Was es mit dem Königssignal auf sich hat!

Liebe Leser,

das Königssignal heißt so, weil es regelmäßig neue Trader-Könige hervorbringt. Es ist eines der stärksten Signale an der Börse, das ich kenne. Eine Voraussetzung für das Auftreten des Königssignals ist eine schwache Börse. Wenn der gesamte Aktienmarkt im Sinkflug ist, trennt sich bei den Wachstumstiteln die Spreu vom Weizen. In diesem Video zeige ich Dir wie ich das Signal selbst gehandelt habe und wie du selbst nach entsprechenden Aktien Ausschau halten kannst.

Die im Video verwendeten Screenings können mit der TraderFox Börsensoftware durchgeführt werden.

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Chartanalyse Fresenius Medical Care: Die Deutsche Bank ist bullisch – ich behaupte das Gegenteil!

Zuletzt veröffentlichte Fresenius Medical Care (WKN: 578580) wohl die Horrormeldung für jeden Aktionär – eine Senkung der Prognose! Diese Meldung musste FMC aufgrund eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs veröffentlichen. Die Senkung der Prognose ist bereits die zweite in diesem Jahr. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum für 2018 soll beim Dialysespezialist lediglich noch bei zwei bis drei Prozent liegen. Zuvor wurde ein Anstieg von fünf bis sieben Prozent erwartet. Auch das Konzernergebnis wurde um fast 20 Prozent nach unten korrigiert. Verantwortlich seien hauptsächlich die Geschäfte in Nordamerika. Reihenweise Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele für FMC. Doch die Deutsche Bank bleibt konsequent und bestätigte das Kursziel von 107 EUR (aktuell rund 40 Prozent Kurspotenzial).

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie zwar dennoch weiterhin auf insgesamt steigendem Terrain, doch wurde aufgrund des Abverkaufs bisher der langfristige Aufwärtstrend von 2009 nach unten durchbrochen. Es deutet sich die Etablierung eines mittelfristigen Abwärtstrends an, sofern sich FMC bis zum Monatsschlusskurs nicht sichtbar erholen kann und den Aufwärtstrend zurückerobert. Im Vorfeld wurde die zuletzt gebildete , mehrjährige Keilformation nach unten durchbrochen. Anstatt ein Kursziel von 107 EUR auszusprechen, gehe ich vielmehr von einem Ansteuern des Unterstützungsbereichs von 46 bis 55 EUR aus. Ich halte weiterhin Abstand von der Aktie.

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Chartanalyse McDonalds: Big-Picture Breakout vollzogen! Neue Allzeithochs in Sicht?

Zuletzt meldete sich ein Aktienanalyst vom Investmenthaus RBC Capital Markets zum Burger-König McDonalds (WKN: 856958) zu Wort. Er sehe ein überdurchschnittliches Kurspotenzial bei der Aktie. Dies begründet er auf solide Absatztrends und eines starken internationalen Geschäfts, wodurch mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen ist. Dafür verantwortlich seien vor allem ein effektiveres Marketing, die Digitalisierung der Filialen als auch die Lieferungen. Er hob dabei das Kursziel auf ca. 175 USD an.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich McDonalds innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser kam allerdings aufgrund der mehrjährigen Konsolidierung von 2012 bis 2016 zum Stoppen. Die Konsolidierung erstreckte sich in der Seitwärts-Range von 82 bis 102 USD. Als zu Beginn des Jahres 2016 der Breakout gelang, folgte ein massiver Anstieg. Innerhalb weniger Jahre legte die Aktie um fast 80 Prozent zu. Während des letzten Jahres durchbrach McDonalds sogar die zuvor gebildete Trendlinie der vergangenen Allzeithochs. Seit Erreichen des neuen Allzeithochs bei ca. 180 USD bildete die Aktie eine mehrmonatige Konsolidierung in Form einer Keilformation. Diese stoppte zweimal unmittelbar am Pullback-Bereich der gebildeten Trendlinie. Das übergeordnete bullische Verhalten verstärkt sich nochmals, indem die Keilformation im laufenden Monat bisher nach oben überwunden wurde. Kann ein Monatsschlusskurs mind. auf dem derzeitigen Niveau (ca. 167 USD) generiert werden, so wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. In einem solchen Fall ist mit neuen Allzeithochs zu rechnen. Mein nächstes Kursziel befände sich demnach im Big-Picture bei ca. 200 USD.

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Sell Outs am Aktienmarkt – Die richtigen Rebound-Kandidaten regelbasiert herausfiltern

Liebe Kurzfrist-Trader,

im letzten halben Jahr ist am deutschen Aktienmarkt ein mittelfristiger Abwärtstrend mit tieferliegenden Hochs und Tiefs entstanden. Diese Abwärtsbewegung hat bei Einzeltiteln in der letzten Zeit häufiger zu unverhältnismäßig starken Ausverkäufen geführt. So kam es nicht selten vor, dass einige Aktien in nur einer Börsenwoche um 5%, 10% oder sogar 20% an Wert verloren haben. Für uns kurzfristig agierende Trader bieten sich damit sehr interessante Chancen, welche wir nicht jeden Tag beobachten können.

Damit allerdings ein replizierbares Handelssignal vorliegt, müssen im Vorhinein gewisse Regeln bei einem Ausverkauf erfüllt werden. In diesem Zusammenhang müssen wir die starken Kursverluste bei den Aktien klar differenzieren, weil nicht jeder starke Kursverlust gleichzeitig auch ein Kaufsignal darstellt. Häufig können die hohen Kursverluste auf eine fundamentale Ursache zurück geführt werden. Diese kann vielfältig sein. So sind Neubewertungen aufgrund von Analysten-Einschätzungen ebenso möglich, wie makroökonomische Änderungen oder Nachrichten von Seiten des Konzerns. Beispielsweise kann die Kürzung der Jahresprognose einen massiven Abverkauf auslösen, welcher wiederum einige Anleger zu irrationalen und panischen Abverkäufen verleitet. Für Trader ist es das Ziel, solche Situationen immer auf Regelmäßigkeiten zu untersuchen. Nur so lassen sich erzielte Erfolge wiederholen. Nach der Auswertung der jeweiligen Situation muss entschieden werden, ob wir einen Einstieg wagen oder keine Position eröffnen.

TraderFox hat hierzu das Sell Out Signal entwickelt, welches die guten Chancen von den weniger guten trennen soll. Es kann in der Übersicht des Trade-Radars mit der Echtzeit-Trefferquote gefunden werden.
Mit einem Klick auf das Handelsmuster öffnet sich die Übersicht, welche die bereits ausgebildeten Sell Outs und die potenziellen Formationen anzeigt. So liegt die aktuelle Trefferquote am deutschen Markt in den letzten 5 Handelstagen bei 81%. Sie ergibt sich bei 16 ausgebildeten Mustern daraus, dass derzeit 13 von ihnen einen Buchgewinn und nur 3 einen Buchverlust ausweisen.
Merkmale eines Sell Outs

Der Sell Out muss für ein regelbasiertes Signal die folgenden Anforderungen erfüllen.
1. Neues Drei-Monats-Tief wird ausgebildet.
2. Der Tag schließt in der unteren Hälfte der Tagesspanne schließt.
3. Intakter langer Abwärtstrend.
4. Abstand zum Drei-Monats-Hoch mindestens 25%.
5. Am heutigen Tag min. 5% Verlust und Volumen min. 100% über Durchschnitt der letzten 4 Wochen.
6. Einstieg am Folgetag auf heutigem Schlusskurs.
7. Verlustbegrenzung unterhalb des tieferen Tiefs.
8. Schnelle Gewinnmitnahme nach 7-10%.

Tipps zum Handelsmuster

Wenn aufgrund des hohen Abgabedrucks eine Kurslücke entsteht, ist diese für das Szenario sehr vorteilhaft, weil somit gleichzeitig eine Zielmarke auf der Oberseite gebildet werden könnte. Swing-Trader können in einer solchen Situation auf eine emotionale Überreaktion der Marktteilnehmer spekulieren. Theoriegemäß lösen sich solche Überreaktionen zeitnah wieder auf und die Kurse tendieren zurück zur Mitte.

Die Positionseröffnung ist 1-5 Tage nach dem Tag des angezogenen Handelsvolumens zu tätigen. Der Anstieg des Volumens wiederum gibt einen guten Hinweis darauf, dass die letzten spekulierenden Trader abgefischt wurden. Anschließend beginnt die Aktie unter unspektakulärem Volumen langsam wieder zu steigen. Das Signal sollte sich möglichst unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes ereignen. Wenn tiefere Tiefpunkte erreicht werden, ist das Signal nicht mehr funktionsfähig. Kann das Tief hingegen gehalten werden, darf ein Engagement in das Unternehmen gewagt werden. Der Ausstieg wird nach einer schnellen Erholung in Höhe von 7-10% empfohlen.

Beispiel eines Sell Outs

Die Sixt Leasing SE (WKN: A0DPRE) ist eine der führenden deutschen Mobilitätsdienstleister. Das Unternehmen bietet sowohl Privatkunden als auch Gewerbetreibenden ein breites Leistungsspektrum im Bereich Fahrzeug-Leasing: vom kundenspezifischen Full Service Leasing über Finanzleasing, Corporate Car-Sharing oder internationale Mobilitätslösungen bis hin zu Fuhrparkmanagement für große Flotten. Mit dem Online-Portal Sixt-neuwagen.de wird potentiellen Kunden zusätzlich ein breites Angebot an Fahrzeugen mit Hersteller-Garantie präsentiert. Sixt arbeitet mit einem breiten Partner-Netzwerk zusammen, zu dem neben Fahrzeugherstellern und –händlern auch Mineralöl-Gesellschaften, Werkstätten oder Versicherungsgesellschaften zählen. Das in Pullach ansässige Familienunternehmen ist neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz sowie Frankreich und den Niederlanden tätig. Durch verschiedene Franchises bedient Sixt Kunden in über 40 Ländern. Hauptaktionärin ist die Sixt SE.

Die Aktie der Sixt Leasing AG hat seit dem 04.10.2018 eine sich beschleunigende Abwärtsbewegung vollzogen. Diese hat den Aktienpreis in nur einer Woche um knapp 20% nach unten gedrückt. Ausgehend vom Verlaufstief am 11.10.2018 ist dann eine technische Gegenreaktion gestartet. Am Folgetag begann die Aktie sich unter nachlassendem Handelsvolumen zu stabilisieren, wodurch eine Positionseröffnung für den Folgetag in Erwägung gezogen werden konnte. Die Stabilisierung ist dann auch eingetreten, so konnte der Aktienkurs bis zum 17. Oktober auf zeitweise 13,52€ ansteigen. Der Sell Out hat damit innerhalb weniger Handelstage zu einem prozentual zweistelligen Rebound geführt.Tipp: In der TraderFox Software können ausgebildete Sell Outs sowie Kandidaten für dieses Handelssignal in Echtzeit verfolgt werden. An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass dieses Signal eher selten auftritt. Wenn es jedoch auftritt, kann es sehr gute Chancen ermöglichen Schon vor Handelsbeginn können in der Software die Kandidaten identifiziert werden, welche unmittelbar vor einem Handelssignal stehen. Sobald ein Signal ausgelöst wird, erfolgt eine Meldung in Echtzeit. Meine persönlich erstellen Analysen und aufbereiteten Charts habe ich in meiner TraderFox-Cloud geteilt.

Chartanalyse Alphabet: Fortsetzung der Aufwärtsbewegung mit 25%igem Kurspotenzial -trotz Sicherheitspanne!

Zuletzt machte der Internet-Gigant Alphabet (WKN: A14Y6F) wie auch zuletzt Facebook Negativ-Schlagzeilen. Hierbei konnte der Konzern nicht gerade Lorbeeren einheimsen, sondern musste sich vielmehr eine herbe Sicherheitspanne eingestehen. Die letzte Konsequenz war das Schließen des ohnehin schlecht laufenden Facebook-Klons namens Google Plus. Über 500 Tausend User wurden von der Sicherheitspanne des sozialen Netzwerks betroffen. Dennoch sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass Alphabet weiterhin in entscheidenden Zukunftstrends vertreten ist. Darunter zählen unter anderem selbstfahrende Autos, personalisierte Medizin, Cloudcomputing aber auch generell der Künstlichen Intelligenz. Darüber hinaus verfügt Alphabet über eine solide Finanzstruktur. Beispielsweise kann das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von weit über 70 Prozent aufweisen und erzielt dabei eine operative Marge von fast 25 Prozent. Das KGV19e liegt bei ca. 23.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Alphabet natürlich innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrend. Innerhalb der vergangenen Handelsjahre bildete die Aktie jedoch einen Aufwärtstrendkanal, welcher nur einmalig für kurze Zeit nach oben verlassen wurde. Derzeit notiert Alphabet an der Unterkante des Kanals, welcher sich mit dem GD200 (daily, aktuell bei ca. 1.122 USD) verbindet. Die Aktie zeigte bereits auf Wochenbasis eine erste Gegenbewegung und deutet bislang zumindest erste Stabilisierungsversuche an. Kann hier ein nachhaltiger Boden gebildet werden, befindet sich mein nächstes Kursziel bei ca. 1.400 USD. Ich bin bullisch für die Aktie. Sollte die Unterkante des Kanals allerdings nicht verteidigt werden, ist mit einem Ansteuern des nächsten Unterstützungsbereichs von 980 bis 930 USD zu rechnen. In dieser Zone befindet sich ebenfalls der GD200 (weekly). In diesem Bereich erwäge ich ein Aufstocken meiner bestehenden Long-Position.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Alphabet, Facebook.

Chartanalyse Adobe: Kursexplosion dank Quartalszahlen –sky is the limit!

Der US-amerikanische Softwarekonzern Adobe Systems (WKN: 871981) bestätigte am heutigen Handelstag seine Prognose für das laufende vierte Quartal. Der positive Trend solle demnach anhalten. Insgesamt soll der Umsatz im gesamten Jahr um ca. 20 Prozent auf 8,73 Mrd. USD zulegen, wobei in Q4 ein Umsatz von 2,42 Mrd. USD erzielt werden soll. Das EPS soll für das Gesamtjahr bei ca. 4,72 USD liegen (Q4 bei 1,42 USD). Ebenso solle sich das Marktpotenzial von Adobe‘s aktuellen Geschäftsfeldern auf 108 Mrd. USD in 2021 erhöht haben. Dies entspricht einem Anstieg von ca. 30 Prozent. Wie auch in diesem Jahr soll der Umsatz von Adobe im nächsten um weitere 20 Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich Adobe natürlich weiterhin innerhalb eines massiven Aufwärtstrend. Aufgrund des zuletzt stärkeren Rücksetzers des Gesamtmarkts verlor Adobe innerhalb weniger Handelstage rund 15 Prozent seines Börsenwertes. Diese Korrektur stoppte unmittelbar am Unterstützungsbereich von 230 bis 235 USD. Hier befinden sich sowohl die letzten lokalen Hochs auf März bzw. April letzten Jahres sowie das letzte lokale Tief von Juni 2018. In dieser Zone notiert ebenfalls der GD200. Durch die positiven Quartalszahlen stieg die Aktie von Adobe um fast 10 Prozent an. Damit entsteht eine Art Pivotal-Newspoint wodurch eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung eingeleitet werden könnte. Ich erwarte eine solche Trendfortsetzung. Mein nächstes Ziel befindet sich an der Unterkante der Trendlinie der vergangenen Allzeithochs bei ca. 280 USD. Kann dieser Widerstand nach oben durchbrochen werden, ist das nächste Kursziel bereits bei ca. 320 bis 330 USD zu finden. Sollte Adobe unter den Unterstützungsbereich von 230 bis 235 USD fallen, wäre das Aufwärtsszenario hinfällig. Ich bleibe bullisch bei der Aktie.

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Chartanalyse BMW: deutlicher Kapazitätsausbau in China – dennoch keine Stabilisierung in Sicht!

Die deutschen Automobilhersteller haben den Trend zum Elektrofahrzeug unterschätzt bzw. verschlafen. BMW (WKN: 519000) war lange Zeit der einzige deutsche Hersteller mit einem serienreifen Elektrofahrzeug auf den Straßen -dem i3. Mittlerweile wurde zwar eine große Elektro-Offensive von allen Seiten angekündigt und konkrete Pläne vorgestellt. Beispielsweise kündigte BMW zuletzt die Mehrheitsübernahme am chinesischen Joint Venture Brilliance sowie dem Bau eines neuen Automobilwerks an. Hierbei investierte BMW mehr als drei Milliarden EUR, wodurch die Produktionskapazitäten deutlich ausgebaut werden. Es kann ein Wachstum zum Vorjahr von rund 30 Prozent erzielt werden (650.000 Einheiten p.a. gegenüber dem Vorjahr bei ca. 400.000 Einheiten).  Für problematisch erachte ich allerdings, dass rund 40 Prozent der Wertschöpfungskette eines Elektrofahrzeuges bei der Batterie liegen. Diese werden nicht von den deutschen Autobauern selbst produziert und gehen demnach an Lieferanten verloren.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich BMW weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dennoch bröckelt das mittelfristige Bild. Denn vor einigen Monaten verließ BMW den mittelfristigen Aufwärtstrend, indem der ehemalige Unterstützungsbereich bei ca. 85,50 EUR nach unten durchbrochen wurde. Dieser wird jetzt zur entscheidenden Widerstandsmarke. Seitdem bildete die Aktie einen mittelfristigen Abwärtstrend. Eine nachhaltige Stabilisierung ist derweil noch nicht in Sicht. Ich erwarte daher einen weiteren Kursverlust bis zum Unterstützungsbereich von 62,30 bis 65,90 EUR. Hier befindet sich die Zone der letzten lokalen Tiefs aus dem Jahre 2016. Einen Durchbruch unter diese Unterstützungszone sehe ich derzeit noch nicht als Thema. Ich erwarte spätestens beim Erreichen dieses Unterstützungsbereichs einen Rücklauf zum mittelfristigen Abwärtstrend. Aus aktueller Sicht hellt sich das Chartbild erst wieder auf, sofern BMW den mittelfristigen Abwärtstrend nachhaltig nach oben überwinden kann. Dies gelingt erst mit einem Breakout über den Widerstandsbereich von 85,50 EUR.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: BMW.

Crash am deutschen Aktienmarkt: 5 TraderFox-Favoriten für die Erholungsbewegung!

Liebe Trader,

jeder Aktionär dürfte das Gefühl kennen, dass man angesichts schrumpfender Depotwerte am liebsten die Augen schließen und sich von der Börse abwenden möchte. Aber das wäre die komplett falsche Reaktion zum falschen Zeitpunkt. Im Bullenmarkt steigen die meisten Aktien ganz von alleine und man kann den Aktienmarkt und das eigene Depot sich selbst überlassen. Im Bärenmarkt hingegen macht es Sinn, viel Zeit in Research zu stecken, denn in den Crashphasen werden die neuen Gewinner-Trades geboren.

Wenn sich die Börse im Abwärtsstrudel bewegt werden alle Aktien nach unten geprügelt. Der Markt differenziert nicht. Unsere erste Aufgabe ist es nun, diejenigen Titel herauszufinden, bei denen der Markt übertrieben hat. Unser Timing beim Einstieg ist hierbei an technischen Kriterien ausgerichtet. Im folgenden Video stelle ich unsere 5 Favoriten-Aktien vor, die wir derzeit bei einer Erholungsbewegung favorisieren:

Unsere zweite Aufgabe ist genau so wichtig. Nachdem sich die ersten Crashwellen gelegt haben, gelingt es erfahrungsgemäß einigen Aktien vor allen anderen auf neue Hochs vorzustoßen. Das sind die neuen Bullen und meist ist ein solches Preisverhalten der Vorbote für exzellente fundamentale Entwicklungen.

Wir richten direkt nächste Woche in der TraderFox Live-Trading-Sektion USA eine neue Artikel-Routine ein und berichten täglich um 16 Uhr über die stärksten 100 Wachstums-Aktien und greifen diejenigen Titel heraus, die sich als frühe Bullen zu erkennen geben. Wir werden dann natürlich auch wieder im Musterdepot zuschlagen.

-> TraderFox Live Trading abonnieren und von unserem Research profitieren

Bildnachweis: Fotolia #222731919

Chartanalyse Intel: Pullback-Gelegenheit im übergeordneten Chartbild?

Der Chip-Hersteller Intel (WKN: 855681) musste innerhalb der vergangenen Wochen herbe Verluste einstecken. Die Aktie verlor insgesamt über 20 Prozent seines Börsenwertes. Hierbei handelt es sich jedoch vorerst lediglich um Gewinnmitnahmen. Innerhalb der vergangenen drei Jahre konnte sich das Unternehmen mehr als verdoppeln. Im Fokus stehen weiterhin die KI-Prozessoren. Mit diesen konnte Intel bereits eine Milliarde USD an Umsatz generieren. Die Nachfrage nach solchen Prozessoren wird in den kommenden Jahren gerade aufgrund des autonomen Fahrens massiv ansteigen können. In diesem Bereich hat sich Intel gut aufgestellt. Im vergangenen Jahr übernahm Intel das israelische Unternehmen Mobileye für mehr als 15 Mrd. USD. Mobileye steht für fortgeschrittene Fahrassistenzsysteme.

Charttechnisch betrachtet befindet sich Intel natürlich weiterhin innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Dieser beschleunigte sich nochmals, als die mehrjährige Konsolidierung nach oben aufgelöst wurde. Hierbei bildete die Aktie ein aufsteigendes Dreieck. Die Oberkante befindet sich bei ca. 37,50 USD. Fällt Intel unter die Unterstützung bei ca. 42,40 USD, so wird das Pullback-Szenario aktiv. In diesem Fall werde ich langfristige Long-Einstiege suchen. An diesem Pullback-Bereich befindet sich derzeit ebenfalls der GD200 (weekly, aktuell bei ca. 37,57 USD). Mein erstes Kursziel notiert anschließend im Bereich von 50 USD. Intel hat derzeit eine Gewinnspanne von 20 Prozent und kann eine operative Marge von über 30 Prozent aufweisen. Das KGV18e liegt gerade einmal bei 11.

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Chartanalyse Walt Disney: Übergeordnetes Breakout-Szenario – 40% Kurspotenzial!

Das Medien-Imperium Walt Disney (WKN: 855686) notiert unmittelbar vor den bisherigen Allzeithochs. Ein Ausbruch zu neuen Hochs scheint dabei lediglich noch eine Frage der Zeit. Spannend ist vor allem, dass sich der Marktanteil im Kinogeschäft von Walt Disney durch die FOX-Übernahme auf rund 40 Prozent beläuft. Zusätzlich startet Walt Disney im nächsten Jahr seinen eigenen Streaming-Dienst, bei welchem das Content-Spektrum durch die Übernahme von FOX nochmals deutlich erweitert werden kann. Das Potenzial der Aktie ist gegeben. Aktuell beläuft sich die Bewertung auf ein KGV18e von auf ca. 16. Dadurch wird vom Markt bislang noch keine allzu große Wachstumsperspektive eingepreist. Die operative Marge kann sich durchaus sehen lassen und beläuft sich auf 25 Prozent. Die Gewinnspanne liegt bei ca. 20,76 Prozent.

Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich Walt Disney innerhalb eines langfristig völlig intakten Aufwärtstrends. Doch seit 2015 ging das Unternehmen in eine Konsolidierungs-Phase über. Innerhalb dieser Konsolidierung bildete Disney eine Keilformation, welche im vergangenen Monat nach oben durchbrochen wurde. Damit wird das Trendfortsetzungssignal aktiv. Mein nächstes Kursziel befindet sich im übergeordneten Kontext bei ca. 160 USD. Derzeit hat die Aktie jedoch aufgrund der Gesamtmarktschwäche sichtbar Probleme sich nach oben abzusetzen. Es entsteht eine mögliche Rebound-Chance zum Unterstützungsbereich von ca. 106 bis 103 USD. Sollte die Aktie auf dieses Niveau zurückfallen, werde ich voraussichtlich eine Long-Position aufbauen. Erst wenn Walt Disney unter das Tief von 2015 bei ca. 86 USD fällt, ist das Aufwärtsszenario hinfällig.

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