Chartanalyse Tesla: Aktie leitet Breakout ein – 50 Prozent Kurspotenzial!

Die Nachrichtenlage beim US-amerikanischen Elektroautohersteller Tesla (WKN: A1CX3T) hellt sich auf. Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen neuen Auslieferungsrekord. Hierbei konnten 97.000 Einheiten abgesetzt werden. Das Ziel von 100.000 Einheiten wurde dabei dennoch knapp verfehlt. Zudem wird das Unternehmen von Elon Musk im November einen Pickup als sein neues Modell vorstellen. Zudem laufen bereits seit wenigen Wochen die ersten Produktionstest in der neuen Gigafactory in Shanghai.

Auch im Chart spiegelt sich der positive Newsflow wider. Nach dem lokalen Tief und dem vorangegangenen Abverkauf konnte sich die Aktie wieder deutlich erholen. Dabei konnte in der vergangenen Handelswoche der Abwärtstrend per Wochenschlusskurs überwunden werden. Hier befindet sich ebenfalls der Widerstandsbereich von ca. 246,90 USD. Dadurch wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. Mein erstes mittelfristiges Kursziel befindet sich bei 324,14 USD. Nach einer mehrwöchigen Pullback-/Konsolidierungsbewegung befindet sich das nächste Kursziel bei den Mehrjahreshochs bei ca. 383,69 USD. Sollte Tesla allerdings erneut unter 211,77 USD fallen, erwarte ich ein weiteres Ansteuern der Unterstützung von 181,22 USD.

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Chartanalyse Amazon: im Abwärtstrend gefangen – hier startet der Breakout zum Allzeithoch!

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten bei der Aktie von Amazon (WKN: 906866) beläuft sich derzeit auf 2.270,71 USD. Grundsätzlich erwarten die Experten demnach einen Kursanstieg von mehr als 30 Prozent. Prinzipiell lässt sich beim e-Commerce Giganten sagen, dass nicht gerade häufig die Möglichkeit für einen Einstieg geboten wird. Aus charttechnischer Sicht könnte es schon bald soweit sein. Doch neben dem Chart erachte ich derzeit vor allem die Produktoffensive des Konzerns für spannend. Hierbei veröffentlichte das Unternehmen zuletzt einen neuen eReader sowie neue Tablets. Das bisher leistungsfähigste Tablet von Amazon wird es bereits zu einem Kampfpreis von 149,99 EUR geben. Dies ist weniger als die Hälfte des günstigsten iPads.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon derzeit weiterhin innerhalb eines völlig intakten Abwärtstrends. Hierbei konnte die Unterstützung des GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.787,82 USD) vorerst nicht verteidigt werden. Dieser verbindet sich aktuell mit dem Abwärtstrend. Kann Amazon diese Hürde überwinden, ist schnell mit einem Ansteuern des Widerstandsbereichs von ca. 1.862 USD zu rechnen. Hier befindet sich das letzte lokale Hoch. Nach einer mehrtägigen Pullback-Bewegung erwarte ich allerdings ein zügiges Ansteuern des Allzeithochs im Bereich von ca. 2.036 USD. Solange Amazon jedoch unterhalb des Abwärtstrends notiert, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung zu rechnen. Das Kursziel: 1.580 USD. In beiden Fällen erwäge ich ein Aufstocken meiner bisherigen Position.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Amazon.

Chartanalyse Wirecard: festgefahren im Seitwärtskanal – dies ist die entscheidende Kursmarke!

Zuletzt hat der Zahlungsabwickler Wirecard (WKN: 747206) auf dem Kapitalmarkttag seine Ziele für „Vision 2025“ nach oben geschraubt. Demnach will der Konzern bis zum Jahr 2025 ein Transaktionsvolumen von mehr als 810 Mrd. EUR abwickeln. Bislang beläuft sich dieses auf ca. 710 Mrd. EUR. Der Umsatz soll sich von 10 auf 12 Mrd. EUR erhöhen. Der operative Gewinn soll dabei ebenfalls von 3,3 Mrd. EUR auf 3,8 Mrd. EUR steigen.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Wirecard mittlerweile seit mehreren Monaten innerhalb einer Seitwärtsrange. Zuvor konnte der Abwärtstrend vom Allzeithoch überwunden werden. Dies ist grundsätzlich ein übergeordnetes Trendfortsetzungssignal. Grundsätzlich werte ich dieses Verhalten demnach weiterhin als bullisch. Die obere Begrenzung der Konsolidierung befindet sich bei ca. 156 EUR. Wird diese Kursmarke nachhaltig überboten, ist mit einer Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends zu rechnen. Demnach würde zuerst  der Widerstand bei ca. 167,75 EUR abgearbeitet werden. Ich erwarte ein Ansteuern des Allzeithochs im Bereich von 197,50 EUR. Nach einer erneuten Pullback-Bewegung sehe ich auf Sicht von wenigen Jahren sogar Kurse von 250 EUR als möglich. Sollte jedoch die Aktie die untere Begrenzung der laufenden Seitwärtsphase nicht verteidigen können, ist vorerst mit einem Erreichen der Unterstützung von ca. 110,80 EUR zu rechnen.

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Chartanalyse Allianz: Pullback abgeschlossen – Einstiegsgelegenheit beim Versicherer!

Der Münchener Versicherungskonzern Allianz (WKN: 840400) ist einer der Favoriten im Rennen um das Versicherungsgeschäft des spanischen Kreditinstituts BBVA. Dementsprechend sind nach dem Austritt von Generali lediglich noch die britische Liberty Mutual vertreten. Der Vorteil von der möglichen milliardenschweren Übernahme: Allianz bekäme wieder die Möglichkeit, in Spanien Policen über Bankfilialen zu verkaufen. Zuvor verloren die Münchener die Kooperation mit Banco Popular, welche von Santander aufgekauft wurde. Das Versicherungsgeschäft von BBVA wird mit ca. 1,5 Mrd. EUR bewertet.  Zudem wirkt der Konzern den niedrigen Zinsen entgegen und übernahm eines der Wohnungsportfolios von Blackrock. Die Kaufsumme beläuft sich auf 1,1 Mrd. EUR für 4.600 Wohnungen in Tokio, Osaka etc.

Aus charttechnischer Sicht konnte die Aktie in der ersten Jahreshälfte den Abwärtstrendkanal nach oben durchbrechen. Dadurch setzte das übergeordnete Trendfortsetzungssignal ein. Nach Erreichen des Mehrjahreshochs im Bereich von ca. 220 EUR ging die Aktie jedoch in eine erneute Konsolidierungsbewegung über. Hierbei bildete das Unternehmen eine Seitwärtsbewegung, welche sich von 220 bis 195 EUR erstreckt. Ich erwartete vor dem finalen Breakout jedoch noch einen Pullback zum Bereich von 204 EUR. Diesen schloss die Aktie in der vergangenen Handelswoche ab. Seitdem setzte die Gegenbewegung ein. Ich erwarte nun einen nachhaltigen Ausbruch aus der Range. Das Kursziel beläuft sich auf 240 EUR. Aktiv wird das Breakoutszenario allerdings erst mit einem Überwinden der Kursmarke von rund 217 EUR. Intakt bleibt das Aufwärtsszenario solange, wie sich die Aktie nachhaltig über 195 EUR aufhalten kann. Neben der Unterkante befindet sich in dieser Zone ebenfalls der GD200 (daily, aktuell bei ca. 196 EUR).

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Chartanalyse Facebook: kurzfristige Trading-Chance zur übergeordneten Trendfortsetzung?

Facebook (WKN: A1JWVX) befindet sich derzeit in einer spannenden Ausgangssituation. Vor wenigen Tagen stellte das Unternehmen mit „Horizon“ eine eigene virtuelle Welt vor. Facebook Horizon ist dabei ein VR-Sandbox Universum, in welchem die Nutzer eigene Umgebungen und Spiele entwickeln können. Diese können sowohl gespielt als auch mit Freunden geteilt werden. Entworfen wurde diese vor allem für die Oculus Quest, dem All-in-One Gamingsystem für Virtual Reality. Mit dieser Brille wird weder ein PC oder eine Playstation o.Ä. benötigt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Facebook in einer kurzfristig spannenden Situation. Die Aktie notiert unmittelbar am GD200 (daily, aktuell bei ca. 175,92 USD). Hier ist ebenfalls das 38,2er Fibonacci-Retracement der vergangenen Aufwärtsbewegung, ausgehend vom Tief bei ca. 123,04 USD bis zum Hoch bei ca. 208,60 USD, zu finden. Dadurch wird der Unterstützungsbereich nochmals verstärkt. Darüber hinaus signalisiert die Slow Stochastik einen massiv überverkauften Zustand. Ich kann mir daher durchaus vorstellen, dass Facebook innerhalb der nächsten Handelstage und -wochen über den mehrwöchigen Abwärtstrend ausbricht und die Kursmarke von 200 bis 208 USD ansteuert. Dazu sollte Facebook allerdings nicht mehr das aktuelle Tief bei ca. 173 USD nachhaltig unterbieten.

Sollte dieses Tief dennoch unterboten werden, erwarte ich ein Ansteuern des Unterstützungsbereichs von ca. 152,30 bis 160,70 USD. Hier befindet sich neben dem 61,80er Fibonacci-Retracement das offene Aufwärts-Gap sowie mehrere lokale Tiefs. Wenn Facebook diese Unterstützung erreicht und sich hier stabilisiert, baue ich voraussichtlich meine Position weiter aus.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

Chartanalyse SAP: baldige Einstiegsgelegenheit? Ich möchte diese nutzen!

Das DAX-Schwergewicht SAP (WKN: 716460) zählt zu meinen größten Positionen im Depot. Ich bin ein großer Fan des deutschen Software-Konzerns. Ich möchte daher so viele Korrekturbewegungen wie möglich als Gelegenheit nutzen, meine bestehenden Positionen auszubauen. Zuletzt veröffentlichte das Unternehmen eine spannende Nachricht. Demnach möchte SAP nun auch in China weiter wachsen. Dadurch arbeitet SAP nun enger mit dem chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba zusammen. Künftig sollen die Clouddienste von SAP über die Alibaba-Cloud angeboten werden. SAP-Chef McDermott nannte China die „zweite Heimat“ des Konzerns.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich SAP derzeit innerhalb einer solchen Korrekturbewegung. Vom Allzeithoch musste die Aktie bereits mehr als 15 Prozent einbüßen. Hierbei bildete SAP einen steilen Abwärtstrend. Die Aktie notiert am GD200 (daily, aktuell bei ca. 105 EUR) Dieser Unterstützungsbereich wird durch das 50er Fibonacci-Retracement der vergangenen Aufwärtsbewegung, ausgehend vom Tief bei ca. 82,95 EUR bis zum Hoch bei ca. 125,30 EUR, verstärkt. Grundsätzlich handelt es sich hierbei in Kombination zu den Hochs von Mitte 2018 um einen starken Unterstützungsbereich. Eine nachhaltige Umkehr erwarte ich allerdings erst im Bereich von 98,50 EUR. Hier befindet sich das lokale Hoch aus Ende 2017 in Kombination zum 61,8er Fibonacci-Retracement. Sollte SAP diese Zone erreichen und sich hier stabilisieren, erwäge ich eine Aufstockung meiner bestehenden Positionen. Tritt ein solches Szenario ein, erwarte ich wieder eine fortgeführte Aufwärtsbewegung bis zunächst 120 EUR. Findet hingegen keine Stabilisierung statt, drohen Kurse von unter 90 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SAP, Alibaba.

Chartanalyse Alibaba: Big-Picture-Breakout gefährdet!

In meinen vergangenen Analysen bin ich häufiger auf den chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba (WKN. A117ME) eingegangen. Hierbei bin ich von einem bullischen Kursverlauf ausgegangen. An diesem halte ich grundsätzlich auch weiterhin fest. Doch das Big-Picture Breakout-Szenario ist mittlerweile gefährdet. Verantwortlich ist wieder einmal der Handelsstreit zwischen den USA und China. Vor wenigen Tagen erwägte US-Präsident Donald Trump ein Delisting von chinesischen Firmen. D.h.: chinesische Firmen sollen von den US-Börsen entfernt werden. Chinesische Titel wie bspw. Alibaba gerieten an diesem Tag deutlich unter Druck. Kurze Zeit später wurde allerdings kommuniziert, dass das Finanzministerium noch von einem solchen Schritt absehe. Die nächsten Verhandlungen stehen in der Woche nach dem chinesischen Nationalfeiertag am 7. Oktober statt.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Alibaba trotz des herben Kursrücksetzers weiterhin innerhalb der übergeordneten Keilformation. Ein Breakout auf der Unterseite wurde bislang knapp abgewehrt. Grundsätzlich gilt eine solche Keilformation sowohl als Trendfortsetzungs- als auch als Trendumkehrformation. Bricht Alibaba nach oben aus, wäre dies bullisch. Eine mögliche Konsequenz wäre dann die Trendfortsetzung mit neuen Allzeithochs in Richtung der Kursmarke von 250 USD. Bricht die Aktie hingegen nach unten aus, droht ein erneutes Ansteuern der Unterstützung von 131 USD. Einen Breakout auf der Oberseite erwarte ich mit dem Überwinden des letzten lokalen Hochs bei ca. 182,80 USD. Einen Ausbruch auf der Unterseite bei ca. 150,20 USD. Grundsätzlich erwarte ich weiterhin einen bullischen Kursverlauf. Sollte entgegen meiner Erwartungen die Unterstützung von 131 USD angesteuert werden, suche ich voraussichtlich nach einer Möglichkeit, meine bestehenden Positionen mit einem antizyklischen Einstieg weiter auszubauen.

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Chartanalyse CRISPR: Kurspotenzial von 75% – hier baue ich meine erste Position auf!

Die DNA bildet den Grundbaustein allen Lebens. Fehler in ihr können bspw. Krankheiten auslösen. Mit Hilfe der Methode CRISPR/Cas9 lässt sich die DNA reparieren und verändern. Dabei dient das Protein Cas9 als eine Art Genschere, welche eindringende Viren in Zellen zerstören kann. Dabei kann die DNA an einer beliebigen Stelle zerschnitten werden. Cas9 verfügt dabei über eine kurze Gensequenz, welche künstlich herstellbar ist. Findet diese Sequenz in einer Zelle das passende Gegenstück, verbindet sich beide miteinander und das passende Gegenstück wird durchgeschnitten. Dadurch können Gene gezielt verändert, ausgetauscht und repariert werden.  Diese Methode steckt noch in den Kinderschuhen der Erforschung. Fest steht jedoch, dass das mögliche Einsatzgebiet immens ist. Mögliche Einsatzgebiete: Tier- & Pflanzenwelt sowie Behandlungen am Menschen.

CRISPR Therapeutics (WKN: A2AT0Z) ist eines der Unternehmen, welches auf diesem Gebiet unterwegs ist. Es hat bereits einige Produkte in der Pipeline, wovon allerdings noch keines auf dem Markt zugelassen wurde. Zwei davon stehen in der letzten klinischen Phase: „CTX001“ und „CTX110“. CTX001 wird in Zusammenarbeit mit Vertex erforscht. Dieses dient zur Behandlung der Sichelzellenkrankheit. CTX110 hingegen zielt auf die Behandlung von CD19 Lymphozyten.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich CRISPR Therapeutics in einer spannenden Ausganssituation. Seit dem Hoch im Bereich von 70 USD verlor der Wert in der zurückliegenden Korrekturbewegung rund 70 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch der Kursverlauf der Aktie hat sich mit dem Breakout über den zuvor gebildeten Abwärtstrend wieder aufgehellt. Ein erster Turnaround-Versuch im Big-Picture wurde eingeleitet. Nach Erreichen des Zwischenhochs bei ca. 54,00 USD ging die Aktie erneut in eine Korrektur über. Ich betrachte diese Abwärtsbewegung lediglich als Pullback. Grundsätzlich konnte bereits das 50er Fibonacci-Retracement der Erholungsbewegung, ausgehend vom Tief bei ca. 22,14 USD bis zum Hoch bei 54,00 USD, angesteuert werden. Generell könnte bereits hier ein nachhaltiger Turnaround eingeleitet werden.

Angesichts der zuletzt durchbrochenen Aufwärtstrendlinie gehe ich jedoch grundsätzlich nochmals von einer weiter fortgeführten Abwärtsbewegung bis in den Kursbereich von 34,55 USD aus. Hier befindet sich sowohl das 61,8er Fibonacci-Retracement sowie die Unterkante der monatelangen Seitwärtsphase von Anfang 2019. Nach Erreichen dieser Unterstützung sollte ebenfalls die Slow Stochastik deutlich im überverkauften Bereich notieren. Von hier aus erwarte ich den Übergang in eine fortgeführte Aufwärtsbewegung mit dem Kursziel von über 70 USD bis zum Jahr 2021. Hier suche ich nach einem Einstieg. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass es sich bei dem Unternehmen CRISPR Therapeutics um einen sehr risikobehafteten Titel handelt. Kann dieser Unterstützungsbereich bei ca. 34,55 demnach nicht verteidigt werden, drohen deutliche Kursabschläge.

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Chartanalyse Activision Blizzard: erneute Einstiegsgelegenheit nach Trendwende?

Im vergangenen Jahr geriet der Gaminghersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) massiv unter Druck. In der Spitze verlor das Unternehmen mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Doch nach einer mehrmonatigen Seitwärtsbewegung konnte Activision Blizzard sich nach oben befreien. Der Auslöser hierfür war das Release des neuen World of Warcraft: Classic. Der Ansturm und das Interesse war riesig. Am 25. Oktober folgt bereits die Veröffentlichung eines weiteren Klassikers: Call of Duty: Modern Warfare 4. Darüber hinaus soll „Call of Duty Mobile“ für Smartphones veröffentlicht werden.

Aus charttechnischer Sicht gelang der Breakout aus der mehrmonatigen Seitwärtskonsolidierung mit dem Sprung über die Kursmarke von 49,90 USD. Dieser Bereich stellte die Oberkante der Bodenbildung dar. Durch diesen Ausbruch wurde mein Turnaround-Szenario aktiv. Schnell wurde das erste Kursziel bei ca. 56,90 USD abgearbeitet. Von hier aus erwartete ich ein Pullback bis zur Oberkante der ehemaligen Seitwärtskonsolidierung. An diesem Szenario halte ich auch weiterhin fest. Sollte diese Kursmarke von 49,90 USD erneut angesteuert werden, suche ich voraussichtlich nach einer weiteren Einstiegsmöglichkeit, um meine bestehenden Positionen auszubauen. Anschließend erwarte ich eine fortgeführte Aufwärtsbewegung bis zur Kursmarke von zunächst 67,70 USD.

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Chartanalyse Volkswagen: 60 Prozent Kurspotenzial – Kursziel bei 257 EUR!

Im August ist der Autoabsatz in Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich eingebrochen. Insgesamt ging die Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge um 8,4 Prozent zurück. Doch viel entscheidender als diese kurzfristige Entwicklung des Automobilmarktes ist für Volkswagen (WKN:  766403) die Umstellung zur Elektromobilität. Der wichtigste Teil eines Elektrofahrzeuges ist die Batterie. Bislang muss Volkswagen diese von asiatischen Herstellern beziehen, wodurch eine große Abhängigkeit besteht und ein großer Teil der Wertschöpfungskette an CATL, Samsung SDI & Co. verloren geht. Doch dies soll sich ändern. Für das nächste Jahr planen die Wolfsburger gemeinsam mit Northvolt eine Batteriefabrik in Salzgitter zu starten. Es ist ein großer Schritt Richtung Elektromobilität und sollte die Marktmacht von Volkswagen wieder vergrößern.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Volkswagen mittlerweile seit Anfang 2018 innerhalb einer Seitwärtskonsolidierung. Diese erstreckt sich von 133,85 bis 160,84 EUR. Solange sich die Aktie innerhalb dieses Kanals aufhält, ist mit einer fortgeführten Seitwärtsbewegung zu rechnen. Erfolgt hingegen der Breakout auf der einen oder anderen Seite, könnte dies richtungsweisend für die nächsten Monate und Jahre werden. Aktuell notiert Volkswagen unmittelbar an der Oberkante. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass er Breakout auf der Oberseite vollzogen wird. Ich erwarte, dass zunächst der Widerstand von 178,5 EUR angesteuert wird. Auf Sicht von mehreren Jahren gehe ich dann von einem Erreichen der Kursmarke von 257 EUR aus. Sollte hingegen der Ausbruch auf der Unterseite erfolgen, droht das Ansteuern der Unterstützung von 108 EUR, wenn nicht sogar 91,7 EUR.

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