Chartanalyse Facebook: Der Startschuss einer Rally beginnt hier!

Das Social-Media Unternehmen von Mark Zuckerberg geriet in den letzten Monaten deutlich unter Druck. Die Aktie notiert derzeit mehr als 35 Prozent unter seinem bisherigen Allzeithoch. Der Auslöser hierfür waren vor allem die ernüchternden Quartalszahlen im Juli diesen Jahres. Zwar konnte der Umsatz um über 40 Prozent gesteigert werden, doch sei es künftig schwieriger für das Unternehmen geworden, alle Gesetze zur Erfüllung des Datenschutzes einzuhalten. Auch verunsicherte Nutzer wenden sich vom sozialen Netzwerk ab. Der trübe Ausblick sorgte ebenfalls nicht gerade für Begeisterung. Ende Oktober veröffentlichte Facebook seine jüngsten Quartalszahlen. Hierbei konnte der Umsatz um 33 Prozent auf 13,727 Mrd. USD gesteigert werden. Allerdings stiegen die Kosten um 53 Prozent an. Damit konnte der Gewinn lediglich um 13 Prozent auf 5,781 Mrd. USD gesteigert werden. Die operative Marge liegt bei rund 42 Prozent. Prinzipiell bleibt Facebook weiterhin auf Wachstumskurs, auch wenn die Kosten deutlich ansteigen.

Beim Kursverlauf der Aktie wird derzeit sehr viel Pessimismus eingepreist. Facebook durchbrach den Aufwärtstrendkanal nach unten, wodurch sich bereits eine Ausweitung der Korrektur anbahnte. Seitdem zeigte die Aktie keine nennenswerte Erholungsversuche. Facebook notiert mittlerweile unmittelbar vor dem ersten Unterstützungsbereich. Dieser befindet sich bei ca. 134 USD. Hier verbinden sich sowohl der GD200 (weekly) als auch das letzte Allzeithoch von Oktober 2016. Solange die Aktie allerdings nicht über den kurzfristigen Abwärtstrend ausbrechen kann, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis ca. 114 USD zu rechnen. Sollte Facebook den weiteren Weg nach unten anstreben, suche ich im zweiten Unterstützungsbereich nach einer Möglichkeit, die bestehende Position aufzustocken. Gelingt der Breakout über den kurzfristigen Abwärtstrend, so erstreckt sich ein erstes Aufwärtspotenzial bis zum Widerstandsbereich bei ca. 190 USD. Eine Trendfortsetzung mit weiteren Allzeithochs ist in diesem Fall nicht auszuschließen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Facebook.

Chartanalyse Apple: das Einstiegsszenario nimmt Fahrt auf!

Apple (WKN: 865985) habe ich in den vergangenen Wochen besonders im Auge. Mittlerweile hat das wertvollste Unternehmen der Welt fast 20 Prozent von seinem Allzeithoch abgeben müssen. Die Abwärtsbewegung beschleunigt sich. Ebenso nehmen derzeit die schlechten Nachrichten zu. Beispielsweise senkte Apples Zulieferer Lumentum die Prognose. Nach Aussagen des Zulieferers wurde die Order von einem großen Kunden deutlich zurückgeschraubt. Zu den Großkunden zählt neben Huawei u.a. auch Apple. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich hierbei um Apple handelt. Dadurch könnten die iPhone-Verkäufe abnehmen. Zumindest wird dies mit dem jüngsten Schwächetag eingepreist. Allerdings gibt es nicht ausschließlich negative Unternehmensmeldungen. Apple kündigte die Zusammenarbeit mit dem Technologie-Rivalen Amazon an. Künftig sollen in der Produktpallette Amazons auch Apple-Produkte platziert werden. Bisher wurden diese lediglich über Drittanbieter in Amazons Online-Shop verkauft. Hierdurch ergeben sich weitere Vertriebswege für Apple.

Aus charttechnischer Sicht nimmt mein Einstiegsszenario allmählich Gestalt an. Der kurzfristige Abwärtstrend beschleunigt sich. Apple befindet sich mittlerweile am ersten Unterstützungsbereich bei ca. 191 USD. Neben dem letzten Allzeithoch befindet sich in dieser Zone ebenfalls der GD200 (weekly) auch der langfristige Aufwärtstrend von 2016. Ich halte nach potenziellen Umkehrsignalen Ausschau. Derzeit erwarte ich aufgrund des unsicheren Gesamtmarktes sowie der noch anhaltenden negativen Nachrichten um Apple keine nachhaltige Stabilisierung. Demnach bleibe ich in dieser Zone noch an der Seitenlinie. Ich gehe von einem Erreichen des Haupt-Unterstützungsbereichs bei ca. 180 USD aus. Sollte Apple sich hier nicht schnell erholen können, ist sogar mit einer Ausweitung der Korrektur zu rechnen. In diesem Fall gilt der Aufwärtstrend als durchbrochen. Demnach könnten sogar Kurse bis zum zweiten Haupt-Unterstützungsbereichs bei ca. 160 USD möglich sein. Sollte ich Einstiege an den genannten Unterstützungen verpassen, suche ich beim Überwinden des kurzfristigen Aufwärtstrends nach neuen Einstiegsgelegenheiten.

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Chartanalyse SAP: Hier baue ich meine Position beim DAX-Schwergewicht aus!

Der Softwarekonzern SAP (WKN: 716460) zählt mit einer Marktkapitalisierung von ca. 111 Mrd. EUR eindeutig zu den Schwergewichten im deutschen Leitindex. Am Montag kündigte das Unternehmen einen spannenden Milliardendeal an. Hierbei wird der kleinere US-Mitbewerber Qualtrics für rund 8 Mrd. USD übernommen. Damit zählt die Übernahme zur größten seit dem Kauf von Concur im Jahre 2014. Der Konzern sammelt sämtliche Rückmeldungen und Daten von Kunden, Mitarbeitern, Produkten und Marken. Diese Daten werden automatisch erfasst und ausgewertet. Damit erzielt SAP einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Qualtrics gilt als besonders spannend und aussichtsreich. Der Konzern soll laut Angaben von SAP künftig um über 40 Prozent wachsen. Aktuell weist das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 400 Millionen USD auf. Die Bruttomarge liegt bei 80 Prozent (!). Mögliche Synergien wurden hierbei noch nicht berücksichtig.

 

SAP geriet in den vergangenen Wochen aufgrund der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen und im Zuge der Schwäche des Gesamtmarktes deutlich unter Druck. Damit beläuft sich das derzeitige KGV19e auf ca. 18,5. Zum Vergleich: Mittbewerber salesforce.com weist ein KGV von weit über 50 auf. Auch die aktuelle Unternehmensmeldung wird von den Aktionären zunächst nicht positiv aufgenommen. Dennoch verläuft SAP aus charttechnischer Sicht weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Bei der aktuellen Korrektur handelt es sich meiner Ansicht nach lediglich um eine Pullback-Bewegung zum langfristigen Aufwärtstrend von 2009. Derzeit befindet sich dieser Trend bei ca. 82 EUR. In dieser Zone notiert ebenfalls die wichtige charttechnische Horizontalunterstützung vom derzeitigen Jahrestief. Weiterhin ist in dieser Zone der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 80 EUR) zu finden. Meine Kursalarme für eine Erweiterung meiner bestehenden Position sind hier platziert. Ich erwarte beim Ansteuern der Unterstützung eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung. Das erste Kursziel notiert bei ca. 100 EUR. Sofern SAP anschließend diesen Widerstand überwinden kann (und somit keine SKS-Formation bildet), ist mit Kursen von ca. 120 EUR zu rechnen. Sollte sich die Aktie jedoch nicht im Unterstützungsbereich von ca. 80/82 EUR stabilisieren können, ist eine fortgeführte Korrektur bis zu 64 EUR einzukalkulieren.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SAP.

Mit der Bollinger Resistance auf den Rebound in einer Marktübertreibung spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

Märkte neigen zu Übertreibungssituationen, welche durch Euphorie oder Panik gespeist werden. Wir kurzfristig orientierten Trader können solche Situationen gezielt für Positionseröffnungen nutzen. Um Übertreibungen am Markt zu erkennen, können wir die von John Bollinger entwickelten Bollinger Bänder nutzen. Der Entwickler dieser Bänder gibt zwar zu, dass auch das beste Werkzeug keine Garantie für den Erfolg darstellt, dennoch kann es in Kombination mit einem geeigneten Risiko- und Moneymanagement die Wahrscheinlichkeit für den langfristigen Erfolg am Kapitalmarkt erhöhen.

Wenn wir auf die Echtzeit-Trefferquoten verschiedener Chartmuster am deutschen Aktienmarkt schauen, dann lässt sich erkennen, dass viele Signale, welche auf den Bollinger Bändern aufbauen, derzeit sehr gut funktionieren. Eines dieser Muster ist die Bollinger Resistance, welche nachfolgend genauer betrachtet werden soll.Chartsignal Bollinger Resistance

Das Signal Bollinger Resistance sucht nach Aktien, welche eine Überreaktion am Markt zeigen. Die Basis des Handelssignals bilden schnelle und Kursanstiege über das obere Bollinger Band.

1. Performance der letzten 5 Tage größer als +10%
2. Bollinger Bänder sind geweitet (gemessen an Breite der Bänder über die letzten 20 Tage)
3. Am Vortag muss hier der breiteste Wert in dem Zeitraum von 20 Tagen entstanden sein.
4. Schlusskurs min. 2% über dem oberen Bollinger Band
5. Volumen an dem Tag min. 50% größer, als an den letzten 20 Tagen
6. Trigger ist der letzte Schlusskurs. Sobald der Kurs unter diese Marke fällt, kann ein Short-Einstieg erfolgen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Signals beträgt am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen 53%. Sie ergibt sich bei 15 getriggerten Mustern daraus, dass 8 von ihnen momentan im Buchgewinn und nur 7 im Buchverlust notieren.Beispiel Norma Group SE

Die Norma Group SE (WKN: A1H8BV) ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das qualitativ hochwertige Verbindungslösungen produziert und vertreibt. Zu den Kernprodukten zählen Befestigungsschellen, Verbindungselemente sowie Fluidsysteme. Dabei wird die gesamte Produktionskette vom Rohmaterial über die Halbteilefertigung bis hin zur Fertigung der Endprodukte abgedeckt. Zudem setzt die Gruppe neben den klassischen Maschinen und Anlagen auch im eigenen Haus entwickelte und gebaute Werkzeuge und Maschinen ein. Das Angebot der Gruppe reicht dabei von bestimmten Industrieanwendungen für Emissionskontrolle, Kühlsysteme, Induktion und Infrastruktur bis hin zu Vertriebsdienstleistungen.

Charttechnisch konnte die Aktie seit dem 26. Oktober eine schnelle und steile Erholungsbewegung vollziehen. Sie konnte als Vorbote guter Quartalszahlen angesehen werden. Die Prognosen wurden am 07. November vorbörslich durch Norma bestätigt, als man die Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigte und die Erwartungen der Analysten an das abgelaufene dritte Quartal übertreffen konnte.

Am 08. November bildete die Norma Group durch einen weit über das obere Bollinger Band hinausgehenden Kursanstieg und sehr hohes Handelsvolumen die Ausgangsbasis für das Signal Bollinger Resistance. Die Bollinger Bänder hatten sich geweitet und am nächsten Handelstag konnte mit dem Erreichen des Vortagesschlusskurses eine Short-Position eröffnet werden. Der Rebound ist bis zum 12. November bereits um 5,8% in den Buchgewinn gelaufen.In der TraderFox Software können Aktien nach den individuellen Präferenzen sortiert und analysiert werden. So wird es Tradern ermöglicht, ihre ganz eigenen Ideen an den Märkten umzusetzen. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse BYD: führen die strategische Partnerschaft und ein neuer Rekordabsatz zum Big-Picture Breakout?

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) hat das Vertrauen von Starinvestor Warren Buffett. Diesem Vertrauen wird BYD gerecht. Die Chinesen sind vor allem im Bereich der Elektromobilität vertreten und verfügen über eine eigene Batterieproduktion. Damit hebt sich das Unternehmen gegenüber vielen Mitbewerbern ab. Denn bei bspw. bei Elektrofahrzeugen wird der größte Teil der Wertschöpfungskette auf die Batteriemodule verteilt. Der Bereich Automobile wächst. Hier meldeten die Chinesen am zuletzt einen neuen Rekordabsatz. Hierbei konnten im Monat Oktober  48.497 Fahrzeuge verkauft werden. Darüber hinaus meldete BYD eine Vertiefung der strategischen Partnerschaft mit dem Solarwechselrichter-Spezialist SMA Solar. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf das Gebiet von Energiespeicher, welche in internationalen Wachstumsregionen ausgeweitet werden sollen. Bislang erfolgte eine Zusammenarbeit bereits in Europa und der Asien-Pazifik-Region. Die USA und afrikanische Länder sollen folgen. Gemeinsam mit SMA Solar sollen Komplettlösungen für alle Anforderungen im Bereich der Energiespeicherung angeboten werden.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BYD im übergeordneten Bild weiterhin innerhalb einer langfristig völlig intakten Aufwärtsbewegung. Doch im April diesen Jahres wurde der Aufwärtstrend von 2016 nach unten durchbrochen. Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich nochmals. Auch der Unterstützungsbereich von ca. 5 EUR wurde kurzzeitig nach unten durchbrochen. Seitdem konnte die Aktie wieder deutlich zulegen. Bullisch werde ich jedoch erst wieder, sofern BYD den Widerstandsbereich von ca. 6,30 EUR nach oben überwinden kann. Hier befindet sich sowohl der Pullback-Bereich des Aufwärtstrends, die Unterkante des Abwärtstrends, das letzte lokale Hoch von Oktober 2018 sowie die letzten Hochs von Ende 2016. Beim ersten Ansteuern dieses Bereichs im Oktober scheiterte noch BYD. Von diesem Rücksetzer erholte sich die Aktie schnell und steht erneut unmittelbar vor diesem Widerstand. Mit den Rekordabsätzen im Rücken könnte womöglich ein nachhaltiger Breakout erzielt werden. In einem solchen Fall befindet sich das nächste Kursziel bei ca. 8 EUR. Kann der Unterstützungsbereich von 5 EUR nicht verteidigt werden, steht ein weiterer Abverkauf bis deutlich unter 4 EUR bevor. Hier befindet sich das letzte lokale Tief von Anfang 2016.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BYD, SMA Solar.

 

Wichtige Basisfunktionen: Kurslisten-Scans durchführen

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching möchte ich vor allem Beginnern unseren Trading-Desk näherbringen. Hierbei zeige ich euch wie ihr euren eigenen Trading-Desk und eine Watchlist samt einer dazugehörigen Konfiguration erstellen und speichern könnt. Da wir das letzte Mal bereits über das Trend-Template von Mark Minervini gesprochen haben erkläre ich euch außerdem, wie ihr euch gleitende Durchschnitte anzeigen lassen könnt und so die Möglichkeit habt, das Trend-Template selbst nachzubilden.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst ihre eigene Watchlists und Konfigurationen erstellen und speichern zu können.

Das Trend-Template von Mark Minervini

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching stelle ich euch das Trend-Template von Mark Minervini vor. Dieser entwickelte die SEPA-Methode (Specific Entry Point Analysis), mit der er über einen Zeitraum von 5 1/2 Jahren eine jährliche Durchschnittsrendite von 220% erzielen konnte. Minervini ist einer der erfolgreichsten Trendfolgetrader überhaupt. In diesem Video zeige ich euch wie ihr Aktien findet, die das Trend-Template erfüllen. Diese zeichnen sich durch schöne Aufwärtstrendstrukturen aus und eignen sich besonders gut für Trendfolgestrategien. Minervini hat festgestellt, dass nahezu jede Superperformance-Aktie bereits vor ihrem starken Kursanstieg eine intakte Aufwärtstrendstruktur aufweist. Ich zeige euch wie ihr am Trading-Desk nach diesen suchen könnt.

Tipp: Bestellen sie die Traderfox Börsensoftware, um selbst Aktien zu identifizieren die das Trend-Template erfüllen.

Rivalland long bietet Einstiegssignal für Swing-Trade in Aufwärtsbewegung

Liebe Kurzfrist-Trader,

wir sind stets auf der Suche nach interessanten Trading-Gelegenheiten. Dabei greifen wir immer wieder auf die Strategie der Pivot-Punkte zurück. Solche Punkte bilden sich, wenn Nachrichten zu einem Unternehmen bekannt werden, welche eine fundamentale Neubewertung der Aktie erforderlich machen. Klassische Beispiele für solche Ereignisse sind Quartalszahlen, Prognoseanhebungen, Aktienrückkaufprogramme oder auch Insider-Deals. Solche Situationen führen häufig zu schnellen und signifikanten Kursbewegungen. Je nachdem, ob die Nachrichten positiv oder negativ waren, kann sich somit ein neuer Trend etablieren.

Kurzfristig orientierte Trader haben in solchen Situationen den Vorteil, dass sie oftmals eine Gegenbewegung für einen verspäteten Einstieg nutzen können. Ein potenzielles Chartmuster, mit welchem ein solcher Einstieg genau geplant werden kann, ist das Rivalland long. Die Methode von Marc Rivalland betrachtet Aktien, welche in starken Trendbewegungen zu einer mehrtägigen Korrektur neigen.
Merkmale eines Rivalland long

Damit ein Rivalland long Signal nach konkreten Regeln gehandelt werden kann, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein.
1. Es liegt eine Korrektur von min. 3 Handelstagen in einem starken Trend vor.
2. Die 3 Tage müssen alle Down Days sein, Inside Days und Profit Days werden nicht mitgezählt.
3. Anschließend Stop-Buy-Order oberhalb des Tageshochs vom letzten Down Day.

Down Day: Der Markt bildet heute ein tieferes Tageshoch sowie -tief als am vorhergehenden Handelstag.
Profit Day: Das Tageshoch vom Vortag wurde überschritten. Für die Zählung bei Rivalland long Signal irrelevant, sofern das Swing High von Tag 1 nicht überboten wird.
Inside Days: Das heutige Tageshoch sowie -tief liegen innerhalb der Vortageshandelsspanne.

Die Echtzeit-Trefferquote dieses Chartmusters liegt am amerikanischen Aktienmarkt über die letzten 5 Handelstage bei überzeugenden 88%. Sie ergibt sich bei 9 getriggerten Signalen daraus, dass 8 Titel derzeit einen Buchgewinn und nur ein Titel einen Buchverlust ausweisen.
Neuer Rallyschub wurde eingeleitet

Vocera Communications Inc. (VCRA) bietet sichere, integrierte, intelligente Kommunikationslösungen an, die mobile Mitarbeiter in den Bereichen Gesundheitswesen, Hotellerie, Energieversorgung und andere geschäftskritische mobile Arbeitsumgebungen in den USA und auf internationaler Ebene gezielt unterstützen. Es wird über die Produkt- und Dienstleistungssegmente betrieben.

Der Konzern meldete am 25. Oktober einen Quartalsgewinn in Höhe von 0,20 USD je Aktie, was die Analystenkonsensschätzung von 0,10 USD um 100 Prozent übertraf. Dies ist eine Steigerung von 81,82 Prozent gegenüber dem Gewinn von 0,11 USD je Aktie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz konnte man mit 47,8 Millionen US-Dollar die Analystenkonsensschätzung von 46,54 Millionen US-Dollar ebenfalls übertreffen. Dabei lag man um 2,71 Prozent über den Erwartungen. Dies ist eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Umsatz von 42,3 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Des weiteren wurde der Ausblick bei den EPS auf eine Spanne zwischen $0.41-$0.54 gesetzt, was den Konsens der Analysten von $0.41 übertrifft. Beim Umsatz wurde vom Konzern eine Spanne zwischen $177M-$182M anvisiert, was in etwa der Konsensschätzung von $179.8M entspricht.

Der Blick auf den Chart lässt erkennen, dass die Aktie mit einem Gap Up auf die Quartalszahlen reagiert hatte. Anschließend folgten zwei Tage mit steigenden Kursnotierungen, bevor ein neues Verlaufshoch markiert wurde. Ausgehend von diesem Hoch folgte eine dreitägige Korrekturbewegung, welche es Vocera Communications ermöglichte, neue Kraft für einen Aufwärtsimpuls zu sammeln. Die Basis für ein Rivalland long war damit bereits gelegt. Für den 05. November konnten die Anleger dann ein Kauflimit knapp über dem Hoch des Vortages platzieren.

Am 05. November um 17:12 Uhr wurde das Kaufsignal bei 34,645 USD getriggert und konnte seitdem Zeitpunkt bis heute bereits um rund 2% in den Buchgewinn laufen. Die Aufwärtsbewegung dürfte sich weiter fortsetzen.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Rivalland long im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Alibaba: Wird diese Kursmarke überwunden, entsteht ein 40%iges Aufwärtspotenzial!

Im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und China verlor Alibaba (WKN: A117ME) rund 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch auch die -dennoch gut ausfallenden- Quartalszahlen konnten die Aktionäre nicht milde stimmen. Der E-Commerce-Gigant konnte seine Erlöse um 54 Prozent auf 12,4 Mrd. USD steigern. Dies lag leicht unter den Schätzungen der Analysten. Diese erwarteten Umsätze von ca. 12,6 Mrd. USD. Der Gewinn konnte demgegenüber auf ca. 1,4 USD pro Aktie gesteigert werden. Die Erwartungen lagen lediglich bei ca. 1,08 USD pro Aktie. Problematisch war jedoch die Prognosesenkung für das nächste Geschäftsjahr von Alibaba. Hierbei wurden die Umsatzerwartungen um vier bis sechs Prozent gesenkt. Demnach wird mit einem Wachstum von 53 Prozent gerechnet. Im Grunde sind die Zahlen gut und stellen kein Grund zur Sorge da. Sollte demnach beim Handelsstreit eine Einigung erzielt werden, könnte die Aktie zu den großen Gewinnern zählen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alibaba weiterhin innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends. Dieser besteht, obwohl der mehrjährige Aufwärtstrend von 2016 nach unten verlassen wurde. Die potenzielle Top-Bildung der vergangenen Monate bezieht sich damit lediglich auf das untergeordnete Bild. Das Kursziel dieses vermeintlichen Top-Bildungsszenarios befindet sich am Unterstützungsbereich von 108 bis 117 USD. Derzeit deutet Alibaba jedoch bereits eine Bodenbildung an, indem einige Wochenkerzen mit langen Lunten generiert wurden. Durchbricht demnach die Aktie den derzeitigen Widerstandsbereich von 150 USD mind. per Tagesschlusskurs, so erstreckt sich meiner Ansicht nach ein mittelfristiges Aufwärtspotenzial bis zu den bisherigen Allzeithochs im Bereich von 210 USD. Das Zwischenziel notiert an der Unterkante der vorangegangenen Konsolidierung, welche nach unten aufgelöst wurde. Die Kursmarke notiert bei ca. 165 USD.

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Chartanalyse Tencent: Wiederaufnahme des Aufwärtstrends mit 60 Prozent-Chance?

Im Grunde belastet seit Anfang des Jahres der Handelsstreit zwischen den USA und China die Kurse. Zumeist gerieten chinesische Unternehmen unter Druck. Darunter zählt auch Tencent (WKN: A0YHJ8). Das Unternehmen verlor seit dem Hoch im Januar 2018 rund 50 Prozent seines Börsenwertes. Tencent zählt zu den größten Unternehmen Chinas. Der Internet-Gigant betreibt eines der größten und meistfrequentierten Serviceportale der Volksrepublik. Tencent bietet eine breite Anzahl an Internet- und mobilen Kommunikationslösungen, eine Spieleplattform sowie einen Social-Network-Dienst. Weiterhin bietet das Internet-Unternehmen zahlreiche Online-Games sowie mobile Bezahllösungen an und ist im Bereich e-Commerce aktiv.

Trotz diesen starken Abverkaufs befindet sich Tencent weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dennoch wurde einer der bestehenden Aufwärtstrends, welcher seit 2016 besteht, nach unten durchbrochen. Dies trübt grundsätzlich das mittelfristige Bild. Hier bildete Tencent seit dem Allzeithoch einen Abwärtstrend. Bislang konnte der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 31,48 USD) verteidigt werden. Dieser notiert unmittelbar vor dem wichtigen Unterstützungsbereich von 30 bis 27,5 USD. Kann der gleitende Durchschnitt nicht verteidigt werden, so erwarte ich einen Turnaround im genannten Unterstützungsbereich. Mittelfristig wird die Aktie erst wieder bullisch, sofern der mittelfristige Abwärtstrend nach oben überwunden werden kann. In diesem Fall würde Tencent auch den Aufwärtstrend zurückerobern. Für dieses Szenario sollten sich die USA mit China im Handelsstreit einigen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Tencent.