Chartanalyse Tencent: Big-Picture Breakout – charttechnisches Erwachen des chinesischen Giganten!

Der chinesische Internet-Gigant Tencent (WKN: A0YHJ8) zählt zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Tencent notiert aktuell rund 45 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. In der Spitze verlor das Unternehmen sogar ca. 50 Prozent seines Börsenwertes. Vor allem belastend wirkte der Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch auf der einen Seite deuten sich bereits erste Entspannungssignale an. Auf der anderen will die chinesische Regierung mit Gegenmaßnahmen stabilisieren, bspw. durch Steuersenkungen. Aufgrund dieser Aussagen konnte sich Tencent bereits wieder rund 35 Prozent von seinem Tief absetzen. Aus charttechnischer Sicht wird sie gerade jetzt wieder interessant.

Im Zuge der laufenden Korrektur wurde der Aufwärtstrend von 2015 nach unten durchbrochen. Der mittelfristige Abwärtstrend beschleunigte sich bis an den GD200 (weekly, aktuell bei ca. 32,61 USD). Dabei drehte die Aktie kurz vor dem Unterstützungsbereich von 30 bis 27,5 USD. Durch die laufende Erholung konnte jedoch der mittelfristige Abwärtstrend wieder zurückerobert und überwunden werden. Ich gehe daher im Big-Picture von einer Trendfortsetzung aus und erwarte zunächst steigende Kurse bis 50 gefolgt von 60 und 80 USD. Meine Long-Position bleibt bestehen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Tencent.

Chartanalyse Tesla: Kritiker aufgepasst – Tesla bald mehr wert als Volkswagen?

Derzeit wird der amerikanische Elektroautohersteller an der Börse mit knapp über 50 Mrd. EUR bewertet. Volkswagen hingegen ist aktuell mit rund 70 Mrd. EUR. Während Tesla (WKN: A1CX3T) nahe dem Allzeithoch notiert, ist Europas größter Automobilhersteller noch weit davon entfernt. Grundsätzlich ist bei Tesla ein sehr hohes Potenzial eingerechnet, während die Bewertung bei Volkswagen eher am unteren Ende notiert. Beispielsweise wird Volkswagen mit einem KGV19e von unter fünf bewertet. Tesla wird voraussichtlich hier erste Gewinne auf Jahresbasis schreiben. Doch Elon Musk hat große Pläne. Nachdem Tesla den Zugang zum chinesischen Markt erhalten hat, will hier Musk sein größtes Werk außerhalb der USA bauen. Das Elektroauto-Werk in Shanghai ist Teslas erster Schritt, um die Produktion der Elektrofahrzeuge im weltgrößten Automarkt zu lokalisieren. Bereits Ende diesen Jahres soll das massentaugliche Model 3 vom Band laufen. Im Sommer soll der Bau der Fabrik abgeschlossen sein.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Tesla natürlich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Doch von 2014 bis 2017 bewegte sich der Automobilhersteller innerhalb eines mehrjährigen Abwärtstrendkanals. Anschließend folgte der Breakout auf der Oberseite. Nach dem Durchbruch legte der Wert nochmals um rund 40 Prozent zu. Vor einer ähnlichen Ausgangslage befindet sich die Aktie derzeit wieder. Nach Erreichen des neuen Allzeithochs ging Tesla wieder in einen Abwärtstrend über. Hierbei konsolidierte die Aktie oberhalb des vorangegangenen Abwärtstrendkanals und startete sogar einen Pullback. Aktuell notiert sie wieder unmittelbar am mittelfristigen Abwärtstrend. Erfolgt erneut ein Breakout, sehe ich zunächst Kurspotenzial bis 500 USD, gefolgt von 700 USD. In diesem Fall würde Tesla an der Börse sogar höher bewertet sein als Volkswagen.

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Chartanalyse BASF: China öffnet seine Schranken – 50 Prozent Kurspotenzial!

Beim Chemiekonzern aus Ludwigshafen ist derzeit sehr viel Pessimismus eingepreist. Gerade aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China, der schwächelnden Weltkonjunktur sowie die Sorge vor einer Rezession wurde der Zykliker BASF (WKN: BASF11) in den vergangenen Monaten in die Knie gezwungen. In der Spitze verlor der Wert sogar mehr als 40 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Doch obwohl noch keine Einigung im Handelsstreit erzielt werden konnte, entspannt sich allmählich die Lage. Bspw. konnte erzielt werden, dass China seinen Agrarmarkt wieder öffnet. Zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahren erteilte die chinesische Regierung zuletzt wieder Importzulassungen für genetisch veränderte Pflanzensorten. Von drei Saatgutmerkmalen gehören zwei zu BASF. Aktuell kann der Chemiekonzern eine Dividendenrendite von über fünf Prozent verzeichnen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BASF innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Doch seit mehreren Jahren bewegt sich der Wert innerhalb einer vergrößerten Seitwärts-Range. Diese erstreckt sich von ca. 100 bis rund 60 EUR. In den vergangenen Monaten bewegte sich BASF einmal von der oberen zur unteren Begrenzung. Aktuell notiert die Aktie an der Unterseite. Wird diese unterschritten, befindet sich der nächste Unterstützungsbereich erst wieder zwischen 49,70 und 42,60 EUR. Von einem solchen Schritt gehe ich derzeit allerdings nicht aus. Ich erwarte vielmehr ein Ansteuern des ersten Widerstandsbereichs von 77,20 EUR. Je nach Intensität der Erholungsbewegung ist sogar ein Ansteuern der oberen Begrenzung innerhalb der nächsten 12 bis 15 Monate denkbar. Ich sehe BASF als Basisinvestment.

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Mit dem Rivalland long einen risikooptimierten Einstieg in eine Trendbewegung finden

Liebe Kurzfrist-Trader,

wenn Aktienkurse über einen längeren Zeithorizont hinweg steigen oder fallen, dann vollziehen sich diese Bewegungen selten ohne kurzfristige Verschnaufpausen. Solche Korrekturbewegungen können kurzfristig orientierte Marktteilnehmer nutzen, um sich gezielt in Bewegungsrichtung zu positionieren. Dieses Wissen haben bereits erfolgreiche Trader wie Jeff Cooper mit seinem 1-2-3-4er long, Linda Raschke mit ihrem Heiligen Grall oder auch Marc Rivalland mit dem nach ihm benannten Rivalland Signal aktiv in der Praxis umgesetzt. In diesem Artikel möchte ich meinen Fokus auf das Swing-Trading-Muster Rivalland long legen. Es weist am deutschen Aktienmarkt momentan eine angemessene Trefferquote aus, welche sich in den kommenden Tagen weiter erhöhen könnte.Wir finden das Signal im Trade-Radar auf der rechten Seite, unter dem Teilbereich der Swing-Trading-Signale. Das Rivalland long Muster und die Anzahl der am deutschen Markt in den letzten 10 Handelstagen getriggerten Muster sowie die aktuelle Echtzeit-Trefferquote sind gelb eingerahmt. Oben links im Bild finden wir dann noch die betrachtete Kursliste sowie den Zeithorizont, in welchem das Signal getriggert worden sein muss. Die beiden Kästchen sind orange umrandet. Mittlerweile ist es möglich, neben den deutschen Aktien auch US-Titel oder europäische Werte zu screenen. Wir können somit gezielt schauen, welche Setups in der aktuellen Marktlage wo auf der Welt gut oder weniger gut funktionieren. Mit diesem Wissen verschaffen wir uns einen Vorsprung gegenüber Tradern, welche sich wegen des Home Bias nur auf Blue Chips aus ihrem Herkunftsland fokussieren.

Regelwerk vom Setup: Rivalland long

Marc Rivalland hat das nach ihm benannte Chartmuster mit einem einfachen und stets wiederkehrenden Regelwerk gekennzeichnet. Seiner Meinung muss das Rivalland long folgende Voraussetzungen erfüllen, um eine kommende Trendfortsetzung einleiten zu können:
1. Es liegt eine Korrektur von min. 3 Handelstagen in einem starken Trend vor.
2. Die 3 Tage müssen alle Down Days sein, Inside Days und Profit Days werden nicht mitgezählt.
3. Anschließend Stop-Buy-Order oberhalb des Tageshochs vom letzten Down Day.

Down Day: Der Markt bildet heute ein tieferes Tageshoch sowie -tief als am vorhergehenden Handelstag.
Profit Day: Das Tageshoch vom Vortag wurde überschritten. Für die Zählung bei Rivalland long Signal irrelevant, sofern das Swing High von Tag 1 nicht überboten wird.
Inside Days: Das heutige Tageshoch sowie -tief liegen innerhalb der Vortageshandelsspanne.

Am deutschen Aktienmarkt beträgt die Echtzeit-Trefferquote dieses Chartmusters auf Sicht von 10 Handelstagen momentan 66%. Dieser Wert ergibt sich bei drei getriggerten Signalen daraus, dass in den letzten 10 Handelstagen am deutschen Aktienmarkt auf Tagesbasis 3 Aktien den Trigger ausgelöst haben. Anschließend sind allerdings nur zwei Aktien in den temporären Buchgewinn gelaufen und eine in den Buchverlust. Außerdem erkennen wir an der Übersicht, dass mit CTS Eventim und 1+1 Drillisch sich momentan zwei Aktien in Stellung für ein Rivalland long bringen.Immobilienkonzern mit Trendfortsetzung

In der Radarbox Signale zum Rivalland long Signal konnten wir erkennen, dass am 03.01.2019 um 10:01 Uhr die Aktie von der TLG Immobilien AG (WKN: A12B8Z) den Trigger des Kaufsignals bei 24,50€ ausgelöst hatte. Bis heute ist die Aktie auf 26,10€ angestiegen, wodurch das Chartmuster bereits 6,531% im Buchgewinn liegt. Heute notiert die Aktie mit +0,385% ebenfalls leicht über dem gestrigen Schlusskurs. Im Chartbild wurde zudem noch eine theoretische Verlustbegrenzung eingezeichnet. Sie hätte sich bei der TLG Immobilien AG direkt unter dem Verlaufstief angeboten.In der TraderFox Software können Trefferquoten und Kandidaten eines Rivalland long im Trade-Radar in Echtzeit verfolgt werden. Schon vor Handelsbeginn werden dort die Kandidaten identifiziert, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Siemens: Das Warten auf Impulse – hier könnte die Aktie so richtig durchstarten!

Im alten Börsenjahr verlor der Industrie-Riese mehr als 15 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Nicht nur für DAX-Anleger sondern auch Siemens-Aktionäre hatten im vergangenen Jahr nicht viel zu feiern. Dennoch bleiben die Analysten bei Siemens (WKN: 723610) bullisch eingestellt. Keiner der Experten rät den Titel zum Verkauf. Im Durchschnitt befindet sich das Kursziel fast 30 Prozent oberhalb des derzeitigen Niveaus.  Vor allem der Bereich der Digitalen Fabrik, die intelligente Infrastruktur als auch die Medizinsparte durch Healthineers gelten als besonders attraktiv. Derzeit belastet allerdings die Sorge auf eine nachlassende Konjunktur bzw. sogar die Angst vor einer Rezession. Auch die Kraftwerkssparte wird einem langwierigem Umbau unterzogen. Dementsprechend fehlt es dem Titel derzeit an positiver Impulse auf der Nachrichtenseite. Charttechnisch betrachtet befindet sich Siemens jedoch in einer guten Ausgangslage.

Im Big-Picture durchläuft Siemens derzeit eine Korrektur. Hierbei bewegt sich der Wert innerhalb eines völlig Abwärtstrendkanals. Wird dieser nach oben durchbrochen, entsteht eine bullische Flagge, was grundsätzlich als Trendfortsetzungssignal zu werten ist. Hierzu gilt es einen Kurs von 120 EUR zu überwinden. Allerdings notiert Siemens derzeit ebenfalls an einer charttechnisch markanten Unterstützung. Diese stellt die Oberkante der mehrjährigen Konsolidierung von 2014 bis 2016 dar sowie dem letzten lokalen Tief von 2018. Ich werte die laufende Abwärtsbewegung als Pullback und erwarte weiterhin eine Trendfortsetzung ab dieser Zone. Wird jedoch der Abwärtstrendkanal nach unten durchbrochen, kann mit einem Ansteuern der nächsten Unterstützungszone im Bereich von 78/80 EUR gerechnet werden.

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Wie findet ihr die Top-Wachstumsaktien nach William O`Neil?

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch, wie ihr den vorgefertigten Trading-Desk nach William O’Neil dazu nutzen könnt, um die Top-Wachstumsaktien zu identifizieren. Ihr findet dort eigene Kurslisten, welche softwaregestützt und automatisch aktualisiert werden und u. a. unter Berücksichtigung des Umsatz- und Gewinnwachstums, die stärksten Wachstumsaktien enthalten. So findet ihr früher oder später Aktien, welche Neubewertungspotential bzw. eventuell sogar ein Vervielfachungspotential aufweisen können. Diese Listen eigenen sich hervorragend für die täglichen Screening-Routinen. Ich zeige euch außerdem, wie ihr eure persönlichen Aktien schnell und einfach auf eine eigene Watchlist exportieren könnt. Näheres dazu, seht ihr in diesem kurzen Video.

Tipp: Bestellen sie die TraderFox Börsensoftware, um selbst Zugriff auf die vorgefertigten Kurslisten zu bekommen, um die besten Wachstumsaktien schnell und einfach identifizieren zu können.

Chartanalyse Bayer: Erfolg vor Gericht und im Handelsstreit – darum greife ich zu!

Seit dem Jahre 2015 zählte Bayer (WKN: BAY001) wahrscheinlich zu den nervenaufreibendsten Titeln im DAX. Viele Unsicherheitsfaktoren rund um die Übernahme von Monsanto drückten auf die Stimmung der Anleger. In der Spitze musste das DAX-Schwergewicht mehr als die Hälfte seiner Marktkapitalisierung einbüßen. Vor allem belastete der ungewisse Glyphosat-Prozess das Unternehmen. Hierbei wird dem Konzern aus Leverkusen vorgeworfen, dass das Produkt vom US-Saatguthersteller krebserregend sei. Der erste Prozess an einen einzelnen Kläger wurde verloren. 9.300 Kläger stehen in den USA weiter Schlange. Doch nun milderte die Entscheidung eines US-Richters mit Blick auf das bevorstehende Verfahren die Angst vor Milliardenrisiken. Der Prozess soll in zwei Phasen aufgeteilt werden: In der ersten Phase müssen die Kläger-Anwälte aufzeigen, dass der Unkrautvernichter tatsächlich für den Krebs der Kläger verantwortlich ist. So können keine Vorwürfe der öffentlichen Meinung zu Prozessbeginn angeführt werden. Damit wird für die entscheidenden Verfahren ein anderer Standard festgelegt als im Vorfeld angenommen. Es müssen somit zuerst alle anderen möglichen Ursachen für die Krebserkrankung  der Kläger ausgeschlossen werden. Ebenfalls beflügelt, dass China aufgrund des Handelsstreits den Agrarmarkt wieder öffnet.

Im Big-Picture befindet sich Bayer weiterhin innerhalb eines Aufwärtstrends. Allerdings ist das Bild aufgrund der mehrjährigen Korrekturbewegung angeschlagen. Aktuell notiert die Aktie unmittelbar im Unterstützungsbereich von 60 EUR. Hier befinden sich sowohl das letzte Hoch aus 2002 als auch aus den Jahren von 2007 bis 2013. Ebenso verbinden sich in diesem Bereich sowohl das 100er Fibonacci-Extension der laufenden Abwärtsbewegung als auch das 61,8er Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung seit 2003. Das Retracement wird aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht angezeigt. Ich gehe davon aus, dass es sich bei dieser Korrekturbewegung um einen Pullback handelt. Ich erwarte für die nächsten Monate einen Anstieg bis zum Widerstandsbereich bei ca. 83 EUR gefolgt von der Unterkante des Abwärtstrends vom Allzeithoch. Erst wenn dieser Abwärtstrend nachhaltig nach oben überwunden werden kann, ist mit einer übergeordneten Trendfortsetzung zu rechnen.

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Mit dem Expansion Gap Down auf das Erholungspotenzial spekulieren

Liebe Kurzfrist-Trader,

der amerikanische Aktienmarkt startet das neue Jahr mit einem Stabilisierungsversuch, nachdem im Dezember noch massive Kursverluste verzeichnet wurden. So verlor zum Beispiel der Dow Jones zwischen dem 03. und 21. Dezember 2018 rund -16% an Wert. Der S&P 500 gab in annähernd gleicher Höhe nach. Blicken wir hingegen auf den DAX, so verzeichnete dieser in dem Zeitraum einen Kursrückgang von lediglich rund -7,5%. Dennoch sollte die Outperformance der deutschen Aktien dahingehend relativiert werden, dass deutsche Aktien im vergangenen Kalenderjahr bereits durchgehend an Wert verlor.

Die aktuelle Erholungsbewegung des US-Marktes wird dabei durch die Nachrichtenlage gestützt. Vor allem die Hoffnung auf eine Beilegung des Handelskonflikts zwischen der USA und China und der zum Teil wieder günstigen Bewertung vieler Einzelaktien sorgen für Kursfantasien. Mit Hilfe des Trade-Radars wird die aktuelle Marktlage in einer geordneten Übersicht veranschaulicht.

Das Trade-Radar

Um dieses Tool zu öffnen, muss auf im Trading-Desk auf www.traderfox.com in der oberen Leiste mit der Maus auf “Radar” gescrollt werden. Sobald die Unterkategorien sichtbar werden, muss “Trade-Radar” ausgewählt werden. Anschließend öffnet sich eine große Übersicht, mit vielen verschiedenen Handelsansätzen und der derzeitigen Trefferquote jener Signale. Die Standardkonfiguration dieses Tools bezieht sich auf deutsche Prime Aktien und einen fünf Tagehorizont. Anpassungen auf den amerikanischen Markt, sowie einen längeren oder kürzeren Zeitraum wären auch überhaupt kein Problem. Hierzu müsste lediglich in dem Kasten oben links unter “Deutschland Prime (TF)” oder “5 Tage” eine Anpassung erfolgen. Im nachfolgenden Bild wurde die Kursliste USA 2000 für die letzten 10 Handelstage ausgewählt.Das Trade-Radar ist sehr nützlich, um schnell einen Überblick zu bekommen, ob gewisse Signale gerade gut funktionieren, oder nicht. Außerdem kann dadurch erkannt werden, ob derzeit überwiegend Long oder Short Signale funktionieren. Die Zahl im grauen Kästchen neben dem Signal weist die aktuell laufende Anzahl an Signalen aus. Das goldene Kästchen zeigt auf, wie viele von den laufenden Signalen derzeit lehrbuchmäßig funktionieren. Das grüne oder rote Kästchen zeigt an, wie hoch die Trefferquote am betrachteten Markt über die hinterlegte Zeit ist. Hierbei zeigt ein rotes Kästchen eine Trefferquote von unter 50% und ein grünes Kästchen ab 50% an.

So wird momentan zum Beispiel eine starke Diskrepanz in den Echtzeit-Trefferquoten zwischen Long- und Short-Signalen sichtbar. Sie erstreckt sich nicht nur auf die Trendfolge-Muster, sondern zeigt sich ebenfalls bei Signalen aus dem Bereich Swing Trading, Range Breakouts oder Rebound. Der direkte Vergleich zwischen den Trefferquoten von Ausbrüchen auf neue 52 Wochenhochs mit denen auf 52 Wochentiefs verdeutlicht die bullische Tendenz, wenngleich beide Erfolgswahrscheinlichkeiten noch bei unter 50% notieren. Ausbrüche auf neue Jahreshochs führen demnach aktuell in 31% der Fälle zu weiteren Kursanstiegen, wohingegen Ausbrüche auf neue Jahrestiefs derzeit nur in 2% der Fälle zu weiteren Kursrückgängen führen. Bemerkenswert dabei ist auch die enorme Anzahl an Aktien, welche in der Nähe ihres 52 Wochentiefs liegen. Insgesamt sind es 372 (graues Kästchen neben “neues 52-Wochentief”).In diesem Artikel soll der Fokus auf einem Rebound-Signal liegen. Das Expansion Gap Down ist geeignet um eine technische Gegenreaktion nach einem Abverkauf zu finden.

Regelwerk des Expansion Gap Down

Das Expansion Gap Down setzt auf einen Kursanstieg nach einem starken Abverkauf, hierzu gilt es folgende Kriterien zu beachten:
1. In den letzten 5 Handelstagen verzeichnete die Aktie einen Kursverlust von größer als 3 ATR.
2. Heute lastet direkt zur Eröffnung ein Verkaufsüberhang auf der Aktie. Sie eröffnet mit einem Kursverlust von größer als 2,5%.
3. Wenn keine extrem schlechten Nachrichten (z.B. heftige Gewinnwarnung) vorliegen, wird unmittelbar direkt nach der Börseneröffnung einer Long-Position eingegangen.
4. Die Long-Position wird mit einer Risikotoleranz von 2% bis 4% versehen.

Die Echtzeit-Trefferquote des Chartmusters beträgt am US-Aktienmarkt auf Sicht von 10 Handelstagen überragende 93%! Die Erfolgswahrscheinlichkeit ergibt sich daraus, dass in dem betrachteten Zeithorizont von 10 Börsentagen 64 Aktien das Signal ausgelöst haben und von diesen wiederum 60 Stück momentan im Buchgewinn notieren. Lediglich 4 Aktien weisen nach dem Berühren der Trigger-Marke einen Buchverlust aus.Praxisbeispiel des Expansion Gap Down

Die Crown Holdings Inc. (CCK) entwickelt, produziert und verkauft Verpackungsprodukte für Konsumgüter. Zu den Hauptprodukten zählen Stahl- und Aluminiumdosen für Lebensmittel, Getränke, Haushaltsartikel und andere Konsumgüter, Glasflaschen für Getränkeprodukte sowie Vakuumverschlüsse und Verschlüsse aus Metall. Betrachten wir den Chartverlauf des Aktienpreises, wird der hohe Abgabedruck seit Anfang Dezember 2018 erkennbar. Dieser kam am 26. Dezember nach einem temporären Kursrückgang von rund -25% zum Erliegen. Bereits am nächsten Handelstag waren alle Einstiegskriterien für das Rebound-Setup des Expansion Gap Down erfüllt. Nur eine Minute nach der schwachen Handelseröffnung am 27. Dezember wurde die Stop-Buy Order mit dem Limit bei 40,49 USD ausgeführt. Weniger als zwei Wochen nach dem Einstieg notiert die Aktie bereits 12,5% über dem Einstiegskurs!Mit dem Expansion Gap Down wurde die Aktie genau zum richtigen Zeitpunkt gefunden und Trader konnten in hohem Maße an der technischen Gegenreaktion partizipieren.

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Chartanalyse Walt Disney: Jetzt ist der Weg nach oben frei!

Über mehrere Jahre hinweg mussten Anleger bei Walt Disney (WKN: 855686) starke Nerven bewahren. Innerhalb dieser Zeit bewegte sich die Aktie in einer sich immer weiter verengenden Seitwärts-Range. Action suchte man beim Unterhaltungs-Unternehmen vergeblich. Zumindest in der Aktie. Doch allmählich beginnen Investoren das Wachstumspotenzial des Medien-Giganten zu erkennen. Alleine durch die Übernahme der 21st Century Fox-Anteile stärkt Walt Disney seine Marktmacht im Unterhaltungsbereich. Nicht nur an den Kinokassen. Das eigentliche Potenzial entsteht durch den Einstieg ins Streaming-Geschäft. Der Einstieg soll bereits Mitte dieses Jahres erfolgen. Hierdurch wird Walt Disney ein ernstzunehmender Konkurrent für Netflix, Amazon & Co. Streaming lebt vom Content. Walt Disney verfügt mit Disney, Pixar, Star Wars, Marvel etc. über eine Menge davon. Gleichwohl sollte dieser den anderen Streaming-Anbietern voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

Aus charttechnischer Sicht befand sich Walt Disney seit 2015 innerhalb dieser sich verengenden Seitwärts-Range. Vorangegangen war ein starker Anstieg, weshalb sich die Aktie trotz dieser Seitwärts-Phase innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends bewegte. Aus dieser Range ist Walt Disney zum Ende des letzten Jahres nach oben ausgebrochen. Dieser Ausbruch aus der Konsolidierung, welcher in Form einer Keilformation stattgefunden hat, zählt als Signal zur Trendfortsetzung. Aufgrund der jüngsten Korrekturbewegung startete die Aktie nochmals einen Pullback zur Unterkante dieser Keilformation. Hier befindet sich ebenfalls der wichtige Unterstützungsbereich von 100 USD. Dieser Bereich stellt die entscheidende Unterstützung für das Aufwärtsszenario dar. Ich erwarte eine übergeordnete Trendfortsetzung, solange sich die Aktie oberhalb dieser Zone befindet. In erster Instanz erwarte ich ein Ansteuern von ca. 130 USD. Sollte Walt Disney diesen Bereich jedoch nach unten durchbrechen, ist mit einer fortgeführten Abwärtsbewegung bis 85 USD zu rechnen.

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Chartanalyse Amazon: Hier findet die Trendfortsetzung statt – Kaufsignal in greifbarer Nähe!

Die Amazon-Aktie (WKN: 906866) geriet im Zuge der Schwäche des Gesamtmarktes ebenfalls in eine Abwärtsbewegung. Innerhalb dieser Korrektur verlor der Titel in der Spitze rund 35 Prozent seiner Marktkapitalisierung. Mittlerweile konnten die Verluste wieder deutlich reduziert werden. Dabei reagierte die Aktie unmittelbar im Unterstützungsbereich bei ca. 1.366 USD. Hier notiert sowohl das vergangene Tief von April 2018 als auch die Unterkante des Abwärtstrendkanals. Solange sich Amazon innerhalb dieses Kanals aufhält, bleibt die Korrekturbewegung intakt. Aktuell ist jedoch von einem Breakout nach oben auszugehen. Dieser würde ein Kaufsignal zur übergeordneten Trendfortsetzung aktivieren. Sollte der Abwärtstrendkanal überwunden werden, handelt es sich hierbei um eine bullische Flagge. Wird dieser Ausbruch vollzogen, erwarte ich einen Anstieg bis ca. 2.300 USD für die nächsten Wochen bis Monate. Das Zwischenziel notiert bei 1.797 USD.

Die Wachstumsstory von Amazon ist weiterhin völlig intakt. Die kommenden Jahre sollten u.a. dem Ausbau der übernommenen Supermarktkette Whole Foods Market gewidmet werden. Das Unternehmen gilt als Vorreiter für gesunde Bio-Lebensmittel. Die Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln soll in den USA laut Experten deutlich ansteigen. Für Bio-Lebensmittel soll hier im Jahre 2025 ein Umsatz von 135 Mrd. USD generiert werden. Vor weniger als fünf Jahren belief sich der Wert noch auf knapp 30 Mrd. USD. Ebenso kann in diesen Filialen das Konzept Amazon Go und Amazon fresh ausgebaut werden.

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