Chartanalyse Volkswagen: Big-Picture Breakout – Richtungsweiser für die nächsten Jahre!

Die Automobilbranche ist im Umbruch. Dies bekommen gerade vor allem die deutschen Automobilkonzerne zu spüren. BMW musste bspw. bereits 50 Prozent seiner  Marktkapitalisierung einbüßen. Bei Daimler sind es noch mehr. Volkswagen (WKN: 766403) befindet sich aktuell rund 40 Prozent vom Hoch von 2015 entfernt. Doch vor allem die Entwicklung von Volkswagen finde ich spannend. Der Konzern arbeitet mit Hochtouren am Projekt der E-Mobilität. Spätestens bis zum Jahr 2030 sollen alle Modelle in einer elektrifizierten Variante auf dem Markt angeboten werden.

Die Grundlagen hierfür werden bzw. sind bereits geschaffen. Künftig wird es ein eigenständiges Vorstandsressort für E-Mobilität geben, hausinterne Zulieferer gestärkt und die Fertigung von Batterien mit Partnern wie Northvolt werden teilweise selbst angegangen. Mit Quantum Scape soll bereits jetzt die Produktion von Batteriezellen der nächsten Generationen sichergestellt werden. Bis 2021 soll das E-Werk in Zwickau komplett ausgelastet sein und ab 2022 werden in Hannover und Emden ebenfalls Elektrofahrzeuge produziert. In Braunschweig soll die Entwicklung und Fertigung von Batteriesystemen starten.

Zudem wird die Allianz mit Ford ausgebaut. Beide Automobilhersteller wollen künftig bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos noch enger zusammenarbeiten. VW wird hierbei Milliarden in Fords Tochter für selbstfahrende Autos investieren. Im Gegenzug sollen Fahrzeuge von Ford auf der E-Auto-Plattform MEB von Volkswagen gefertigt werden.

Der Big-Picture Chart von Volkswagen spitzt sich immer weiter zu. Seit 2015 bildete der VW-Konzern im Prinzip eine Keilformation. Hierbei notiert die Aktie unmittelbar am Breakout-Niveau. Erfolgt der Ausbruch, sollte dies trendbestimmend für die nächsten Jahre sein. Seit mehreren Monaten konsolidiert die Aktie inmitten der beiden Kursmarken von 156 und 137 EUR. Gelingt der nachhaltige Breakout über 156 EUR, so erwarte ich den Ausbruch aus der Keilformation auf der Oberseite. Das erste Kursziel befindet sich bei ca. 200 EUR und sollte daraufhin in wenigen Monaten erreicht sein. Das Mehrjahreskursziel notiert beim Hoch von 2015 bei ca. 250 EUR. Bricht die Aktie hingegen auf der Unterseite aus, so befindet sich das nächste Kursziel bei ca. 108 EUR. Die Unterseite befindet sich bei ca. 137 EUR. Ich erwarte allerdings einen bullischen Ausbruch. Meine Kursalarme sind platziert. Diese können auf dem Trading-Desk über traderfox.com nachvollzogen werden.

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Chartanalyse SAP: Schock verdaut oder erhalten wir bessere Einstiegskurse?

In der vergangenen Handelswoche zählte das DAX-Schwergewicht SAP (WKN: 716460) zu den größten Verlierern des deutschen Leitindex. Der Auslöser hierfür waren die enttäuschenden Quartalszahlen. Hierauf wurde die Aktie massiv abgestraft und verlor in der Spitze zeitweise rund zehn Prozent. Zwar sehen Analysten keine essentiellen Abweichungen zu den Markterwartungen, doch Anleger hofften angesichts dieser vorangegangenen Kursrallye vielmehr auf ein Übertreffen dieser Annahmen. Letztendlich wurden lediglich die Unternehmensziele bestätigt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte um elf Prozent auf 1,82 Mrd. EUR zulegen. Auch der Umsatz legte um elf Prozent auf 6,6 Mrd. EUR an. Dies ist allerdings ebenfalls auf die Übernahme des US-Datenanbieters Qualtrics zurückzuführen. Die Marge hingegen blieb bei einem Wert von 27,3 Prozent. Belastend wirkte vor allem die Umbaurunde des Konzerns, bei welchem bis zu 4.400 Mitarbeiter entweder die Funktion wechseln oder mittels Abfindungen die Firma verlassen sollen.

Aus charttechnischer Sicht gelang die Aktie nach den Quartalszahlen unmittelbar in den Unterstützungsbereich bei ca. 108 EUR. Neben dem lokalen Tief vom 04. Juni befindet sich hier ebenfalls das vorherige Allzeithoch vom 28. September 2018 sowie die Oberkante des offenen Aufwärtsgaps vom 24. April. Darüber hinaus verläuft in dieser Zone der Aufwärtstrend, welcher seit Beginn des Jahres etabliert wurde. Als zusätzliche Unterstützung notiert bei 109,50 EUR das erste Fibonacci-Retracement dieser laufenden Aufwärtsbewegung. Hier konnte SAP demnach seine erste Unterstützung finden und setzte zu ersten Gegenbewegung an. Sollte dieses Tief bei 108 EUR allerdings nicht verteidigt werden können, befindet sich mein nächstes Kursziel im Bereich von 97,50 bis 99,80 EUR.  Ich gehe davon aus, dass SAP dieses Kursziel innerhalb der nächsten Wochen und Monate ansteuert. Hier werde ich voraussichtlich meine bestehende Position weiter ausbauen. Ab Erreichen dieser Zone erwarte ich eine übergeordnet fortgesetzte Aufwärtsbewegung. Meine Kursalarme sind platziert und können über das Trading-Desk auf traderfox.com nachvollzogen werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: SAP.

Chartanalyse BASF: Ein heißes Eisen unter den DAX-Titeln!

Mittlerweile beträgt der Kursverlust bei der Aktie des Ludwigshafener Chemiekonzerns in der Spitze bei über 40 Prozent. BASF (WKN: BASF11) geriet aufgrund der nachlassenden Konjunktur sowie des anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und China immer mehr unter Druck. Ein Ende ist bislang noch nicht in Sicht, obwohl es auch einen gewissen charttechnischen Hoffnungsschimmer gibt. Vieles wird allerdings von den Reaktionen auf die Unternehmenszahlen am 25. Juli abhängig sein. Hierbei wird BASF die detaillierten Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal vorlegen. Im Vorfeld wurden bereits einige Eckwerte vorgelegt, wobei der Konzern einen Einbruch des Betriebsergebnisses von bis zu 30 Prozent erwartet. Zuvor gingen Experten noch von einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von bis zu zehn Prozent aus. Am 25. Juli wird vor allem der Ausblick entscheidend sein und ob Anleger den Rückschlag der Eckwerte mittlerweile verdaut haben.

Innerhalb der ersten Monate des laufenden Jahres konnte sich der Titel wieder etwas erholen. Doch diese Erholungsbewegung verpuffte aufgrund der anhaltenden Probleme, vor welche der Konzern gestellt wird. Nahezu sämtliche Kursgewinne gingen wieder verloren. Es etablierte sich erneut ein Abwärtstrend. Mittlerweile notiert BASF wieder unmittelbar an diesem Abwärtstrend, ohne zuvor ein weiteres Tief generiert zu haben. Stattdessen wurde ein potenzielles Doppeltief gebildet, was die Grundlage für einen ersten Turnaround darstellen könnte. Sollte es der Aktie gelingen, den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben zu überwinden, ist das Turnaround-Szenario intakt. Mein erstes Kursziel für die nächsten Handelswochen befindet sich anschließend bei ca. 70,50 EUR. Wenn dieses sogar nachhaltig überwunden werden kann, notiert mein nächstes Ziel bei 79,40 EUR. Sollte hingegen das Doppeltief nicht verteidigt werden können, befürchte ich eine massive Abwärtsbewegung mit dem ersten Kursziel von 51,90 EUR. Das charttechnische Grundgerüst steht also noch auf wackeligen Beinen. Meine Kursalarme sind platziert und können über unser Trading-Desk nachvollzogen werden.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BASF.

Erstellt euren eigenen Index mit dem Index-Builder!

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching zeige ich euch wie ihr mit dem Index-Builder eure selbst erstellten Indizes in den Live-Betrieb schalten könnt. Im Gegensatz zum Portfolio-Builder führt ihr hier keinen Backtest durch, sondern ihr wählt anhand aktueller Daten bestimmte Aktien aus, die in euren Index aufgenommen werden. Anschließend könnt ihr die Entwicklung ganz genau nachverfolgen. Ihr könnt für die Auswahl auf verschiedene fundamentale oder technische Kriterien zurückgreifen, um eine Auswahl nach euren Vorstellungen berechnen zu lassen. Anschließend könnt ihr noch Veränderungen vornehmen, bevor das System die weiteren Schritte bzw. Umschichtungen übernimmt. In diesem kurzen Video zeige ich euch eine Schritt für Schritt Anleitung:

Tipp: Hier gibt es alle Informationen zum neuen Index-Builder. Wenn sie keine neuen Videos oder Webinare verpassen möchten, können sie den YouTube-Channel auch abonnieren. So werden sie stehts über Neuerungen informiert.

Chartanalyse Netflix: kann Netflix dem steigenden Konkurrenzdruck standhalten?

Die Konkurrenz-Situation im Streaming-Geschäft nimmt stetig zu. Netflix (WKN: 552484) hatte hier lange Zeit die Nase vorn. Doch neben Amazon drängen immer mehrere Anbieter in den Markt. Bspw. investiert Apple zunehmend in diesen Geschäftsbereich und produziert eigene Inhalte. Walt Disney startete zuletzt mit „Disney +“ ebenfalls einen eigenen Streaming-Dienst und wird zunehmend seinen Content von den anderen Anbietern abziehen. Das neue Streaming-Angebot findet steigende Beliebtheit. Ähnliches beobachten wir bei Warner Bros. Auch hier soll ein Streaming-Angebot gestartet und somit die Inhalte von den anderen Anbietern abgezogen werden. Spannend wird vor allem wie die einzelnen Unternehmen mit dieser Situation umgehen.

Aus charttechnischer Sicht ist bei Netflix von dieser drohenden Konkurrenz-Situation noch wenig zu spüren. Die Aktie notiert weiterhin nahe des Allzeithochs. Dieses befindet sich bei ca. 423 USD. Zuvor konnte der mittelfristige Abwärtstrend überwunden werden, wodurch ein übergeordnetes Kaufsignal entstanden ist. Doch satt auf weitere Hochs vorzudringen, ging Netflix in eine monatelange Seitwärts-Konsolidierung über. Diese erstreckt sich in etwa von 326 bis 388 USD. Derzeit befindet sich die Aktie an der Oberkante, kann jedoch bislang noch keinen Breakout generieren. Erfolgt dieser Ausbruch, ist direkt mit weiteren Allzeithochs un dem Ansteuern der Kursregion von 500 USD zu rechnen. Ich erwarte allerdings nochmals einen Pullback zur Unterkante dieser Konsolidierungsspanne. Erst im Anschluss gehe ich von der genannten Aufwärtsbewegung mit einem Breakout aus. Sollte Netflix entgegen meinen Erwartungen die untere Begrenzung der Seitwärts-Konsolidierung nach unten verlassen, ist mit einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs bei ca. 24 USD zu rechnen. Hier notiert das letzte lokale Tief von Ende 2018. Meine Kursalarme sind sowohl an der oberen als auch an der unteren Begrenzung der Konsolidierungsspanne platziert.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Apple, Amazon.

Chartanalyse Infineon: Wie steht es um den Verdopplungskandidat im DAX?

Vor rund einem Monat berichtete ich über den deutschen Chiphersteller Infineon (WKN: 623100). Dieser geriet aufgrund von Konjunktursorgen sowie dem anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China in der Vergangenheit immer weiter unter Druck. In der Spitze verlor der DAX-Konzern mittlerweile fast die Hälfte seiner Marktkapitalisierung. Zudem belastete die bedeutendste Übernahme der Unternehmensgeschichte. Hierbei möchte Infineon den Speicherhersteller Cypress Semiconductor für rund neun Milliarden EUR kaufen. Zunächst reagierten Anleger angesichts der hohen Kaufsumme entsetzt, doch inzwischen deutet sich eine charttechnisch spannende Situation an.

Im Zuge dieser beschleunigten Abwärtsbewegung bildete Infineon einen Abwärtstrendkanal. Hierbei geriet Infineon im vergangenen Monat an den genannten Unterstützungsbereich bei ca. 13,30 EUR. In dieser Zone befindet sich neben den Hochs aus 2003 und 2008 ebenfalls der Bereich des lokalen Hochs aus dem Jahre 2015. Darüber hinaus befand sich hierbei die Unterkante des Abwärtstrendkanals. Schnell konnte sich Infineon hier erholen und bildete auf Monatsbasis sogar eine Umkehrkerze in Form eines Dojis/Hammers. Diese potenzielle charttechnische Umkehrformation gilt es im laufenden Monat zu bestätigen. Hierfür sollte die Aktie den Widerstandsbereich bei ca. 16,20 EUR nachhaltig überwinden können. Ich halte weiterhin an meiner bullischen Einstellung fest und erwarte primär ein Ansteuern der Oberkante des Abwärtstrendkanals. In Hinblick auf die stark überverkaufte Situation in der Slow Stochastik kann ich mir ebenfalls einen direkten Breakout vorstellen. In diesem Fall entstünde ein weiteres Kaufsignal, welches bis zum Hoch bei ca. 25 EUR beflügeln sollte.

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Chartanalyse BYD: nur eine Frage der Zeit – steht der Breakout bevor?

Der chinesische Automobilhersteller BYD (WKN: A0M4W9) schreitet bei seinen Expansionsplänen sukzessive voran. Zuletzt meldete das Unternehmen die ersten Doppeldecker-Elektrobusse nach London auszuliefern. Weiterhin veröffentlichte BYD seine Auslieferungszahlen für den abgelaufenen Monat Juni. Insgesamt wurden hierbei 38.735 Fahrzeuge abgesetzt. Im Vorjahreszeitraum belief sich die Zahl auf 37.577 Einheiten. Dies entspricht einer leichten Zunahme von ca. drei Prozent. Trotz des neuen Auftrags aus London schwächelt jedoch das Geschäft für Elektrobusse. Hierbei konnten lediglich 375 Einheiten verkauft werden. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 810. Deutlich positiver verläuft hingegen das Geschäft mit reinen Elektro-PKWs. Die Auslieferungszahlen konnten im Vergleich mehr als verdoppelt werden (18.864 zu 7.655 Einheiten). Verbrenner-Motoren nehmen dabei zunehmend eine untergeordnete Rolle ein. Diese Zahlen gingen von 20.849 auf 12.164 Einheiten zurück. Die Chinesen setzen immer mehr auf Elektromobilität.

Doch Aktionäre müssen bei der Aktie von BYD viel Geduld mitbringen. Seit Monaten bewegt sich die Aktie innerhalb einer Seitwärts-Range. Dabei deutet sich bislang noch keine trendbestimmende Bewegung an. Prinzipiell bewegt sich BYD in einer Zone zwischen 6,55 EUR und 4,95 EUR. Solange sich die Aktie innerhalb dieser Kursregion bewegt, gibt es im Big-Picture keine bestätigten charttechnischen Signale für die Etablierung eines Trends. Allerdings erwarte ich eine größere Aufwärtsbewegung, sofern der Widerstand bei ca. 5,60 EUR nachhaltig überwunden werden kann. Anschließend gehe ich von dem Erreichen der Oberkante der Seitwärts-Range aus, gefolgt von einem übergeordneten Breakout. Das Kursziel beläuft sich auf 8 EUR. Sollte BYD hingegen unter die Kursmarke von 4,95 EUR fallen, deuten sich Kurse von 4 EUR an.

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Chartanalyse BASF: Gewinnwarnung – das Zittern um diese charttechnische Kursmarke!

Zuletzt geriet der Ludwigshafener Chemiekonzern deutlich unter Druck. BASF (WKN: BASF11) musste eine Gewinnwarnung aussprechen. Aufgrund von einer schlechten Weltkonjunktur sowie der anhaltenden Handelskonflikte revidierte der DAX-Konzern seine Umsatzprognose und geht nun von einem leichten Umsatzrückgang aus. Zuvor wurde noch mit einer Zunahme von fünf Prozent gerechnet. Schlimmer wird es hingegen beim EBIT. Dieses soll um fast 50 Prozent einbrechen und liegt damit deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Als Belastungsfaktor wurde vor allem die Wachstumseinbußen in der globale Automobilindustrie sowie eine schwächere Entwicklung im Agrarsektor genannt. BASF erwartet nun einen Umsatz von 15,2 Mrd. EUR und ein EBIT von 1,0 Mrd. EUR.

BASF betrachte ich derzeit gerne im Big-Picture. Auf Monatsbasis steht uns eine Entscheidung bevor. Prinzipiell bewegte sich die Aktie seit 2015 innerhalb einer völlig intakten Seitwärts-Konsolidierung. Diese erstreckte sich prinzipiell von ca. 56 bis 95 EUR. Seit Monaten bewegt sich BASF an der unteren Begrenzung. Fällt der Kurs darunter, sind schnell mit Kursen bis zu 49 oder gar 42 EUR zu rechnen. Die letzte Erholungsbewegung erstreckte sich lediglich bis zu meinem Widerstandsbereich bei ca. 75 EUR. Erst wenn BASF diese Kursmarke überwinden kann, hellt sich das charttechnische Bild etwas auf. Ich erwarte derzeit trotz der schlechten Nachrichten noch keinen Breakout auf der Unterseite. Insgesamt gehe ich von einem erneuten Anlauf des genannten Widerstandsbereichs aus. Einen schnellen Rebound erwarte ich allerdings nicht. Grundsätzlich sehe ich BASF als ein Basisinvestment an und halte dementsprechend an meinen Positionen fest. Eine Positionsaufstockung kommt für mich derzeit jedoch nicht in Frage.

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Wie finde ich die besten Dividendenaktien?

Liebe Trader,

in diesem 5-Minuten-Video-Coaching geht es heute einmal um die Investoren unter euch. Ich möchte euch zunächst zeigen, welche Möglichkeiten euch am Trading-Desk zur Verfügung stehen, um nach vielversprechenden Dividendenaktien zu suchen. Danach gebe ich euch einen Einblick in die neuen Aktien Reports, mit denen ihr eure Screening-Prozesse wesentlich beschleunigen könnt. Ihr könnt euch per Mail täglich über die besten Kandidaten verschiedener Anlagestrategien informieren lassen und so euren Zeitaufwand deutlich reduzieren. Nähere Infos gibt es in diesem kurzen Video:

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