Chartanalyse IBM: Renaissance des Dinosauriers?

Jahrelang musste das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM (WKN: 851399) mit stagnierenden bzw. sogar zurückgehenden Umsätzen kämpfen. Erst im vergangenen Jahr gelang es dem Konzern wieder einen Umsatz (rund 79,59 Mrd. USD) leicht über dem Vorjahresniveau (ca. 79,14 Mrd. USD) zu generieren. Analysten erwarten für 2019 insgesamt nochmals einen leichten Rückgang auf 77,66 Mrd. USD. Erst in 2020 sollen diese wieder über 80 Mrd. USD liegen. Zu erwähnen ist allerdings, dass IBM während dieser Phase der zurückgehenden Umsätze seinen Gewinn steigern konnte. Während das EPS in 2017 noch bei 6,14 USD lag, wurde in 2018 ein Gewinn pro Aktie von 9,52 USD erzielt. Dieses Jahr soll dies bereits bei 12,81 USD liegen, in 2020 bei 13,44 USD. Spannend ist vor allem das Engagement im Bereich der Blockchain-Services. IBM zählt hier mittlerweile zu den führenden Anbietern.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich IBM im Big-Picture trotz der Erholungsbewegung im laufenden Jahr weiterhin inmitten enem völlig intakten Abwärtstrend. Vor wenigen Monaten prallte die Aktie wieder an diesem ab und steuerte erneut den GD200 (monthly, aktuell bei ca. 135,79 USD) an. Ich erwarte, dass dieser kurzzeitig nochmals unterboten wird und der Unterstützungsbereich von 123,80 bis 117 USD angesteuert wird. Anschließend gehe ich allerdings von einem Rebound und einem nachhaltigen Breakout aus. Das erste übergeordnete Kursziel befindet sich bei 171,6 bis 182,6 USD. Der Horizont beläuft sich jedoch auf mehrere Jahre.

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Chartanalyse Activision Blizzard: Turnaround-Kandidat für 2020!

Der Spielehersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) geriet im vergangenen Jahr sichtbar unter Druck. In der Spitze musste mehr als die Hälfte der Marktkapitalisierung eingebüßt werden. Im laufenden Jahr konnte sich die Aktie daraufhin wieder etwas stabilisieren, einen Boden bilden und aus diesem sogar ausbrechen. Der Trend für e-Sports scheint wieder allmählich gespielt zu werden. Zudem konnten die Downloadzahlen von „Call of Duty Mobile“ und die Verkaufszahlen von „Call of Duty – Modern Warfare“ überzeugen.

Seit dem Breakout aus dem Versuch der Bodenbildung ging Activision Blizzard wieder in eine verengte Konsolidierung über. Diese erstreckt sich von 56,65 USD bis 49,90 USD. Grundsätzlich erachte ich ein solches Verhalten als bullisch. Der Trigger für eine Trendumkehr bzw. eine übergeordnete (Aufwärts-)Trendfortsetzung wird ausgelöst, sofern die Oberkante der laufenden Seitwärtskonsolidierung überwunden werden kann. In einem solchen Fall befindet sich mein nächstes Kursziel im Bereich von 67,70 USD. Nach einer erneuten Konsolidierung gehe ich anschließend von neuen Allzeithochs im Bereich von 90 USD aus. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange sich Activision Blizzard oberhalb der Kursmarke von 49,90 USD aufhalten kann.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Activision Blizzard.

Chartanalyse Salmar: erfolgt bereits jetzt der Breakout?

Nachdem der norwegische Fischfarmer Salmar (WKN: A0MR2G) zuletzt seine Zahlen für das vergangene Quartal veröffentlichte, geriet das Unternehmen zunächst sichtbar unter Druck. Insgesamt ging das EBIT im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 35 Prozent auf ca. 613,5 Mio. NOK (ca. 61,18 Mio. EUR) zurück. Der Umsatz blieb demgegenüber stabil bei ca. 2,8 Mrd. NOK. Trotz effizienzsteigernden Maßnahmen konnte der starke Preisverfall bei den Lachspreisen nicht kompensiert werden.

Charttechnisch konnte sich die Aktie nach den schwachen Quartalszahlen schnell wieder erholen. Salmar leitete wie erwartet eine Gegenbewegung an der unteren Begrenzung der Seitwärtskonsolidierung (ca. 386 NOK) ein. Diese fiel allerdings stärker aus als zunächst angenommen. Schnell gelang die Aktie wieder zur oberen Begrenzung bei ca. 457 NOK. Hier zeigt sie auch weiterhin Stärke, wodurch sich nun ein Breakout andeutet. Dies hätte ein übergeordnetes Signal zur Trendfortsetzung. Grundsätzlich bleibe ich bullisch für die Aktie, könnte mir jedoch durchaus vorstellen, dass diese noch einige Wochen auf aktuellem Niveau konsolidiert. Im nächsten Jahr gehe ich von neuen Allzeithochs im Bereich von 600 NOK aus. Bei einem Breakout über 457 NOK sehe ich den laufenden Bodenbildungsversuch als abgeschlossen an. Fällt Salmar unter 386 NOK, befindet sich die nächste Unterstützung bei ca. 356 NOK. Hier würde ich ggf. meine bestehende Position weiter ausbauen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Salmar.

Chartanalyse Sixt: kurz vor dem Big-Picture Breakout? Ich habe die Aktie gekauft!

Im November veröffentlichte der Autovermieter Sixt (WKN: 723132) seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal. Obwohl diese insgesamt innerhalb der Erwartungen der Experten lagen, rauschte die Aktie daraufhin in die Tiefe: Sixt musste im Zuge der Veröffentlichung rund zehn Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Dennoch zeichnet sich ein neues Rekordjahr für den Autovermieter an. Prozentual konnte Sixt im Umsatz bislang zweistellig wachsen und der Gewinn entwickelte sich stabil. Als vielversprechend erachte ich die Mobilitätsplattform Sixt One. Diese wurde seit dem Relaunch im Februar über eine Millionen Mal heruntergeladen. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg seitdem um 130 Prozent, die Buchungsrate um beinahe 300 Prozent. Um allerdings ein führender digitaler Mobilitätsanbieter mit einer weiteren Expansion in den USA und Europa zu werden, bedarf es weiterhin hohe Investitionen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Sixt in einer äußerst spannenden Situation. Aus diesem Grund möchte ich euch diese Aktie vorstellen. Der langfristige Aufwärtstrend der Aktie ist weiterhin intakt. Dennoch ging Sixt seit dem Hoch im vergangenen Jahr in eine Korrektur über. Hierbei verlor das Unternehmen in der Spitze rund 50 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Von hier aus setzte eine Erholungsbewegung ein, innerhalb welcher sich eine Keilformation bildete. Mittlerweile notiert die Aktie unmittelbar vor einem Breakout an der Unterkante dieser Formation. Nach Erreichen der Unterkante im Bereich von 82 EUR setzte eine erste -auf Tagesbasis- bestätigte Trendumkehr ein. Beim jüngsten untergeordneten Rücklauf habe ich eine erste Position aufgebaut: Ich setze darauf, dass schnell die Oberkante bei ca. 90 bis 92 EUR angesteuert wird und der Breakout auf der Oberseite erfolgt. Mein erstes Kursziel befindet sich bei 94 EUR. Durch den potenziellen Ausbruch auf der Oberseite würde allerdings ein übergeordnetes Trendfortsetzungssignal aktiviert werden. Demnach erwarte ich im Zuge der Trendfortsetzung bis Ende 2021 bzw. 2022 das Ansteuern des Hochs bei ca. 120 EUR, gefolgt von neuen Allzeithochs. Das Aufwärtsszenario bleibt solange intakt, wie sich Sixt oberhalb von ca. 80 EUR aufhalten kann. Ansonsten drohen Kurse bis ca. 60 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Sixt.

Chartanalyse Aurora Cannabis: eine Spekulation wert?

Die komplette Cannabis-Branche stand seit 2018 unter Beschuss. Titel wie Aurora Cannabis (WKN: A12GS7) wurden seit dem Hoch in der Spitze um über 80 Prozent abverkauft. Zu groß waren die Erwartungen an die einzelnen Unternehmen und vor allem: zu groß war der Hype. Doch mittlerweile könnten die Titel zumindest für eine Gegenbewegung interessant sein. Zuletzt erfolgte bei Aurora Cannabis unter einer massiven Zunahme des Handelsvolumens nochmals ein deutlicher Abverkauf. Der Auslöser waren weitere schwache Quartalszahlen. Jüngst konnte unter der kompletten Cannabis-Branche eine erste Gegenbewegung eingeleitet werden. Der Grund hierfür war ein Analystenkommentar der Bank of America. Hierbei wurde ein erster Wert aus der Branche von Halten auf Kaufen angehoben.

Aus charttechnischer Sicht erreichte Aurora Cannabis im Zuge der letzten Abverkaufsbewegung die obere Begrenzung des Unterstützungsbereichs. Dieser erstreckt sich von 2,1 bis ca. 1,8 USD. Nun notiert der Wert wieder unmittelbar am Widerstand von ca. 2,7 USD. Kann dieser nachhaltig überwunden werden, befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 4,5 bis 4,0 USD. Neben den lokalen Tiefs von Mitte 2018 notiert hier ebenfalls aktuell der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 4,2 USD). Ggf. werde ich eine erste Trading-Position aufbauen. Hierbei würde es sich um kein Investment sondern ausschließlich um eine stark risikobehaftete Spekulation handeln. Ein Turnaround wäre erst mit einem nachhaltigen Überwinden des laufenden Abwärtstrends denkbar. Sollte die Aktie den genannten Unterstützungsbereich von 1,8 bis 2,1 USD unterbieten, könnte Aurora Cannabis weiter ins Bodenlose fallen.

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Chartanalyse Siemens: mein Kursziel beträgt 180 EUR bis 2022

Der Industriekonzern Siemens (WKN: 723610) plant nach Siemens Healthineers einen nächsten Geschäftsbereich an die Börse zu bringen. Damit werden die Weichen für die Zukunft gestellt und den einzelnen Geschäftsbereichen mehr Eigenständigkeit zugeschrieben. Bei dem geplanten IPO handelt es sich um die Energiesparte um Siemens Energy, welche im kommenden Jahr vollzogen werden soll.

Aus charttechnischer Sicht ist Siemens aufgrund des starken Kursanstiegs der vergangenen Monate weiterhin interessant. Im Big Picture konnte damit ein entscheidender Schritt für die nächsten Jahre gegangen werden. Denn dadurch wurde der mehrjährige Abwärtstrendkanal nachhaltig nach oben durchbrochen. Somit wird dieser Kanal aus charttechnischer Sicht zu einer bullischen Flagge, was grundsätzlich für eine Trendfortsetzung spricht. Aktuell notiert Siemens unmittelbar an meinem ersten übergeordneten Widerstand bei ca. 122 EUR. Aus diesem Grund ist es durchaus vorstellbar, dass die Aktie nochmals einige Wochen in eine Konsolidierung übergehen könnte. Insgesamt erwarte ich allerdings eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Mein nächstes Kursziel befindet sich bei ca. 135 EUR, gefolgt von 180 EUR. Aktiv bleibt das Aufwärtsszenario solange die Unterstützung bei ca. 101 EUR verteidigt werden kann. Ansonsten Droht eine Abwärtsbewegung bis ca. 80 EUR. Ich sehe Siemens weiterhin als Basisinvestment und halte somit an meinen bestehenden Positionen fest.

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Chartanalyse Amazon: dieser Chart brodelt – Szenario zum Turnaround!

Während sich Microsoft, Apple, Alphabet, Facebook & Co bereits von Allzeithoch zu Allzeithoch bewegen oder kurz davor stehen, bleibt diesem Trend derzeit vor allem die Aktien von Amazon (WKN: 906866) hinterher. Doch bald könnte sich dies bereits ändern. Als spannend erachte ich vor allem die neue Kooperation des E-Commerce-Giganten im Reich der Mitte. Hierbei setzt Amazon auf den Alibaba-Konkurrenten Pinduoduo. Das Unternehmen ist neben JD.com der größte Mitbewerber von Alibaba. Hier eröffnete Amazon einen Shop, bei welchem rund 1.000 Produkte vertrieben werden sollen.

Weiterhin sucht Amazon stets nach neuen Lösungen, um seine Alexa noch weiter zu monetarisieren. Mittlerweile befindet sich der Smart-Speaker in Millionen von Haushalten. Nun weist dieser eine neue Funktion auf: die Erinnerung zur Einnahme von Medikamenten. Hierbei arbeitet das Unternehmen nun mit einer amerikanischen Apothekenkette (Giant Eagle) zusammen. Jeder Kunde von Giant Eagle soll dabei über Alexa daran erinnert werden seine Medikamente einzunehmen. Verbunden wird Alexa dabei mit einer Medikamentenmanagement App.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon in einer spannenden Ausgangssituation. Ich erwäge das Aufbauen einer kurz- bis mittelfristigen Trading-Position. Demnach bewegt sich die Aktie inmitten einem Versuch der Bodenbildung unmittelbar unterhalb des GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.813,40 USD). Zuvor konnten bereits zwei Abwärtstrends überwunden werden. Kann hierbei der GD200 nachhaltig überwunden werden, ist mit einem Ansteuern des Widerstandsbereichs von 1.934 bis 1.964 USD zu rechnen. Auf Sicht von mehreren Monaten ist sogar von einer Trendfortsetzung mit weiteren Allzeithochs im Bereich von 2.100 bis 2.200 USD auszugehen. Aktiv bleibt das Szenario solange sich Amazon oberhhalb von 1.739 USD aufhalten kann. Ansonsten drohen weitere Kursverluste bis ca. 1.649,50 USD.

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Chartanalyse Wirecard: lohnt es sich jetzt auf den Turnaround zu setzen?

Wieder einmal wurden die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard (WKN: 747206) massiv aufgrund negativer Berichte zur Bilanzierung der Financial Times abgestraft. Demnach seien Dokumente zur Prüfung in Singapur nicht für die Wirtschaftsprüfer zugänglich gewesen. Dies sei jedoch insgesamt für den Konzernabschluss irrelevant gewesen. Unterstellt wurden ebenfalls, dass Wirecard Scheinbuchungen durchgeführt haben soll. Nach Prüfung durch eine beauftragte Anwaltskanzlei stellte sich allerdings heraus, dass es sich lediglich um kleinere Buchungsfehler aufgrund von Qualitätsmängel handelte.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Wirecard trotz der teilweise massiven Kurseinbrüche weiterhin innerhalb einer übergeordneten Konsolidierungsformation in Form eines Keils. Aktuell notiert die Aktie an der unteren Begrenzung und wurde am Unterstützungsbereich von 110,75 EUR zunächst aufgefangen. Sofern dieser Bereich unterboten wird, droht eine übergeordnete Trendumkehr. Das nächste Kursziel befindet sich demnach am GD200 (weekly, aktuell bei ca. 93,79 EUR). Tiefere Kurse sind in einem solchen Fall allerdings nicht unwahrscheinlich. Solange sich Wirecard hingegen innerhalb der Keilformation aufhalten kann, erwarte ich eine fortgeführte Aufwärtsbewegung. Das erste Kursziel befindet sich beim Widerstand von ca. 132,84 EUR. Kann dieser nachhaltig überwunden werden, gehe ich sogar von einem Breakout auf der Oberseite mit einer übergeordneten Trendfortsetzung aus. Kurse von 200 EUR wären dadurch durchaus realistisch.

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Chartanalyse Bayer: Gefährdetes Turnaround-Szenario?

Einst lag das Allzeithoch des Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzerns Bayer (WKN: BAY001) bei über 144 EUR. Das Tief der laufenden Abwärtsbewegung liegt derzeit bei rund 52 EUR. Dementsprechend musste Bayer aufgrund der Monsanto-Übernahme in der Spitze mehr als 60 Prozent seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Zu groß bewertet der Markt aktuell die Risiken im Glyphosat-Prozess. Mittlerweile sind rund 42.700 Klagen aufgrund von der unterstellten Krebsgefahr des Unkrautvernichters offen.

Aus charttechnischer Sicht sprach ich in meinen vergangenen Analysen häufiger von einem potenziellen Turnaround-Szenario. Demnach bildete Bayer in der übergeordneten Wochenansicht eine vermeintliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die obere Begrenzung liegt derzeit bei ca. 73,50 EUR. Wird diese Hürde überwunden, sehe ich dieses Szenario als aktiv. Anschließend befindet sich das primäre Kursziel dieser Umkehrformation bei ca. 100 EUR. Mein Zwischenziel mit anschließendem Pullback zur oberen Begrenzung notiert bei ca. 83 EUR. Bislang scheint die obere Hürde allerdings schwierig zu überwinden: die Aktie reagierte zuletzt in dieser Zone mit deutlichen Kursabschlägen. Die potenzielle iSKS bleibt solange intakt, wie sich Bayer nachhaltig oberhalb von 61,50 EUR aufhalten kann.

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Chartanalyse Amazon: Startschuss zu einem neuen Trendschub?

Während an der Walstreet bereits neue Allzeithochs gefeiert werden, ist dem noch eine der großen Aktien weit entfernt. Hierbei handelt es sich um den e-Commerce-Giganten Amazon (WKN: 906866). Das Unternehmen befindet sich weiterhin rund 20 Prozent von seinen Höchstständen entfernt und deutet bislang auch noch keine nachhaltige Umkehr an. Ausschlaggebend waren hierfür zuletzt ebenfalls die schwächeren Quartalszahlen. Hierbei bleibt Amazon den Erwartungen der Experten im Umsatz und Ergebnis hinterher. Nichtsdestotrotz zählt Amazon weiterhin zu den größten Positionen bei mir im Depot. Gerade in solch einer Phase halte ich nach weiteren Nachkaufgelegenheiten Ausschau. Aus charttechnischer Sicht könnte eine solche bald eintreten.

Grundsätzlich bildete Amazon innerhalb der vergangenen Monaten zwei Abwärtstrends. Beide liegen derzeit relativ nahe beieinander. Überwindet die Aktie den ersten Trend, erwarte ich ebenfalls einen Breakout über den zweiten. Ich gehe somit von einer übergeordneten (Aufwärts-)Trendfortsetzung aus. Mein persönlicher Favorit wäre allerdings das potenzielle antizyklische Einstiegsszenario: ein kurzfristiges Unterbieten der aktuellen Unterstützungszone von 1.742 bis 1.692 USD. Mein Kursalarm ist bei 1.649 USD platziert. In beiden Fällen erwäge ich den Nachkauf.

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