Chartanalyse SalMar: Top-Bildungsszenario intakt – Aktie vor größerer Korrekturbewegung!

Zuletzt veröffentlichte der norwegische Fischfarmer SalMar (WKN: A0MR2G) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Insgesamt konnte die Produktion von Zuchtfischen von 39.900 auf 40.500 Tonnen gesteigert werden. Der Umsatz kletterte von 287 Mio. auf 318 Mio. EUR. Der operative Gewinn konnte sogar von 72,5 auf 95,9 Mio. EUR gesteigert werden. Auch der Ausblick für 2019 wird insgesamt als zuversichtlich dargestellt. Insgesamt wird mit einem Volumen von 185.000 Tonnen gerechnet.

Aus charttechnischer Sicht erwarte ich jedoch vorerst eine Abkühlung der Situation. Der Anstieg des norwegischen Fischfarmers war in den vergangenen Monaten gigantisch. Seit 2018 konnte der Wert um mehr als 150 Prozent zulegen. Jetzt deutet sich eine mehrmonatige Korrekturbewegung an. Diese wird aktiv, sofern der kurzfristige Aufwärtstrend, welcher aktuell bei ca. 422 NOK verläuft, nach unten durchbrochen wird. Ich gehe daher davon aus, dass im ersten Zuge eine Korrektur bis zum letzten lokalen Tief bei ca. 330 NOK erfolgt. Hier werde ich nach dem Aufstocken meiner bisherigen Position Ausschau halten. Insgesamt erwarte ich jedoch ein Ansteuern der Oberkante der mehrjährigen Konsolidierung, ehe der massive Breakout erfolgte. Diese befindet sich im Bereich von 280 NOK. Erst hier gehe ich von einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends aus. Meine Kursalarme sind an den entsprechenden Kursmarken platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SalMar.

Chartanalyse Microsoft: Breakout aus dem Abwärtstrend trotz verfehlter Erwartungen?

Die Wachstumsdynamik von Microsoft (WKN: 870747) lässt auch im vergangenen Quartal weiter nach. Zuletzt veröffentlichte der Softwarekonzern seine Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Dabei konnte der Umsatz insgesamt um 12 Prozent auf ca. 32,47 Mrd. USD (Erwartungen: 32,51 Mrd. USD) steigern. Der Haupttreiber war vor allem der Cloud-Bereich, welcher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Prozent (!) gesteigert werden konnte. Mittlerweile liegt dieser bei ca. 9 Mrd. USD. Das operative Ergebnis zog insgesamt um 18 Prozent auf 10,26 Mrd. USD an. Der Ausblick für das nächste Quartal liegt im Umsatz bei 29,4 bis 30,1 Mrd. USD.  

Aus charttechnischer Sicht bildete Microsoft innerhalb der vergangenen Monate einen mittelfristigen Abwärtstrend. Aktuell befindet sich die Aktie jedoch unmittelbar vor diesem Trend und könnte bald zu einem Breakout ansetzen. Seit wenigen Wochen konsolidiert Microsoft dabei innerhalb einer verengten Handelsspanne von ca. 102 bis 108 USD. Wird die obere Begrenzung nach oben durchbrochen, erwarte ich auch einen Ausbruch über den Abwärtstrend. In diesem Fall ist dies ein Signal zur Trendfortsetzung. Mein nächstes Kursziel befindet sich anschließend bei ca. 120 USD. Fällt Microsoft jedoch unter 102 USD, so ist mit einem Ansteuern von mind. 97 USD zu rechnen. Hier befindet sich der nächste signifikante Unterstützungsbereich.

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Chartanalyse Alphabet: Droht eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Big Picture?

Die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6F) veröffentlichte zuletzt seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal. Alphabet konnte hierbei die Erwartungen der Analysten übertreffen. Dennoch geriet die Aktie im Nachgang zunächst unter Druck. Insgesamt konnte ein Umsatzanstieg von ca. 20 Prozent auf 39,28 Mrd. USD erzielt werden. Gerechnet wurde dabei lediglich mit 38,93 Mrd. USD. Beim Gewinn je Aktie konnten die Erwartungen des Marktes sogar deutlicher übertroffen werden. Hierbei erzielte das Unternehmen 12,77 USD, erwartet wurden 10,82 USD.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alphabet im übergeordneten Kontext natürlich weiterhin innerhalb eines vollkommen intakten Aufwärtstrend. Allerdings deutet sich derzeit im Big-Picture eine potenzielle Umkehrformation in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation an. Die erste Schulter befindet sich demnach im Bereich von 1.200 USD. Erst wenn diese Kursmarke nachhaltig per Wochenschlusskurs nach oben überwunden werden kann, ist diese potenzielle Gefahr meiner Ansicht nach beseitigt. Fällt allerdings Alphabet unter das letzte lokale Tief von ca. 970 USD, so aktiviert sich automatisch das Top-Bildungs-Szenario. In diesem Fall befindet sich das nächste Kursziel erst wieder im Unterstützungsbereich von 790 bis 686 USD. Ich halte dennoch an meinem Investment bei Alphabet fest.

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Chartanalyse Electronic Arts: Setzt der Star unter den Spieleherstellern zur Trendwende an?

Die Spielehersteller wie bspw. Electronic Arts (WKN: 878372) sind in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten. Dabei mussten teilweise sogar Kursverluste von weitaus mehr als 50 Prozent in Kauf genommen werden. Doch allen anderen Spieleherstellern voran weiß Electronic Arts wie es seine Aktionäre glücklich machen kann. Ohne Vorankündigungen veröffentlichte das Unternehmen das Online-Spiel „Apex Legends“. Dieser gilt als große Konkurrenz zum Mega-Hit Fortnite. Bereits innerhalb der ersten drei Tage nach Veröffentlichung wurden über 10 Millionen Spieler gewonnen. Damit platziert sich Electronic Arts rund um den erfolgreichen Spielmodus Battle-Royale.

Im Zuge der starken Abwärtsbewegung der vergangenen Monate bildete die Aktie von Elecrtic Arts einen Abwärtstrend. Aus charttechnischer Sicht konnte die Aktie jedoch diesen bereits vor wenigen Handelswochen nach oben überwinden. Zwar konsolidierte sie nach dem Überwinden des Trends über mehrere Tage hinweg in einer verengten Seitwärts-Konsolidierung, welche EA zunächst nach unten verließ. Die Seitwärts-Range erstreckte sich dabei von 93,30 bis 85,90 USD. Der Breakout schien zunächst gescheitert, doch mit der Veröffentlichung von Apex Legends wurde die Aktie nach oben katapultiert. Schnell wurde der Widerstandsbereich von 100 USD angesteuert. Dieser konnte bislang noch nicht nachhaltig (per Tagesschlusskurs) überwunden werden. Sollte dies gelingen, erwarte ich eine Fortsetzung der Bodenbildung und einen Übergang zur übergeordneten Aufwärtsbewegung. Mein nächstes Kursziel befindet sich demnach bei ca. 134 USD, gefolgt von weiteren Allzeithochs.

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Chartanalyse BYD: Bei dieser Aktie müssen Anleger viel Geduld mitbringen

Der chinesische Technologiekonzern BYD (WKN: A0M4W9) hat sich im Bereich der E-Busse und E-Autos spezialisiert. Zuletzt lieferten die Chinesen die weltweit größte Elektro-Doppeldecker-Busflotte aus. Das Geschäft für Elektrobusse zieht deutlich an, da die Städte sukzessive auf diese Antriebstechnologie umstellen. Alleine in der Stadt Xi im Nordwesten Chinas betreibt BYD mehr als 3.000 E-Busse. Insgesamt produzierte BYD mehr als 50.000 rein elektrisch betriebene Busse. Der erste rollte bereits vor neun Jahren vom Band. Dementsprechend verfügt BYD in diesem Bereich ein über einen deutlichen Vorsprung im know-how gegenüber anderen Herstellern. Hier spielt bspw. noch kein deutscher Automobilhersteller mit. Im Dezember letzten Jahres konnten die Auslieferungszahlen auf über 2.300 Einheiten im Vergleich zum Vormonat verdoppelt werden. 2018 wurden insgesamt 12.700 Elektrobusse verkauft. In diesem Jahr startete BYD die Expansion in Europa. Spanien gilt hierbei als Pilotmarkt.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD derzeit in einer schwierigen Ausgangssituation. Die Aktie bildete seit Ende 2017 einen Abwärtstrend, welcher auch Ende letzten Jahres nicht überwunden werden konnte. Die Begrenzung befand sich im letzten Jahr bei ca. 6,3 EUR. Hier notiert ebenfalls das letzte lokale Hoch von Mitte 2016. Diesen Widerstand konnte BYD nicht überwinden. Stattdessen fiel die Aktie wieder zurück zum Unterstützungsbereich bei ca. 4,9 EUR. Wenn dieser nach unten durchbrochen wird, befindet sich das nächste Ziel bei ca. 3,6 EUR. Aktuell erwarte ich keinen solchen Abverkauf. Bullisch wird die Aktie jedoch erst wieder, wenn der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden kann. In diesem Fall befindet sich das nächste Kursziel im Bereich von 8 USD.

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Chartanalyse Amazon: hier baue ich meine erste Position auf!

Zuletzt veröffentlichte Amazon (WKN: 906866) seine Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal. Dabei konnte der Online-Händler im Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen. Insgesamt wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 72,4 Mrd. USD gesteigert. Die ursprüngliche Prognose wurde am oberen Ende erreicht. Das operative Ergebnis betrug 3,79 Mrd. USD, wobei es im Vorjahr noch 2,13 Mrd. USD betrug. Damit legte Amazon in diesem Bereich um fast 80 Prozent zu (!). Der Wachstumstreiber war vor allem die Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS). Der Umsatz legte hierbei um 45,2 Prozent zu und betrug letztendlich 7,43 Mrd. USD. Das operative Ergebnis der Sparte AWS betrug 2,18 Mrd. USD (Vorjahr: 1,35 Mrd. USD).

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Amazon innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Seit Mitte/Ende letzten Jahres ging der Online-Händler allerdings in eine mittelfristige Korrektur über. In der Spitze musste ein Kursverlust von ca. 35 Prozent hingenommen werden. Vom Tief konnte sich die Aktie jedoch wieder deutlich erholen und arbeitet derzeit an einer Bodenbildung. Aus charttechnischer Sicht ist das derzeitige Kursverhalten besonders interessant. Es entstehen daraus zwei Szenarien.

Szenario 1: Fällt Amazon zurück zur Unterstützung bei ca. 1.480 USD, so würde eine potenzielle inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation entstehen. In einem solchen Fall suche ich nach meinem ersten Einstieg. Szenario 2: Derzeit liegt die obere Begrenzung der Bodenbildung bei ca. 1.713 USD. Wird diese Kursmarke nach oben überwunden, erwarte ich eine Trendfortsetzung. Das erste Szenario gefällt mir persönlich besser. In beiden Fällen erwarte ich jedoch eine Trendfortsetzung mit dem ersten mehrwöchigen/-monatigen Kursziel von 2.200 USD.

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Chartanalyse Alibaba: führt charttechnische Umkehrformation zu neuen Allzeithochs?

Der chinesische Internetkonzern Alibaba (WKN: A117ME) hat zuletzt seine Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht. Zwar verlangsamte sich das Umsatzwachstum, doch stieg die Aktie dennoch an. Der Umsatz konnte insgesamt um 41 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum betrug dieses Wachstum noch 54 Prozent. Diese entspricht insgesamt einem Quartalsumsatz von 17,06 Mrd. USD. Das operative Ergebnis konnte um drei Prozent auf 3,9 Mrd. USD gesteigert werden. Die operative Marge ging hingegen von 31 auf 23 Prozent zurück. Das Nettoergebnis wurde um 33 Prozent auf 4,5 Mrd. USD gesteigert, sodass letztendlich ein Gewinn je Aktie von 1,84 USD verbleibt (+37 Prozent).

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alibaba innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Doch seit dem letzten Jahr ging das Unternehmen in eine Korrektur über. Hierbei bildete sich ein mittelfristiger Abwärtstrend, welcher zunächst zum Ende des vergangenen Jahres kurzzeitig überwunden werden konnte. Allerdings fiel Alibaba daraufhin deutlich zurück zum vergangenen Tief bei ca. 130 USD. Hier stabilisierte sich die Aktie erneut und ging wieder in eine Aufwärtsbewegung über. Dadurch entsteht ein doppelter Boden (Doppeltief). Mit dem Überwinden des Widerstandsbereichs von 168 USD wird die charttechnische Umkehrformation aktiviert. Hierdurch ergibt sich ein Aufwärtspotenzial bis zum aktuellen Allzeithoch bei ca. 210 USD. Ich erwarte anschließend sogar eine Trendfortsetzung.

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Chartanalyse SAP: Turnaround nach schwachen Quartalszahlen?

Zuletzt veröffentlichte der größte DAX-Konzern seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Hierbei lief es bei SAP (WKN: 716460) aus operativer Sicht gut. Dennoch konnte das Ziel für das Gesamtjahr 2018 nicht komplett erreicht werden. Der Umsatz konnte währungsbereinigt um 11 Prozent zum Vorjahr auf 25,96 Mrd. EUR zulegen. Auch das Betriebsergebnis wurde auf 7,48 Mrd. EUR gesteigert. Dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent. Die operative Marge nahm jedoch im Jahresvergleich von 34,7 Prozent auf 33,2 Prozent ab. Insgesamt möchte SAP die Profitabilität wieder steigern und bspw. allein in Deutschland ca. 1.500 Stellen abbauen. Weltweit sollen es 4.500 Arbeitsplätze sein.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich SAP grundsätzlich innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends. Seit dem Jahre 2016 bildete die Aktie einen solchen Trend, welcher jedoch mit dem neuen Jahrestief kurzfristig unterschritten wurde. Mit der laufenden Erholungsbewegung konnte sich SAP wieder darüber zurückkämpfen. Allerdings kamen die Quartalszahlen bislang nicht gut bei den Anlegern an, wodurch SAP erneut unter Druck geriet. Dennoch bleibe ich bullisch. Ich erwarte einen Turnaround. Dieses charttechnische Szenario bestätigt sich, sofern die Aktie die Nackenlinie überwindet, welche sich derzeit bei ca. 95 EUR befindet. Dann würde die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation aktiviert. Mein nächstes Kursziel befindet sich daraufhin beim Widerstand von ca. 105 EUR. Kann auch dieser überwunden werden, ist anschließend mit einer übergeordneten Trendfortsetzung zu rechnen. Sollte jedoch die Kursmarke von 85 EUR unterboten werden, ist diese Szenario inaktiv.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SAP.

Chartanalyse Facebook: Skandalen getrotzt – „Whatstabook“ im Fokus!

Zuletzt veröffentlichte Facebook (WKN: A1JWVX) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Hierbei zeigte es der Social-Media-Konzern seinen Kritikern. Trotz vielzähliger Skandale konnten sowohl Umsatz und Nutzerzahlen als auch der Gewinn deutlich gesteigert werden. Der Gewinn legte hierbei im vierten Quartal bspw. um 61 Prozent auf 6,88 Mrd. USD zu. Darüber hinaus verfügt Facebook weltweit über 2,7 Mrd. Nutzer (+9 Prozent). Der Umsatz legte dabei im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 16,9 Mrd. USD zu. Aktuell beläuft sich die Marge auf 40 Prozent. Der Finanzchef geht innerhalb der nächsten Jahre jedoch von einem Rückgang auf 35 Prozent aus. Dies liegt u.a. daran, dass mittlerweile massiv Personal eingestellt werden musste, um bspw. den Dienst besser vor Fake-News zu schützen oder die Privatsphäre der Nutzer besser schützen zu können. Spannend ist ebenfalls der Gedanke, dass Whatsapp, Instragram und Facebook  zusammengeführt werden sollen. Dies soll die Nutzer enger an Facebook binden.

Aus charttechnischer Sicht gelang dem angeschlagenen Social-Media-Konzern nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen ein Breakout. Die Aktie legte zeitweise um deutlich mehr als 10 Prozent zu. Hierbei konnte der Widerstandsbereich von ca. 150 USD signifikant mit einem Aufwärts-Gap überwunden werden. Diese Zone wird nun zur Unterstützung. Hier befindet sich u.a. das letzte lokale Tief von April 2018. Zuvor konsolidierte Facebook mehrere Tage vor dieser Kursmarke. Entscheidend war im Vorfeld jedoch der charttechnische Ausbruch aus dem Abwärtstrend, welcher sich die letzten Handelsmonate etablierte. Dieser wurde aufgrund der Sorge vor schwindenden Nutzerzahlen sowie diversen Datenskandalen gebildet. Aktuell notiert Facebook am GD200 (daily, ca. 166 USD). Ich gehe davon aus, dass die Aktie vorerst in eine mehrwöchige, verengte Konsolidierung in diesem Bereich übergeht. Anschließend erwarte ich einen Anstieg bis zum nächsten Widerstandsbereich bei ca. 183 USD. Kann Facebook auch diese Hürde nehmen, erwarte ich eine Trendfortsetzung mit neuen Allzeithochs über 220 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

Chartanalyse Apple: Darf bereits von neuen Hochs geträumt werden?

Zuletzt veröffentlichte Apple (WKN: 865985) seine Zahlen für das abgelaufene Quartal. Der Fokus lag hierbei nicht mehr auf der Anzahl der verkauften iPhones sondern auf der Anzahl der derzeit aktiven iPhone-Nutzer. Ich empfinde diesen Schritt als spannende Entwicklung. Denn anstatt weiterhin den Mittelpunkt des Unternehmens auf die verkauften Telefone zu richten, will Apple den Weg zum Dienstleister gehen. Genau hier verbirgt sich das Potenzial des Konzerns. Weltweit gibt es derzeit rund 1,4 Mrd. iPhone-Nutzer. Viele potenzielle Kunden für mögliche Dienstleistungen. Bislang wird das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Aktuell sind noch rund 60 Prozent der Erlöse auf iPhone-Verkäufe zurückzuführen. Insgesamt konnte Apple einen Umsatz von 84,3 Mrd. USD generieren. Bislang fallen lediglich 10,9 Mrd. USD auf das Dienstleistungsgeschäft an. Hierzu zählen die iCloud, Apple Music und App-Verkäufe. Diese Leistungen legten um 19 Prozent zu. Die iPad-Verkäufe konnten dabei auf 6,7 Mrd. USD (17 Prozent) gesteigert werden. Die Umsätze der Apple Watch, AirPods und der HomePod konnten insgesamt um 30 Prozent auf 7,3 Mrd. USD gesteigert werden. Die Geldreserven von Ende Dezember belaufen sich auf 245 Mrd. USD (!).

Aus charttechnischer Sicht ist Apple in einer spannenden Ausgangssituation. Die Aktie verlor innerhalb der vergangenen Monate rund 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Hierbei durchbrach Apple sogar den ehemaligen Unterstützungsbereich von ca. 180 USD. Dieser wurde somit zum Widerstandsbereich. Schnell folgten weitere Abverkäufe bis zum Unterstützungsbereich von 142 bis 134 USD. In dieser Zone notiert u.a. das letzte lokale Tief von 2017 sowie das letzte Hoch von 2015. Weiterhin befindet sich hier der langfristige Aufwärtstrend von 2013. Bislang konnte in diesem Bereich ein lokales Tief generiert werden. Ich gehe jedoch erst von einer Trendfortsetzung aus, sofern der Widerstandsbereich von 187 bis 180 USD nach oben überwunden werden kann. An der Oberkante dieses Bereichs befindet sich der GD200 (daily). Ich halte an meinen bestehenden Positionen fest und baue diese sukzessive aus.

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