOff short direkt am Momentum eines Abwärtstrends partizipieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

der deutsche Aktienmarkt befindet sich seit rund sieben Monaten im Korrekturmodus. Wenn die Kurse so lange überwiegend in nur eine Richtung tendieren, kann von einem Trend gesprochen werden. Um in einem solchen Trend den richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt zu finden, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Ein potenzielles Hilfsmittel hierfür können Handelsstrategien sein, welche einem strikten und wiederkehrenden Regelwerk folgen.

Um die passenden Chartmuster in jeder Marktphase zu finden, nutzen wir das Trade-Radar. Dieses gibt uns zum Beispiel für alle Werte aus der Deutschland Prime (TF) Kursliste die Echtzeit-Trefferquoten für verschiedene Handelsansätze. Im Trade-Radar wird dann zudem farblich hervorgehoben, ob die Trefferquoten momentan attraktiv oder unattraktiv sind. Bei einer Erfolgswahrscheinlichkeit von mindestens 50% wird das Kästchen neben dem Chartsignal grün eingefärbt. Damit erscheint das Handelssignal zum aktuellen Zeitpunkt interessant. Wenn die Trefferquoten hingegen unter 50% liegen, wird das Kästchen rot eingefärbt und wir wissen sofort, dass dieses Chartmuster momentan nicht allzu gut funktioniert.Verkaufssignal KickOff short

Mit dem Handelssignal KickOff short kann der Anleger auf die Trendfortsetzung nach einem Range-Breakout spekulieren. Dieses Signal geht davon aus, dass eine gestartete Abwärtsbewegung sich im Laufe der Zeit aufgrund des negativen Momentums auch zukünftig fortführen wird. Es ergibt sich dabei sogar die Möglichkeit, dass eine bereits laufende Abwärtsbewegung eine neue Dynamik entwickelt und die Kurse stark in die Tiefe gezogen werden.

Kurzfristig orientierte Anleger können eine solche Verkaufsgelegenheit nutzen, um sich auf der Short-Seite zu positionieren. TraderFox hat hierzu einen Handelsansatz entwickelt, welcher einem klaren Regelwerk folgt.

Die Kriterien für ein gültiges KickOff short Signal sind:
1. Die Aktie notiert unterhalb der Bollinger Bänder
2. Die Performance der letzten Handelstage muss im Verhältnis zu einer ATR* gesetzt werden
3. Der 10er GD darf im Vergleich zum Vortag nicht zu stark gefallen sein (Divergenz bis zu 1% ist akzeptabel) Vereinfacht ist dies an eng verlaufenden Bollinger Bändern erkennbar.

*ATR Voraussetzungen bei Austritt aus den Bollinger Bändern sind: Die Performance muss jeweils kleiner als der negative ATR Wert sein:Die Echtzeit-Trefferquote am deutschen Aktienmarkt beträgt in den vergangenen 10 Börsentagen 72%. Sie ergibt sich bei 173 getriggerten Chartmustern daraus, dass momentan 125 dieser Muster einen Buchgewinn und nur 48 einen Buchverlust ausweisen.Beispiel eines beschleunigten Abwärtstrends

Die Aurelius AG (WKN: A0JK2A) ist ein Unternehmen, welches sich auf Übernahmen, Restrukturierungen und Konzernabspaltungen spezialisiert hat. Dieser Geschäftsbereich kann sehr lukrativ sein, birgt auf der anderen Seite aber auch enorme Risiken, welche zum Teil nicht genau kalkulierbar sind. Aus diesem Grund erscheint es wenig verwunderlich, dass die Kursziele der Analysten für Aurelius zum Teil gravierende Unterschiede aufweisen.Die Betrachtung des mittelfristigen Charts verdeutlicht, dass die Aktie seit Mitte Mai einen konstanten Abwärtstrend etabliert hat. Dieser ist durch drei Konsolidierungsphasen gekennzeichnet, welche schlussendlich stets in einem neuen Abwärtsschub mündeten. Die letzte Verkaufswelle hat sich dabei im Zuge der am 03. Dezember eingeleiteten Kursverluste ergeben. Zunächst führten die Kursverluste die Aktie bis zum 07. Dezember in eine ehemalige Support-Zone. Nachdem der Kurs sich dort nicht stabilisieren konnte, entstand neuer Abgabedruck, welcher den Kurs am 10. Dezember soweit nach unten gedrückt hatte, dass das KickOff short getriggert wurde. Die Trigger-Marke lag bei 35,98€ und wurde am 10.12. um 09:46 Uhr ausgelöst. Der ATR-Wert für den Handelstag lag bei 1,4332. Die ATR-Regel war damit bei weitem erfüllt, weil die Aktie sogar schon an diesem Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp -3,5% erlitten hatte. Werden die drei vorherigen Handelstage noch mit einbezogen, belief sich der Kursverlust auf rund -7,5%.Neun Tage nachdem das Verkaufssignal ausgelöst wurde, notiert die Aktie rund 8,9% unter dem Verkaufskurs. Damit ist Aurelius ein sehr gutes Beispiel dafür, wie systematischer Abgabedruck in einer Momentum-Bewegung die Kurse nach unten befördern kann.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Der Evening Star – Langfristige Aufwärtsbewegungen mit nur einem Candlestick-Muster vernichtet

Liebe Kurzfrist-Trader,

Kursbewegungen an den Kapitalmärkten verlaufen oftmals trendförmig, wodurch sich immer wieder Gelegenheiten ergeben, um Positionen in Swing Bewegungen zu eröffnen oder zu schließen. Doch wann genau ist der Zenit einer Aufwärtsbewegung wirklich überschritten? Lässt sich ein geeigneter Zeitpunkt zum Verkauf mit einer Chartformation bestimmen?

Candlestick-Muster

Charttechniker sind sich einig, dass es möglich ist, den richtigen Ausstiegszeitpunkt zu bestimmen. Sie haben hierfür verschiedene Trading-Setups entwickelt, welche sich zum Aufspüren von Topbildungen auf verschiedenen zeitlichen Anlagehorizonten eignen. Im Bereich der Candlestick-Muster können die einzelnen Verkaufssignale durch eine unterschiedliche Anzahl an betrachteten Kerzen entstehen. Nachfolgend einige charttechnische Umkehrformationen, welche nach der Anzahl der betrachteten Tageskerzen unterteilt wurden:
Eine Kerze: Shooting Star oder Hanging Man
Zwei Kerzen: Doppeltop
Drei Kerzen: Evening Star

In diesem Artikel möchte ich den Evening Star genauer betrachten, da dieses Candlestick-Pattern momentan am US-Aktienmarkt eine überragende Echtzeit-Trefferquote ausweist.Der Evening Star

Ein Evening Star sollte nach einer möglichst langen Aufwärtsbewegung entstehen. Eine solche Situation kann auftreten, wenn sich fundamentale Rahmendaten signifikant verändert haben. Das so entstehende Trendverhalten kann über Monate oder sogar Jahre hinweg andauern. Deshalb bietet es sich an, ein genaues Augenmerk auf sogenannte Umkehrsignale, wie den Evening Star, zu legen. Dieses Muster besteht aus genau drei Tageskerzen und erfordert die Erfüllung der folgenden Kriterien:

1. Die Aktie befindet sich in einer Aufwärtsbewegung.
2. Tag 1 weist eine lange grüne Kerze auf, mit einem Schlusskurs in der Nähe des Tageshochs. Eine verbesserte Aussagekraft des Signals kann durch höheres Handelsvolumen erreicht werden.
3. Tag 2 eröffnet mit einem kleinen Up Gap, die Spannweite und Volumen des Tages sind geringer als am Vortag. Meistens steht am Ende des Tages dann ein kleiner Gewinn oder ein Kurs nahe der Eröffnung.
4. Tag 3 Eröffnung unter dem Schlusskurs des Vortages und die Aktie muss mit einem Kursabschlag schließen. Der Verlust soll mindestens die untere Hälfte der ersten Tageskerze erreichen.
5. Die Verlustbegrenzung sollte knapp oberhalb der zweiten Kerze liegen.

Die Echtzeit-Trefferquote dieses Chartmusters beträgt am amerikanischen Aktienmarkt auf Sicht von 20 Handelstagen momentan 84%. Sie ergibt sich bei 32 getriggerten Mustern daraus, dass 27 Aktien nach dem Unterschreiten der Trigger-Marke weiter gefallen sind und nur 5 Aktien nach der Ausbildung des Short-Signals weiter steigen konnten.Charttechnische Umkehrformation kostet bereits 10% an Börsenwert

Monolithic Power Systems Inc. (MPWR) ist ein Energieversorgungsunternehmen. Die Aktivitäten umfassen Design, Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Hochleistungslösungen für die Kommunikation, Speicherung, Datenverarbeitung, Verbraucher und Industrie. Es bietet Stromumwandlung, Beleuchtung und Beleuchtung, E-Sicherung und Schalter sowie Batteriemanagement.

Die Aktie konnte sich seit dem letzten Verlaufstief vom 26. Oktober zeitweise um knapp 30% erholen, bevor das charttechnische Hoch erreicht wurde. Dieses Top wurde durch die drei Tageskerzen des Evening Star eingeleitet. So sah es am 30. November zunächst noch nach einem bullischen Ausbruch aus. Auch am nächsten Handelstag, dem 03. Dezember kam noch kein unmittelbarer Zweifel an der Aufwärtsbewegung auf, weil die Aktie mit einem Gap Up in den Handel gestartet war. Erst am Tagesschluss kamen erste Zweifel am weiteren Kaufdrang auf, weil sich ein Doji gebildet hatte. Dieser Doji signalisiert die Unsicherheit der Marktteilnehmer und kann nach einer langwierigen Aufwärtsbewegung ein erstes Indiz für eine technische Gegenreaktion darstellen. Am nächsten Handelstag startete Monolithic Power Systems schwächer in den Handel und weitete die Buchverluste im Tagesverlauf bis auf knapp -6% aus. Damit war ein mustergültiger Evening Star geformt und die Kehrtwende konnte eingeleitet werden. Mit dem Unterschreiten des Triggers bei 126,84 USD hat sich der Kursrückgang bis zum 17. Dezember bis auf 114,23 USD ausgeweitet. Dies entspricht einem Kursverlust in Höhe von -9,94% in lediglich 11 Handelstagen. Das mittelfristige Chartbild der Aktie ist dadurch weiterhin eingetrübt und könnte in den kommenden Handelstagen weitere Kursverluste erleiden.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Hyperbole long – Das Rebound Setup für eine überverkaufte Marktlage

Liebe Kurzfrist-Trader,

der amerikanische Aktienmarkt konnte im Zuge der chinesischen Annäherung gestern temporär aufatmen. So werde China die Zölle auf amerikanische Automobilimporte von 40% auf 15% senken. Dies dürfte zu einem weiteren Konjunkturschub in der zyklischen Branche führen. Die Lage auf dem Gesamtmarkt bleibt weiterhin angespannt, dennoch sollten wir solche Impulse effektiv nutzen, um uns kurzzeitig auf der bullischen Seite zu positionieren. Hierzu bietet es sich an, bereits den Handelssignalen zu folgen, welche hohe Trefferquoten ausweisen. In diesem Zusammenhang fallen am US-Markt momentan vor allem die Trendfolge-Muster und die Rebound Signale positiv auf. In diesem Artikel richte ich meinen Fokus auf ein Rebound-Setup, welches bei einer Übertreibungsreaktion der Marktteilnehmer getriggert wird. Das Hyperbole long.Hyperbole long

Mit dem Hyperbole long wird nach Übertreibungen am Aktienmarkt gesucht. Hierbei werden genau die Titel betrachtet, welche auf eine überverkaufte Situation unterhalb der Bollinger Bänder zulaufen. Wenn eine solche Gelegenheit eintritt, kann sich ein interessantes Rebound-Setup ergeben, durch welches die Aktie wieder zurück in die normale Kursregion tendiert. Das Hyperbole Muster ist somit auf eine antizyklische Einstiegsgelegenheit in die Märkte ausgelegt. Konkret müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
1. Der Kurs muss unterhalb der BB sein
2. ATR Regeln: Die Performance muss jeweils kleiner als der ATR Wert sein:3. Trigger ist das Maximum aus dieser ATR Auswahl
4. Kurs muss min. 2% unterhalb vom Schlusskurs des Vortages liegen
5. Bollinger Band Faktor muss bei 0,4 liegen (=geweitete Bollinger Bänder)

Die Echtzeit-Trefferquote des Chartsignals beträgt am amerikanischen Aktienmarkt auf Sicht von 5 Handelstagen derzeit 56%. Sie ergibt sich bei 192 getriggerten Mustern daraus, dass derzeit 109 von ihnen einen Buchgewinn und nur 83 einen Buchverlust ausweisen.Jahrestief markiert Ausgangspunkt für Rebound-Setup

Die Carlyle Group LP (CG) ist eine diversifizierte globale Vermögensverwaltungsgesellschaft. Er berät Investmentfonds und andere Anlageinstrumente, die in einer Reihe von Branchen, Regionen, Anlageklassen und Anlagestrategien investieren und für seine Fondsanleger attraktive Erträge erzielen möchten. Das Unternehmen betreibt sein Geschäft in den folgenden Geschäftsbereichen: Corporate Private Equity, globale Marktstrategien, Real Assets und Investment Solutions. Zuletzt liefen die Geschäfte des Konzerns ganz solide, wenngleich man den hohen Umsatzerwartungen der Analysten nicht ganz gerecht werden konnte.

Charttechnisch hat sich das Wachstum des Konzerns allerdings nicht im Kurs wiedergespiegelt. Stattdessen ist die Aktie am 11.12.2018 auf ein neues Jahrestief gefallen. Der Kursverlust an dem Tag reichte sogar aus, um die Aktie bis unter das Bollinger Band zu führen. Dort im überverkauften Bereich hat sie dann bei 16,54 USD den Trigger für das Rebound-Signal ausgelöst.Nachdem der Hyperbole long getriggert wurde, ist die Aktie nur noch rund ein halbes Prozent gefallen, bevor die Stabilisierung einsetzte. So konnte sich die Carlyle Group LP bereits bis zum Handelsschluss wieder in das Bollinger Band zurückkämpfen. Doch die richtige Erholungsbewegung begann erst am Folgetag, als die Aktie mit einem Gap Up in den Handel starten konnte. Mit dieser Aufwärtsdynamik im Rücken konnten in nur zwei Handelstagen Buchgewinne in Höhe von knapp +6% angesammelt werden.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Mit der Momentum Breakout Matrix gezielt die Leader am Aktienmarkt finden

Liebe Kurzfrist-Trader,

um schnell eine Einschätzung über die Märkte zu gewinnen, müssen wir geeignete Tools nutzen, welche uns die Fülle von mehreren Tausend Aktien auf einen Bruchteil reduziert. Dieser Bruchteil sollte sich dadurch auszeichnen, dass er uns nützliches Wissen vermittelt, welches wir für das aktive Trading nutzen können. Ein solches Tool ist die Momentum Breakout Matrix.

So finden Sie die Momentum Breakout Matrix

Die Momentum Breakout Matrix kann mit wenigen Klicks aufgerufen werden. Loggen Sie sich zunächst auf www.Traderfox.com ein. Anschließend muss der Mauszeiger im ersten Schritt in der oberen Leiste auf das Symbol mit den drei Balken bewegt werden. Dadurch öffnen sich die einzelnen Unterkategorien. Im zweiten Schritt ist nur noch ein Klick auf „Momentum Breakout Matrix“ notwendig. Dieser führt dazu, dass sich die Momentum Breakout Matrix öffnet und automatisch aktualisiert. Nun kann noch die Größe des Sichtfeldes angepasst werden, um optimal mit dem Tool arbeiten zu können.Das sagt die Momentum Breakout Matrix aus

Die “Momentum-Breakout-Matrix” ist ein von Traderfox entwickeltes Tool, das für Trend-Investoren und Breakout-Trader gleichermaßen eine unverzichtbare Hilfe darstellt. Mit einem Blick auf die Matrix wissen Sie sofort welche Aktien und Branchen nach oben streben. Dieses Trading-Tool betrachtet die Märkte aus einer vollkommen neuen Perspektive. Die Matrix ordnet sämtliche Aktien nach ihrem Abstand vom 52-Wochen-Hoch. Mit einem einfachen Performance-Filter kann dem “Trendgedanken” Rechnung getragen werden, so dass nur Aktien in schönen Aufwärtsbewegungen angezeigt werden. In Echtzeit können Sie beobachten welche Branchen und Aktien während des Handels Stärke entwickeln und sich ihren Ausbruch-Niveaus nähern. Besonders wertvoll ist die Matrix nach Markteinbrüchen. Sofort erkennen Sie welche Papiere nach oben wollen und auf neue Hochs streben. Wir sind überzeugt: Die Momentum-Breakout-Matrix wird Ihre Sichtweise der Märkte für immer verändern. Trend-Investoren entdecken mit einem Blick in welche Aktien das Kapital des Börsenpublikums fließt. DayTrader verpassen keinen dynamischen Ausbruch mehr.Die Auswahl der zu betrachtenden Kursliste kann mit einem Klick oben rechts auf das „L“ angepasst werden. So ist es Ihnen nicht nur möglich, die Liste der Deutschland Prime (TF) nach den Leadern am Markt zu screenen. Sie können alternativ auch amerikanische, französische oder anderweitige Kurslisten nach den Ausbrüchen auf 52 Wochenhochs filtern.

Einzelne Sektoren hervorheben

Wir haben auch noch eine weitere Besonderheit in der Matrix programmiert. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über die einzelnen Aktien scrollen, werden automatisch alle Aktien aus dieser Branche mit dem gleichen Sektor hervorgehoben. Dies ermöglicht eine optimale Einschätzung darüber, ob lediglich eine einzelne Aktie oder eine ganze Branche akkumuliert wird.Am deutschen Markt fällt zum Beispiel gerade auf, dass mehrere Aktien aus dem Immobilien-Sektor akkumuliert werden. So befinden sich momentan mit der  TLG Immobilien AG, Vonovia SE und ADLER Real Estate AG bereits drei Titel weniger als 9% unterhalb ihres 52 Wochenhochs. Die Entfernung vom Hoch kann an der linken Leiste abgelesen werden. Dort werden die Entfernungen jeweils in Schritten von 1% angezeigt. Am dichtesten an dieser Kursmarke befindet sich demnach die TLG Immobilien AG, welche weniger als 2% unter ihrem Jahreshoch liegt. Beim genaueren Hinsehen fällt uns auf, dass Immobilienunternehmen, wie TAG Immobilien AG, Deutsche Wohnen AG oder auch LEG Immobilien AG sich auch in der Liste finden, allerdings nicht farblich hervorgehoben ist. Das lässt uns darauf schließen, dass die als defensiv geltende Branche derzeit bei den Investoren beliebt ist.

Dieses Wissen könnten wir nun für eine prozyklische Positionierung nutzen. Welche Aktie in diesem Fall dann die beste Wahl wäre, obliegt jedem Anleger selbst. So könnte zum Beispiel auf den schwächsten Wert des Sektors gesetzt werden, weil er ein Aufholpotenzial hat. Alternativ könnte auch der stärkste Titel präferiert werden, weil davon ausgegangen wird, dass die Stärke den Titel weiterhin auf neue Hochs ziehen wird. Andere Entscheidungskriterien könnten auf Chartformationen, die Nachrichtenlage oder auch fundamentalen Kriterien getroffen werden.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Lonely Warrior short enttarnt euphorischen Kursverlauf – Auf den Rebound spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

die Beobachtung der Märkte lässt erkennen, dass Aufwärtsimpulse oftmals zeitlich viel länger als Abwärtsimpulse benötigen, um starke Kursveränderungen auszulösen. Dieses Wissen können wir uns bei laufenden Long-Positionen für die Absicherung der Trades zu Nutze machen. Auf der anderen Seite bietet sich dadurch allerdings auch die Eröffnung einer Short-Position an, wenn die Märkte zu fallen beginnen.

Ein gutes Indiz dafür, dass Short-Signale gerade gut funktionieren, erhalten wir durch die Betrachtung des Trade-Radars. Wenn die Breakouts auf neue 52 Wochentiefs Erfolgswahrscheinlichkeiten von über 50% ausweisen, ist das eine gute Ausgangslage. Als nächstes bietet es sich an, das Trade-Radar nach einzelnen Chartmustern zu screenen. Fallen dort Short-Signale mit sehr hohen Trefferquoten auf, kann mit einem Klick auf das Muster eine Übersicht mit den aktuellen Kandidaten geöffnet werden. Gleichzeitig sehen wir dadurch auch noch die bisher bereits getriggerten Chartmuster.Der Lonely Warrior short

Dieses Rebound-Muster nutzt die Bollinger Bänder, um Übertreibungssituationen im Markt zu finden und sie nach einem gezielten Regelwerk zu handeln. Das genaue Regelwerk eines Lonely Warrior short sieht folgendermaßen aus:

1. Eine komplette Tageskerze wird oberhalb der Bollinger Bänder gebildet. Alternativ liegt die Kerze mit einer Handelsspanne von mehr als 3% zu 90% über dem oberen Band
2. Das Verkaufssignal wird ausgelöst, sobald das Tagestief vom Vortag leicht unterschritten wird
3. Verluste werden auf 2% bis 4% begrenzt

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am amerikanischen Markt auf Sicht der vergangenen 5 Handelstage überzeugende 93%. Sie ergibt sich bei 29 getriggerten Mustern dadurch, dass 27 von ihnen einen Buchgewinn und nur zwei Aktien einen Buchverlust ausweisen.5% Buchgewinn nach einem Tag!

Stanley Black & Decker Inc. (SWK) ist ein international tätiger Hersteller im Bereich Werkzeuge und Sicherheit für den professionellen, kommerziellen und privaten Gebrauch. Neben zahlreichen Produkten, die direkt an Einzelhändler wie beispielsweise Baumärkte, Großmarktketten oder Fachgeschäfte, Endkunden oder über Third-Party-Distributoren vertrieben werden, bietet das Unternehmen auch Lösungen und Services, die Ersatzteillieferung, Wartung und Reparatur beinhalten, an.

Charttechnisch hat die Aktie am 25. Oktober eine Erholungsbewegung gestartet, welche sie bis zum 03. Dezember um rund 31% nach oben zog. Anfang Dezember ist die Aktie dann allerdings in den überkauften Bereich oberhalb des Bollinger Bandes vorgedrungen. Der Kursanstieg ist dabei durch ein kraftvolles Gap Up am 03. Dezember geprägt. Nachdem Stanley Black & Decker bereits mit einem Aufschlag in Höhe von +3,6% in den Handel gestartet war, konnte sie zeitweise bis auf 139,45 USD ansteigen. Bis zum Börsenschluss nahm dann allerdings der Verkaufsdruck unter einem starken Anstieg des Handelsvolumens zu. Eine bearische Tendenz, welche sich am 04. Dezember in Form eines Lonely Warrior short entfalten sollte.Das Chartmuster wurde am Dienstag mit dem Unterschreiten des Vortagestiefs getriggert und konnte bereits am ersten Tag einen Kursverlust in Höhe von knapp 5,9% auslösen.  Es ist nun gut vorstellbar, dass sich der Abgabedruck noch mindestens einen weiteren Handelstag ausdehnen dürfte.

Stanley Black & Decker Inc. ist damit ein sehr gutes Beispiel dafür, wie schnell sich ein Kursverlust vollziehen kann, wenn ein Short-Signal getriggert wurde. Rebound-Muster sind nach einer Überreaktion der Marktteilnehmer sehr interessant, wenn sie ohne nennenswerte neue Nachrichten vollzogen wurde. Aus Chance-Risiko-Gesichtspunkten ist der Lonely Warrior ein höchst lukratives Chartmuster.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Prozyklischer Ausbruch über Trend Continuation Line führt auf neues Jahreshoch

Liebe Kurzfrist-Trader,

der amerikanische Aktienmarkt konnte sich in der vergangenen Handelswoche stabilisieren. Heute dürfte es durch die am Wochenende auf dem G20 Gipfel erzielte Annäherung im Handelskonflikt zwischen der USA und China heute einen neuen Rallyschub geben. War dies bereits der entscheidende Impuls für eine Jahresendrally?

Ob der G20 Gipfel für eine Jahresendrally ausreichend genug erscheint, ist derzeit noch zu bezweifeln. Dennoch kann der bullische Impuls für neue Positionseröffnungen genutzt werden. Die Betrachtung des Trade-Radars verdeutlicht, dass bullische Chartmuster derzeit mit extrem hohen Echtzeit-Trefferquoten funktionieren. Zum Beispiel weisen die Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs am amerikanischen Aktienmarkt Echtzeit-Trefferquoten von 91% aus.Besonders positiv fallen auch die Trendfolge-Muster auf. Alle Long-Signale weisen momentan Trefferquoten von mindestens 80% auf Sicht von 5 Handelstagen am US-Markt aus!
Handelsmuster Trend Continuation Line

Eine Trend Continuation Line bildet sich auf Basis der folgenden Handelskriterien.

1. Kauf kurz nach dem Überschreiten der Widerstandslinie, maximal fünf Prozent über der Trendlinie.
2. Erhöhtes Handelsvolumen beim Ausbruch, gemessen am Durchschnitt der letzten 30 Tage.
3. Verlustbegrenzung entweder unter der Trendlinie oder dem Ausbruchspunkt
4. Gestaffelte Gewinnmitnahmen. Die ersten 20-30 Prozent der Aktien können zwischen 15-20 Prozent über dem Ausbruchskurs verkauft werden. Die restliche Position kann dann je nach Trendstärke der Aktie gehalten oder veräußert werden.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt auf Sicht von 5 Handelstagen überzeugende 100% am amerikanischen Aktienmarkt! Sie bildet sich daraus, dass in diesem Zeitraum 8 Muster getriggert wurden und von diesen wiederum alle im Buchgewinn notieren.Versicherungskonzern vor neuem Rallyschub

EHealth Inc. (EHTH) bietet internetbasierte Krankenversicherungsdienste für Einzelpersonen, Familien und kleine Unternehmen an. Die E-Commerce-Plattform ermöglicht es Verbrauchern, Krankenversicherungspläne in einem Side-by-Side-Format zusammenzustellen und zu vergleichen. Dabei ist es möglich, aufgrund von Planmerkmalen wie Preis, Art des Plans, Abzugsbetrag, Zuzahlungsbetrag und In-Network- und Out-of-Network-Vorteilen zu sortieren. Der Konzern bietet somit Online-Vergleichs- und Empfehlungsinstrumente, die umfangreiche Informationen zur Krankenversicherung zusammenfassen.

Charttechnisch konnte die Aktie mit dem Ausbruch über die Trend Continuation Line bei 35,91 USD direkt bis auf ein neues Jahreshoch vorrücken. Die Aktie profitiert dabei vom Sektortrend der als defensiv geltenden Versicherungsunternehmen. Seitdem das Chartmuster am 25. November aufgelöst wurde, konnte die Aktie bereits um knapp 8% zulegen. Theoriegemäß besteht für den Trade noch kein neuer Handlungsbedarf. Die ersten 20-30 Prozent der Aktien können zwischen 15-20 Prozent über dem Ausbruchskurs verkauft werden. Die restliche Position kann dann je nach Trendstärke der Aktie gehalten oder veräußert werden.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Prozyklischer Trendfolgeansatz mit der Dynamic Breakout Attack

Liebe Kurzfrist-Trader,

Trendfolge-Trading ist einer der langfristig vielversprechendsten Wege zum Aufbau eines Vermögens. Bekannte Trendfolge-Trader, wie Nicolas Darvas, Ed Seykota, William O’Neil oder Richard Dennis haben es in der Vergangenheit bereits vorgemacht. Ihre Investments zielten dabei zwar seltener auf die kurzfristige Zeitebene ab, dennoch boten die Signale auch gute Einstiegsgelegenheiten in die mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten verschiedener Underlyings. In diesem Artikel möchte ich mich auf ein prozyklisches Chartmuster fokussieren, welches den charttechnischen Ausbruch auf neue Hochs als Kaufsignal einstuft.Dynamic Breakout Attack

Bei dem Handelssignal Dynamic Breakout Attack werden trendstarke Aktien gesucht. Diese müssen nach der Ausbildung eines lokalen Hochs eine Korrektur eingeleitet haben und anschließend das alte Hoch überschreiten. Ohne eine weitere Konkretisierung würden zu viele Fehlsignale generiert werden, weswegen genaue Regeln für den Einstieg aufgestellt wurden.

1. Das lokale Hoch muss min. 40% über dem Halbjahrestief liegen.
2. Das lokale Hoch muss in den letzten drei Monaten gebildet worden sein.
3. Die Konsolidierung erfordert einen Kursrückgang um min. 10% sowie max. 20% vom lokalen Maximum.
4. Der 5er GD ist größer als +0,5% und der 50er GD ist größer als 0%.
5. Kauf in Höhe des letzten Hochpunktes.

Zur Begründung der Funktionsweise noch zwei Hinweise: Die zeitliche Beschränkung soll verhindern, dass die Kursmarke an Bedeutung verliert. Die gleitenden Durchschnitte dienen der Verdeutlichung des steilen Kursanstieges in den letzten Tagen.

Signale am amerikanischen Markt

In der folgenden Abbildung sind die aktuell ausgebildeten Signale am US-Aktienmarkt über die letzten 5 Handelstage zu erkennen, sowie jene Aktien, welche kurz vor einer Ausbildung des Signals stehen. Im betrachteten Zeitraum wurden insgesamt 10 Muster getriggert, von denen wiederum 6 im Buchgewinn und 4 im Buchverlust notieren. Dementsprechend ergibt sich eine Echtzeit-Trefferquote von derzeit 60%.Ausbruch auf neues Jahreshoch wurde vollzogen!

Benefitfocus Inc. (BNFT) ist ein auf IT spezialisiertes Unternehmen. Es vereint die US-amerikanische Nutzerbranche auf einer Technologieplattform, um die Gesundheit und den Wohlstand sowie auch deren Arbeitstätigkeiten effizienter zu managen.

Die Aktie zeigt seit Anfang des Jahres wahre Bullenqualitäten. So konnte sie, ausgehend vom bisherigen Jahrestief, welches am 15. März bei 21,75 USD markiert wurde, mittlerweile einen Kursanstieg in Höhe von rund 120% verbuchen. Erst Anfang November gab es durch die veröffentlichten Quartalszahlen einen neuen Rallyschub. Dieser machte sich durch ein Gap Up sowie den Ausbruch auf ein neues 52 Wochenhoch bemerkbar. Im ersten Anlauf konnte Befitfocus das neue lokale Maximum allerdings nicht verteidigen, stattdessen begann eine temporäre Schwäche, welche bis zum Folgetag anhielt. Das Gap Up wurde allerdings bis heute nicht mehr geschlossen, was eine bullische Ausgangsbasis darstellt.

Am 27. November hatten die Anleger mit dem Dynamic Breakout Attack Muster eine neue Einstiegsgelegenheit in Benefitfocus erhalten. Das Signal wurde getriggert, als die Aktie über das Hoch vom 02. November bei 45,88 USD gestiegen ist. Das Signal ist weiterhin aktiv und konnte seit dem Überschreiten der Triggermarke bereits um rund 6% in den Buchgewinn laufen.Tipp: Das Chartmuster eignet sich sehr gut bei trendstarken Aktien, welche auf neue Hochs ausbrechen. Im Trade-Radar bietet es sich an, gleichzeitig auch auf die Trefferquoten für Ausbrüche auf neue 52 Wochenhochs zu schauen. Sollte diese über 50% betragen, bietet sich eine weitere Bestätigung für einen prozyklischen Trade.

In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.